Gerade die Batterien für die Elektroautos benötigen Unmengen an metallischen Ressourcen. Umweltfreundlich ist das nicht.

Von Marco Maier

Wissen Sie, wie viel Metall in einer Batterie für ein Elektroauto steckt? In einem solchen Akku für den BMW i3 beispielsweise findet man unter anderem 35 Kilogramm Graphit, zwölf Kilogramm Nickel, zwölf Kilogramm Kobalt, zwölf Kilogramm Mangan und dazu noch Metalle wie Lithium oder Kupfer, sowie diverse seltene Erden. Oder ein anderer Mengenvergleich: Eine Batterie für einen Tesla Modell S braucht so viel Lithium wie man für rund 10.000 Smartphone-Akkus braucht.

Doch die inzwischen steigende Nachfrage sorgt nicht nur für Preisanstiege bei den Rohstoffen für die Autobatterien, sondern auch für zunehmende Minenaktivitäten weltweit. Gerade die großen Autokonzerne wollen sich das Geschäft nicht entgehen lassen und investieren in Bergbauunternehmen für die Batterieproduktion. Allerdings führt dies auch zu massiven Umweltzerstörungen, da die meisten dieser Erze im Tagebau gewonnen werden.

Das ist allerdings nicht das einzige Problem: Wenn immer mehr Elektroautos auf den Straßen der Welt herumkurven, steigt auch der Bedarf an Elektrizität massiv an. Laut einer UBS-Analyse würde dies in der Schweiz bis 2050 mit einem Plus von rund 60 Gigawattstunden zu Buche schlagen – für Österreich kann man demnach wohl ebenfalls mit 50-60, für Deutschland mit rund 500 Gigawattstunden rechnen. Das heißt: Alleine für diese drei Länder hieße dies, dass der Strombedarf um mehr als 600 Gigawattstunden anstiege – bei einem Anteil von Elektroautos von sechs Prozent.

Sollte der gesamte Verkehr auf "Elektro" umgestellt werden, sähe das natürlich deutlich anders aus. Dann bräuchte man wohl insgesamt mindestens 10.000 Gigawattstunden bzw. 10 Terawattstunden an Strom, nur um den Mobilitätsbedarf in diesen drei Ländern abzudecken. Zum Vergleich: Die Bruttostromerzeugung in Deutschland 2016 lag bei 648 Terawattstunden.

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36 thoughts on “Elektroautos: Unmengen an Ressourcen”

  1. Eben eine typische "grüne" Schimäreninitiative mit dem größtmöglichen Schadenspotenzial die, wie immer, von den heimtückischen Mainstreammedien nach Kräften und verlogen transportiert wird!

    1. Kurz, trocken und treffend – so möchte ich Ihren Kommentar nennen.                                                                                                      Wenn ein Autofahrer seinen CO2-Ausstoss reduzieren will, sich aus diesem Grund ein Elektroauto zulegt, wird er Überraschungen erleben (Anm.: nachdem er bereits der Klimalüge aufgesessen ist).. Die Hersteller dieser Karren werben mit einem Verbrauch von ca. 125 Wattstd. pro Km. Nachdem in Dänemark in einer 2-jährigen Studie 200 Fahrzeuge insgesamt 2,3 Mio. Km getestet wurden, kann diese Herstellerangabe nur als sehr optimistisch ( die nächste Lüge ? ) angesehen werden. In der Studie wurde eine Überschreitung  des Verbrauchswertes von ca. 50% festgestellt. Der tatsächliche durchschnittliche Wert der 3 Elektro-Modelle lag bei über180Wstd/Km. Bei einer angenommenen Batterieladung von 15 KW/h bedeutet das nach etwa 80 km "Strom tanken"(oder Auto abstellen).                                                                                                                                                        183 Wstd/km als Mittelwert in einem flachen Land mit mittleren Temperaturen. Am Polarkreis könnte man mit einem solchen Vehikel keine großen Sprünge machen, da der Verbrauch sich Richtung 300-350Wstd/h bewegt, zusätzlich eine Akkuheizung noch die Energie verbraucht. Vorschlag: Anhänger mit Schlitten und schlittenhunden mitnehmen).                                                                                                                                                           Also eher doch ein Fahrzeug für Schwarzafrika, hier könnte der Verbrauch nach Herstellerangabe am ehesten eingehalten werden, die Leute haben viel  Zeit , falls die Karre liegen bleibt und die Grünen könnten denen mit Solarmodulen das Auftanken erklären, womit sie als Entwicklungshelfer endlich 'mal was nützliches machen würden, zudem wären sie hier dann verschwunden.

  2. Herr Maier.
    Sie spinnen oder ist es ein Schreibfehler? Der Stromverbrauch für E-Autos soll bei 10 TWh liegen bei aktueller  Produktion von 650 TWh. Das ist doch 1,5% mehr als heute. Also keine Rede wert. Und das soll also das größte Problem sein? Spinnerei.

    Und diese Batterien? Als ob heute kein Aluminium, Mangan und Unmengen an anderen Metallen für heutige Motoren und Autoelektronik nicht benötigt wurden. Graphit? Es ist doch reinste Kohle. Man kann fast sagen, dass es eine CO2 Minderung Methode ist. Was zählt, ist das Gesamtergebniss. Und das ist bei E-Autos etwas besser. Nicht viel, aber doch.

    Sie müssen sich beim schreiben etwas mehr Mühe geben.

    1. …der Unterschied zwischen 10.000 TWh und 650 TWh beträgt das 15-fache = 1500% !!!
      (nicht "nur 1,5%, wie von Ihnen behauptet)

      Die "Warschauer" haben's scheinbar nicht so mit Adam Riese, aber erstmal laut rumkrakehlen. 

       

      1. Vorsicht mit den Einheiten!

        Herr Warschauer hat schon Recht, der Energieverbrauch der BRD-Autos liegt aktuell beim Erdöl bei rund 1,3 TWh – nicht 10000 TWh. Gigawatt ist um drei Kommastellen kleiner als Terrawatt. 10 TWh für Elektroautos erscheint da schon sehr hoch. Offenbar sind diese durch Energieumwandlung ziemlich ineffektiv, sprich miserabler Wirkungsgrad.

        Zum Vergleich:

        In Deutschland liefern die "Erneuerbaren Energien" pro Jahr rund 70 TWh, also das Siebenfache dessen, was wir an Strom für die Autos bräuchten.

        Von der Menge ist das eher wenig, insofern hat Herr Warschauer Recht – Herr Maier hingegen zeichnet im Artikel ein Problem, das nicht wirklich existiert.

         

      2. Da steht nicht "10.000 TWh" sondern "10.000 Gigawattstunden bzw. 10 Terawattstunden". Und dann steht da noch: "Die Bruttostromerzeugung in Deutschland 2016 lag bei 648 Terawattstunden." Macht dann also wirklich (zumindest rein rechnerisch und wenn die Herstellerangaben nicht zu optimistisch sind) nur 1,54 % aus. Wenn die dann noch durch Sonne und Wind (letzteren gibt's auch in der Arktis) erzeugt werden …

        Ich mache mir eher Sorgen wegen des Elektrosmogs und natürlich wegen der eventuell negativen Gesamt-Energiebilanz bzgl. Batterieherstellung und Entsorgung.

    1. Den Grünen geht es ausschließlich darum die Autoindustrie zu bedrängen und zu schwächen. Der Umweltschutz dient ihnen als Vorwand wobei sie damit rechnen, daß die meisten Leute den sachlichen Unsinn den sie von sich geben nicht verifizieren.

  3. Der zusätzliche Bedarf an Rohstoffen für die Produktion der Batterien ist enorm. Allein die Förderung von Kobalt müsste um den Faktor 10 ansteigen. Die Menge an Rohstoffen, die zusätzlich benötigt werden, ist vorhanden. Leider befinden sich die Lagerstätten oft in sehr sensiblen Naturgebieten, wie z.B. Urwäldern. In diese müsste dann für die Förderung, der Aufbereitung und dem Transport, massiv eingegriffen werden. Jeder, der die Bilder von den grossen Tagebauten in der Goldförderung kennt, kann sich ein Bild von der Zerstörung machen. Der gigantische Bedarf an diesen Rohstoffen, werden auch die Preise in ungeahnte Höhen treiben. So ist das nun einmal mit Angebot und Nachfrage. Von solchen Dingen haben unsere Politdarsteller leider keine Ahnung. Und auch der Rest der Bevölkerung ist da nicht wesentlich weiter. In diesem und in ähnlichen Fällen bewahrheitet es ich immer wieder, dass die Deutsche in der Regel ökonomische Analphabeten sind.

     

  4. Alles was nicht standorttreue Bewegung erzeugt verbraucht mehr Resourcen und verpestet die Umwelt und davon sind auch Elektroautos nicht ausgeschlossen. Es ist lediglich der Versuch eine aus heutiger Erkenntnis heraus, eine veraltete Verbrennungstechnik mit allen Folgen  in ihrem Ergebnis zu mildern und dennoch ist auch dieser Weg falsch und solange dieses Problem Umwelttechnisch nicht gelöst ist, kann man von sauberer Technik im Antriebsmaschinenbereich nur sprechen, wenn sie standortgebunden sind und sich über Wind -und Wasserantrieb bewegen, wobei diese Art nicht mengenmäßig ausreicht und auch eine landschaftliche Verschmutzung darstellt. So kann man nur warten bis das Perpedum mobile erfunden wird und bis dahin müssen wir eben noch  Verbrennungsantriebe anheizen und zum Mars fliegen und andere die wir nicht kennen sind uns vielleicht schon Millionen Jahre der Zeit voraus und müssen sich zu diesem Thema keine Gedanken mehr machen.

  5. Akkus – potenzierter Irrsinn

    Die Menschheit braucht keine Energiespeicher – weil sie in einem lebt.

    Die Luft der Atmosphäre – ein Energiespeicher mit unendlicher Energiemenge

    Ein Gas wie die Luft ist nur deshalb nicht flüssig, weil die Moleküle derart mit Energie vollgestopft sind, dass sie den Verband verlassen und mit einer Geschwindigkeit durch den Raum sausen, die höher ist als die des Formel-1-Wagens von Michael Schumacher.

    Und diese Molekülbewegung ist eine Energieform, die sich entgegen den Behauptungen der grenzwertig naiven Uni-Profs in einen gerichteten Impuls umwandeln läßt.

    Anders ausgedrückt:

    Die Bewegung der Luft-Moleküle läßt sich in Bewegung des Autos umwandeln.

    Der erste Mensch, der das begriff war ein Nichtphysiker namens Viktor Schauberger. Er war seiner Zeit weit voraus. Welch ein Visionär!

    ————————————————

    Diese Technik wird von der Finanzoligarchie unterdrückt, damit der Betrug mit dem Erdöl weiter gehen kann.

    Angesichts der Energie-Kriege und des Elektroauto-Irrsinns wird es Zeit, dass wir diesen Betrug beenden!

    Dafür brauchen wir einen souveränen Staat mit starkem Militär, der die Erfinder schützt.

    Kämpft für ein souveränes Deutschland – die Erfindungen liegen schon fertig in den Schubladen!

     

     

     

    1. Immer wieder der Schauberger-Nonsense .

      Niemand hindert sie , ihr Perpetuum Mobile zu bauen, vorzuführen und zu verkaufen . Der Goldesel Perpetuum Mobile wurde 1000fach erfunden und hat dann aber nie funktioniert – es ist ein Traum vom unendlichen Reichtum, der verrückte Menschen offenbar immer wieder verfolgt .

      1. Das Problem der Bevölkerung ist seine unzulängliche Vorstellungskraft.

        Ein Perpetuum Mobile 2. Art haben Sie selbst schon tausend mal gesehen – nur nicht als das erkennen können.

        Schauberger hat genauer hingeschaut…

          1. Unrealistische Vorstellung.

            Im besetzten Deutschland ist das natürlich nicht möglich.

            —————————-

            Aber es kursieren im Web bereits genug Informationen, um selber dahinter zu kommen, wie es geht.

            Gehen Sie auf die Webseite von Prof. Evert. Er ist ein weiterer Freidenker, der gemerkt hat, dass die etablierte Physik ausgemachter Blödsinn ist.

            Dort finden Sie die entscheidenden Informationen.

            Viel Erfolg.

             

    2. @Richard

      Ich bin ja wirklich gern für (fast) jede "Verschwörungstheorie" zu haben, aber daß eine solche Technologie "unterdrückt" werden könnte, ist völliger Schwachsinn. Im besetzen Deutschland bitteschön, aber was ist mit den Besatzern und illegalen Siedlern in Palästina? Die könnten doch ihre Swimmingpools mit "freier Energie" heizen – und tun's nicht.

      Niemand in Deutschland und anderswo wird daran gehindert, zwei ineinander schiebbare Ringe mit in geeigneter Weise angeordneten Magneten zu bauen, den ersten fest zu installieren, den zweiten in den ersten hineinzuschieben und dann – OHNE DEN INNEREN MAGNETRING ERST ANSTOßEN ZU MÜSSEN!!! – zuzuschauen, wie der innere Ring VON SELBST (!!!) anfängt, sich immer schneller zu drehen, so daß er gebremst oder herausgenommen werden muß, damit die ganze Konstruktion nicht auseinanderfliegt. Das und nur das wäre tatsächlich "freie Energie"!

      Wenn Sie aber eine entsprechende Energiegewinnungsmethode gefunden haben (vielleicht auch per Tesla-Antenne Neutrino-Energie aus dem Raum zu ziehen), dann finde ich es sehr gemein von Ihnen, uns diese nicht zu verraten. Wenn erst mal der "freie Strom" aus unseren Steckdosen kommt, kann uns schließlich die "unzulängliche Vorstellungskraft der Bevölkerung" egal sein.

      1. So gemein bin ich doch gar nicht.

        Prof. Evert schildert auf seiner Webseite doch berauschend detailiert, wie der Mechanismus funktioniert. Ich gerate jedesmal regelrecht in Extase, wenn ich seine so bestechend logischen Ausführungen lese.

        Haben Sie seine Webseite noch nicht besucht? Na, jetzt aber los!

        ——————————————-

        Hier mal einen Ausschnitt aus Prof. Everts Ausführungen zu den erstaunlichen Schwimmleistungen einer Forelle, die schon Schauberger erkannte und die gegen das Märchen von der Nichtbaubarkeit des Perpetuum Mobiles 2. Art verstoßen:

        "…aber genauso macht es die Forelle: sie steht bewegungslos in der Strömung, um bei Gefahr blitzartig gegen die Strömung ins Versteck zu flüchten. Oder sie beschleunigt im Gumpen unter einem Wasserfall und ´fliegt´ meterhoch hinauf. Nur Forellen und Lachse sind offensichtlich fähig, den Strömungsdruck in Vortrieb (relativ zur Strömung) umzusetzen. Fachleuten der Strömungstechnik und besonders der Luft- und Raumfahrt sollten diese Herausforderung angehen und werden fähig sein, dieses Prinzip technisch zu realisieren.

        Einigen Studenten und Mitarbeitern des Fachbereichs der Luft- und Raumfahrt an der Universität Stuttgart ist Ähnliches schon gelungen: auf einem simplen Fahrzeug wurde ein Propeller (bzw. ´Windrad´) montiert, das autonom Vortrieb aus dem Fahrtwind generierte. Das Gerät erfordert manuellen Anschub nur beim Start und bewegt sich dann fortwährend weiter (lat. ´perpetuum mobile´). Das ist nach gängiger Lehre unmöglich (und darum ist die Dokumentation dieses gelungenen Experiments kaum mehr zu finden in der Literatur).

        Verstehen Sie jetzt?

        Ich bringe es noch einmal auf den Punkt:

        Es ist technisch wie physikalisch möglich, ein Auto zu bauen, dass von seinem Fahrtwind angetrieben wird!

        Technische Baupläne finden Sie auf der Webseite von Prof. Evert.

        Was den Studenten auf den Unis hingegen eingetrichtert wird ist gequirlter Bockmist! Die Uni-Profs sind unfähige Schwachköpfe!

         

        1. Immer noch nicht kapiert?

          Ok, nochmal:

          Es ist technisch wie physikalisch möglich ein Windrad zu bauen, dass bei Windstille läuft und durch den Fahrtwind seiner Rotation angetrieben wird!

          Die Energie dazu kommt natürlich aus den Impulsen der Braunschen Molekularbewegung.

          Dies macht auch deutlich wie irrsinnig die Windkraftanlagen sind, die Merkel und die anderen Schwachmaten in unserem Land aufstellen.

          Ein solches, von der Molekularbewegung angetriebenes "Windstill-Rad" könnte in jedem Keller stehen und die Bürger mit kostenlosem Strom versorgen – bis in alle Ewigkeit.

          Das ist konsequent angewandte Realphysik – alles Andere ist Volksbetrug.

  6. Wo GRÜN draufsteht ist GIFT drinnen. In Wirklichkeit hat ein E- Auto eine NEGATIC BILANZ!!

    Ist aber für die Grünen und den anderen Trottel wie CDU-CSU-FDP-LINKE eh wurscht, hauptsache die Deutschen leiden und zahlen. ARD-ZDF-WDR, BR sind begeister davon….

    1. Um Wasserstoff herstellen zu können verbraucht man zuviel fossile Energie und man muß das Gas auf 250 Grad runterkühlen, was auch wieder Energie vergeudet und dann ist noch ein großes Problem in der verlustreichen Lagerung zu sehen, geschweige denn im Autotank, wo sich ein gefüllter Tank bei stehendem Fahrzeug in wenigen Tagen von alleine in die Luft entleert. Außerdem kann es bei Autocrash`s hochexplosiv sein und das alles ist noch lange nicht geregelt und da sieht man zwischenzeitlich bei Elektrofahrzeugen eher Licht am Horzizont, obwohl auch hier die Hauptprobleme Reichweite und Batterieproduktion noch lange nicht gelöst sind, aber die verkaufen auch schon seit Jahren Handys und Smartphone, die in Bezug auf die Dauernutzung absolut unterentwickelt sind und kein Mensch stört sich an dieser Tatsache und alles kauft munter weiter, hauptsache man ist dabei.

    2. Wie der Achim schrieb ist die Herstellung von H2 aufwändig . H2 wäre nur ein Secundärenergiebringer . Die Speicherung ist aufwändig, die Speicherung in Flaschen bei sehr hohem Druck gefährlich . Die lange favorisierte Speicherung als reversible Metallhydride hat nicht zu praktikablen Ergebnissen geführt .

      1. Die Herstellung von H2 mittels Hydrolyse ist nicht aufwendig! Im Gegenteil. Jeder 10-Jährige könnte das zuhause machen. Zwei Metallplatten in einen Wasserbecken, Strom dran und schon blubbert es. (…das Gefahrenpotential mal außer Acht gelassen.)

        Hydrolyse macht man für lau z.B. mit Solarstrom. Hingegen sind Lagerung & folglich Transport von H2 höchst problematisch. Flüssig hat H2 die höchste Energiedichte, kann aber nicht gelagert werden.

        Das kleinste Atom in unserem Universum lässt sich nicht "einsperren", zumindest nicht pur in Reinform. Bestenfalls kann man es chemisch binden, allerdings zu Lasten der Energiedichte. Man müsste einen Anhänger mit Granulat hinter sich herziehen, wollte man mit H2 eine längere Strecke Auto fahren.

        1. Ich habe nicht geschrieben, die Herstellung von H2 sei technisch aufwändig .

          Zur Herstellung von H2 aber ist Strom notwendig, der zuerst natürlich erzeugt werden muss . wie bei jedem chemisch-physikalischen Vorgang tritt Energieverlust ein . Der ist schon erheblich . — Und dazu noch die von mir angesprochenen großen Probleme bei der Speicherung des H2 .

           

  7. Lithium ist keine seltene Erde, gibts so viel wie Kupfer. Außerdem lässt sich der Akku eines E-Autos gut recyceln.

    Der zusätzliche Strombedarf ist zu vernachlässigen, was sogar die EVN in NÖ in Ihrer Broschüre über das Stromnetz und Elektroautos eindeutig schreibt. 

    Im Vergleich zu Verbrennern wird man dann in Städten wieder etwas bessere Luft und viel weniger Lärm haben. Die Wohnqualität würde dadurch sich r steigen. Ich glaube, dass man das als Austausch zum jetzigen Zustand kein schlechter Tausch wäre.

    Und selbst wenn die Akkuproduktion und der zusätzliche Strombedarf die Umwelt belasten würde – sicher weniger als die Ölförderung, die Öltanker auf den Weltmeeren, die Abgase und der Krieg ums Öl. Somit müsste die Entscheidung eigentlich eindeutig sein…

    1. Ihre Argumente sind teilweise zutreffend, jedoch insgesamt gesehen inkonsequent.

      Und das aus folgenden Gründen:

      1. Mit dem Umstieg auf E-Autos und Speicher bleibt die Abzocke der Bevölkerung durch Konzerne- bzw. Finanzoligarchie erhalten. Dies ist inkonsequent, da man der Bevölkerung auch die Technik kostenloser Energie aus der Luft (nicht zu verwechseln mit Wind) schenken kann. Die aktuell verwendeten "Erneuerbaren Energien" sind ein überteuertes Geschäftsmodel, bei der die Banken via Kredite wieder das große Geschäft machen. Das ist inaktzeptabel.

      2. Speichern von Energie ist wie schon weiter oben beschrieben Unsinn, da die Atmosphäre bereits ein Energiespeicher ist. Der Umstieg auf eine weitere Variante technischen Dilettantismus ist inakzeptabel. Das Geschäft mit der Energie muß aufhören. Energie muß für jeden Erdenbürger frei sein.

      3. Der Umstieg ruiniert die Deutsche Autoindustrie und damit teilweise die Einkünfte unserer Volkswirtschaft. Also bevor wir uns den Ast absägen, auf dem wir sitzen sollten wir erst ein neues Wirtschaftskonzept entwerfen, was unser Volkswirtschaft Substitutions-Einkünfte und den Arbeitern der Autoindustrie neue Einkünfte beschert. Einen einfachen Umstieg, wie Sie es vorschlagen wäre für Deutschland wirtschaftlich ein Desaster. So funktioniert es nicht.

  8. Doch ist das Stromauto ohne Strom reichlich unsinnig

     

    An sich ist ja so ein Stromauto eine feine Sache: Elektromotoren sind leise und hinterlassen keinerlei Abgase. Hat man nun gute Batterien und schnelle Ladegeräte, so wird man den Verbrennungsmotor nicht vermissen. Auch volkswirtschaftlich ist das Stromauto besser als das Erdölauto, da man den Strom selbst erzeugen kann und daher nicht länger das Erdöl für schweres Geld bei allerlei Delinquenten wie den saudischen Ölgötzen oder den nordamerikanischen Wilden kaufen muß. Doch eben hier liegt der Hase leider im Pfeffer: Man muß den Strom erzeugen können. Da die hiesigen Parteiengecken aber sowohl die Kern- also auch die Kohlekraftwerke abschalten und stattdessen mit Windrädern und Sonnenzellen den Strom erzeugen wollen, so scheint es ausgeschlossen, daß es möglich sein wird, auch noch zusätzlich 50 Millionen Autos und Lastwagen mit Strom zu versorgen. Vielmehr scheint schon die bisherige Stromversorgung vom Zusammenbruch bedroht zu sein und daher sind alle Mühen beim Stromauto vergeblich.

     

    Im Übrigen bin ich dafür, daß der Euro zerstört werden muß!

  9. Strom z.B. auch für Elektroautos lässt sich durch saubere Atomkraft, durch Flüssigsalzreaktoren gewinnen.  Und den Elektro-hybrid ziehe ich dem reinen Elektroauto ganz klar vor. Man stelle sich nur mal vor der P95D hätte vorne drin zusätzlich noch einen Motoradmotor der die Batterien nachlädt und das Fahrzeuginnere besser aufheizt…. aber die Lüge mit dem endlichen Erdöl und die weigerung der Autoindustrie solche Fahrzeuge auch richtig optimiert – ein Renault Kangoo hybrid z.B. schafft gerade nal 200 Km elektrisch obwohl der viel weniger als ein Tesla Model S wiegt – auf dem MArkt zu bringen, dass wäre die eigentliche Industrielle Revolution!

    Und das grössere Problem dabei ist die industriell unterwanderte ähm vernezte Politik, die natürlich im Auftrag der Auto- und Schwerölindustrie solche Produkte tunlichst verteufelt. Oder dem selbst denkenden Bürger gar die möglichkeit gäbe, sein eigenes Fahrzeug  so umzurüsten dass eine grössere Ökobilanz auch tatsächlich positiv ausfallen würde.

  10. Sollte dieses Land seiner "vorherbestimmten" Zukunft weiterhin so entgegenstreben , mit "stabilen Regierungen " aus CDU/CSU/SPD und willigen Wahlschafen, die denen ihr Kreuzchen schenken, dann wird nicht das Elektroauto das Fortbewegungsmittel dieser Zukunft sein. Ich denke da eher an Dromedar, Maultier und Co..                                                                                    In diesem Sinne, schönen Sonntag noch.

  11. Richtig, das dumme Wahlvolk – was jetzt die Elektroautos beklatschen werden nämlich die  Verlierer sein, und statt Elektroauto ( was sie sich nicht erlauben können ) ihren dummen Esel aus der Garage holen können.

  12. Die Rechnung ist vollkommener Quatsch!

    45.Mio PKWs gibt es Deutschland. Nimmt man einer durchschnittliche Fahrleistung von 20.000km pro PKW und eine Reichweite von 600km bei 80kWh Batterieleistung (entspricht in etwa einem Tesla), komm ich auf 2,6MWh pro Jahr und Auto, oder 120 TWh insgesamt, die im Auto als Energie umgesetzt werden. Nimmt man dann aber noch die Ladeverluste, Übertragungsverluste etc. hinzu, bist du schon locker bei 200TWh, die an Energie erzeugt werden müssen. Elektrifizierst du dann noch den LKW-Verkehr, bist du bei 300TWh.

    Ne Menge Windquirle und Solarpfannen, die da aufgestellt werden müssen für die fröhliche Stromrundfahrt. Ob es überhaupt genug Rohstoffe gibt, um alleine nur für D die nötigen Batterien zu produzieren, lasse ich mal dahingestellt.

    1. Etwas realistischer wird die Rechnung, wenn man die aktuellen Erdölimporte der BRD pro Jahr nimmt und die Energiedichte mit der Menge multipliziert. Auf diese Weise bekommt man eine Obergrenze der aktuell genutzten Energie für Autos. Aufgrund des miserablen Wirkungsgrades des Verbrennungsmotors liegt die tatsächlich genutzte Energie für Bewegung also deutlich niedriger.

      Der Import liegt bei 105,7 Mio. Tonnen pro Jahr.

      Das ergibt übern Daumen etwa 1,3 TWh.

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