Peking will die wirtschaftliche und politische Zusammenarbeit mit den mittel- und osteuropäischen Ländern des ehemaligen Ostblocks ausweiten. Brüssel gefällt das gar nicht.

Von Marco Maier

Die Kooperation der Volksrepublik China mit den mittel- und osteuropäischen Staaten (Central and Eastern European Countries, CEEC), die vor nunmehr fünf Jahren angeschoben wurde, wird immer weiter ausgebaut. Bei seinem Staatsbesuch in Ungarn (wir berichteten), bei dem auch ein Treffen der sogenannten "16+1" (16 CEEC-Staaten und China) stattfand, lobte Chinas Ministerpräsident Li Keqiang die bisherigen Entwicklungen.

Er forderte dazu auf, die Wirtschafts- und Handelsbeziehungen auszubauen, sowie Investitionen zu liberalisieren und zu fördern. Auch wolle China mehr Agrarprodukte aus diesen Ländern importieren, sowie einen ausgewogeneren Handel anstreben. Immerhin ist auch den Chinesen klar, dass dauerhafte massive Exportüberschüsse und wachsende Ungleichgewichte auf Dauer problematisch sind. So investierte China in den CEEC-Staaten letztes Jahr ganze neun Milliarden Dollar (2012: drei Milliarden), während die sechzehn Staaten nur rund 1,4 Milliarden Dollar in China investierten.

Auf einer Pressekonferenz mit dem ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán und dem bulgarischen Premierminister Boyko Borisov betonte Li, die Kooperation zwischen China und den mittel- und osteuropäischen Staaten sei stets offen und inklusiv. "Unsere Kooperation richtet sich weder gegen bestimmte Länder, noch schließt sie jemanden aus", versicherte Li. "Wir freuen uns über den Beitritt anderer Staaten."

In Brüssel selbst sieht man das wachsende chinesische Engagement im östlichen Europa mit Sorge. Immerhin laufen solche Sonderabkommen den Bemühungen der Eurokraten zuwider, einen europäischen Superstaat unter ihrer Kontrolle zu etablieren. China wird hierbei – wie auch Russland – als Konkurrent gesehen, während man beim US-Engagement in Europa keine Einwände äußert. Immerhin ist die europäische Politik (wie auch die europäische Wirtschaft) mit Transatlantikern durchsetzt.

12 KOMMENTARE

  1. Jedes Land ist gut beraten sich von einem politischen Konstrukt unabhängig zu machen das ganz eindeutig die europäischen Nationalstaaten und deren Volkskulturen zerschlagen will und das auch bereits seit Jahren umsetzt. Die EU ist in Wahrheit ein Zerstörungsprojekt des internationalen Sozialismus im Zusammenhalt mit der jüdischen Weltherrschaftspolitik.

  2. Warum sollte das in sich selbstverliebte Brüssel weitreichende folgen von Entscheidungen  mit einkalkulieren,wenn es sich mit "absulution" auf den nächsten fetten Streich ausrichtet in Sachen "doppelt soviel Beitragszahlungen der EU-länder an die EU(brüssel) "

    da ist dann kein Platz, sich geo-politisch wie Wirtschaftlich um ein gleichwertiges Europa zu bemühen ,eben genau  der Grund dafür, das sich Osteuropa abwendet aufgrund mangelnder fähigkeit faire Kompromisse allen Staaten gegenüber …..sogesehen vollkommen logisch seitens des Ostens und mächtig dämlich und ein zeichen von geistiger Lähmung seitens der EU, wie im übrigen in allen andern bereichen auch ……

      aber schicken uns ja auch klare anzeichen wie Gurkenmaße und chips und pommesfrites regelwerke als sogenannter arbeitsnachweis , "SCHAUT HER ,WAS GROßARTIGES WIR FÜR DIE HUNDERTE VON MILLIARDEN EURO SO ALLES LEISTEN " einschließlich dieser lächerlichen Förderungsverteilungen an unsere Kleinlandwirte

    allgemein empfhele  ich die "ANSTALT VOM NOVEMBER " 2017  IM MEDIABLOCK vom ZDF oder auf youtube  damit erklärt sich alles  ..das alles genau geplant ist ,warum wir tatsächlich in einer Irrenanstalt namens Europa leben …England weiß warum es sich aus der EU löst , haben ja auch jahrhunderte an kolonialherrschafts-erfahrungen mehr als andere länder ..und wissen immer was das richtige zur richtigen Zeit ist …

    schönen tag noch aus der Irrenanstalt "EUROPA " !!!

  3. "Investitionen zu liberalisieren… "

    Bereits der Ausdruck widerlegt die im Artikel gezeichnete Darstellung.

    Denn Investitionen sind praktisch immer eine Form von Diebstahl.

    Gestohlen wird da die Wertschöpfung der Bevölkerung in den Fabriken vom Hauptaktionär.

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    Der "Investor" -Euphemismus für Dieb- mißbraucht dabei seine Kontrolle über die Produktionsmittel, um gegenüber den Arbeitern einen Lohnbetrug zu erzwingen – so wie es gerade AEG in Polen, VW in Sao Paulo und Siemens in Rumänien machen.

    Hedgefonds wie Blackrock Inc. sind ebenfalls "Investoren" – Diebe, die der Gesellschaft nie einen realen Wert erschaffen haben. Reine Parasiten.

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    Chinas "Handel" – Zerstörung von Volkswirtschaften als Bereicherungs-Strategie

    China unterläuft mit seinen, mit durch sklaven-äquivalenten Arbeitbedingungen produzierten Dumpinglohnprodukten die Preise der Industrieprodukte anderer Länder, die noch mit annähernd fairen Löhnen produzieren und zerstört die dortige Industrie.

    Das führt in diesen Ländern zu Massenarbeitslosigkeit, Außenhandelsdefizit und steigender Staatsverschuldung mit Endstation Staatsbankrott. Ein Beispiel dafür ist Griechenland.

    Die im Artikel genannten Agrarimporte dieser Länder sind nicht in der Lage das große Außenhandelsdefizit zu kompensieren, da Industrieprodukte meißt viel höherwertig sind als Agrarprodukte.

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    Selbstversorgerstaat statt Freihandel

    Allgemeiner Wohlstand in einer Bevölkerung wird am zielgerichtetsten durch eigene Industrie erreicht, die durch Zölle vor ausländischen Dumpinglohnprodukten protektioniert ist.

    Technik und Produktion in Kombination mit Protektionismus führt zu Wohlstand der Volkswirtschaft – Freihandel ist der Weg in die Massenverarmung.

    Die Osteuropäischen Staaten sollten selber Industrien hochziehen, die im Besitz des Volkes sind.

    Die Industrie muß fürs Volk produzieren – nicht für den Investor!

    China hingegen will nur ausbeuten.

  4. Während die VSA prahlen, pflegt China zu handeln

     

    Das bisherige Ringen der VSA mit dem Kaiserreich China zeichnet sich durch einen seltsamen Unterschied im Reden und Handeln der beiden Widersacher aus: Die VSA prahlen stets damit dieses und jenes tun zu wollen, während China sich allenfalls vage über seine Pläne und Grundsätze ausläßt, dafür aber umso tatkräftiger zu handeln pflegt. So kündigen die VSA wohl an, daß sie einen Schwenk nach Asien vollziehen wollen, um ihren dortigen Verbündeten den Rücken zu stärken, zanken sich dann aber doch lieber mit Rußland um die Ukraine und mit den Persern wegen deren Atomprogramm. Ebenso verhielt es sich mit der pompösen Ankündigung China Afrika streitig machen zu wollen, der bislang keine Taten gefolgt zu sein scheinen. Chinas Fortschritte dagegen sind gewaltig: Man denke hier etwa an den Ausbau der innerasiatischen Verkehrswege, die zur neuen Seidenstraße werden sollen oder an die Erschließung der afrikanischen Rohstoffvorkommen. Es sieht also schon jetzt zappenduster für die VSA aus.

     

    Im Übrigen bin ich dafür, daß der Euro zerstört werden muß!

  5. Das hat die EU (Brüssel) selbst vergeigt mit ihren Einflüsterern.Als ungewählte Kommissare habe sie über die Interessen der europäischen Völker hinweg Entscheidungen getroffen die schlecht für Europa waren und sind.Jeder kann es sehen,besonders für die Deutschen.Viele gerade hier im Blog werden es schon kennen.Für die anderen gebe ich mal Benjamin H.Freedman und seine Rede von 1961 zum Besten:https://www.youtube.com/watch?v=VXaLyV1OjNY

    Wenn die Chinesen das Heft in der Hand haben wissen wir auch nicht was diese tun.Was sich aber abspielt mit unserer jetzigen Kaste wissen wir nur zu gut.Man sieht es jeden Tag.

  6. Wenn es den Menschen durch China besser geht – warum nicht. Bisher hat Europa ja nur fertig gebracht, dass die Menschen, die die Nimmersatts ernähren selber immer ärmer werden.

    • Ja so schaut's aus. Spanien, Portugal, Griechenland ruiniert. Italien, Frankreich kaputt. Deutschland kurz vorm Absturz, GB draußen. Die Chinesen haben leichtes Spiel. Sie Rennen Türen ein die DE im Verbund mit Frankreich zerstört hat. Das einzig interessante wird sein wie sich die Chinesen mit den Russen arrangieren.

  7. Afrika ist der Spielball der Grossmächte, daran muss nicht gezweifelt werden. Welche der wirtschaftsinvasiven globalen Mächte da negativer als die andere in Afrika einwirkt, ist nicht einfach zu beurteilen. Die folgenden Artikel machen den Leser unschlüssig bzgl. der egomanen Wirtschaftsinvasionen der Grossmächte, die Beispiele eines himmeltraurigen modernen Kolonialismus darstellen. Und man sieht auch hier wieder, wie wenig die UNO ihre eigentliche Aufgabe wahrnimmt, wenn sie hier eigentlich die Grossmächte – zumindest mal offiziell – an den Pranger stellen sollte.  

    Hehre Absichten zu Papier gebracht haben – wie man sieht – absolut nichts zu bedeuten.

    Zu den Hauptaufgaben der UNO zählen vor allem die Bewahrung des Weltfriedens und die kontinuierliche Erhaltung der internationalen Sicherheit. Die Vereinten Nationen sind im Grunde ein Friedensbund und wollen das weltweite Gleichgewicht aufrechterhalten.

    Weitere wichtige Aufgaben der UNO sind die Selbstbestimmung und Gleichberechtigung aller Völker auf der Erde. Für diesen Zweck werden freundschaftliche Beziehungen zwischen den einzelnen Ländern entwickelt.

    Die Achtung und Förderung der Menschenrechte sowie der Grundfreiheiten aller Menschen stehen ebenfalls im Mittelpunkt bei den Vereinten Nationen. Durch die jährliche Zusammenkunft aller UNO-Mitgliedsstaaten sollen die gemeinsamen Ziele und Aufgaben weiterverfolgt und verbessert werden. Im Fokus stehen dabei auch die Internationalen Lösungen von humanitären, sozialen und kulturellen Problemen.

    Für Schuldenerlass: Simbabwe macht auch Yuan zur Landeswährung
    https://www.contra-magazin.com/2015/12/fuer-schuldenerlass-simbabwe-macht-auch-yuan-zur-landeswaehrung/

    Afrika: China greift nach Namibia
    https://www.pravda-tv.com/2015/09/afrika-china-greift-nach-namibia/

    Sambia: Landraub als Entwicklungshilfe
    https://www.infosperber.ch/Artikel/Wirtschaft/Sambia-Landraub-als-Entwicklungshilfe

    US-Militär in 53 von 54 afrikanischen Staaten präsent
    http://www.gegenfrage.com/us-militaer-53-54-afrika/

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