Glyphosat-Zulassung: Es geht (auch) um die Gentechnik in der Landwirtschaft

Ein Verbot von Glyphosat in der EU hätte auch Konsequenzen für den Ausbringung von GMO-Saatgut mit sich gebracht. Dieser Aspekt wird zu selten erwähnt.

Von Marco Maier

Als Landwirtschaftsminister Christian Schmidt eigenmächtig für die weitere Zulassung von Glyphosat in der Europäischen Union für die nächsten fünf Jahre stimmte, sorgte dies insbesondere bei Umwelt- und Konsumentenschützern für einen Aufschrei. Denn das Unkrautvernichtungsmittel, dessen Rückstände immer wieder in Lebensmitteln nachgewiesen werden können, gilt als "möglicherweise krebserregend".

Doch das ist nicht alles. Ein Verbot von Glyphosat, welches eigentlich vor allem dafür entwickelt wurde, (von Monsanto) gentechnisch veränderte Pflanzen nicht zu schädigen, dafür jedoch "alles andere Grünzeug" zu vernichten, ist eine Schlüsselkomponente für die GMO-Agrarindustrie. Ein Ende der Zulassung hätte auch entsprechende Probleme für die GMO-Landwirtschaft mit sich gebracht.

Die ganze Diskussion um die Zulassung oder Nichtzulassung von Glyphosat und dessen Derivaten wird zwar in der Öffentlichkeit vor allem mit Gesundheitsargumenten geführt, doch eigentlich geht es hierbei auch um die Zukunft der GMO-Landwirtschaft in Europa. Denn wie schon frühere Studien zeigten, bringt die Gentechnik nicht zwangsläufig höhere Erträge in der Landwirtschaft. Ohne den massiven Pestizideinsatz wäre sie wohl auch kaum konkurrenzfähig – zudem werden auch immer mehr "Unkräuter" und Insekten gegen die Chemikalien resistent.

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28 Kommentare

  1. Also erstmal kann mir niemand erzählen, dass diese "Pfandflasche" allein über das entschied, was die Deutschen die nächsten 5 Jahre zu futtern kriegen. Wenn dem tatsächlich so wäre, gehörte er direkt "eingelöst" !

    Merkel lügt also wie immer so dreist und unverfroren, wie noch niemand vor ihr !

    Aber neben dem was Marco schon schrieb, gibt es da noch etwas anderes zu bedenken : was würde denn mit der überaus erfolgreichen und profitablen Bionahrungsmittel-Industrie passieren, wenn morgen jedes Supermarktangebot ohne Glyphosat angebaut wäre ?

    Ich meine, den Grünen ist ja alles zuzutrauen. Könnten also gerade die, die am meisten gegen Monsanto Front machen, hintenrum einen Panik-Aufrechterhaltungs-deal mit diesem oder anderen Großkonzernen am laufen haben ?

    Vielleicht müsste man sich die Konzernsparten- und Beteiligungen von Monsanto mal genauer ansehen. Wäre ja nicht das erste mal, dass sich auf den ersten Blick kontroverse Interessen ein paar Etagen höher zum Stelldichein treffen.

  2. Herr  Maier , ein guter Bericht und noch etwas ist dazu hoch inetressant. Würde nicht Bayer/ Monsanto die EU klagen in den USA wegen Verdienstausfall (Verlust)?? So ZIG Milliarden €., das sollte doch auch vertuscht werden, soll doch CETA,TTIP;TISA und das mit den Japaner doch bald in Kraft treten…. 

    Das mit den Klagen kam sogar von den MSM Medien,aber nur kurz – wird schon nicht mehr erwähnt…!!

    Und zu M.L – ich habe eh alles mit Fakten und Daten mitgeteilt,ohne Hass, aber IHR seit keine Pfandflaschen,sondern kaputte EINWEGFLASCHEN!!

    Nur mit der Murkesl hast recht, weil sie müsste den Eierschädel Schmidt fristlos entlassenh und vor Gericht stellen,wenn sie es ehrlich meinen würde. … Hat der Schmidt polnische Wurzel?? Der schaut so ausgfressen und polnisch aus..???

    Und dann der SEEHOFER, der ist die gleiche KRÖTE…….Und sein Nachfolger der Söder,um Gottes Willen!!

    Wir in Österreich werden es National verbieten dafür werden WIR Bürger sorgen!!

      1. Dampfplauderer, wie wahr.                                           Österreich hat bereits der Verlängerung der Zulassung zugestimmt, nur Schweden, Niederlande und Frankreich nicht. 

    1. Austriak: Du wüst a Packl Haustetschn, ha?

      Hätten wir seinerzeit nicht für Euch die Türken zurückgeschlagen, würdet ihr heute aus Holzeimern saufen und in Löcher schei$$en, wie im Mittelalter. "Pfandflaschen" wären Dir dann unbekannt!

    1. Das wir es mit einem Politicom zu tun, sehe ich ebenso. Doch die toxische Wirkung von Glyphosat/Roundup auf Mensch, Tier und Pflanze überhaupt in Frage zu stellen, nenne ich verlogen.                                                                                                                                                        In der Uni Leipzig arbeitet eine weltweit anerkannte "Expertin" für Glyphosat/Roundup, deren Studienergebnisse sich als "Wahrheit" deuten lassen , aber eine von Bayer gesponsorte Website wie NOVO hier zu nennen, mit – "Fakten" über Glyphosat – ist lächerlich.

      1. Da Sie scheinbar eine vorgefasste Meinung haben, werden Ihnen diese Artikel von anderer Seite auch nicht hilfreich erscheinen:

        https://sciencefiles.org/2017/11/29/glyphosatanisten-stimmungsmache-in-den-diskurswelten-der-ahnungslosen/

        https://tinyurl.com/ybkwufha

        http://www.achgut.com/artikel/csu_verabreicht_der_grossen_koalition_glyphosat

        Im Übrigen lese ich gerade folgende Schlagzeile:

        Lindner verpetzt Heuchler: In Jamaika-Sondierungen waren auch Grüne bereit für Glyphosat-Verlängerung

        Per Se muß ja nicht alles schlecht sein, was der vermeintliche Gegner erzählt. Man sollte eben selektiv lesen! 

        1. Meine Meinungsbildung erfolgt nicht durch das Einlesen in alternative Journale. Ich haben seit ca. 25 Jahren immer versucht, von Seiten (Fachpresse/Studien etc.) der Medizin und der Wissenschaft Informationen zu diesem ehemals als biologischen Kampfstoff entwickelten Biozid zu bekommen. Seit gut 10 Jahren bin ich auch in Arbeitsgruppen und Interessengemeinschaften "am Ball".                                                                                      Wenn Sie schreiben, "per se muss nicht alles schlecht sein, was der vermeintliche Gegner erzählt", möchte ich das bestätigen. Sich bei der Meinungsbildung ein "Freund – Feind -Bild" zurechtzulegen, kann niemals förderlich sein. Beim "selektiven Lesen" kann oft "zwischen den Zeilen"mehr stehen, als in Schlagzeilen zum Ausdruck kommt.

          1. Eines noch, was ich aus erster Hand erfahren konnte.                                                                                       Wenn ein BRD-ministerium oder eine Behörde über Biozide oder auch Impfstoffe eigene Studien oder Untersuchungen in Auftrag gibt, gehen die Ergebnisse dieser Studien VOR der Veröffentlichung über den Tisch des jeweiligen Herstellers. Nachdem wir vor über 30 jahren einen Kanzler aus den Reihen der Chemie bekamen (der war groß, dick und korrupt), haben sich solche Abläufe manifestiert.

  3. Umweltminister Schmidt hat seine (einsame) Entscheidung auf Empfehlungen des BfR (Bundesinstitrutes für Risikoforschung) gefällt. Anders als WHO und IARC, aber im Einklang mit der EU-Behörde RFSA, kommt das BfR zur Einschätzung, dass Glyphosat nicht kanzerogen ist. Grundlage für diese äußerst fragwürdige "Einschätzung" sind vertrauliche und unveröffentlichte Studien des Herstellers bzw. vom Hersteller beauftragte Studien. Die weltweit aktiven Arbeitsgruppen mit Wissenschaftlern, die sich(seit langem) für ein Verbot von Glyphosat aussprechen, können also nicht die "Beweise" einsehen und prüfen, die jetzt Grundlage für Schmidts Entscheidung geworden sind.                                                                                                                                                     Schmidt weiß sehr wohl, was im Falle eines Verbots von Gl. auf Bayer/Monsanto zukommt und ich denke, nur das war ausschlaggebend für seine Befürwortung der Verlängerung.                                                                                                                                               Der öffentliche Diskurs um Glyphosat bzw. Roundup dreht sich im Allgemeinen immer um die Gefahren, die von Glyphosat ausgehen und dabei wird "übersehen", dass in dem zur Anwendung kommenden Mittel Roundup die wesentlich größere Gefahr durch zugesetzte Hilfschemikalien wie z.B. Tallowamine lauert . Die Synergiewirkung der gesamten vorhandenen Stoffe erhöht die Toxizität von Roundup um ein Vielfaches, was mittlerweile in hunderten öffentlich zugänglichen Studien nachgewiesen wurde.                                                                                               Fazit der ganzen "Geschichte" ist – wir sind ein Schritt weiter in Richtung EU-Diktatur.

  4. Die Glyphosat-Zulassung war kein Alleingang von Schmidt, wer das glaubt ist naiv !

    Die stecken doch alle unter einer Decke  – die MERKEL Union wollte diese Zulassung – und bekannt ist doch auch  -das Merkel eine Befürworterìn von dem Vernichtungsgift ist, sowie auch von allen Freihandelsabkommen und dem Gen-Mist ……

  5. Schmidt hat nichts mehr zu verlieren, der ist nächstes Jahr eh weg vom Fenster ( wird freiwillig nicht mehr in der Politik als Minister tätig sein) – von daher hat er diese Geschichte auf seine Kappe genommen ( war vorher wahrscheinlich schon so geplant)- und somit Merkels Hintern gerettet – indem es hieß – Merkel wusste davon mal wieder nichts !?

    1. @ Emma

      Sehe ich genau gleich und es läuft auch immer nach dem gleichen Strickmuster ab. In der Abgas-Affäre weiß die Spitze bis heute nicht von was andere reden obwohl allgemein bekannt war, daß selbst kleine Details nach oben gemeldet werden mußten. So ist es vermutlich auch bei der Zustimmung von Glyphosat gelaufen, indem man nichts wußte und dennoch ein verantwortlicher Minister zustimmen durfte. Es ist sehr unwahrscheinlich daß in dieser Abstimmungsfrage beide Parteivorsitzenden diesen Vorgang nicht in ihrem Terminkalender vermerkt haben und deshalb ist die Aussage völlig unglaubwürdig, leider aber nicht zu beweisen und das ist die Tragik, die sich dann in den Augen des Betrachters zu einem einzigen politischen Sumpf entwickelt.

  6. Tja…wer gegen die Intelligenz der Natur arbeitet..bekommt früher oder später was in die Fresse.

    Wie sagte Einstein:Wahnsinn-immer dasselbe zu tun..aber andere Ergebnisse zu erwarten.

    Vielleicht sollte man den Lobbykraten jeden morgen ihre geliebten Produkte zum Frühstück servieren..ich weiß nicht ob sie ihre Ansichten ändern würden…aber ruhiger würde es bald allemal werden.

  7. Man muss sich mal überlegen: Glyphosat bzw. Roundup auf Beton und Asphalt u. auf eigenen Gelände verboten.  Durch EU ERLAUBT auf Feldern wo Lebensmittel angebaut werden !!! Da ist es ja nicht bedenklich – aber auf Betonflächen bedenklich!! Belastete Eier über Monate verschwiegen – und offensichtlich durch die Bevölkerung per Genuss „Sauber“ entsorgt! Palmöl in die Butter gemischt, entgegen der immer noch geltenden „Butterverordnung von 1936!! Schaut schaut: war nicht Manches gut??!! Und damit sich das auch richtig lohnt: Butterpreis verdreifacht! Monokultur auf den Feldern – damit Wintervögel drastisch reduziert. Und dann kommt die allerschlaueste, ohne jegliche Berufsausbildung daher und  tönt vollmundig: Die  Grünen sorgen dafür das Schmetterlinge usw. durch sie unter besonderen Schutz gestellt sind und sie sie gewaltig vermehren wollen. Was die Grünen als einziges vermehren können und täglich neu unter Beweis stellen ist nichts anderes als M I S T !!! (vornehm ausgedrückt). Die Altparteien tönen dieser Tage: Wir machen alles für das Volk, Deutschland, und NICHTS für die Partei! Da kam ein Minister Schmidt daher und sagte als Entschuldigung: „ Ich habe Glyphosat bzw. Roundup zugestimmt, und das habe ich für mich getan!“ Dreister kann man kein Lügengebäude errichten und dem Volk als alternativlose Wahrheit verkaufen!! Na, eines wissen wir, die aufgeklärten nun: Dieser Polithaufen macht NICHTS für das Volk! Na, ein paar Brosamen die von ihrem Tisch fallen, ausgenommen!!

  8. Merkel hat doch selbst zugegeben, dass sie selbst auch für Glyphosat ist. Das dieses wandelnde Zwetschgengehirn, weder Bienen noch Schmetterligen mag, wundert mich nicht im Geringsten.

  9. Landwirtschaftsminister Christian Schmidt stimmte ganz sicher nicht eigenmächtig für die Zulassung von Glyphosat in der Europäischen Union für die nächsten fünf Jahre. Diese Zustimmung war mit den entsprechenden Führungskräften vertraulich besprochen worden. Besagter Befehlsempfänger hat nun seinen Auftrag ausgeführt.

    Es geht auch gar nicht um Gentechnik, sondern um ein Reizwort der modernen Forschung, das für viele chemische Produkte der Chemie-Branche herangezogen wird. Es geht um Geld und Kredit-Kapital für die Konzerne. Wenn Glyphosat verboten ist, steht schon die nächste Giftbrühe zur Verbreitung parat, und die Lobeshymnen werden schon heute treffsicher dazu verfasst. Solange die Umweltverpester nicht treffsicher juristisch belangt und eingekerkert werden, solange treiben die ihr Dreckspiel mit den Bevölkerungen und deren Staatswesen.

  10. Na, hats sichs rentiert  Herr Landwirtschaftsminister. Was verdient man eigendlich  an solchen Schweinereien. Gewissenlos unsere Bürger vergiften und unsere Restnatur kaputt zu machen muss bestraft werden. Das ist Terrorismus gegen uns alle.

  11. Naturrechtlich gesehen kann jeder Syrer oder Iraker, dessen Kinder seitens des mit Nato-Waffen ausgestattenen "IS" oder seitens förmlicher Nato-Soldaten zu Schaden gekommen sind, an der katholischen leyenhaften Kriegsmitanstifterin und ihrer 7-fachen, deren Kriegsgene tragenden Brut gleichgewichtige Vergeltung üben. Ebenso kann naturrechtlich jeder Deutsche, der durch Glyphosat geschädigt worden ist – vor allem Landwirte, die mit diesem Gift den schlimmsten Kontakt haben, aber auch an Glyphosat-Krebs erkrankte Verbraucher – an Christian Schmidt, Horst Seehofer und den Vorständen der Herstellerbetriebe (z.B. Bayer/Leverkusen) gleichgewichtige Vergeltung üben.

    Der Klageweg dauert sehr lange, wodurch viele weitere Menschen vergiftet und erkranken würden. Appelle und Demonstrationen nützen erfahrungsgemäß nichts, wenn man es mit sittlich mindertwertigstem geldgeilem Abschaum zu tun hat; der Verein Coordination gegen Bayer-Gafahren wird viele Beispiele nennen können. Es ist Gefahr in Verzug. Nimmt die Polizei die Bayer-Manager nicht wegen Einflussnahme und Schädigung fest, müssen sie per GG 20/4 und Naturrecht von den unmittelbar Betroffenen beseitigt werden.

  12. Man lese und staune ……

    http://www.achgut.com: 

    1.CSU verabreicht der Großen Koaltion Glyphosat – Zulassung 

    Die EU Behörde will nun den Beschluss schnell umsetzen.

    HINTERGRUND: Der ökologische industrielle Weltrettungs-Komplex in Deutschland wollte das Verbot dieses in der modernen Landwirtschaft nur schwer zu ersetzenden Mittels als Hebel benutzen, um eine weitere "Wende" herbeizuführen: Die "Agrarwende" , die der modernen Landwirtschaft auf deutschem Boden ein Ende bereiten sollte, damit das VOLK sich künftig ausschließlich biodynamisch von deutscher Scholle ernähre, nachhaltig und für mindestens 1.000 Jahre. DAS war bei JAMAIKA bereits schon fest eingereist, und eine Idee ähnlich IRRE wie schon die Energiewende ……………..

    Tja, liebe Leute man sehe und staune, wie wir von vorne bis Hintern verarsc……und getäuscht werden.

     

    2.SPD: Erst Kraftwerke platt machen, dann Heulen und Trommeln

    3.Minderjährige Migranten: Der grenzenlose Alters-Beschiss – 43 Prozent der angeblichen Minderjährigen unbegleiteten Migranten sind in Wahrheit Erwachsene – diese Zahlen belegen das Versagen der deutschen Flüchtlingspolitik……..jeder souveräne Staat kontrolliert seine Besucher, bevor sie einreisen- nur Deutschland nicht ! 

    Alle Länder dieser Welt haben Grenzen die geschützt und kontrolliert werden – nur Europa und Deutschland nicht !!!!

  13. Sorry, da haben sich wieder Fehler eingeschlichen….

    …wie wir von vorne bis hinten verarsc……und getäuscht werden….

    …..von der Jamaika bereits fest eingepreist…..

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