Die Rekolonialisierung Afrikas durch endlosen Krieg

"Washington betreibt in Afrika ein grausames Schutzgelderpressungssystem, das gleichzeitig die Bedingungen für bewaffnete Gruppen schafft, damit sie gedeihen können, und gleichzeitig Schutz gegen sie anbietet."

Von Dan Glazebrook / Antikrieg

Vor sechs Jahren, am 20. Oktober 2011, wurde Muammar Gaddafi ermordet und reihte sich ein in die lange Liste von afrikanischen Revolutionären, die vom Westen gemartert wurden, weil sie es wagten, von kontinentaler Unabhängigkeit zu träumen.

Zuvor war Gaddafis Heimatstadt Sirte durch vom Westen unterstützte Milizen besetzt worden, nachdem die NATO und ihre "rebellischen" Verbündeten die Spitäler und Wohnbauten der Stadt mit Artillerie zusammengeschossen, das Wasser und die Elektrizität abgeschnitten und öffentlich ihre Absicht bekundet hatten, [die Stadt] "in die Unterwerfung zu hungern". Die letzten Verteidiger der Stadt, unter ihnen Gaddafi, flüchteten an diesem Morgen aus Sirte, aber ihr Konvoi wurde von Kriegsflugzeugen der NATO aufgespürt und angegriffen, wobei 95 Menschen getötet wurden. Gaddafi entkam dem Trümmerfeld, wurde aber kurz darauf gefangen. Ich erspare Ihnen die grässlichen Details, die die westlichen Medien schadenfroh als triumphalen Pornofilm über die ganze Welt verbreiteten. Es genügt zu sagen, dass Muammar Gaddafi gefoltert und schließlich erschossen wurde.

Wir wissen jetzt, wenn man der Aussage von Mahmoud Jibril, dem wichtigsten libyschen NATO-Verbündeten, glauben kann, dass es ein ausländischer Agent war, wahrscheinlich ein Franzose, der die tödliche Kugel abgefeuert hat. Sein Tod war der Höhepunkt nicht nur einer siebenmonatigen NATO-Aggression, sondern einer Kampagne gegen Gaddafi und seine Bewegung, die der Westen seit über drei Jahrzehnten geführt hatte.

"Es war ein ausländischer Agent, wahrscheinlich ein Franzose, der die tödliche Kugel abgefeuert hat."

Doch es war auch die Eröffnungssalve in einem neuen Krieg – einem Krieg für die militärische Rekolonialisierung Afrikas.

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Das Jahr 2009, zwei Jahre vor der Ermordung Gaddafis, war für die Beziehungen zwischen den USA und Afrika von zentraler Bedeutung. Zum einen, weil China die USA als größter Handelspartner des Kontinents überholte und zum anderen, weil Gaddafi zum Präsidenten der Afrikanischen Union gewählt wurde.

Die Bedeutung beider Faktoren für den Rückgang des US-amerikanischen Einflusses auf dem Kontinent könnte nicht klarer sein. Während Gaddafi versuchte, Afrika politisch zu vereinen und dabei erhebliche Mengen libyschen Ölreichtums zu investierte, um diesen Traum Wirklichkeit werden zu lassen, zerschlug China stillschweigend das westliche Monopol über Exportmärkte und Investitionsfinanzierung. Afrika musste nicht länger den IWF um Kredite betteln und auf alle damit verbundenen selbstzerstörerischen Bedingungen eingehen, sondern konnte sich für Investitionen an China – oder gar an Libyen – wenden. Und wenn die USA drohten, sie von ihren Märkten abzuschneiden, kaufte China gerne alles, was angeboten wurde. Die wirtschaftliche Vorherrschaft des Westens über Afrika war so bedroht wie nie zuvor.

Die Reaktion des Westens war natürlich eine militärische. Die wirtschaftliche Abhängigkeit vom Westen – die von Libyen und China rapide zerschlagen wurde – würde durch eine neue militärische Abhängigkeit ersetzt werden. Wenn afrikanische Länder nicht mehr nach westlichen Krediten, Exportmärkten und Investitionsfinanzierung betteln würden, müssten sie in eine Lage gebracht werden, in der sie um westliche Militärhilfe betteln würden.

"Die wirtschaftliche Abhängigkeit vom Westen, die von Libyen und China rapide zurückgedrängt wird, sollte durch eine neue militärische Abhängigkeit ersetzt werden."

Zu diesem Zweck wurde AFRICOM – das neue "afrikanische Kommando" der US-Armee – im Jahr zuvor eingeführt, aber demütigend für George W. Bush war nicht ein einziges afrikanisches Land bereit, sein Hauptquartier zu beherbergen. Gaddafi hatte die afrikanische Opposition zu AFRICOM geführt, wie verärgerten diplomatischen Memos der USA zu entnehmen war, die WikiLeaks später enthüllte. Und die Appelle der USA an die afrikanischen Staats- und Regierungschefs, AFRICOM im "Kampf gegen den Terrorismus" zu begrüßen, stieß auf taube Ohren.

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Wie Mutassim Gaddafi, Leiter der libyschen Sicherheitsbehörde, Hillary Clinton im Jahr 2009 erklärt hatte, verfügte Nordafrika bereits über ein wirksames Sicherheitssystem, das einerseits durch die "Bereitschaftsdienste" der Afrikanischen Union und andererseits durch CEN-SAD eingeführt wurde. CEN-SAD war eine regionale Sicherheitsorganisation der Sahel- und Sahara-Staaten mit einem gut funktionierenden Sicherheitssystem, wobei Libyen als Dreh- und Angelpunkt fungierte. Die von Libyen geführte, hochentwickelte Anti-Terror-Struktur machte eine US-Militärpräsenz überflüssig. Die Aufgabe westlicher Planer war es also, einen solchen Bedarf zu schaffen.

Die Zerstörung Libyens durch die NATO hat gleichzeitig drei strategische Ziele für die Pläne des Westens zur militärischen Expansion in Afrika erreicht. Am offensichtlichsten ist, dass sie das größte Hindernis und den größten Gegner einer solchen Expansion, nämlich Gaddafi selbst beseitigte. Nachdem Gaddafi verschwunden war, bestand mit einer ruhigen pro-NATO-Marionettenregierung in Libyen keine Gefahr mehr, dass Libyen als mächtige Kraft gegen den westlichen Militarismus agieren würde. Ganz im Gegenteil – die neue Regierung Libyens war von diesem Militarismus völlig abhängig und wusste es.

"Gaddafi hatte die afrikanische Opposition gegen AFRICOM angeführt."

Zweitens hat die Aggression der NATO dazu geführt, dass das heikle, aber wirksame nordafrikanische Sicherheitssystem, das von Libyen unterstützt worden war, völlig zusammengebrochen ist. Und schließlich hat die Vernichtung des libyschen Staates durch die NATO das Land den Todesschwadronen und Terrorgruppen in der Region überlassen. Diese Gruppen konnten dann in Libyen die militärischen Arsenale plündern und Trainingslager errichten, mit denen sie ihre Aktivitäten in der gesamten Region ausdehnen konnten.

Es ist kein Zufall, dass fast alle der jüngsten Terroranschläge in Nordafrika – von Manchester einmal ganz zu schweigen – in Libyen vorbereitet oder von in Libyen ausgebildeten Kämpfern verübt wurden. Boko Haram, Al-Qaida im islamischen Maghreb, ISIS, Ansar Dine aus Mali und buchstäblich Dutzende andere haben von der Zerstörung Libyens profitiert.

Indem sie die Ausbreitung von Terrorgruppen in der Region sicherstellten, hatten die Westmächte auf magische Weise eine Nachfrage nach militärischer Unterstützung erzeugt, die es bisher nicht gab. Sie hatten buchstäblich ein Schutzgelderpressungsracket für Afrika geschaffen.

Nick Turse schrieb in einer im vergangenen Jahr veröffentlichten exzellenten Studie, dass die Zunahme der AFRICOM-Operationen auf dem gesamten Kontinent genau mit dem Anstieg der Terrorbedrohungen korreliert. Ihr Wachstum, so sagte er, wurde begleitet von "einer wachsenden Zahl von tödlichen Terroranschlägen auf dem gesamten Kontinent, einschließlich derjenigen in Burkina Faso, Burundi, Kamerun, der Zentralafrikanischen Republik, Tschad, Elfenbeinküste, Demokratische Republik Kongo, Äthiopien, Kenia, Mali, Niger, Nigeria, Somalia, Südsudan und Tunesien".

"Boko Haram, Al-Qaida im islamischen Maghreb, ISIS, Ansar Dine aus Mali und buchstäblich Dutzende andere haben von der Zerstörung Libyens profitiert."

Tatsächlich zeigen Daten des Nationalen Konsortiums für die Untersuchung von Terrorismus und Reaktionen auf Terrorismus an der University of Maryland, dass die Anschläge in den letzten zehn Jahren stark zugenommen haben, was in etwa mit der Gründung von AFRICOM übereinstimmt. Im Jahr 2007, kurz bevor dieses zu einem eigenständigen Kommando wurde, gab es weniger als 400 solcher Vorfälle pro Jahr in Afrika südlich der Sahara. Im vergangenen Jahr waren es fast 2.000. Nach AFRICOMs eigenen offiziellen Standards ist dies natürlich ein Beweis für einen massiven Misserfolg. Aus der Perspektive des Schutzgelderpressungsrackets ist es jedoch ein durchschlagender Erfolg, da die US-Militärmacht die Bedingungen für ihre eigene Expansion reibungslos reproduziert.

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Das ist die Afrikapolitik, die Trump jetzt geerbt hat. Aber weil diese Politik selten als Schutzgelderpressung verstanden wurde, haben viele Kommentatoren, wie bei so vielen von Trump's Politiken, irrtümlicherweise geglaubt, dass er den Ansatz seiner Vorgänger irgendwie ignoriert "oder umkehrt". Tatsächlich weit davon entfernt, diesen Ansatz aufzugeben, eskaliert Trump ihn mit Vergnügen.

Was die Trump-Administration macht, wie sie es in so ziemlich jedem Politikbereich macht, ist die bisherige Politik ihrer "soft power"-Nettigkeiten zu entkleiden, um die eiserne Faust, die in der Tat schon immer am Steuer saß, aufzudecken und zu verlängern. Trump mit seiner offenen Geringschätzung für Afrika hat effektiv die US-Entwicklungshilfe für Afrika beendet – das gesamte afrikanische Entwicklungshilfevolumen um ein Drittel verringert und die Verantwortung für einen Großteil des Restes von der Agency for International Development auf das Pentagon übertragen – wobei er offen Hilfe an die Förderung der "nationalen Sicherheitsziele der USA" bindet.

Mit anderen Worten, die Vereinigten Staaten von Amerika haben eine strategische Entscheidung getroffen, das Zuckerbrot zu Gunsten der Peitsche fallen zu lassen. Angesichts der überwältigenden Überlegenheit der chinesischen Entwicklungshilfe ist dies nicht überraschend. Die USA haben beschlossen, den Wettbewerb in diesem Bereich einzustellen und stattdessen rücksichtslos und eindeutig den militärischen Ansatz zu verfolgen, den die Regierungen Bush und Obama bereits festgelegt hatten.

"Die Terroranschläge sind in den letzten zehn Jahren stark angestiegen und decken sich etwa mit der Gründung von AFRICOM im Jahr 2007."

Zu diesem Zweck hat Trump die Drohnenangriffe intensiviert und damit die (begrenzten) Beschränkungen der Obama-Ära aufgehoben. Das Ergebnis ist ein Anstieg der zivilen Opferzahlen und folglich des Grolls und Hasses, der die Rekrutierung von Kämpfern beflügelt. Es ist zum Beispiel unwahrscheinlich, dass es ein Zufall ist, dass der Bombenanschlag von Al Shabaab mit einem Lastwagen, der am vergangenen Wochenende über 300 Menschen in Mogadischu tötete, von einem Mann aus einer Stadt durchgeführt wurde, die im August einen schweren Drohnenangriff auf Zivilisten, darunter auch Frauen und Kinder, erlitten hatte.

In der Tat kam eine detaillierte Studie der Vereinten Nationen kürzlich zu dem Schluss, dass "in der Mehrzahl der Fälle staatliche Maßnahmen offenbar der primäre Faktor zu sein scheinen, der in Afrika den Einzelnen schließlich zu gewalttätigem Extremismus drängt". 71 Prozent der mehr als 500 ehemaligen Mitglieder militanter Organisationen, die für den Bericht befragt wurden, verwiesen auf "Regierungsmaßnahmen", einschließlich "Tötung eines Familienmitglieds oder Freundes" oder "Verhaftung eines Familienmitglieds oder Freundes" als den Vorfall, der sie dazu veranlasste, einer Gruppe beizutreten. Und so geht der Kreislauf weiter: Drohnenangriffe führen zu weiterer Rekrutierung, die weitere Terroranschläge zur Folge hat und die betroffenen Staaten stärker von der militärischen Unterstützung der USA abhängig macht. So schafft der Westen die Nachfrage nach seinen eigenen "Produkten".

Sie tut dies auch auf andere Weise. Alexander Cockburn erklärt in seinem Buch Kill Chain, wie die Politik der "gezielten Morde" – eine weitere Politik Obamas, die unter Trump hochgefahren wurde – auch die Militanz aufständischer Gruppen steigert. Cockburn berichtete über eine Diskussion mit US-Soldaten über die Wirksamkeit gezielter Morde und schrieb: "Als das Gespräch zu den Möglichkeiten kam, sich gegen die Straßenbomben (IEDs) zu schützen, waren sich alle einig. Sie hatten an der Wand Diagramme mit den aufständischen Zellen, denen sie gegenüberstanden, oft mit den Namen und Bildern der Typen, die sie leiteten", erinnert sich Rivolo. Als wir nach der Verfolgung der hochrangigen Individuen fragten, und was das für einen Effekt hat, sagten sie: "Oh ja, wir haben diesen Kerl letzten Monat getötet und wir bekommen mehr IEDs als je zuvor ". Sie sagten alle das Gleiche, unverblümt: "Sobald du sie außer Gefecht setzst, hast du einen Tag später einen neuen Kerl, der klüger, jünger, aggressiver und auf Rache aus ist".

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Alex de Waal hat geschrieben, dass dies in Somalia durchaus zutrifft, wo, so sagt er, "jedem toten Führer ein radikalerer Stellvertreter folgt. Nach einem fehlgeschlagenen Versuch im Januar 2007 töteten die USA im Mai 2008 Al Shabaabs Kommandant Aden Hashi Farah Ayro bei einem Luftangriff. Ayros Nachfolger, Ahmed Abdi Godane (alias Mukhtar Abu Zubair), war schlimmer und schloss die Organisation an Al-Qaida an. Im September 2014 gelang es den USA, Godane zu ermorden. Godane wiederum folgte ein noch entschlossenerer Extremist, Ahmad Omar (Abu Ubaidah). Vermutlich war es Omar, der den jüngsten Anschlag in Mogadischu, den schlimmsten in der jüngeren Geschichte des Landes, angeordnet hat. Wenn gezieltes Töten eine zentrale Strategie des Kriegs gegen den Terror bleibt ", schrieb De Waal, "wird es ein endloser Krieg sein."

"Endloser Krieg untergräbt Chinas blühende Beziehung zu Afrika."

Aber endloser Krieg ist der Punkt. Denn er zwingt nicht nur afrikanische Länder, die sich selbst endlich von der Abhängigkeit vom IWF befreien, in die Abhängigkeit von AFRICOM, sondern untergräbt auch Chinas aufblühende Beziehungen zu Afrika.

Der chinesische Handel und die Investitionen in Afrika wachsen weiterhin rasant. Nach Angaben der China-Africa Research Initiative an der John Hopkins University stiegen die chinesischen FDI-Bestände in Afrika von nur zwei Prozent des Wertes der US-Bestände im Jahr 2003 auf 55 Prozent im Jahr 2015, als sie sich auf 35 Milliarden Dollar beliefen. Dieser Anteil dürfte rasch ansteigen, da "zwischen 2009 und 2012 Chinas Direktinvestitionen in Afrika mit einer jährlichen Rate von 20,5 Prozent wuchsen, während die US-FDI-Ströme nach Afrika infolge der globalen Finanzkrise um 8 Milliarden Dollar zurückgingen". Der chinesisch-afrikanische Handel überschritt indes 2015 200 Milliarden Dollar.

Chinas strategisches Projekt "One Belt One Road" ("Seidenstraßenprojekt"), für das Präsident Xi Jinping 124 Milliarden Dollar zugesagt hat, um globale Handelsrouten zu schaffen, die einen jährlichen Handel im Wert von 2 Billionen Dollar ermöglichen sollen – wird auch dazu beitragen, die afrikanischen Verbindungen mit China zu verbessern. Die Politik von Trump gegenüber dem Projekt fasste Steve Bannon, sein ideologischer Mentor und ehemaliger Chefstratege, in nur acht Worten zusammen: "Let's go screw up One Belt One Road" ("Machen wir dieses Projekt fertig"). Die zutiefst destabilisierende Afrikapolitik des Westens – die gleichzeitige Schaffung von Bedingungen für bewaffnete Gruppen, die gedeihen können, während er Schutz vor ihnen bieten – geht weiter, um dieses ehrgeizige Ziel zu erreichen.

Die Beseitigung Gaddafis war nur der erste Schritt.

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23 Kommentare

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    USA für Flüchtlings-Welle verantwortlich – Das schmutzige Spiel verdeckter Interventionen

    http://ruhrkultour.de/syrien-die-schuld-des-westens-an-krieg-und-vertreibung/

    Von Jürgen Todenhöfer (ehemals CDU Bundetagsabgeordneter)

    Auf Al Jazeera ließ Ex-DIA-Chef Flynn die Bombe platzen: Die US-Führung habe die vom DIA (Defense Intelligence Agency) schon 2012 geschilderte Gefahr eines ‘islamischen Staats’ keineswegs übersehen. Das Erstarken terroristischer Gruppen wie des ‘ISI’ mit all seinen gefährlichen Folgen sei eine ‘vorsätzliche Entscheidung’ gewesen- “a willful decision”. Die USA haben die Ausrufung des “Islamischen Staats” bewusst in Kauf genommen.

    Medien spielten falsch, ARD und ZDF in der ersten Reihe

    Das US-Außenministerium hat intensiv versucht, diese frühen Warnungen des DIA zu verharmlosen. Viele Medien spielten den DIA-Bericht herunter. Sie hätten ja sonst zugeben müssen, dass ihre Berichterstattung über Syrien jahrelang falsch war.

    Sind wir Vasallen der USA?

    Wieder erleben wir das schmutzige Spiel ‘verdeckter Interventionen’ im Mittleren Osten. Die USA wären nicht zum ersten Mal Partner von Terroristen. General Flynn spricht daher nur das aus, was viele ahnten. Man denke an die Geschichte ‘verdeckter US-Interventionen’ in Lateinamerika. In ‘INSIDE IS’ S_01_40 habe ich die Rolle der USA bei den Waffenlieferungen an die Terroristen in Syrien ausführlich beschrieben.

    Warum trauen sich unsere Politiker nicht, diesen Skandal im Parlament zur Sprache zu bringen? Wo bleiben die Medien? Sind wir Vasallen der USA?…ALLES LESEN !!

  2. USA gegründet vor 239 Jahren, davon 222 im Krieg (93%)

    http://www.gegenfrage.com/usa-gegruendet-vor-239-jahren-davon-222-im-krieg-93/

    Seit der Staatsgründung der USA vor 239 Jahren verging kein Jahrzehnt ohne eine kriegerische Auseinandersetzung mit einem anderen Land. Insgesamt 222 Jahre bzw. 93 Prozent des gesamten Zeitraums befanden sich die Vereinigten Staaten im Krieg.

    Pentagon Autor: Mariordo Camila Ferreira & Mario Duran, Lizenz: CC BY-SA 3.0

    Seit der Gründung der Vereinigten Staaten von Amerika im Jahr 1776 sind 239 Jahre vergangen. Davon befanden sie sich 222 Jahre, also 93 Prozent der Zeit, im Krieg mit anderen Ländern.

    Mit anderen Worten gab es im gesamten Zeitraum zusammengerechnet nur 17 Kalenderjahre, in denen die USA keinen Krieg führten. Um dies in Perspektive zu setzen: Alle US-Präsidenten führten während ihrer Amtszeit mindestens einen Krieg. Es verging seit 1776 kein einziges Jahrzehnt, in dem die USA keinen Krieg führten. Der längste friedliche Zeitraum seit der Unabhängigkeitserklärung der USA waren fünf Jahre während der Weltwirtschaftskrise (1935-1940), was danach folgte ist traurige Geschichte.

    Aktuell befinden sich die USA laut einem Statement des Weißen Hauses gleich in 14 Ländern auf einmal in kriegerischen Auseinandersetzungen: Afghanistan, Irak, Syrien, Somalia, Jemen, Kuba, Niger, Tschad, Uganda, Ägypten, Jordanien, Kosovo, Zentralafrikanische Republik und Tunesien. …WEITERLESEN

  3. "Dumm wie Brot": Mit seinen Aussagen über Russland empört Trump die Opposition und die Medien in den USA

    http://www.huffingtonpost.de/2017/11/11/trump-russland-putin-einmischung-us-wahl-reaktionen_n_18530614.html?utm_hp_ref=germany

    US-Präsident Trump hat am Samstag beteuert: Er glaube seinem Amtskollegen Putin, dass Russland sich nicht in die US-Wahlen eingemischt habe

    Mit seinen Aussagen sorgte Trump für Empörung bei der Opposition und den Medien in den USA…ALLES LESEN !!!

    Mein Kommentar

    Jeder aufmerksame Beobachter weiß, dass Hillery Clinton von Rothschild, Goldman Sachs und Soros als die neue ihnen willige Präsidentin der USA ausgesucht war.

    Die wahren Herrscher der USA sind aus allen Wolken gefallen als dann das amerikanische Volk nicht ihren Liebling gewählt haben.

    Das Volk hat Trump gewählt, auch weil er versprach mit Russland und allen anderen Ländern friedliche Beziehungen anzustreben !!!

    Das waren Aussagen die die wahren Herrscher keinesfalls akzeptieren wollen, denn ihr Geschäft basiert auf den ewigen, verlogenen US-Kriegen die von Clinton ganz sicher weiter voran getrieben würden.

    Leider gehört die Mehrheit der Presselandschaft diesen US-Oligarchen und mit deren Hilfe soll nun Trump bis zur Amtsaufgabe gezwungen werden.

    Pikanterweise ist ja auch Merkel ein Fan von Clinton und hat für deren Wahlkampf viel Geld gespendet….das bedeutet, das auch Merkel auf der Seite der kriegstreibenden  US-Oligarchen ist und deren Wünsche erfüllt….siehe zum Beispiel; Volksvernichtung durch Migration, Hass gegen Russland, Unterstützung der Ukraine-Nazis  !!

    Ortwin kommentiert

    "Trump glaubt Putin – aber nicht den eigenen Geheimdiensten"

    MERKWÜRDIG?….. Mir geht´s infolge der zahllosen Lügen aber in der Tat genau so !

  4. Danke für diesen aufschlussreichen und informativen Artikel, der die internationalen Machtverhältnisse darlegt und die schmutzige brutale Politik der Westmächte – auch in Afrika – verdeutlicht.

    Mir fehlen dazu – im Moment – die Worte!

     

  5. Schutzgelderpressung gibts nicht nur in Afrika.

    Ich möchte nicht wissen wieviel Geld die USA uns jährlich abknöpfen.

    Allein schon was die Besatzungskosten ausmachen.

    1. Gibt es schon seit einigen Jahren die Frage: Schutzgelderpressung war doch in den 60-Jahren ein Privileg der Mafia. Ist da eine Verbindung, Erben von dieser am Werk….?

  6. @Verfasser

    Einen wichtigen Akteur einer Rekolonialisierung Afrikas haben Sie jedoch unterschlagen oder vergessen zu erwähnen. Es ist der islamische Block.

    Die Muslime sind in vielen Staaten Afrikas auf dem Vormarsch. Einige radikal islamische Protagonisten die von Golfstaaten Geld bekommen, wollen Afrika erobern !

    Ob Mali,Burkina Faso,Nigeria,Kenia,Kamerun und sogar Tschad

    Ja selbst in der Zentralafrikanischen Republik flammen immer wieder Kämpfe zwischen muslimischen Milizen udn anderen Milizen auf.

    http://www.preussische-allgemeine.de/nachrichten/artikel/zentralafrika-droht-genozid.html

    Nordafrikanische Staaten sind ja schon erfolgreich eingenommen worden. Nun soll der Rest Afrikas unter die Kontrolle von radikal islamischen Milizen gelangen.

     

  7. Ich sehe die Sache anders als der Verfasser

    NATO muss der Afrikanischen Union helfen und militärisch intervenieren. Hilfe in Form von Geld macht keinen Sinn. In Afrika sind viele Politiker und Militärs extrem bestechlich! Die NATO muss aktiv eingreifen., sonst fällt Afrika an islamistische Milizen. Wir der Westen müssen die Feldzüge von Islamisten in Afrika stoppen!

    1. So isses!

      Ind das waren keine Franzosen, sondern gottverdammte Musels. Pfählung ist seit den Zeiten Mohammed im Islam ein beliebtes Tötungsmittel, neben Kopf abschneiden.

      Das Video von der Pfählung Gaddafis kursierte im Internet. Weiss nicht  ob es noch abrufbar ist.

      Wer als Autor einen solch wichtigen Fakt unterschlägt bzw. Bewusst Des-Information verbreitet der ist für mich unglaubwürdig.

  8. Afrika wird für Milliarden Dollar ausgeplündert – Studie
    http://www.gegenfrage.com/afrika-milliarden-dollar-studie/

    Auch die us-servilen europäischen Regierungen sind am Plündern von Afrika. Der untenstehende Artikel über Sambia zeigt, wie sich auch Europa in Afrika die Hände mehr als schmutzig macht. Es ist einfach zum Heulen, wenn man sieht, dass wehrlose Menschen in anderen Kontinenten einfach von gierigen Investoren ausgeraubt werden und absolut keine Rechte auf ihrem über Jahrhunderte beackerten Boden geltend machen können, ja noch von ihrem angestammten Land vertrieben oder gar eingesperrt werden.  Mich wundert auch immer weniger, dass so viele Afrikaner nach Europa flüchten. Der Artikel zeigt nur ein Beispiel unter vielen auf. Ich verstehe mittlerweile jedes Land, das sich militärisch gegen diese dreckigen usraelischen Heuschrecken aufrüstet und mächtige Verbündete sucht gegen diese westlichen Usurpatoren.

    Sambia: Landraub als Entwicklungshilfe
    https://www.infosperber.ch/Artikel/Wirtschaft/Sambia-Landraub-als-Entwicklungshilfe

  9. Rekolonialisierung ist der falsche Begriff für die Ausplünderung des Mutterkontinents. Das Raubtier "neoliberaler Kapitalismus" tobt sich schon längst in der Epoche des Imperialismus aus.

  10. Jetzt sollte nun jedem einleuchten warum sich einige reiche arabische Staaten weigern Flüchtlinge aufzunehmen. Statt dessen bauen sie rieisge Mauern um Immigration in ihre reiche Länder zu verhindern.

    Zum Beispiel Saudi Arabien,Kuwait und Vereinigte Arabische Emirate

     

    Saudi Arabien hat kaum Flüchtlinge seit dem Ausbruch von Konflikten in Irak,Syrien und Jemen aufgenommen!

    Im Gegenteil Saudi Arabien hat  riesige Mauer und Zäune gebaut um sich vor Immigration abzuschotten sowohl an der Grenze zu Irak.

    http://www.businessinsider.com/saudi-arabia-is-building-a-600-mile-great-wall-to-shield-from-isis-2015-1?IR=T

    https://gizmodo.com/saudi-arabia-is-building-a-600-mile-wall-along-the-iraq-1685196732

    wie auch an  der Grenze zu Jemen

    http://www.bbc.com/news/world-middle-east-22086231

    http://thedailyintrep.com/saudi-arabia-builds-a-better-fence/

    https://en.wikipedia.org/wiki/Saudi%E2%80%93Yemen_barrier

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