Nach Antibiotika: Probiotika zu sich nehmen

Nach der Einnahme von Antibiotika sollte man probiotische Lebensmittel zu sich nehmen, da sich bakterielle Toxine im Darm bilden, die zu heftigem Durchfall führen können.

Von Marco Maier

Antibiotika infolge bakterieller Infektionen sind durchaus nützlich, wenn es darum geht, die schädlichen Mikroben zu bekämpfen. Allerdings greifen diese Medikamente auch die guten Bakterien in unserem Körper – speziell im Verdauungstrakt – an und sorgen dafür, dass dort auch bakterielle Gifte übrigbleiben. Ein Nebeneffekt, der sich eben nicht vermeiden lässt, wenn man Krankheiten damit bekämpfen möchte.

Wissenschaftler gingen der Frage nach, wie man die negativen Auswirkungen der Antibiotika-Anwendung reduzieren kann. Dabei stellte es sich heraus, dass man mit der raschen Wiederherstellung der Darmflora infolge des Konsums probiotischer Nahrungsmittel (zum Beispiel: Joghurt, Kefir, Sauerkraut oder Kombucha) die schädlichen Auswirkungen infolge des Antibiotika-Konsums auf den Verdauungstrakt reduzieren kann.

So zeigte eine Metaanalyse mit mehr als 3.000 Patienten, dass der Konsum von probiotischen Nahrungsmitteln eine signifikante Reduktion bei der Entwicklung eines Antibiotika-bezogenen Durchfalls mit sich brachte. Immerhin haben rund 39 Prozent aller Menschen die Antibiotika zu sich nehmen deshalb auch flüssigen Stuhlgang.

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14 Kommentare

  1. Marco, die Info ist so alt wie Methusalem !

    … weiß man doch : während einer Antibiotika- und Penicillin – Kur keine Milchprodukte ( die verhindern die Medikamenten-Aufnahme ) und danach gaaanz viel Joghurt !

    … allerdings war der Werbeslogan "linksgedrehter" irreführend, man muss "rechtsgedrehten" kaufen ! Was im Linksgedrehten drinnensteckt, wissen wir ja nun.  🙂

  2. Wer die Einnahme von Antibiotika vermeiden möchte, beschäftige sich mit Chlordioxid, DMSO, Vitamin D3, K2 und gehe auch gern der Bor-Problematik nach. Alles andere ergibt sich dann  aus der Kette des Lernens. 

  3. In Sauerkraut und dem selbst hergestellten Kefir (nicht dem Zeug aus dem Supermarkt) sind offenbar sehr gesunde Milchsäurebakterien, welche die Eigenschft haben, krank machende Bakterien im Darm zu verdrängen.

    Das Problem mit dem Sauerkraut aus dem Supermarkt ist der, das der mal wieder Fake-Lebensmittel ist, da bei diesem vielfach Essig eingesetzt wird, um ihn sauer zu machen und nicht gesunde Milchsäure-Gärung. Sauerkraut kann man aber recht leicht selber machen. Anleitungen auf Youtube.

    Kefir hingegen kann man sich mit einem Kefirpils selber herstellen. So einen Pils bekommt man im Internet. Das tägliche trinken solchen Kefirs soll lebensverlängernd wirken.

    Haferflocken verbessern übrigens auch die Darmflora erheblich, so banal das auch klingt. Haferflocken mit etwas Zimt und Honig sind ein prima Frühstück. Mit Zimt deshalb, weil es entzündungshemmend wirkt.

    Ein Dr. Volkmann vertritt die Meinung, dass ungesunde Darmflora ein Hauptgrund für Atrithis ist. Videos dazu findet man auf Youtube.

    1. Als Kinder aßen wir jeden Morgen Haferflocken mit Kaba und Milch, super lecker !

      … und wenn uns heut mal was zum Naschen fehlt, ist das die beste Alternative !

      1. In Haferflocken sind übrigens auch Mineralien wie Kalium, Magnesium, Eisen usw. drin.

        Die sind als Frühstück also deutlich gesünder als Brötchen aus raffiniertem Weizenmehl, welche nur den Blutzucker sprunghaft nach oben jagen ohne echte Nährstoffe zu liefern.

        Brötchen sind im Prinzip nur Fake-Lebensmittel, Füllstoffe.

         

        1. Richtig ! Weißmehlbrötchen bestehn aus raffiniertem Weizenmehl, Wasser und Luft, die kann man, wenn überhaupt, nur im echten Bioladen kaufen.

          Die im Supermarkt kommen als Fertigteiglinge jeden Tag über Rotterdam aus China und werden in den idustrieellen Großbäckereien oder eben vor Ort im Laden nur noch aufgebacken.

          Wir essen zur Zeit Dinkelbrötchen aus dem Bioladen, die halten viel länger vor, nach einem ist man satt und der Verdauungstrakt freut sich über echte Balast- und Nährstoffe.

  4. Ich hatte nie gedacht das Essen einmal ein Problem wird. Egal was es ist man weis nie welchen zusammen gepanschten Müll Supermärkte verkaufen, das stellt man schon beim kochen fest wenn jemand kochen kann.

    1. "Ich hätte nie gedacht, dass Essen 'mal ein Problem wird".                                                                                                                                                                                                                        Viele der heute angebotenen Nahrungsmittel können allerdings sehr schnell zu einem gesundheitlichen Problem werden, Ich beschäftige mich jetzt seit über 20 jahren intensiv mit Lebensmitteln, Nahrungsmittel, deren Inhaltsstoffe und deren (Aus)Wirkungen auf den menschlichen Organismus.                                                                                                 Seitens der Medizin und der NahrungsmittelIndustrie gibt es nur in den seltensten Fällen sachliche Informationen, hingegen kommen von dieser Seite viele M;ythen und Lügen unter die Leute. So auch der Mythos, das zugesetzte "probiotische" Bakterienkulturen (z.B. beim Joghurt) die nach einer Antibiotikaeinnahme zunehmenden pathogen Bakterien eliminieren können und die gestörte Darmflora wieder ins Gleichgewicht bringen. Das Bundesamt für Risikoforschung warnte aus diesem Grund 2015 in einer Stellungnahme – "dass sich anhand der der verfügbaren Daten kein gesundheitlicher Nutzen………….ableiten läßt."                                        Eher das Gegenteil wird der Fall sein (worauf auch Studien hinweisen z.B. Uni madrid 2015). Unsere Darmflora, bestehend aus ca.600"Spezies", in der Zahl bis zu 100 Billionen ausmachend, macht auch etwa 2/3 des Immunsystems aus. Die nach einer Antibiotika-"Attacke" überlebenden Bakterien der Darmflora bekämpfen hingegen die "fremden" Bakterien, sie versuchen ihr Terrain zu behaupten. In einem sehr ungünstigen fall,  wenn die nützlichen Bakterien allzu dezimiert sind, kann die Zufuhr von "probiotischen" , aber körperfremden ( !!! ) Bakterien schlimme Folgen haben, wenn diese hinzugekommenen Keime die Bakterien der Immunabwehr überwinden. ——-> Sepsis als Folge von Probiotikazufuhr.                                                                                                                                              Ich würde der Zufuhr von Präbiotika, also von Lebensmitteln mit Inhaltsstoffen, die das Wachstum der nützlichen Bakterien fördern, uneingeschränkt zustimmen. Inulin, Oligofructose, Raffinose, lösliche Ballaststoffe – um nur einige zu nennen.                                                                                                                                                                            Um es noch einmal deutlich zu machen, es gibt KEINE Studien die aufzeigen, das zugeführte "probiotische" Kulturen die nach einer Antibiotikabehandlung überhand nehmenden und resistent gewordenen pathogenen Darmkeime eliminieren können.                                                                                                                                                                             Abschließend noch ein Beispiel für einen Mythos, der von Bigpharma und Schulmedizin aufrechterhalten wird und bei Anwendung der Darmflora (nicht nur der) immens schadet. Gemeint ist der Gebrauch von Fluorhaltiger Zahncreme. Fluor als Gas ist der absolut tödliche Wirkstoff im Sarin, dem Giftgas. Als Salz ( Natriumfluorid) der Zahncreme zugesetzt, wird dieses Element während des Verdauungvorganges im Darm freigesetzt. Die Folgen sind absehbar.

    1. … das hab ich mich auch gefragt, aber ich glaube, die Redaktion will uns einfach mal eine Ablenkung von Krieg, Krieg und Krieg bieten.

      Vielleicht haben die Rubriken auch eine Quotenauflage, oder man hatte gerade nix einfacheres zur Hand als Lückenfüller, oder die Milcherzeugniss-Industrie verlangt nach mehr Joghurtkonsum, oder …. keine Ahnung !

      Is doch wurscht, wir fressen alles !

      1. "……Ablenkung von Krieg bieten….." ???  Bei den gelegentlichen Artikeln zu gesundheitlichen Themen fällt auf, dass sie lausig recherchiert, ohne Fachkunde und eines sog. alternativen Mediums nicht würdig sind.                              Da wird ständig der Quark (auch mit Probiotika) der Mainstreammedien nachgeplappert.                                                                                                                     Im Übrigen halte ich diese ( gesellschaftspolitischen) Themen für durchaus wichtig, weil der Einzelne mit korrekten und tiefergehenden Informationen diese anwenden kann. So wie die Ökonomie Gesundheitswesen und Medizin okkupiert und korrumpiert hat, kann ein Patient nicht mehr davon ausgehen, dass das zu seiner Gesundung beiträgt, was er an medizinischer Versorgung über sich ergehen lassen muss.

    2. Och wieso? Es gibt doch in unserer Welt viele interessante Themen, die unser Leben beeiflussen und insofern auch eine politische Komponente haben.

      Darüber mal zu reden finde ich recht interessant.

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