2017 gab es weniger Abschiebungen als 2016

Im letzten Jahr sank die Zahl der Abschiebungen aus Deutschland gegenüber dem Jahr 2016 um 5,6 Prozent.

Von Michael Steiner

Laut Angaben von deutschen Sicherheitskreisen gab es im vergangenen Jahr insgesamt 23.966 Abschiebungen aus Deutschland, wobei die abgelehnten Asylbewerber wieder in die Heimat zurückgebracht wurden. Das ist gegenüber dem Jahr 2016 ein Rückgang von 5,6 Prozent bzw. 1.409 Personen, wie die "BamS" berichtet.

Ganze 98 Prozent der Abgeschobenen, unter denen sich auch 60 sogenannte "Gefährder" befanden, wurden mit dem Flugzeug zurück nach Hause geflogen, wofür die Bundespolizei im letzten Jahr insgesamt elf Millionen Euro bezahlte. Pro Charterflug mussten zwischen 130.000 und 330.000 Euro bezahlt werden.

Mit ein Grund für den Rückgang bei den Rückführungen ist der seit Mitte 2017 geltende Abschiebestopp für Afghanen, wonach lediglich islamistische Gefährder und verurteilte Straftäter in das zentralasiatische Land zurückgeschickt werden dürfen.

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