Familiennachzug: Junge Gruppe will mit AfD kooperieren

Um den Familiennachzug für eingeschränkt Schutzberechtigte einzuschränken, will eine Gruppe junger Unionsabgeordneter mit der AfD kooperieren. Union, FDP und AfD hätten zusammen eine Mehrheit.

Von Michael Steiner

Die Berührungsängste der Union mit der AfD scheinen nicht so ausgeprägt zu sein, wie man es angesichts der vielen offiziellen Stellungnahmen der Parteioberen vermuten würde. Denn die "Junge Gruppe" in der CDU/CSU-Bundestagsfraktion will in Sachen Aussetzung des Familiennachzugs für "eingeschränkt Schutzberechtigte", wie es im Politikerdeutsch heißt, mit der Rechtspartei kooperieren.

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Marian Wendt, der für den Vorsitz der Gruppe kandidiert, sagte dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland": "Wie bei den laufenden Bundeswehrmandaten erwarten wir von der SPD im Sinn eines sondierungsfreundlichen Verhaltens noch im Januar zumindest einen Erhalt des Status quo beim Familiennachzug für drei oder sechs Monate, bis es eine entsprechende Vereinbarung in einem Koalitionsvertrag gibt". Doch wenn die SPD im Januar für solch eine Vorab-Verabredung nicht bereit sei, "werden wir die Verlängerung für den ausgesetzten Familiennachzug trotzdem zur Abstimmung stellen", kündigte Wendt an.

"Wir werden bei unserer eigenen Position konsequent bleiben. Wir kalkulieren dabei nicht die Zustimmung der AfD ein, aber wir werden uns auch nicht dagegen wehren." Da die FDP bereits angekündigt hat, dass sie wie die Union den Familiennachzug ausgesetzt lassen will, ergäbe sich bei einer Abstimmung mit einer Unterstützung durch die AfD eine deutliche Parlamentsmehrheit für den Unions-Antrag.

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5 Kommentare

  1. Proben die Indianer bei den Scheinbewahrern etwa den Zwergenaufstand?

     

    Es könnte durchaus sein, daß man den Indianern bei den Scheinbewahrern nicht gesagt hat, daß die Scheinbewahrer eben Scheinbewahrer sind und dazu dienen uns Deutschen eine liberale Selbstständigkeitskomödie vorzuspielen und daß die Scheinbewahrer in allen Dingen den Willen des VS-amerikanischen Landfeindes zu tun hätten. Der eben den deutsche Rumpfstaat und Europa mit der morgenländisch-afrikanischen Masseneinwanderung beglücken möchte. Daher könnten die Scheinbewahrer-Indianer nun durchaus einen echten Zwergenaufstand proben. Der unter Umständen dazu führen könnte, daß sich die besagten Indianer, wenn sie kein Gehör finden sollten, mit der Alternative FÜR Deutschland zusammentun und mit dieser fortan gemeinsam für die Schließung der Grenzen und die Abschiebung der fremdländischen Eindringlinge kämpfen. Denkbar ist aber auch, daß sich die Scheinbewahrer-Indianer Sorgen um ihre Pöstchen und Pfründe machen und daher dem Volk ein Aufbegehren gegen ihre Häuptlinge nur vorgaukeln.

     

    Im Übrigen bin ich dafür, daß der Euro zerstört werden muß!

  2. Die Rauten-Mutti wird diesen Wendt mal ordentlich übers Knie legen und die ganze Gruppe wird anschließend dem Rautenzombie eine halbe Stunde Beifall klatschen, bis die Finger bluten! Damit ist die Sache dann vom Tisch!

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