Sieben von elf US-Flugzeugträgern unterwegs

Ganze sieben von elf US-Flugzeugträgern, bestückt mit Atomraketen, befinden sich derzeit auf hoher See. Drei davon im im Westpazifik, zwei weitere im Ostpazifik. Braut sich da etwas zusammen?

Von Marco Maier

US-Präsident Donald Trump scheint seine Asienreise auch mit einer militärischen Machtdemonstration verbinden zu wollen. Denn laut der "Asia Times", die sich auf eine Bestätigung der US Navy beruft, befinden sich derzeit gleich sieben US-Flugzeugträger auf Hoher See. Ein Umstand, der angesichts der anhaltenden Koreakrise und der wachsenden Spannungen im Nahen Osten nachdenklich stimmt.

Offiziell heißt es zwar seitens Vertretern des US-Verteidigungsministeriums, dass diese sieben "schwimmenden Festungen" samt Begleitschiffen nur wegen mit dem Asien-Besuch nichts zu tun habenden Bereitschafts- und Trainingsübungen, sowie Routine-Stationierungen unterwegs seien, allerdings sind gleich drei von ihnen (wir berichteten) im Westpazifik unterwegs. Es handelt sich hierbei um die USS Ronald Reagan, die USS Nimitz und die USS Theodore Roosevelt samt voller Luftwaffenbesatzung und "carrier strike groups".

Hinzu kommen die USS Carl Vinson und die USS John C. Stennis, die im Ostpazifik unterwegs sind und recht rasch nach Asien beordert werden können, wenn es nötig sein sollte. Die USS Abraham Lincoln und der neueste Flugzeugträger der US Navy, die USS Gerald R. Ford, sind derzeit im Atlantik in Dienst.

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11 Kommentare

  1. Flugzeugträger haben im Zeichen der heutigen Waffentechnik nur noch eine  Darstellungsfunktion von elitärer Großkotzigkeit , vielleicht noch Einschüchterungsfunktion, im übrigen ist allerdings das Verhältnis von Kosten und Effizienz absolut unverhältnisnäßig, da man Flugzeugträger leicht abschießen kann.

    1. In Pearl Harbor hat man die ausgedienten Schlachtschiffe entsorgen lassen, es scheinen die Flugzeugträger einem ähnlichen Schicksal zugeführt zu werden – wäre mal zu überprüfen, ob nicht in letzter Zeit die Versicherungssummen beträchlich angehoben wurden …  😉

    2. @Otto

      Na ja, so umstrtten sie auch sind, mit ihnen lässt sich votrefflich Kanonenbootpolitik betreiben, sonst würde China ja keine Fllugzeuträger bauen.

      Übrigens soll sus Sicherheitsgründen min. Die Hälfte aller Träger auf See und im Einsatz sein

      Der Marco will mal wieder den WKiii herbeibeten.

  2. Die Kanonenbootpolitik des 19. Jahrhunderts ist auch heute noch sehr lebendig. Bei Staatsbesuchen verhandelt es sich gut, wenn die Geschütze der eigenen Armada auf die Einrichtungen des Gastgebers gerichtet sind. Was bei der East Indian Company im Opiumkrieg gut funktionierte wird nach dem Ermessen der heute maßgeblichen Hegemonialmacht auch heute noch Wirkung zeigen. Ich fürchte nur, die US-Eliten unterschätzen ihre geopolitischen Rivalen und überschätzen ihre eigenen Möglichkeiten. Sollte es nicht nur beim üblichen Imponiergehabe einer entwicklungspolitisch in der Pubertät steckengebliebenen Weltmacht bleiben, so wird  die Lehre aus dieser Fehleinschätzung blutig und teuer werden.

  3. Auch die Hinwendung nach Asien setzt der Donald Trumpf fort

     

    Was haben die VS-amerikanische Lügenpresse und die hiesige Lügenlizenzpresse nicht geschrien, als der Donald Trumpf zum Staatschef der VSA gewählt worden ist. Da wurde befürchtet, daß der Donald der VS-Vorherrschaft entsagen und sich auf Nordamerika zurückziehen könnte. Das Gegenteil ist dann eingetreten. So wie alle seine Vorgänger, so führt nun auch der Donald die VS-Außenpolitik nahtlos weiter und hat diese sogar gesteigert: In Syrien wurde er kriegerisch tätig und nach Baktrien schickte er frische Truppen. Ebenso führt er auch die Hinwendung der VSA nach Asien fort. Dies zeigt seine Fehde mit dem Nordteil Koreas wegen dessen Kernwaffenbaus und damit auch mit China. Ein wenig überraschendes Ergebnis für den erfahrenen Beobachter, der diesen Umstand schon mehrfach beim Regierungswechsel in den VSA beobachten konnte. Und so hat sich der Hamburger Speichel einmal mehr den Namen der Lügenpresse verdient, als er davon gefaselt hat, daß mit dem Donald das Ende der Welt gekommen wäre.

     

    Im Übrigen bin ich dafür, daß der Euro zerstört werden muß!

  4. Konventionelle Kriege zu gewinnen, wäre nur noch möglich, wenn man kleine, block- und idiologiefreie Länder angreift und die Verlagerung eines Flügplatzes direkt vor die Grenze des Feindes in Form eines Flugzeugträgers ist nicht mehr zeitgemäß und die wären die ersten Opfer im Falle eines Angriff´s. Das ist ein teueres Säbelrasseln, was sich die Großen hier noch leisten, denn viele Rüstungsunternehmen sind schon lange dabei, für kleine schlagkräftige Einheiten die entsprechenden Vehikel zu konstruieren, begleitet von immer besserer Raketen- und Drohnentechnik und wenn es damit nicht mehr klappt und der Gegner überhand gewinnt bleibt der atomare Gegenschlag ehedem nicht aus und wer glaubt, große Gegner heute noch mit früheren strategischen Mitteln zu bezwingen, der wird mit der Erkenntnis sterben, daß seine Annahme völlig falsch war.

    1. Überholtes und Überteuertes Kriegsgerät. Nur zu gebrauchen gegen Unterentwickelte Nationen.

      China und oder Russland brauchen vermutlich 72 Stunden für die Versenkung aller US Träger. Deswegen lungern die auch nichmehr so freizügig auf den Weltmeeren rum. ?

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