Kickt Pilz die Grünen auch aus Wien?

Bei der Nationalratswahl war die Liste Pilz auch in Wien erfolgreicher als die Ex-Partei des Namensgebers. Ein Antritt bei der Gemeinderatswahl könnte auch dort die Grünen ins politische Aus befördern.

Von Michael Steiner

Den Grünen in Österreich stehen harte Zeiten bevor. Eben erst sind sie krachend aus dem Nationalrat geflogen und nun überlegt man sich schon den Antritt zur Gemeinderatswahl (also der Landtagswahl) in der Bundeshauptstadt Wien, die regulär im Jahr 2020 stattfinden wird. Gegenüber der "Krone" sagte Peter Pilz: "Wir wollen's auch in Wien wissen. Es melden sich immer mehr Leute, die bei uns mitmachen wollen".

Und weiter: "Ich will keine neue grüne Partei gründen. Es ist auch sicher nicht unser primäres Ziel, den Wiener Grünen möglichst viele Wähler wegzunehmen. Wir wollen viel mehr erreichen", sagt Pilz. Konkret seien die Pläne jedenfalls noch nicht, "wir sammeln jetzt einfach Ideen".

Hält die Stimmung in Österreich an, könnte die neue Partei von Peter Pilz durchaus dafür sorgen, dass die Grünen österreichische Politikgeschichte werden. In Wien selbst dürften Vassilakou und Chorherr dafür mitgesorgt haben, dass die die Partei, die noch bei den letzten Gemeinderatswahlen 2015 in Wien 11,85 Prozent holte und mit der SPÖ koaliert, unter Umständen den Einzug auch dort verpasst.

Ein Schicksal, welches den Grünen übrigens auch bei den anstehenden Landtagswahlen in Niederösterreich, Kärnten, Tirol und Salzburg blühen könnte, sollten mit der Liste Pilz verbundene Listen dort antreten – was derzeit durchaus im Gespräch ist.

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2 Kommentare

  1. Natürlich darf man nicht übersehen, daß Pilz selber ein "Grüner" ist mit ausgeprägtem kommunistischen Background! Am nützlichsten wäre es gewesen wenn beide, die Liste Pilz und die "Grünen" den Einzug nicht geschafft hätten. Immerhin hat aber eine Schwächung stattgefunden! Pilz ist im Grunde aber auch ein politisches "Mimikry"!

  2. Die Ostmark ist wahrlich eine Miniaturausgabe des deutschen Rumpfstaates

     

    Ganz gleich wie man unsere deutsche Ostmark auch betrachtet, in allen Dingen erscheint sie als Miniaturausgabe des deutschen Rumpfstaates. Gegliedert ist sie in neun sogenannte Buntesländer und unterliegt damit ebenfalls dem Verbot einer starken Zentralgewalt, das sie Landfeinde zu Potsdam über den deutschen Rumpfstaat verhängt haben. Die Regierung ist auch ganz gleich aufgebaut: Ein Kanzler führt die Geschäfte, während ein weitgehend machtloser Grüßaugust formell dem Staat vorsteht. Der muselmanischen Masseneinwanderungspolitik und damit dem VS-amerikanischen Hootonplan zur Ausrottung der deutschen Urbevölkerung unterliegt Österreich auch und hat mit mindestens 700,000 Muselmanen sogar einen erheblichen höheren Anteil an Kolonisten abbekommen als der deutsche Rumpfstaat selbst. Die der Ostmark Anno 1955 von den Landfeinden gewährte Neutralität steht auch nur noch auf dem Papier, da die Ostmark mittlerweile Mitglied beim EU-Monster und Anwärter bei der NAVO geworden ist…

     

    Im Übrigen bin ich dafür, daß der Euro zerstört werden muß!

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