Irrlehren der Wirtschaftswissenschaft: Geldschöpfung (Teil 1)

Wird das Geld von den Banken tatsächlich aus dem „Nichts“ geschöpft? Wo setzen viele Ökonomen falsch an?

Von Rüdiger Rauls

Es gibt außer der Inflation kaum ein Thema, zu dem in der herrschenden Wirtschaftswissenschaft so viel wirres Zeug verbreitet wird wie die Geldschöpfung. In beiden Fällen ist die Diskussion mehr von Annahmen und Glaubenssätzen beherrscht als von der Beobachtung und Analyse der Wirklichkeit. Während jedoch die Wortmeldungen aus den Elfenbeintürmen zum Thema Inflation mittlerweile vollkommen verstummt sind, weil der Widerspruch zwischen Theorie und Wirklichkeit doch zu eklatant geworden ist, versucht sich gelegentlich doch immer wieder einmal ein Theoretiker von neuem an der Erklärung der Geldschöpfung.

Dabei scheint vielen wie auch den zahlreichen Verschwörungstheoretikern am wichtigsten, den Nachweis zu erbringen, dass die Geldschöpfung entweder unmoralisch ist oder aber eigentlich nicht funktioniert bzw. anders funktioniert, als sie funktionieren müsste. Eine der beliebtesten und nicht auszurottenden Erklärungsversuche für die Quelle der Geldschöpfung ist die Behauptung, dass es aus dem „Nichts“ geschaffen werde. Das ist so ziemlich das Dümmste, was bisher aus dem akademischen Betrieb in Umlauf gesetzt wurde. Nichts auf diesem Planeten entsteht aus dem „Nichts“. Selbst die Gedanken, als das vermutlich am wenigsten Materielle, brauchen noch ein physisches Gehirn, in dem sie entwickelt werden. Es sei denn, dass man an Gott glaubt. Der war bisher der einzige, der etwas aus dem Nichts geschaffen hat, behaupten jedenfalls die Menschen.

Allein schon materiell, was aber mit Sicherheit von den meisten Vertreter des akademischen Betriebs als zu banal abgetan werden dürfte, kann Geld nicht aus „Nichts“ geschaffen werden. Es bedarf der materiellen Träger des Geldwertes, Metalle oder Papier zur physischen Darstellung von Währung und Wert. Ist das Nichts? Es bedarf der Druckereien und Münzprägeanstalten, um das Geld herzustellen. Ist das Nichts? Das erklärt zwar nicht den Ursprung, die Legitimität des neu geschaffenen Geldes, worum es vermutlich den vergeistigen Theoretikern geht, macht aber deutlich, dass die Vorstellung einer Schaffung aus dem „Nichts“ nichts anderes ist als eine Kopfgeburt. Es muss schon ein etwas Handfestes vorhanden sein, damit Geld nicht nur als Zahlen auf Konten existiert sondern auch in Umlauf kommen kann. Und selbst für die Zahlen auf Konten müssen Kontenbücher wie zu Zeiten der Datensicherung auf Papier vorhanden sein oder in unseren heutigen Zeiten Computer und Server, auf denen das digitale Geld identifiziert werden kann.

Das „Nichts“, was die Herrschaften der Wirtschaftswissenschaften als Ursprung des Geldes vermuten, ist nicht der Quell des Geldes sondern vielmehr der Ausdruck ihres eigenen Wissens über diesen Quell. Das „Nichts“ ist nicht der Ursprung des neuen Geldes sondern die Grundlage ihrer Ansichten über dessen Entstehung. Sie verstehen es nicht, wie Geld entsteht, sehen das aber nicht als ihr eigenes Defizit, als ihr eigenes Unwissen, sondern projizieren auf das Geld. Weil sie nichts verstehen vom Ursprung des Geldes, ihn nicht erkennen, nicht sehen, hat in ihren eigenen Augen das Geld selbst keinen erkennbaren Ursprung. Denn sie können ihn ja nicht sehen. Anstatt aber sich selbst einzugestehen, dass sie den Prozess nicht verstehen, behaupten sie, dass es diesen Prozess nicht gibt.

Loading...

Hiermit sitzen sie in demselben Boot wie die Allwissenden vor Kolumbus, Kopernikus und Galilei, die mit unerschütterlichem Selbstbewusstsein und resistent gegen jeden Zweifel behaupteten, dass die Erde eine Scheibe sei, dass sich die Sonne um die Erde dreht und dass es hinter den damals bekannten Grenzen der Welt nichts Weiteres geben kann als das „Nichts“. Deshalb wagten es die Seefahrer der Frühzeit nicht, zu weit aufs Meer hinauszufahren, weil sie fürchteten in das „Nichts“ zu stürzen, das sie hinter dem Meer erwartete.

Aber das „Nichts“, das sie vermuteten, war nicht die Wirklichkeit der Erde und des Universums. Es war vielmehr der Zustand ihres Wissens über diese Wirklichkeit. Sie waren nicht konfrontiert mit dem „Nichts“ des außerirdischen Abgrunds sondern dem „Nichts“ ihres Wissens über die Beschaffenheit der Erde. Wie die Erklärer der Geldschöpfung nicht wissen, wie Geld geschaffen wird, so wenig wussten die Seefahrer, auch sie Experten auf ihrem Gebiet, wie es sich mit der Wirklichkeit der Erde und speziell der Meere verhielt. Das „Nichts“ lag nicht hinter dem Horizont sondern in ihnen selbst.

Nun ist es unvorstellbar, zu glauben oder gar zu behaupten, dass bei der Bundesbank und an den Universitäten Volkswirtschaftler tätig sein sollen, deren Wissen über die Geldschöpfung auf demselben Niveau ist wie das Wissen der Seefahrer vor Kolumbus über das Meer, also ein „Nichts“. Es stellt sich also die Frage, wie kommen diese Gelehrten zu diesen Ansichten? Aufschluss darüber gibt ein Artikel der FAZ vom 14.8.2017 unter dem Titel „Wo bleibt eigentlich die Kreditexplosion?“. Dort wird Bezug genommen auf einen Beitrag von Professor Stefan Homburg von der Leibniz Universität Hannover, der auf dem Blog „Ökonomestimme“ behauptet, „tradierte Geldtheorien seien derzeit nicht anwendbar“. Mit dieser Sichtweise steht er nicht alleine da. Sie wird scheinbar auch von Volkswirtschaftlern der Bundesbank geteilt, wie aus einem anderen Beitrag der FAZ vom 25.8.2017 hervorgeht unter dem Titel „Die Wirkung der Anleihekäufe wird häufig überschätzt“. Auch Mathias Binswanger, Professor für Volkswirtschaftslehre an der Hochschule für Wirtschaft in Olten/Schweiz und Privatdozent an der Universität St. Gallen, vertritt ähnliche Ansichten.

Dass „tradierte Geldtheorien“ unter den aktuellen Bedingungen nicht mehr zu greifen scheinen, sagt aber nichts aus über die Wirklichkeit des Geldes sondern eigentlich nur über die Wirklichkeitstauglichkeit früher angewandter Theorien. Sie beruhten vermutlich auf derselben Grundlage wie die derzeitigen Erklärungsversuche: auf dem „Nichts“ als Erkenntnisstand. Das heißt, die Damen und Herren Professoren hatten einfach nur Glück, dass sich ihre Theorien über das Geld nicht schon früher als falsch herausgestellt hatten. Erst die veränderten Bedingungen nach der großen Finanzkrise von 2007/8 haben offengelegt, dass die Inflationstheorien nicht stimmen (trotz ausufernder Geldmengen steigt die Inflation nicht) und anscheinend die Erkenntnisse über die Geldschöpfung auch nicht.

Stellt sich aber immer noch die Frage, wieso diese „tradierten Geldtheorien“ nach Ansicht der Vertreter dieser Meinung nicht mehr gültig sein sollen. Homburg macht laut FAZ die Beobachtung, dass in den vergangenen Jahren „kein enger Zusammenhang zwischen den Guthaben der Geschäftsbanken bei den Notenbanken und der Kreditvergabe in der Wirtschaft erkennbar“ ist (FAZ: Wo bleibt eigentlich die Kreditexplosion?). Er glaubt folgern zu können, dass „sich eine Geldschwemme auf den Konten der Geschäftsbanken bei der Notenbank … keineswegs zwangsläufig in der Wirtschaft ausbreitet.“ (ebenda).

Diese Einlassungen enthalten einerseits unscharfe und vage, d.h. auslegbare Aussagen wie „kein enger Zusammenhang … erkennbar“, „keineswegs zwangsläufig“ oder „nicht selten“, also keine eindeutigen Aussagen. Andererseits wird, was als Beobachtung angeführt wird, auch gleichzeitig als scheinbare Erklärung ausgegeben. Das bedeutet aber, die Erklärung bleibt an der Oberfläche, auf der Ebene des Offensichtlichen und dringt nicht ein in die Tiefe der nicht-offensichtlichen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Vorgänge. Das ist, als würde der Arzt dem Patienten dessen Erkrankung erklären, indem er ihm die Symptome aufzählt und ihm dann eröffnet, dass er krank ist. Das hatte der Patient auch selbst aus eigener Beobachtung gewusst.

Daran schließen sich nun Versuche an, Erklärungen für die Veränderungen zu geben, die Homburg beobachtet hat. Erstens stellt er fest, dass das „früher nicht selten so“ (ebenda) war. Damit meint er, dass früher die Geldschwemme in den meisten Fällen auch in der Wirtschaft ankam. Das aber ist keine Erklärung sondern nur eine Beobachtung, die sich auf einen anderen Zeitraum bezieht, der zudem als „früher“ nicht einmal klar benannt wird.

Zweitens wird behauptet: „Normalerweise müsste das Volumen der Kredite umso stärker steigen, je niedriger der Zins ist“ (ebenda). Auch das ist keine Erklärung sondern eine unbewiesene Behauptung, die sich ja gerade aus den „tradierten Geldtheorien“ ableitet, von denen schon vorher festgestellt worden war, dass sie nicht mehr gültig zu sein scheinen.

Noch hilfloser wird die Ursachensuche, wenn Homburg zu verstehen gibt, dass die Kreditschwemme nicht in der Realwirtschaft ankommt, weil die Kreditkunden der Geschäftsbanken kein Konto bei der Notenbank hätten und deshalb das Geld der Notenbanken nicht an sie weitergereicht werden könne. Das ist insofern unverständlich, weil die Kreditkunden diese Konten „früher“, also in den Zeiten des sogenannten Normalzustandes der Kreditvergabe, auch nicht hatten. Aber obwohl die Kreditkunden über keine Notenbankkonten verfügten, war die Kreditversorgung in der Wirtschaft durch die Geschäftsbanken gewährleistet, wie Homburg ja selbst weiter oben erkannt hatte.

Bei dieser Begründung stellt sich aber die Frage, weshalb dann die Geschäftsbanken bei den Notenbanken Geld aufnehmen und zum Teil noch Strafzinsen zahlen, wenn sie es nicht weitergeben oder weitergeben können. Welchen Sinn macht die Geldaufnahme bei der Notenbank, wenn die Geschäftsbanken das Geld nicht als Kredit weitergeben an Kunden, die Kredit nachfragen. Was machen denn die Banken dann mit dem Geld, für das sie scheinbar keine Verwendung haben? Stellen sich diese Fragen nicht auch den Inhabern der Lehrstühle?

Nun ist aber damit immer noch nicht die Frage nach der Herkunft des Geldes beantwortet, denn irgendwo muss es ja herkommen, das neue Geld. Was aber bisher als die Quellen der Geldschöpfung galt, wird von Homburg, aber auch mittlerweile vielen anderen als falsch bezeichnet. Nicht nur dass das Notenbankgeld als Quelle bezweifelt wird, so behauptet unter anderen sogar die Bundesbank allen Ernstes, dass es ein „weitverbreiteter Irrtum“ sei, dass Banken Kundeneinlagen verleihen, wenn sie einen Kredit ausgeben. Diesen Irrtum, so stellen die Volkswirte der Bundesbank fest, fände man „sogar bei Mitarbeitern der Banken“ (ebenda).

Nur stellt sich dann hier ebenso wie bei der Geldversorgung durch die Notenbank wiederum die Frage, weshalb dann die Geschäftsbanken als Kapitalsammelstellen das Geld der Sparer annehmen, wenn sie es nicht an Kreditnehmer weiterverleihen. Weshalb zahlen sie den Einlegern, und das schon über Jahrhunderte, Zinsen für Geld, das sie nicht benötigen? Sind die Banken dümmer als die Großkopferten des akademischen Betriebes?

Da behaupten also allen Ernstes die Bewohner der Elfenbeintürme, dass diejenigen nichts vom Kreditgeschäft verstehen, die es seit Jahren betreiben, und dass die Banken über Jahrhunderte nicht gemerkt haben, dass sie aus der Verleihe von Kundeneinlagen keinen Gewinn erwirtschaften. Demnach müssen die Banken über Jahrhunderte einem Irrtum aufgesessen sein, ohne es gemerkt zu haben. War es nach dieser Ansicht nur eine Einbildung der Geschäftsbanken, dass sie aus der Differenz von Guthabenzins und Kreditzins einen nicht unerheblichen Gewinn erzielten?

Nur weil einige Volkswirtschaftler seit einigen wenigen Jahren nicht mehr verstehen, weshalb Geld sich nicht mehr so verhält, wie man es aus verinnerlichten Theorien glaubte, dass es sich verhalten müsse, bestreitet man die Wirklichkeit. Was nicht sein kann, nicht sein darf. Wenn also Theorie und Wirklichkeit sich widersprechen, ist dann die Wirklichkeit falsch? Nichts anderes sagen doch diese „Experten“. Es nicht falsch zu zweifeln, denn nur der Zweifel führt zur Wahrheit. Aber auffällig ist, dass diese Zweifel an den Prozeduren der Geldschöpfung erst so laut werden, seit sich das Geld nach der Finanzmarktkrise nicht mehr so verhält, wie es vorher als unzweifelhaft gegolten hatte. Die Verfechter der akademischen Lehrmeinungen merken, dass ihre Theorien nicht mehr stimmen und zweifeln deshalb die Wirklichkeit an.

Wo aber sehen sie dann die Quelle des Geldes? Wenn der Kunde von einem Geldhaus einen Kredit erhält, dann handelt es sich um ein im Prozess der Kreditvergabe „neu geschaffenes Geld“ (ebenda). Die Quelle der Geldschöpfung sind also die Geschäftsbanken? Sie schaffen neues Geld, indem sie Kredite vergeben? Aber auch hier stellt sich dann wiederum die Frage, warum sie neues Geld schaffen sollten, anstatt das auszuleihen, über das sie durch die Einlagen der Kunden zur Genüge verfügen und für das sie dem Sparer Zinsen zahlen? Selbst wenn sie durch den Kredit neues Geld schüfen, müssten sie dennoch für das eingelegte Geld Zinsen zahlen. Warum?

Die Geschäftsbanken schaffen kein Geld sondern Kredit. Das bringen die Anhänger dieser Lehre durcheinander und werfen es in Ermangelung analytischer Klarheit in einen Topf. Kredit ist kein Geld. Kredit ist die Voraussetzung für die Auszahlung von Geld oder Bereitstellung von Kapital. Aber das Geld selbst kann die Bank nicht eigenmächtig herstellen. Sie besitzen keine eigene physische Geldherstellung mehr, noch haben sie rechtlichen Zugriff auf die Herstellung physischen Geldes. Sie können es also nicht kraft eigener Hoheit über die Geldherstellung beliebig physisch vermehren, auch wenn das physische, gegenständliche Geld heute nicht mehr eine so große Bedeutung hat. Aber es geht ja in der Fragestellung um die Hoheit über den Geldschaffungsprozess, und der liegt nicht bei den Banken sondern bei Zentralbank und Staat.

Die Geschäftsbanken können Kredit schaffen und vergeben, aber nur im Rahmen der eigenen Kreditwürdigkeit und den gesetzlichen Regelungen der Kreditvergabe sowie in Abhängigkeit von Marktlage und Zuteilungspolitik der Notenbanken. Keine Geschäftsbank kann die Herstellung von Geld gegenüber den Druckereien und Prägeanstalten anweisen. Das unterliegt staatlicher Hoheit. Deshalb ist das Geld durch die Geschäftsbanken nicht beliebig vermehrbar, auch nicht der Kredit.

Gerade diese Grenzen der Kreditvergabe führten ja zu Beginn der 2000er Jahr zu der starken Ausbreitung neuer Finanzinstrumente wie der Zertifikate und ABS, die dann später die Finanzkrise ausgelöst hatten. Der Mangel an vorhandenem und verleihbarem Kapital ließ die Banken dazu übergehen, Kredite in Kreditverbriefungen zu bündeln und als Wertpapiere an den Markt zu bringen. Durch den Verkauf dieser Kredite in Form von Wertpapieren floss das in diesen Krediten gebundene Kapital wieder an die Banken zurück. Mit diesem frei gewordenen Kapital konnten dann die Banken, weil sie gerade eben nicht unkontrolliert und unbegrenzt Kredite vergeben konnten, wieder neues Kapital verleihen und damit die Nachfrage nach Kredit und Kapital bedienen.

Rüdiger Rauls Buchveröffentlichungen:

Wie funktioniert Geld?
Kolonie Konzern Krieg – Stationen kapitalistischer Entwicklung
Zukunft Sozialismus oder die Grenzen des Kapitalismus
Die Entwicklung der frühen Gesellschaften – Die Geschichte Afghanistans
Was braucht mein Kind?
Späte Wahrheit (Prosa)

Herausgeber von:

Imre Szabo: Die Hintermänner (ein politischer Krimi)
Imre Szabo: Die Unsichtbaren (ein politischer Krimi)

Spread the love

Wir brauchen ihre Unterstützung!

Liebe Leser, wenn Sie keine Premiumartikel lesen möchten, aber uns dennoch unterstützen wollen, dann können sie das auch mit einer Spende auf unser Bankkonto tun. Fragen Sie per eMail: [email protected] nach den Bankdaten oder übersenden Sie einen Unterstützungsbeitrag einfach per Paypal. Danke für Ihre Hilfe!

Loading...

30 Kommentare

  1. Die Kreditvergabe hängt unmittelbar mit "Geld" zusammen .

    Kredite werden z.B. von der EZB politisch vergeben . Es bestehen keine entsprechenden Gegenwerte . Umgangssprachlich trifft hier "Geldschöpfung aus dem Nichts" durchaus zu .

    Und was passiert nun anderes als gezielte Umverteilung, wenn in einem System in dem der einzelne ist wie Konzerne sind , und Konzerne per Nullzinsen Kredite bekommen und (teilweise über Umwege) mit diesen Krediten Aktien gekauft werden und die Aktien auf Grund dieses massiven Kaufes steigen ? Wenn auch ein paar Winkelzüge – was ist das letztlich anderes als : Geldschöpfung aus dem Nichts . Und wenn nun besonders Schlaue meinen , der einzelne könnte sich durch Aktienkauf an dieser Bereicherung beteiligen, so stehen dieser Argumentation der Praxis der Kreditvergabe als auch der im Volk noch vorhandene Restanstand gegenüber, sich an dieser korrupten Finanzpoliik mitzubereichern .

  2. Wenn Kredit kein Geld ist, wozu braucht man ihn dann?

    Es ist vollkommen unstreitig, dass die meisten Kredite sozusagen aus dem Nichts entstehen, das Nichts meint aber nicht das absolute Nichts, sondern es meint, dass hinter dem Kredit keine oder nur absolut unzureichende Einlagen der Sparer bei der Bank gegenüberstehen.

    Hier arbeitetet sich der gute FAZ-Rauls an einem Begriff ab, der längst geklärt ist. Kredite, die durch die Privatbanken im Westentlichen aus einer völligen Unterdeckung der Einlagen der Banken geschaffen werden, können jederzeit in echtes Geld umgewandelt werden, und somit sind sie auch Geld!

    Wenn ich zur Bank gehe und einen Kredit von 10.000 Euro bekomme, habe ich ein Guthaben auf meinem Konto i.H.v. 10.000 Euro. Den Kredit kann ich jederzeit vom Konto abheben und in echtes Geld umwandeln, um davon etwas zu kaufen, zu investieren etc. Dem Guthaben steht eben nicht eine gleichhohe Einlage der Bank gegenüber!

    Dies ist ja gerade das Problem! Wenn alle Sparer ihr Geld gleichzeitig von der Bank zurückhaben wollen, wäre dies überhaupt nicht möglich! Selten habe ich in epischer Breite einen solch nichtssagenden Artikel gelesen. Der gute Rauls will uns mal wieder ein X für ein U vormachen. Seinen Kommentar kann man unter Meinung abbuchen, die einem gewissen Erziehungsauftrag des Systems zu entspringen scheint.

     

    1. Ihre Ausführungen kann ich vollständig unterschreiben. Schon der langatmige nichtssagende Aufbau des Artikels riecht übel. Sich daran abzuarbeiten, eine verquere Definition von NICHTS über 4 Absätze ohne inhaltliche Substanz zum Besten zu geben, zeugt davon, dass dem  Verfasser  zuviel Freizeit zur  Verfügung steht, die er offenbar nicht sinnvvoll auszufüllen weiß. Ab diesem Satz, hat sich der Artikel erledigt:

      "Dabei scheint vielen wie auch den zahlreichen Verschwörungstheoretikern am wichtigsten, den Nachweis zu erbringen, dass die Geldschöpfung entweder unmoralisch ist…….."

      Was ist unmoralischer, als Geld ohne jede Deckung zu schöpfen?

       

    2. @Diskowolo 

      Die  10.000,- € die sie bei der Bank leihen wollen müssen durch sie abgedeckt sein ( sie müssen existierende Sicherheiten bringen ) sonst gibt es nichts . Somit sind ihre Sicherheiten ganz klar  der  Geldwert der geliehenen 10.000,' € . Und das gild für jeden normalen Dahrlehensnehmer .

      Es wird bei der Bank kein Geld herrausgegeben ohne Abdeckung . Auch nicht die EZB .Was die Abdeckung Wert ist ist eine andere Frage . Dafür haftet letztendlich die Bank .

      Noch einen schönen Tag !

       

      1. In einer unsicheren Welt Sicherheiten zu verlangen ist mit Sicherheit unsicher! Bei einem Kredit von 10.000 Euro wird nach den letzten 3 Gehaltsbrechnungen gefragt, das wars. Was, wenn ich in 2 Monaten arbeitslos werde? Dafür gibts die Kreditausfallversicherung, die ich auch noch zu dem Kredit draufzahlen muß.

        Die Banken sind daher so gefährlich, weil sie das Risiko systematisch auslagern. Sie verkaufen ein Produkt (Kedit), das sie eigentlich nicht haben und von dem sie auch nicht wissen, ob sie es wiederbekommen.

        Ein führender Bankier sagte doch einmal, sinngemäß: wüßten die Leute wie das Banksystem funktioniert, würde morgen die Revolution ausbrechen.

      2. Vollkommen richtig, Herr Weißmüller. Jeder Kredit hat eine Absicherung, egal ob in bei den Geschäftsbanken oder bei der Notenbank. Diese Absicherung kann je nach Marktlage und Risiko unterschiedlich ausfallen. Ich werde auf die Entstehung des Kredits und dessen Grundlagen im nächsten Teil eingeben.

        Aber was interessieren die Tatsachen solche Diskowollos. Tatsachen interessieren nur, solange man damit das eigene krause Weltbild mühsam zusammenhalten kann, wie an seiner Rechthaberei in Beantwortung Ihres Beitrags deutlich wird. Deshalb setze ich mich auch mit solchen Leute nicht nehr auseinander.

        1. Ja klar, Herr Rauls, auf Ihren 2. Teil sind wir noch gespannter als auf den 1. Teil. Was würden wir und besonders die Wirtschaftswissenschaft ohne Sie machen? Sehen Sie sich als neuen Finanzkopernikus?

          Es ist doch Allgemeingut, dass die größte Geldschöpfung aus der Vergabe von Privatkrediten erzeugt wird. Kredite werden abgesichert, genau! Das ist der größte Schwindel überhaupt!

          Nehmen wir mal an ein Bäcker weiß, dass er er pro Tag nur 200 Brote herstellen und verkaufen kann. Er kommt aber auf die irre Idee am nächsten Tag 1000 Brote zu verkaufen, obwohl er weiß, dass er die 800 fehlenden Brote weder selbst herstellen noch zusätzlich beziehen kann. Er verkauft die 800 Brote online über seine neue Website, streicht den Umsatz ein, kann aber nicht liefern.

          In der Realwritschaft nennt man sowas zurecht Betrug, man würde den Mann bestraft sehen wollen. Jetzt zur Absicherung von Krediten: Die Banken verkaufen genauso wie der o.g. Bäcker ein Produkt, das sie eigentlich nicht besitzen! Es ist nicht physisch vorhanden. Erarbeitet haben sie es schon mal gar nicht! Welche Leistung haben sie erbracht, das zusätzliche Geld anderen verkaufen zu wollen?

          Aber für dieses Produkt, den Kredit, wollen sie auch noch eine Absicherung vom Kreditnehmer haben! Für ihr virtuelles Geld, wollen sie reales, erarbeitetes Geld und reale Güter, wie Häuser, Gold oder zumindest rechtliche Unterwerfungsklauseln.

          Bäcker verkaufen kein Brot, das sie nicht herstellen können, sie wollen auch keine Sicherheiten von ihrem Kunden haben, indem sie einen Pfand vom Kunden verlangen, solange bis sie das Brot gegessen und verdaut haben, um sich eventuell gegen ein Risiko durch ihr Brot abzusichern – denn ihr Brot ist kein Unsicherheitsprodukt, wie der virtuell erzeugte Kredit!

          Im Übrigen verkaufen auch Klempner, Schreiner, Schuster, Metzger usw. auch keine Produkte, die sie nicht haben. Nur die Banker dürfen das, ihnen alleine ist die wundersame Alchemie der Geldvermehrung erlaubt. Die größten Betrüger werden auch noch durch Absicherung belohnt! Geniales Geschäft!

          Durch die virtuelle Erzeugung von Kredit ergeben sich immer wieder Geldschwemmen, die sich in der Geschichte zu katastrophalen Wirtschafts- und Finanzkrisen entwickelt haben. Besonders die letzte Finanzkrise von 2007 ist in erster Linie durch eine ungezügelte Kreditvergabe, also das Herausgeben von Geld, welches weder einen realen noch erarbeiteten Gegenwert gegenübersteht, entstanden.

          Herr Rauls, wenn Sie diese Zusammenhänge nicht sehen wollen, versuchen Sie sich lieber an einem anderen Thema, verulken können wir uns selbst!

           

           

          1. Glücklicherweise wird der arme Bänker, geht sein leerverkauf schief, vom Steuerzahler, also dem Geschädigten seiner leerverkäufe, gerettet und bekommt noch ei  paar Millionen Abfindung oben drauf. Für die ganzen Unannehmlichkeiten und so.???

          2. Klar, Diskowollo, es war auch Allgemeingut, dass die Erde eine Scheibe ist.

            Ansonsten ist Ihr Beitrag voll von konstruierten Annahmen, aber wenig Wirklichkeit. 

            Naja, zum Glück erkennen SIE all diese Zusammenhänge. Einbildung ist auch ne Bildung.

  3. Was soll denn dieser Schwafler, Rauls auf diesem Blog, der viel Qualm verbreitet, um zu verschleiern, dass Geld heutzutage tatsächlich aus der Luft geschöpft wird .

    In diesem teuflischen System ist Geld Schuld – keine Schulden, kein Geld.

    Und der Herr Rauls soll uns doch mal erklären warum Staaten die Geldemissionierung in private Hände geben diese dann das Geld mit  geringem Zinsaufschlag an ihre eigenen Banken, genannt "die  Märkte" geben, von denen der Staat dsnn sein eigenes Geld nstürlich mit einem erheblichen Zisaufschlag zurückleihen muss.

    Auf diese Weise hat zb. Deutschland, das 1948 noch schuldenfrei war bis heute 7,7 Billio nen Schulden angehäuft.

    Quelle: Prof.  Bernd Raffelhüschen, Welt

    1. Vielleicht sollte man sich auch noch mal in Erinnerung rufen, wie das Papiergeld überhaupt entststanden ist: Die Leute brachten ihr Gold zum J…, der gab ihnen ein papiernes Zertifikat über die eingebrachte Goldmenge mit dem Hinweis, daß es jederzeit – auch an einem weit entfernten Ort, bei einem anderen J… – wieder gegen die gleiche Goldmenge eingetauscht werden konnte (die frühe Form des Bankenwesens, das die J… aber keineswegs erfunden haben). Da die J… einen großen Teil des Goldes weiter veräußerten (das war dann tatsächlich IHRE Neuerung), waren irgendwann mehr Goldzertifikate im Umlauf, als jemals Gold irgendwo eingezahlt wurde. Solange, wie nicht alle Einzahler gleichzeitig ihr Gold zurückhaben wollten, funktionierte dieses teuflische System ja auch immer bis zum jeweiligen Bankrott der entsprechenden Bank. In den 1930er Jahren war der "Wert" der weltweit ausgegebenen Goldzertifikate (vom Geld ganz zu schweigen) bereits auf ein Vielfaches der überhaupt jemals geförderten Goldmenge angestiegen.

      Natürlich, Herr Rauls, kann man Geld aus Nichts "schaffen", jedenfalls demokratisches Schwindelgeld, welches, anders als z.B. das in nationalsozialistischen Staat, nicht durch die durch ehrliche Arbeit tatsächlich geschaffenen Werte gedeckt ist, sondern nur auf gedrucktem Papier oder neuerdings auf Computern flüchtig gespeichert ist – solange, bis die Blase platzt. Wer das auszuscheren versucht, auf den werden Attentate verübt (Lincoln, Kennedy) oder man entfesselt zwei Weltkriege gegen ihn!

      Das andere Beispiel für die "Schaffung" von Geld aus Nichts ist die illegale Federal Reserve Bank.

  4. Ganz Unrecht hat er er nicht, der Herr Rauls.

    Geld ist ein Glaubenfrage und wurde zur Religion mit allem was zu einer modernen Religion dazugehört, Studium, Gelehrte, Tempel, etc.

    Und genau wie jede andere Religion auch funktioniert sie nur solange solange es genügend Gläubige/er gibt.?

  5. Ein bunter Geldschein hat prinzipiell nur den Materialwert. Natürlich kann man ihm irgendeinen Wert zuweisen. Dieser muss vom Nutzer geglaubt werden, sonst sucht er sich was anderes zum Tauschen.

    Aktuell sehen wir, wie unser Luftgeld gerade vor dem Crash gerettet wird.

    Mangels eigenem Nachwuchses importiert man möglichst viele Konsumenten in Bausch und Bogen. Unter gröbsten Gesetzesverstößen, Hauptsache VIELE, die nicht die Landessprache sprechen und die der nativen Kultur so fremd wie möglich sind. Die plaudern nicht.

    Denen gibt man eine Kreditkarte, mit der sie in ausgesuchten Geschäften einkaufen können. Geladen wird diese digital mit erfundenem, also aus NICHTS entstandenem Geld. Durch deren Einkäufe und Deckung der Bedürfnisse der Importierten steigt die Nachfrage. Von Lebensmitteln über Wohnungen bis zu Gefängniszellen und Psychiater für die  Betreuung von Opfern, oder Medizin für importierte Krankheiten. Die Eingeborenen müssen sich auch gegen Krankheiten impfen lassen, gegen die sie eigentlich immun sind, aber die Importierten nicht. Z.B. Masern.

     

    Kurzum, die Nachfrage steigt, der Wert des Luftgeldes bleibt stabil. Bis dieser Schwindel auffliegt, sind viele Reichtümer von bleibendem Wert irgendwo in Sicherheit gebracht worden.

    Später kann man mit „aufräumen“ neu verdienen anfangen.

    Und das schönste daran ist, dass die Bevölkerung das selbst mit Wahlkreuz gewünscht hat! 80% Wahlbeteiligung in Österreich! Nachdem die erste Charge von Konsumenten von der EU zugeteilt worden ist. Und zwar nach Höhe des zu erwartenden Glaubensdefizites der bunten Papierfetzen

  6. Aus Höflichkeit gesteht man inzwischen jedem Menschen ein gewisses Maß an Intelligenz zu, doch wäre die Frage durchaus angebracht, ob diese Höflichkeit nicht einfach nur eine Ausrede ist, um sich mit dem eigentlichen Problem, der Existenz und den Auswirkungen der Ignoranz gerade im monetären Bereich, nicht auseinandersetzen zu müssen. So vertraut man inzwischen mehr auf die Leistungsfähigkeit von Gelddruckmaschinen, als sich mit den ökonomischen Gesetzen auseinanderzusetzen zu müssen, um in dem Rausch einer totalen Leere, oder wie in diesem Artikel genannt das totale 'Nichts' mit der Schöpfung von inzwischen unkontrollierbar gewordenen Geldmengen, zu verfallen. Das sowas nicht funktionieren kann, bewies 1923 ein Rudolf Havenstein in der Funktion eines Reichs bankpräsidenten bei der mit der geschaffenen Hyperinflation am Schluß die Mehrzahl der Deutschen pleite waren, wovon wir heutzutage, mit der Kaufkraftaushöhlung des Euro, auch nicht mehr zu weit entfernt sind.

     

  7. Der Kollege kennt wohl nicht den Unterschied zwischen Zentralbankgeld und Notenbankgeld und welches ist den legales Zahlungsmittel  ???  Was sind Umlaufsmittel und was ist "Scheingeld" ???

    Der Kollege hat viel geschrieben aber wenig verstanden…

     

     

     

  8. Kredit – wird zu Geldmenge – der Zins wird nicht erzeugt, nur umverteilt. Bei faulen Krediten (die Sicherung ist Ramsch) – dann entsteht Geld aus dem Nichts. Auch da wird der Zins nicht erzeugt und nur umverteilt.

  9. Ich habe noch nie einen derart wortreichen Schmähartikel gegen die Kritiker des bestehenden Fiat-Money-Systems gelesen. Allein bei allen wiederholt vorgebrachten Anschuldigungen der Ignoranz finde ich in dem Artikel beim besten Willen kein plausibles Gegenargument zum Kernpunkt der Kritik. Da ich mich selbst als Kritiker des Systems sehe, hätte mich brennend interesiert, ob es irgendwo einen Denkfehler gibt und ich wäre geradezu beruhigt, wenn ich glaubhaft belehrt würde – schließlich ist die Aussicht auf einen irgendwann eintretenden Systemcrash reichlich beunruhigend. Es verhält sich aber hier nicht anders wie bei allen rot-grünen Hetztriaden gegen "Rechte" und Systemkritiker: Überreiche Anschuldigungen, aber keine Beweise oder Gegenargumente. Rauls Auslassungen darf man also vergessen.

  10. Wow, reißerischer Artikel, in dem Andersdenkende mehrfach als dumm bezeichnet werden, ihr gedanklicher Horizont als "Nichts" und dergleichen. Umgekehrt hat es der Schreiberling allerdings nicht nötig es selbst besser zu machen. Wenn man alleine die Schreibfehler bezogen auf die Syntax betrachtet, muss man zwangsläufig zu dem Schluss kommen, dass der Schreiberling den "Elfenbeinturmbewohnern […] Damen und Herren Professoren" geistig nicht soo weit entfernt steht.

    Alles in allem erschreckend, dass hier selbst Systemh***** schon schreiben dürfen…

  11. Hatte jetzt leider nicht die Zeit, die Kommentare zu lesen, so dass ich wohl nichts Neues sage.
    Dass die „klassische“ Geldtheorie nichts hergibt, ist eine Binse.
    Nach Schnell-Lektüre von Herrn Rauls kann ich nur feststellen:
    Aggressiver Quatsch mit besserwisserischer Soße.
    Voll ins Weisse!

  12. Da wird ein Geldschein ( z.B. der 100-Dollar-Schein) in einer von der FED beauftragten Druckerei für etwas über 4 Cent Kosten gedruckt, derselbe Schein wird dem US-Staat für 100 Dollar plus Zinsen geliehen.  Das nenne ich 'mal ein gutes Geschäft für die, die drucken dürfen und das sind weltweit die Zentralbanken, die per Gesetz legitimiert die "Hoheit über den Geldschaffungsprozeß" besitzen. Nicht die Staaten bzw. deren Regierungen haben die Hoheit über "das Gelddrucken", sondern Zentralbanken in Händen von Privatbankiers.                                      Herr Rauls, da sind noch 4 Staaten, in denen die Hoheit über die Geldschöpfung faktisch in den Händen des Staates liegt, Syrien, Iran, Nordkorea und Kuba., Voller Spannung erwarte ich die folgenden Teile Ihrer Recherchen, in denen hoffentlich auch beantwortet wird, warum (zumindest) 3 der genannten Staaten als Schurkenstaaten verschrien werden.

  13. @ Rauls

    Sie tragen mit ihren Aufsätzen dazu bei, dass die Menschen glauben, dass die Finanzwelt eine Scheibe ist, ist sie aber nicht! Die Erde ist eine Kugel und begrenzt und daher können und werden die Finanzspielereien und systematischen Betrügereien am Ende nicht funktionieren. Wollen Sie dieses System verteidigen? Sie werden Ihre eigenen Worte essen müssen!

    1. Glauben Sie allen Ernstes, dass Sie ein System abschaffen, indem Sie Halbwahrheiten darüber verbreiten? Glauben Sie, dass die Mehrheit der Menschen nicht merkt, dass an den meisten dieser Theorien, die Sie und andere Halbwisssende ihresgleichen verbreiten, nichts erklären? Die Wirklichkeit ist anders und es gilt herauszufinden, WIE sie ist. Da helfen solche dümmlichen Rechthabereien nicht weiter, dass ich angeblich die Menschen glauben mache, dass die Finanzwelt eine Scheibe sei. SIE verstehen doch die Finanzwelt gar nicht und deshalb sehen Sie nur Betrug und Hinterlist. Die Finanzwelt funktioniert anders, als Sie unbedingt glauben WOLLEN.

      Denn trotz all Ihrer Bedrohungsszenarien und zusammengeschusterten Untergangsfantasien kann mit dem Geld, das nach Ihrer Meinung nur Lug und Trug ist, jeden Morgen die Welt ihre Brötchen kaufen, Mieten bezahlen, Autos auf Kredit kaufen, Unternehmen Investitionen vorfinanzieren. Und das ist es, was die Menschen letztlich interessiert, nicht die Märchen der apakalyktischen Reiter Ihres Schlages. Damit kann kein System überwunden werden, egal ob diese Wahrheit Ihnen gefällt oder mir. Egal auch ob das System Ihnen passt oder mir. Das steht doch hier gar nicht zur Debatte. Hier geht es darum, zu verstehen, wie Geld funktioniert und weshalb auf einmal so viele den Eindruck haben, dass es nicht funktioniert. Irrigerweise

      1. Dieses Geld funktioniert nur, weil wir keine andere Wahl haben, weil wir gezwungen werden dieses Geld zu benutzen.

        Wollen Sie leugnen das die FED 1913 von einem privaten Bankenkonsortium gekapert wurde und diesem vom US-Senat die Aufgabe der Zentralbankaktivitäten überschrieben wurde?

        Dieses Geld muß ja auch im Sinne des Systems einigermaßen funtionieren, sonst hätte das System keine Chance dieses Finanzsystem aufrechtzurerhalten.

        Aber es funktioniert eben nur einigermaßen, d.h., es funktioniert mehr schlecht als recht! Schauen Sie sich die Staatsverschuldungen der Länder an, die Entwicklung seit dem 1. Weltkrieg bis heute!

        Das Weltfinanzsystem steht vor dem Kollaps! Warum wollen Russland, China, der Iran weg vom US-Dollar? Weil diese Währung nur von Petro-Dollar und der Stärke des amerikanischen Militärs am Leben erhalten wird! Weil der US-Dollar eine eingebauten Wettbewerbsvorteil gegenüber jedem anderen Land hat.

        Sie wissen doch, dass ein exoponentielles Zinseszinssystem in einer begrenzten Welt wie der Erde nicht auf ewig funktionieren kann. Wer soll diesen Zins denn noch erabeiten, der sich ins unendliche steigert? Die Ressourchen der Erde und die menschliche Arbeitskraft reichen dafür heute schon nicht mehr aus!

        Wollen Sie die Erde für dieses System total zerstören? Wenn Sie sich mit dem Thema Geld beschäftigen, zeigen Sie vernünftige Alternativen auf, die uns den Weg aus der Krise ebnen! Alles andere wäre nur ein Versuch dem todgeweihten System noch ein paar Tage Verlängerung zu verschaffen.

        1. worum gehts Ihnen denn, Discowollo? Wollen Sie die Zusammenhänge und damit die Wirtlichkeit verstehen oder wollen Sie einfach nur Recht haben? Ihr Verhalten schließt auf letzteres. Denn wenn die Schlüssigkeit des eigenen Weltbildes und Kraft der eigenen Argumente nachlassen, bleibt der Rechthaber nicht beim Thema sondern bringt neue Gesichtspunkte in Spiel, nur um sich selbst nicht einzugestehen, dass seine Sicht nicht mir der Wirklichkeit übereinstimmt. Aber wenn es Ihnen gut tut, dann gestehe ich Ihnen zu, dass Sie Recht haben. 

          Aber das wird sie nicht von Ihren Zukunftsängsten befreien, die durch alle Ihre Beiträge durchscheinen( "…es funktioniert mehr schlecht als recht … nicht auf ewig funktionieren … reichen dafür heute schon nicht mehr aus … Erde für dieses System total zerstören … den Weg aus der Krise ebnen … todgeweihten System). Dagegen hilft keine Besserwisserei. Dagegen hilft nur Erkenntnis. Aber die gewinnt man nicht durch Rechthaberei.

           

          1. Sie blenden doch die Wirklichkeit aus. Sie zeichnen ein Bild des Finanzsystems ohne die Eigentümer und Herrscher dieses Systems zu nennen und mit welch kriminellen Machenschaften sie zu dieser Macht gekommen sind.

            Es ist eine Schande, dass Ihre Kaste der sog. Journalisten, die keine Aufklärer sondern Aktivisten im Sinne des Systems sind, sich z.B. nicht mit der Kaperung der FED durch Privatbanker im Jahre 1913 beschäftigen wollen.

            Der Finanzputsch der Privatbanker zur Aneignung der FED wurde im US-Kongress per Gesetz verabschiedet, als die meisten Abgeordneten bereits im Weihnachtsurlaub waren.

            Wie lange, Glauben Sie, kommen Sie mit der Unterdrückung solcher fundamentalen Ereignisse noch durch? Sie wollen Licht in eine Sphäre bringen? Dann reissen Sie mal die Fenster auf? Sie sind noch nicht einmal an der Oberläche angelangt.

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.