Mit Steuerbefreiungen will China die ausländischen Investitionen im Land ankurbeln.

Von Marco Maier

Ausländische Unternehmen sollen laut dem chinesischen Finanzministerium von der Zahlung der vorläufigen Körperschaftssteuer auf jene Gewinne befreit werden, die sie wieder im Land reinvestieren. Damit will die chinesische Regierung ausländische Investoren gewinnen, zumal bereits andere Länder ähnliche Schritte ankündigten.

Ausländische Unternehmen spielen eine immer wichtigere Rolle bei der Stimulierung der chinesischen Wirtschaft und bei der Förderung industrieller und technologischer Verbesserungen. Die neue Politik werde auf lange Sicht ein besseres Umfeld für ausländische Unternehmen schaffen, sie motivieren, kontinuierlich Investitionen in China auszuweiten, und eine beiderseitig profitable Kooperation stärken, erklärte das Ministerium auf seiner Webseite. Die Befreiung gilt ab dem 1. Januar 2017, das heißt, die in diesem Jahr gezahlten Steuern werden zurückerstattet.

Bereits Anfang des Jahres hatte Peking einen überarbeiteten Katalog für ausländische Investitionen eingeführt, der die Beschränkungen für ausländische Investitionen in einer Reihe von Branchen gelockert hat. Im nächsten Jahr wird ein Negativlisten-Prinzip für den Markteintritt, der die Sektoren und Geschäfte enthält, die für ausländische Investitionen nicht zugänglich sind, landesweit ausgeweitet.

Damit und mit der Erleichterung von Investitionen im Ausland durch chinesische Unternehmen will sich die Volksrepublik global wirtschaftlich enger vernetzen, weshalb Peking auch als vehementer Verfechter von Freihandelsabkommen gilt und den Protektionismus ablehnt.

Loading...

Wir brauchen ihre Unterstützung!

Liebe Leser, wenn Sie keine Premiumartikel lesen möchten, aber uns dennoch unterstützen wollen, dann können sie das auch mit einer Spende auf unser Bankkonto tun. Fragen Sie per eMail: [email protected] nach den Bankdaten oder übersenden Sie einen Unterstützungsbeitrag einfach per Paypal. Danke für Ihre Hilfe!

Loading...

One thought on “China will ausländische Investitionen anlocken”

  1. Tja wenn man ein Heer von 30 Millionen wanderarbeiter hat das für 10 Dollar am Tag werkelt würd ich es nicht anders vorantreiben. Zumal die Westlichen Industrienationen geradezu danach gieren ihren Wohlstand zu exportieren um Armut zu importieren. Daraus dann Kredite verbriefen um mit diesen Wertpapiere die Börsenindizes nach oben zu heben und dem eigenen Volk einen Wohlstand vor gaukeln den keiner hat aber alle täglich am DAX stand nachlesen können.? Und wenn das eine kurze Zeit gut geht glauben das selbst die initiatoren und Politiker selbst. ???

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.