Cem Özdemir. Foto: Flickr /Heinrich-Böll-Stiftung CC BY-SA 2.0
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Grünen-Chef Cem Özdemir hat bekräftigt, dass er nicht für eine weitere Amtsperiode an der Parteispitze zur Verfügung steht. Er sieht die Option einer Neuwahl des Bundestags kritisch. 

Von Redaktion

"Ich habe immer gesagt, dass ich nach der Bundestagswahl als Bundesvorsitzender gerne die Verantwortung für die Partei in andere Hände legen würde", sagte Özdemir der "Rheinischen Post". "Klar ist, dass wir jetzt erst mal sehen müssen, wie geht es weiter mit der Regierungsbildung", sagte Özdemir. "Wenn das geklärt ist, kommen alle weiteren Schritte." Als ein möglicher Nachfolger Özdemirs an der Parteispitze gilt Schleswig-Holsteins Vize-Regierungschef Robert Habeck, den Özdemir "einen unserer Besten" nannte. "Er wird künftig hoffentlich eine wichtige Rolle spielen", sagte Özdemir.

Auf dem Parteitag am kommenden Sonnabend erwartet Özdemir Unterstützung für den Kurs der Führungsriege bei den Jamaika-Sondierungsgesprächen. "Es mag auch Kritik geben. Aber insgesamt war die Partei nach meinem Eindruck sehr zufrieden, wie wir das gemacht haben", sagte er. "Ich bin stolz auf meine Partei, dass sie so standhaft und geschlossen geblieben ist, obwohl wir bis an die Schmerzgrenze und manchmal darüber hinaus gegangen sind im Ringen um Kompromisse in der Verantwortung für unser Land", sagte der Grünen-Vorsitzende.

Von Neuwahlen nicht begeistert

"Der Bundespräsident hat Recht, dass man nun versuchen muss, aus der Mitte des Parlaments heraus eine Regierung zu bilden. Neuwahlen ruft man nicht einfach aus. Die Bevölkerung darf nicht den Eindruck bekommen, dass wir so lange wählen lassen, bis das Ergebnis passt", sagte der Grünen-Vorsitzende. Auf die Frage, ob die Grünen in eine schwarz-grüne Minderheitsregierung eintreten würden, sagte Özdemir der RP: "Ich sehe derzeit nicht, wie dies möglich werden soll. Jetzt sind erst einmal der Bundespräsident und die Union als größte Fraktion im Bundestag am Zuge."

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Die SPD müsse entscheiden, ob sie wieder in eine große Koalition gehen wolle. Er rechne "derzeit eher mit der Bildung einer großen Koalition" als mit einer Neuwahl. Immerhin gibt es auch in der SPD selbst immer mehr Stimmen, die lieber noch einmal mit der Union koalieren wollen, als in einer Neuwahl noch stärker zu verlieren. Zudem ist dies aus grüner Sicht ein kleineres Übel als eine Minderheitsregierung, in der die Union mit der FDP und der AfD Mehrheiten bilden könnte.

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24 KOMMENTARE

  1. Eine wahrlich gute Nachricht

    Der gruselgrüne Cem Özdemir hat bekräftigt, dass er nicht für eine weitere Amtsperiode an der Parteispitze zur Verfügung steht!

     

    • nur oberflächlich eine gute Nachricht. Wenn der im dunklen Hintergrund der Bühne aggiert, kann da nur schlimmeres bei rauskommen.

  2. Einer weniger ist ja auch nicht schlecht. Vermutlich wartet schon ein gut dotiertes Pöstchen und da kann man ja nicht nein sagen, denn auch das marxistische Hemdchen sitzt einem in der Regel näher als der Überzieher.

    • der sieht auf sämtlichen fotos so missgebildet-unterentwickelt aus – wo, ausser in die administration der zeitweilihgen verwaltung soll er denn hin? 

      • Oh, Herr Eric Warburg und Herr Jacob oder Evelyn Rothschild, werden für den 'Youg Leader' der Atlantik Brücke schon ein warmes Plätzchen finden, 

        DER verschwindet nicht in der Versenkungung.

        Vielleicht erhält er ja – wie einst der Joschka.- eine ähäm ….'Gastprofessur' an ihrer Kaderschmiede in Princeton, N.J. 

        Für treu geleistete Dienst – versteht sich.  Und vielleicht hat er ja die Zeichen der Zeit erkannt und räumt rechtzeitig und freiwillig seinen Sessel.

        Anschließend darf er dann für Bunzelkanzleramt oder fürs Amt des Frühstücksaugsts kandidieren – sofern Buntland dann noch besteht. 

  3. Ähnliches kennen wir von dem Ur-Linken Gysi.

    Keine Funktion mehr, aber er kommt an keinem Mikrofon und an keiner Kamera vorbei, ohne seine Hasstiraden gegen die denkende Bevölkerung und Deutschland allgemein, loszulassen.

    Keine Talkrunde ohne Gysi und bei mehren Sendern tritt er als engagierter "Experte" auf.

    Gleiches wird man wohl von dem Vielflieger (Bonusmeilen) und Cannabis-Züchter erwarten müssen. Die MSM lassen keinen liebgewordenen Politiker der großen merkelschen Einheitspartei so einfach gehen. Bestimmt ist der Honorarfonds-Özdemir schon in Planung.

    Genau genommen wird er dadurch sogar noch gefährlicher, da er seine Äußerungen nicht mehr als Grünen-Funktionär tätigt. Gleiches haben wir ja auch in dem Parallelfall Gysi.

  4. Richtig, im Moment gibt es auch kaum eine Talkrunde wo nicht der Schönredner Özdemir vertreten ist. Ebenso wie grünes Publikum die mit Busse angekarrt werden und die auf Befehl des Vorklatschers – klatschen ?! 

    • wo ist das Mitleid mit deutschen Obdachlosen, diese verlogene scheinheilige Bande

      ——-

      Tja,  diese judäo-marxistischen Christen (wie KGE) verwechseln lschon mal gern den Nächsten mit dem Entferntesten. 

      Die leben auch nicht in einer Scheinwelt, sondern sie sind einfach bösartig und tieftste Deutschenhasser.

      An den Grünen kann man explizit festmachen, zu welchen Perversitäten die Deutsche 'Re.Education' nach WK II (die immer noch andauert) geführt hat. 

      …."Mit Greuelpropaganda haben wir den Krieg gewonnen […]. Und nun fangen wir erst richtig damit an! Wir werden diese Greuelpropaganda fortsetzen, wir werden sie steigern bis niemand mehr ein gutes Wort von den Deutschen annehmen wird, bis alles zerstört sein wird, was sie etwa in anderen Ländern noch an Sympathien gehabt haben, und sie selber so durcheinander geraten sein werden, daß sie nicht mehr wissen, was sie tun. Wenn das erreicht ist, wenn sie beginnen, ihr eigenes Nest zu beschmutzen, und das nicht etwa zähneknirschend, sondern in eilfertiger Bereitschaft, den Siegern gefällig zu sein, dann erst ist der Sieg vollständig. Endgültig ist er nie. Die Umerziehung (Re-Education) bedarf sorgfältiger, unentwegter Pflege wie englischer Rasen. Nur ein Augenblick der Nachlässigkeit, und das Unkraut bricht durch, jenes unausrottbare Unkraut der geschichtlichen Wahrheit.“ — Sefton Delmer, ehemaliger britischer Chefpropagandist nach der Kapitulation 1945 zu dem deutschen Völkerrechtler Prof. Grimm

      • Fortsetzungen + Indoktrination durch 68er Studentenbewegung, Frankfurter Schule, Marsch durch die Institutionen, die Grünen, Politische Korrektheit = Denkverbote, Feminismus, Genderismus etc, etc.

        So, wer denkt nun noch, dass das ganze nicht einem langfristigen Plan unterliegt, um die Familien / Gesellschaft zu zersetzen und zu zerstören. Sämtliche PART-eien waren nur ausführende und nützliche Helfer für diesen Wahnsinn.

  5. Politische Parteien in unserem Land sind völlig überflüssig.Egal ob Grün, Schwarz, Rot , Gelb oder Rosa…… Den Parteibonzen geht es überhaupt nicht um das Wohlergehen derhier schon länger lebenden, sondern um Machtinteressen und Money. Nochmal: Alle Parteien im Bundestag wollen keinen Ausstieg aus der NATO, befürworten die Russlandsanktionen, fördern Kriegshetze, wollen den Europäischen Untergang (EU und Euro), verstoßen gegen das Maastricht-Abkommen und andere grundsätzliche Gesetze, halten die Lüge von einer vorhandenen Verfassung und Souveränität aufrecht… und plündern das Volk nur aus. Wer schwarzrotgelbgrün wählt, kann nur verlieren – bis auf ganz wenige, für die diese kriminellen Parteien arbeiten und ihnen hörig sind.

  6. Özdemir ist ein ganz hinterhältiger,scheinheiliger Schönredner ……der Typ versucht in jeder Talkrunde das Volk hinterm Berg zuführen.

  7. Interessant wäre zu wissen, warum der machtgeile Özdemir Platz für eine neue Parteispitze macht – da steckt natürlich ganz was anderes dahinter, als der Grund den Özdemir angibt. 

    Und warum geht dann  die unfähige KGE nicht mit  ?! 

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