Massive Schusswaffengewalt: Kommen UN-Blauhelme nach Chicago?

Ein Commissioner in Cook County fordert die Entsendung ausländischer UN-Friedenstruppen nach Chicago, um die Gewaltkriminalität in der Stadt unter Kontrolle zu bringen. Er bat in New York um Hilfe.

Von Marco Maier

Ein County Commissioner in Cook County, Illinois, ging letzte Woche nach New York City zum UN-Hauptquartier, um dort um die Entsendung von UN-Blauhelmen nach Chicago zu bitten, damit diese dort die Gewaltkriminalität zu stoppen. Manche bezeichnen die vielen Morde dort schon als "stillen Genozid". Immerhin wurden in den letzten Jahren Tausende Menschen durch die ausufernde Kriminalität getötet.

Einige Politiker in Chicago forderten bereits den Einsatz der Nationalgarde an, die dem Gouverneur des Staates Illinois untersteht, um die Schusswaffengewalt in der Stadt endlich unter Kontrolle zu bringen. Doch Commissioner Richard Boykin wandte sich lieber direkt an die Vereinten Nationen und sprach mit dem Argentinier Oscar Fernandez-Taranco, dem unterstützenden UN-Generalsekretär für die Stationierung ausländischer Truppen auf US-Boden.

Am O'Hare International Airport sagte Boykin: "Ich hoffe die Vereinten Nationen dazu aufrufen zu können, rasch nach Chicago zu kommen und sich mit den Gewaltopfern zu treffen und vielleicht wenn möglich in Sachen friedenserhaltender Maßnahmen auszuhelfen, weil ich denke, dass es für uns so kritisch ist sicherzustellen, dass diese Nachbarschaften sicher sind".

Bereits vor dem Treffen bei den Vereinten Nationen sagte Boykin, dass die Vereinten Nationen eine lange Geschichte des "Schutzes von Minderheitsbevölkerungen" hätten. "Es gab einen Stammeskampf zwischen den Tutsis und den Hutis in Afrika und sie stationierten Friedenstruppen dort um die Bevölkerung dort zu schützen und das Blutvergießen zu reduzieren". Und er ergänzte: "Wir müssen irgendwas ton. In Chicago machen schwarze Menschen bis zu dreißig Prozent der Bevölkerung aus, aber 80 Prozent jener, die durch Schusswaffen getötet werden". Was er nicht sagt: Es sind fast ausschließlich Schwarze die Schwarze töten.

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Alleine in diesem Jahr (bis zum 13. Dezember) wurden bislang 3.451 Menschen durch Schusswaffen getötet oder verletzt – oder knapp eine Person alle 2,4 Stunden. Weitere 651 erlagen den Schussverletzungen. Nachdem es in den 2000er-Jahren zumindest ein paar Jahre lang ruhiger war, ging es bereits im letzten Jahr wieder steil nach oben und erreichte wieder Höhen, die man von den früheren 90ern und den 70ern kannte.

Angesichts dessen, dass nicht nur Chicago, sondern auch die Innenstädte anderer größerer Städte wie Atlanta, Baltimore, Clevelend, Detroit, Oakland oder St. Louis faktisch zu Kriegszonen avancieren, wäre eine breite Ausweitung solcher UN-Friedenstruppen durchaus eine Option, die man in Betracht ziehen sollte. Allerdings ist dies auch ein Armutszeugnis für die US-Politik, die für diese Zustände verantwortlich zeichnet.

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29 Kommentare

  1. Warum sollen ausländische Soldaten ihr Leben für die kriminelle USA gefährden???

    Sie haben genug Ressourcen, wenn sie ihre Stützpunkte weltweit schließen:) Übrigens auch ohne sie!

    Nein, es ist nicht der Grund.

    Es wäre die Entmachtung der nationalen Elite in Amerika durch Söldner der globalen Elite!

    Denn das wäre erst der Anfang hierfür.

    Die UNO als Werkzeug der NWO zeigt dann deutlich, wer das Sagen in der Welt hat!

    Klassische Problem – Lösungs Strategie. Man bereitet den Boden für seine strategischen Schritte vor!

    Feuerteufel und Feuerwehrmann in einer Person!

  2. Übrigens ist das, für jeden leicht beobachtbar, genau die Vorgangsweise in Afrika, im Nahen Osten usw!

    Genau so wird ein Land entmündigt und unter UN Kuratel gestellt. Und bekommt die Zwangsweste ähnlich dem eines psychiatrischen Patienten oder die Fesseln eines Schwerkriminellen angelegt!

    1. Die Besatzungsmacht bestimmt, traurig aber wahr!

      Blauhelme sind de facto selber schuld, wenn sie sich für solche Funktionen bewerben. Sie wussten das ja von allem Anfang an, dass sie zu solchen Aktivitäten herangezogen werden können.

  3. Und über allem regierte ein schwarzer Friedensnobelpreisträger, aus dieser Stadt kommend, und wohlwissend was sich dort abspielt und trotzdem als Präsident nicht Willens oder in der Lage war, diese katastrophalen Zustände einzudämmen. Das ist der Nachteil der Liberalität, denn diese anzuwenden bedeuted, daß sie von zwei Seiten erkannt werden muß, ansonsten ist sie wirkungslos.

  4. Trump bot dem Bürgermeister von Chicago mehrmals seine Hilfe und Unterstützung durch Militärs an. Doch der Bürgermeister lehnte ohne zu überlegn einfach ab. Die  Obama Administration hatte dieses Kriminalitäsproblem völlig kaltgelassen. Obama erachtete das Problem als irrelevant! Zumindest in diesem Punkt muss man Trump Recht geben. Seine Vorgänger kümmerten sich einen Dreck darum, was auf den Straßen von Chicago vor sich ging!

  5. Versteh ich jetzt nich. Die Airforc kann doch ein zwei Einsätze fliegen oder sind die Flieger alle im Ausland unterwegs?

    Naja wie dem auch sei. Das versch_issne Kanzleramt werden die Aussichten freuen. Solche zustände in FFM, HH in DE, Frankreich, Italien, Schweden und alle sehen sich endlich am Ziel.

  6. Allerdings ist dies auch ein Armutszeugnis für die US-Politik, die für diese Zustände verantwortlich zeichnet.

    nicht nur für die US-Politik.

    Fremdsoldaten im Land ist ein Offenbarungseid für die gesamte USA.

    —-

    Aber darum gehts ja auch gar nicht. Es geht um Zeichen an der Wand, und vorauseilende Zukunftswünsche. Ukmtriebe von “Kindern”, die es nicht bis Weihnachten aushalten können.

  7. Frag doch mal einer nach, ob man nicht auch Blauhelmtruppen zur Domplatte schicken kann.

    Denn die 5700 Polizisten, die dieses Sylvester die "kulturelle Bereicherung" dort betreuen sollen dürften überfordert sein, wenn die "Schutzsuchenden" ihre vom MIT gelieferten Ak47 zwecks feiern ihres voll politisch korrekten Dschihad rausholen.

    Wie Köln danach aussieht kann man sich heute in Aleppo ansehen.

    Göring-Eckard kann von dieser "Kultur" gar nicht genug bekommen und plädiert deshalb für Familiennachzug.

      1. Willst du Ansehen zurückgewinnen? Am 02.08.2017 veröffentlicht
        Clown.

        “IS in Deutschland” stimmt auch nicht, Herr Effekthascher.

        Wie ich schon vor drei Tagen geschrieben habe, ist nicht “IS” das Problem (“IS” gibt es ja gar nicht, das ist die Privatarme deiner Auftraggeber, der Clinton Liga), sondern die ca. drei Millionen Deutschtürken werden mit Hilfe des türkischen MIT gerade aufgerüstet.

        Die Moscheen sind Erdogans Kasernen, Erdogan ist Merkels gieriger ($ + €) williger Helfer.

        “IS” und Merkels “paar” (zwei Millionen) Gäste sind “nur” die Helfer.

        Merkels Gäste haben noch gar keine Orientierung im Land – Erdogans Deutschtürken schon. Der Geheimdienst “MIT” verteilt übrigens keine Handfeuerwaffen, sondern harte Kriegswaffen, Kalaschnikows und Maschinengewehre samt jeder Menge Munition.

        Hat vorige Woche sogar in ein paar (Papier)Zeitungen gestanden. Mit deinem “Fund” vom 2. August 2017 kannst du also leider kein verlorenes Ansehen zurückgewinnen. Im Gegenteil rutscht du immer weiter in die Zone, wo du hingehörst: Die eines Blenders und Scharlatans. Dietrich, du bleibst auf deiner amerikanischen Scharlatanschiene kleben wie ein ausgespucktes Kaugummi.

        Man muss nur darauf achten, mit welcher Inbrunst du, der angebliche “Jud’enhasser”, diesen Text zu verstecken versucht hast:
        https://www.contra-magazin.com/2017/12/jerusalem-die-hauptstadt-der-apartheid/#comment-339112

        Genützt hats freilich nichts.

        1. Merkel und Clinton haben nun aber mal nichts mit Amerika am Hut, die arbeitet für die Besatzungsmacht Amerikas, Russlands und dem Rest der Welt, und deshalb stimmt dein ganzes Konstrukt nicht.

  8. Die meisten Verbrechen passieren im segenbringeden Kapitalismus. Der Preis der Freiheit sind eben die Verbrechen. Nur, die eigentlichen Verbrecher tragen Schlips und Kragen.

    1. @ Frost

      Der Kapitalismus hat damit nix zu tun, es ist wohl eher der gesellschaftszerstörerische, pseudo-linke Kulturmarxismus a la Frankfurzer Schule. 

      Und da ist noch etwas: Je weniger ethnisch homogen eine Gesellschaft ist, umso höher sind die Kriminalistätsraten. Sie steigen ins unermessliche, wenn es starke Neger-Minderheiten, wie in den USA oder Brasilien gibt.

      Dass heutzutage die sog. 'White Collar Verbrechen' auch ein Riesenproblem darstellen, steht außer Frage, wobei die Hochfinanzbankster die größten Verbrecher aller Zeiten sind.  

        1. …. das liegt daran, dass es im Kapitalismus unter der Bevölkerung was zu holen gibt, im Sozialismus fast nichts, da verteilt sich das erarbeitete Volksvermögen auf den oberen Etagen.

          Das ist im Kapitalismus anders, da hat auch der Bürger und Arbeiter einen, wenn auch abgespeckten Wohlstand. Logisch, dass sich da die instalierten unteren Klassen gegenseitig beklauen.

          Von unserem ehemaligen Wohlstand, also dem vor Merkel, profitieren heuer besonders die ehemaligen Ostblockländer, vor allem die, treiben bei uns die Eigentumsdelikte in die Höhe.

          Die konnten sich eben nichts erarbeiten, darben noch heute am alten System, finden wirtschaftlich einfach keinen nivelierenden Anschluß, sind spät dran, da verliert so mancher die Geduld und holt sich den persönlichen Ausgleich eben bei uns.

          Damit verbunden sind aber auch alle anderen Delikte, ohne krimineller Energie geht halt weder das eine, noch das andere.

           

           

  9. Den USA fehlen die Mittel, die Kraft und die Entschlossenheit ihre Probleme zu lösen. Eine Weltmacht im Niedergang ähnlich wie das Römische Reich.

  10. Bereits vor dem Treffen bei den Vereinten Nationen sagte Boykin, dass die Vereinten Nationen eine lange Geschichte des "Schutzes von Minderheitsbevölkerungen" hätten.

    ——-

    Wenn man das liest, weiß man sogleich, woher der Wind weht. Boykin gehört zu  sog. 'afroamerikanschen' Minderheit und will damit impflizieren, dass die Mehrheitsbevölkerung, also die Weißen, die Schwarzen abknallen.

    Dabei unterschlägt der smarte Boykin, dass es gerade die Schwarzen sind, welche die Weißen abknallen und natürlich ihre eigenen Rassebrüder.

    Auszug aus Colors of Crime:

    There are dramatic race differences in crime rates. Asians have the lowest rates, followed by whites, and then Hispanics. Blacks have notably high crime rates. This pattern holds true for virtually all crime categories and for virtually all age groups.

    In 2013, a black was six times more likely than a non-black to commit murder, and 12 times more likely to murder someone of another race than to be murdered by someone of another race.

    In 2013, of the approximately 660,000 crimes of interracial violence that involved blacks and whites, blacks were the perpetrators 85 percent of the time. This meant a black person was 27 times more likely to attack a white person than vice versa. A Hispanic was eight times more likely to attack a white person than vice versa.

    In 2014 in New York City, a black was 31 times more likely than a white to be arrested for murder, and a Hispanic was 12.4 times more likely. For the crime of “shooting” — defined as firing a bullet that hits someone — a black was 98.4 times more likely than a white to be arrested, and a Hispanic was 23.6 times more likely.

    If New York City were all white, the murder rate would drop by 91 percent, the robbery rate by 81 percent, and the shootings rate by 97 percent.

    In an all-white Chicago, murder would decline 90 percent, rape by 81 percent, and robbery by 90 percent.

    In 2015, a black person was 2.45 times more likely than a white person to be shot and killed by the police. A Hispanic person was 1.21 times more likely. These figures are well within what would be expected given race differences in crime rates and likelihood to resist arrest.

    In 2015, police killings of blacks accounted for approximately 4 percent of homicides of blacks. Police killings of unarmed blacks accounted for approximately 0.6 percent of homicides of blacks. The overwhelming majority of black homicide victims (93 percent from 1980 to 2008) were killed by blacks.

    Both violent and non-violent crime has been declining in the United States since a high in 1993. 2015 saw a disturbing rise in murder in major American cities that some observers associated with “depolicing” in response to intense media and public scrutiny of police activity.

    https://www.amren.com/archives/reports/the-color-of-crime-2016-revised-edition/

  11. Was er noch nicht sagt, ist das 90% aller Morde generell von Schwarzen begangen werden und daß 90% aller Morde an Weißen von Schwarzen begangen werden und 90% aler Morde an Schwarzen ebenfalls von Schwarzen. Es ist also ein Negerproblem.

    1. Genau so. Und das deckt sich exakt mit den Zahlen der Gefängnis Insassen . Mehr als 90% sind schwarz. Dumm , brutal , kriminell und schwarz. Und dieses Problem bekommen wir jetzt in Deutschland auch , Dank Merkel.

    2. tja, das sind die Fakten, da gibt es nichts dran zu rütteln !

      Nimmt man allein Südafrika : mit den Weißen im Land schlappe 178 Morde jährlich, seit Mandela 178 Morde täglich !

      Is einfach so, Schwarze diskutieren nicht, weil sie es nicht können, aber sie haben Kraft, das ist ihr Argument !

      Ein Land voller wilder Affen. Es werden andere kommen, die die Affen disziplinieren. Es werden wohl die Chinesen sein, das wird die verschärfte Variante für die Schwarzen werden. Das Tier wird sich die Weißen noch zurückwünschen.

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