Wie viel Bargeld haben Sie durchschnittlich in ihrer Brieftasche? Innerhalb der Eurozone gibt es sehr große Differenzen.

Von Marco Maier

Wie viel Bargeld die Menschen im Schnitt in der Brieftasche haben, liegt an zwei Faktoren: Dem Einkommen, sowie dem Verhältnis zum Bargeld und zu bargeldlosen Zahlmöglichkeiten. In der Eurozone gibt es große Unterschiede. So tragen die Deutschen und Luxemburger im Schnitt drei Mal so viel Bargeld mit sich herum wie die Franzosen oder Portugiesen.

Andererseits sind Zypern oder Griechenland nicht gerade die reichsten Gesellschaften Europas, doch dort scheint man (was auch wegen dem krisengeschüttelten Bankensystem verständlich ist) nur noch Bares für Wahres zu halten. Die im Schnitt doch etwas bessergestellten Franzosen oder Niederländer hingegen scheinen demnach eher auf Kartenzahlung zu zählen und deutlich seltener zu "Cash" zu greifen.

Bei Statista wurde das Ganze grafisch aufbereitet:

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Nun: Liegen Sie über oder unter dem Durchschnitt?

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21 thoughts on “Eurozone: Wer trägt am meisten Bargeld mit sich herum?”

  1. Kreditkarten-Bezahlung – ein Parasiten-System

    Was den meißte Bürgern unbekannt ist ist die Tatsache, dass die Bank für jeden Kreditkarten-Kauf vom Verkäufer einen Prozentsatz vom Verkaufspreis als Gebühr verlangt.

    Um keinen Verlust zu machen erhöht der Einzelhandel den Preis folglich im Vorfeld um diesen Prozentsatz.

    Bezahlen muß diese Preiserhöhung am Ende also der Bürger.

    Bargeldloses zahlen ist folglich eine Preiserhöhung zugunsten der Profite der Bankster.

    Die Bankster stehlen so einen Teil der Wertschöpfung einer Gesellschaft und sie haben selber die Kontrolle darüber, wie hoch dieser Prozentsatz ist. Ein Parasiten-System.

    —————————————–

    Nach dem gleichen Prinzip arbeiten auch Paypal, Amazon und Ebay.

    Der Prozentsatz mag gering erscheinen, doch bezogen auf alle Verkäufe sind das mehrstellige Miliardenbeträge, die so der Volkswirtschaft gestohlen werden.

    Gib Parasiten keine Chance!

    1. genau so schauts aus !

      Nein, es wissen wirklich nicht viele, dass es eben keine Überweisung des Kunden ist, sondern ein kostenträchtiger Bankeinzug des Verkäufers, wenn der Kunde mit Karte bezahlt. Ich sprach schon mit kleinen Ladeninhabern die meinten sie müssen pro Einzug 3,50 berappen und nehmen deshalb lieber Bargeld. Logisch, dass sich das bei vermehrtem Aufkommen der Kartenzahler irgendwann mal in den Preisen die alle zahlen, niederschlägt.

      Dass der Einzugspreis allerdings nicht pauschal nur den Aufwand der Bank abdeckt, sondern vom Warenpreis abhängig gemacht wird um ihn regelmäßig erhöhen zu können, ist die pure Willkür, eine Abzocke ohne Worte !!!

       

      1. Und in dem Moment, des Endes, der Bezahlung mittels Geldnoten, blühen die Kreditkartenunternehmen und Banken erst so richtig auf.

        Da wird die Kreativität nach Gebührenbedürfnissen erst so richtig zur Entfaltung kommen. Auch das, eine weitere Form der Geldentwertung und ein weiterer Schritt, in die völlige Abhängigkeit zu Banken und Kreditinstituten.

    2. Es gibt ja inwzsichen goldgedeckte Kryptowährungen

      Eine sehr gute ALternative zu Papiergeld und Bitcoins sind
      Goldgedeckte Kryptowährungen .
      Also am besten bei „gold backed cryptocoins“ einsteigen.

      Hier eine sehr gute Liste von Goldgedeckten Kryptowährungen
      http://www.goldscape.net/gold-blog/gold-backed-cryptocurrency/

      Anthem Gold
      BullionCoin
      CryptoGLD
      DigixGlobal
      DinarDirham
      Goldmint
      IC3 Cubes
      OneGram
      Orocrypt
      OZcoinGold
      Xaurum
      ZenGold

       

      Auf Bitcoins am besten verzichten:

      https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2017/11/26/bitcoin-benoetigen-extreme-mengen-strom/

      " Die Generierung neuer Einheiten der Digitalwährung Bitcoin (Bitcoin-Mining) im Internet benötigt einer Untersuchung zufolge extreme Mengen an elektrischer Energie. Wie aus dem Digiconomist Bitcoin Energy Consumption Index hervorgeht, wurde dafür im Jahr 2016 mehr Strom benötigt, als 159 einzelne Länder der Welt jeweils in einem Jahr verbrauchen. "

       

      " Allein im vergangenen Monat soll der mit Bitcoin zusammenhängende Stromverbrauch um fast 30 Prozent gestiegen sein. Würde diese Wachstumsrate beibehalten, wäre im Februar 2020 die gesamte Stromproduktion der Welt für die Generierung von Bitcoin nötig. "

    3. Darf ich fragen wieviel du jeden Monat an Kontoführungsgebühren bezahlst? Von diesen Gebühren wird nämlich das Geldautomatennetz unterhalten. Und was meinst du, wieviel der Händler für dein Wechselgeld bezahlen muss?

      Für diese Jammereien 3,50€ pro Zahlung hab ich kein Verständnis, jeder noch so kleine Händler, ja sogar Privatmann, kann Kreditkarten für <1%, ohne jegliche Fixgebühr, akzeptieren. Da muss man sich aber natürlich im Internet mal schlau machen und Preise vergleichen, die überteuerten Sparkassen bieten das sicher nicht an, sonst müssten die Sparkassenchefs ja ihre überdurchschnittlichen Gehälter kürzen.

      1. Scheinbar hast du die Abzocke nicht verstanden.

        Was muss denn der Händler für mein Wechselgeld zahlen ?

        Wenn ich zur Bank geh und hol mir ein paar Rollen Wechselgeld, zahl ich deren Gegenwert und sonst nix. Und wenn ich welches einzahle, zahl ich auch nix extra.

        So war es jedenfalls immer. Nur durch die Negativzinsen die Banken zu berappen haben, wenn sie ihre Geldvorräte bunkern wollen, sind sie dazu übergegangen jeden Pups extra zu berechnen. Aber selbst das kann die ungewohnten Kosten nicht abfangen und deshalb bunkern sie jetzt kostengünstiger selbst.

        Die Kontoführungsgebühr war immer schon Kostendeckend berechnet worden. Jeder Service war inklusive, und dazu gehörte auch die Ein- und Auszahlung von Bargeld, das rollen von Kleingeld, die Automaten usw.

        "Da muss man sich halt mal im Netz schlau machen" WAS ein dummer Spruch. DU warst mit Sicherheit noch nie Selbstständig, sonst wüsstest du, dass man als Selbsständiger nicht pausenlos für jeden Pipifax Stundenlang im Netz surfen kann.

        Man hat eine Hausbank und dort ein Konto über das alle Geschäftsvorfälle laufen. Da wechselt man nicht alle drei Monate die Bank. Und man hat auch nicht 10 Stück an der Hand, weil allein der Prüfaufwand aller Konten in keinem Verhältnis steht !

        Die Geschichte ist ja nur eine von Hunderten mit denen man sich als Selbsständiger beschäftigen muss, um nicht an allen Ecken uns Enden abgezockt zu werden.

        "salat" passt !!!

         

  2. Nur Bares ist Wahres. Ich nehme aber nur immer mehr mit, wenn ich es für etwas benötige. Ansonten immer nur das Nötigste.

    Früher zu DM Zeiten hatte ich immer alles in der Tasche. Das verlockt aber zu sehr etwas zu prassen.

  3. Das Ziel der Mächtigen und ihren Stiefelleckern iat die Bargeldabachaffung und danach die komplette Chip- Verpflanzung  – und somit wäre jeder Bürger nicht nur kontrollierbar, nein auch jeder Zeit enteigbar !!!

    1. parallel zur Bargeldabschaffung läuft das Programm "Flächendeckende Digitalisierung" und "Chipen bis der Arzt kommt ( oder geht, je nach Sichtweise )".

      Das letzte Bargeld wird vermutlich erst dann eingezogen, wenn die anderen Säulen der Totalkontrolle weitgehend auf Betonfüßen stehn.

      Sich erst dann dagegen wehren zu wollen, gleicht dem Versuch bereits verdautes zu erbrechen.

    2. @Emma:

      Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Wir können uns schon mal an Italien orientieren, wo jede Überweisung über € 2.999,99 Bargeldlos abgewickelt werden muss. Die müssen sich auch Zwangsimpfen lassen, wenn sie den Führerschein verlängern lassen wollen. Und sie haben ebenso eifrige Wähler. Die Wahlbeteiligung bei der letzten Parlamentswahl lag bei 75%. Also werden wir wohl auch bald ähnlich beglückt werden.

  4. So ist es, nur Bares ist Wahres. Zahlen mit Kreditkarte niemals. Interneteinkauf niemals, ich will sehen was ich kaufe. Was ich mir mein Leben lang erarbeitet habe gehört mir und nicht diesen Banditen.

  5. Kreditkarte an sich ist ja schon Lug und Betrug! Eine Karte kann eigentlich keinen Kredit geben! Und da es wohl offentlich doch mögich ist, sieht man, dass dieses System am Ende immer zum scheitern verurteilt ist.

    In den USA haben viele Haushalte mittlerweie 7 bis 8 Kreditkarten. Mit der einen wird dann die Schuld der anderen "beglichen" uws. Das geht ein paar Jahre gut, bis der große Crash kommt. Die US-Privathaushalte sind die am höchsten verschuldeten in der westlichen Welt: Dank Kreditkarten! Ja, dann mal los!

  6. Ohne Lohntüte ist ohne Bargeld und nur ein Konto bei einer Bank ohne Bankgeheimnis, dann ist es wie wenn mein Portmonnaie in der Bank ohne Bankgeheimnis ist, in den Händen eines X-beliebigen Dritten, den ich nicht kenne, der jeder Zeit nachsehen kann ob noch was zu holen ist.

     

     

     

     

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