Strache: „Regierungsprogramm wird 50 Prozent tiefblau sein“

Beim "Politischen Martini" der Freiheitlichen in Mils bei Imst lobte FPÖ-Chef Strache die bisherigen Koalitionsverhandlungen. Das Regierungsprogramm werde zu "50 Prozent tiefblau" sein.

Von Michael Steiner

Die Fehler der ersten schwarz-blauen Regierung vom Jahr 2000 werden sich nicht wiederholen, so FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache beim "Politischen Martini" der Freiheitlichen in Mils bei Imst in Tirol. Damals habe das Regierungsprogramm "keine wirkliche freiheitliche Handschrift" getragen, doch das werde sich nun ändern.

So werde das derzeit auszuverhandelnde Regierungsprogramm eine "50 Prozent tiefblaue, freiheitliche Handschrift" tragen. Zudem brauche es die "besten Köpfe, sowohl fachlich als auch charakterlich" für das Team mit der ÖVP. Er stelle die laufenden Verhandlungen mit der Volkspartei unter das Motto "Qualität, Ernsthaftigkeit und Seriösität".

Die FPÖ werde sich weiterhin für eine Stärkung der direkten Demokratie einsetzen. Er wolle die FPÖ "nachhaltig als Mittelpartei positionieren", sowie mindestens zwei bis drei Legislaturperioden regieren. "Wir werden nicht alles ändern, aber vieles besser machen können", so Strache laut Medienberichten weiter.

Es scheint damit, als ob die Sondierungsgespräche zwischen ÖVP und FPÖ deutlich besser verlaufen als jene in Deutschland zwischen der CDU, der CSU, der FDP und den Grünen, wo insbesondere von den drei kleineren Parteien immer wieder Kritik zu hören ist.

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16 Kommentare

      1. Ist Austria nicht auch Mitglied des UNO-Resettlementprogramms, wonach es Migranten in Millionernhöhe aufnehmen muß??? Ich weiß es nicht, ich frage nur.

  1. Jetzt kommt die Stunde der Wahrheit für die FPÖ und sie kann nun beweisen ob wenigstens ein Teil ihrer Forderungen umgesetzt werden. Sollte das nicht der Fall sein, dann können wir die AFD auch sausen lassen, denn das wird dann nicht anders sein und beide Parteien hätten dann ihre Argumente nur als Mittel zum Zweck eingesetzt und die Bürger ebenso hintergangen, wie die Etablierten das ja schon seit Jahren machen. Abwarten und Tee trinken, hat man früher gesagt, denn sollten Lügen im Spiel sein, dann werden diese früher oder später aufgedeckt, hoffentlich tritt das zur Entäuschung der Wähler in beiden Ländern nicht ein.

    1. Ich will auch hoffen, dass wir und Austria nicht von FPÖ/AFD enttäuscht werden. Ich bleibe allerdings bei meiner immer vertretenen Meinung, dass wir vom elitären Joch in Europa nur durch die Volksseele befreit werden. Wenn die ins Rollen kommt, gibt es kein Aufhalten.

  2. Abwarten, und nicht jetzt schon den Teufel an die Wand malen. 

    Jede Partei ist mal klein angefangen.

    Die AfD ist eine Opposionspartei und kann laut bellen damit auch der deutsche Michel endlich mal wach wird.

    1. Wo bellt denn die AFD?? Hat sie den Deutschen schon mal gesagt, dass bs 2025 44 Millionen Migranten in Deutschland aufschlagen werden? Nein und warum nicht?? Weil sie systemkonform sind.

  3. Durch die mutigen  Patrioten kann Merkel und & , zumindest nicht  einfach so  weiter  durch regieren  ! 

    Wirkliche  Opposition  ist eine Machtbremse ! Ohne  Afd keine  Demokratie  ! 

  4. Hoffentlich in den wesentlichen Programmpunkten. Die linksextreme Öffentlichkeit in Österreich spielt derzeit das "Burschenschaftsthema" (etliche Mandatare der FPÖ sind in Burschenschaften), kann durchaus sein, daß damit die üblichen (ausserdemokratischen) sozialistischen Gesinnungspressionen gegen politische Konkurrenten, in dem Fall bei der Regierungsbildung, durch den Bundespräsidenten,   vorbereitet werden. Demokratiepolitisch wäre es dringend an der Zeit die für die Freiheit der Bürger höchst gefährliche Tatsache, daß das linke politische Spektrum demokratische Wahlen nicht mehr akzeptieren will,  wenn der Gesinnungskonkurrent siegreich war, öffentlich zum politischen Thema zu machen. Das hasserfüllte Verhetzen, Verleumden, Straßenterror, das Blockieren jeglicher Sachpolitik und womöglich sogar die Destabilisierung des Landes, wenn der Gesinnungskonkurrent siegreich war muß in Sinne der Wahrung der freiheitlich demokratischen Grundordnung aufhören und bekämpft werden.

  5. Egal welche Partei da nun ran kommt. Blau, schwarz, orange oder ocker. Schlechter und bürgerfeindlicher wie Rot-Grün kann es nie werden. Mit Schwarz-Blau bin ich mehr als zuversichtlich.

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