Bundeskanzlerin um jeden Preis

Merkel und das Führungspersonal der CDU wollen keine Konsequenzen aus der verlorenen Bundestagswahl ziehen. Statt des Versuchs einer Reorganisation wie die SPD gibt es ein "weiter so". Macht um jeden Preis.

Ein Gastbeitrag von Franz Nowak

Insgesamt 61,7 Millionen Bürger waren aufgerufen, bei der Bundestagswahl 2017 ihre Stimme abzugeben. Merkels CDU erhielt dabei gerade einmal 12,45 Millionen davon – das sind gerade einmal 20 Prozent aller Wahlberechtigten. Nimmt man die Stimmen der CSU hinzu, reicht es noch für knappe 25 Prozent. Zum Vergleich: 2013 konnte die CDU noch fast 15 Millionen Bürger für sich gewinnen, was noch 24 Prozent der Wahlberechtigten (mit CSU 29,3 Prozent) entsprach. Ein Verlust von etwa 2,85 Millionen Wählern.

Doch in der Chefetage der CDU ist dies kein Grund dafür, sich Gedanken über die Ursachen zu machen. Denn nach deren Logik gilt die Devise: Nicht die Politik der CDU ist falsch, die Menschen sind einfach zu blöd diese zu verstehen (so wie die Deutschen zu blöd für die direkte Demokratie sind, wie es aus der CDU immer wieder hieß). So in etwa muss man sich die Gedankengänge dort vorstellen, denn anders kann man die Realitätsverweigerung der Unionspolitiker gar nicht mehr erklären.

Denn während die SPD zumindest versucht, die Wunden zu lecken und zumindest über einige Punkte nachzudenken, die falsch liefen, gibt es bei der CDU (trotz einiger kritischer Stimmen) nur ein "weiter so". Dass man bei der Euro-, Energie- und Einwanderungspolitik völlig versagte und dafür eben auch abgestraft wurde, ist denen in Berlin doch völlig egal. Wer in einem Paralleluniversum lebt, agiert auch dementsprechend.

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Dass die CDU inzwischen (vor allem Dank Angela Merkel) eine prinzipienlose Partei ohne Ideologie und Kern ist, zeigt sich auch daran, dass sie eigentlich mit jedem (bis auf die Linke und die AfD) koalieren kann und will. Bei den aktuellen Jamaika-Verhandlungen zeigt sich dies wieder einmal perfekt: Es sind die FDP, die Grünen und die CSU, die sich immer wieder mal zoffen. Merkel und die CDU spielen hingegen lieber die politische Dorfmatratze, wo jeder mal drüber darf, so lange sie das Krönchen bekommt.

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Der politische Kabarettist Volker Pispers äußerte einmal seine Meinung, dass Angela Merkel eigentlich gar keine Ambitionen dazu habe, wirklich Politik zu machen – sie sei einfach nur gerne Bundeskanzlerin. Und gerade jetzt bei den ganzen Jamaika-Sondierungsgesprächen wird dies wieder einmal deutlich: Anstatt zurückzutreten und der Union einen personellen und parteipolitischen Neustart zu ermöglichen, will sie diese Koalition eben haben – nur um weiter Bundeskanzlerin sein zu können. Auch wenn sie damit ihre Partei vernichtet.

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44 Kommentare

  1. "nur um weiterhin Bundeskanzlerin zu sein" ist Quatsch ! … und Pispers stellt zwar ganz lustig dar, spart aber den Hintergrund einer Merkel völlig aus.

    Die Alte wird da gehalten, bis der Nachfolger aufgebaut werden konnte. Ihr persönlich ist es völlig egal, wie lange sie die Stellung noch halten muss oder eben nicht. Die funktioniert als Rad im Getriebe einer Ideologie. Kommunistische Agenten kennen keinen persönlichen Vorteil, die arbeiten für die gemeinsame Sache an sich !

    1. Bis zum letzten Satz teile ich die Meinung. Diese charakterlose menschenfremde Gestalt wurde von langer Hand für diesen Zweck gezüchtet und montiert. Keine Frage. Aufgrund ihrer Unfähigkeit,  würde ich sie nichtmal als Agent einstufen.

      Alice Weidel steht bereit…

      1. Das ist ja gerade der herausragende Agenten-Trick, den kriegt keiner so toll hin wie Merkel, deshalb wurde sie auserwählt.

        Ein unbedarftes Mütterchen – die "Gleichberechtigten" waren ganz happy und Männer rebellieren gegen alles mögliche, aber nicht gegen eine Mutti.

        Und falls Weidel mal Kanzlerin wird, läuft der Hase anders rum – falls nicht, wird sie von uns abgesägt !

  2. Historisch gesehen haben alle Diktatoren versucht ihre Posten bis zum natürlichen Lebensende, zu behalten.

    Klappte aber nur bei sehr wenigen.

    Ansonsten fielen sie, nach ihrem Amtsverlust in Ungnade und wurden, zur Legitimation des Nacholgers demontiert und vor Gericht gezerrt.

    1. "Natürliches Lebensende" als Diktator – da fallen mir auf die Schnelle nur Kim und Castro ein.                  Aber in diese Kategorie fällt unsere Frau Kasner nicht, sie ist nur ein Apparatschik, der allerdings sehr konsequent bei der Umsetzung einer Agenda operiert. Sollte sie auch  einmal in Ungnade fallen, halte ich ein "natürliches Lebensende" für schwer vorstellbar.

    2. @ gerifreki

      Klappte aber nur bei sehr wenigen! Das ist richtig und zugleich auch falsch. Die größten Schlächter sind im Bett gestorben und einige wurden gemeuchelt oder haben sich ihrer Verantwortung selbst entzogen. Vieles im Leben ist Glücksache, daß gilt für Berserker genauso wie für Unfähige, doch einiges haben sie alle gemeinsam, ihr politisches Ende ist absehbar, beim einen länger und beim anderen kurz und viele halten sich auch nur deshalb, weil die breite Masse nicht den Mut hat, bei haltlosen Zuständen Abhilfe zu leisten.

  3. Wer wäre nicht gern mal Bundeskanzler? Wenigstens für eine Woche. Denn dies allein berechtigt zur fürstlichen Altersversorgung.

    Beispiel, wie man die Altersarmut drastisch reduzieren kann:

    Ein Bundespräsident a.D. bekommt 217.000 € Altersruhegeld pro Jahr !!! (Stand: 2013). Dafür reicht es, eine Woche im Amt gewesen zu sein. Würde man demnach jede Woche einen anderen Armutsrentner zum Bundespräsidenten machen, bekäme man 52 Rentner pro Jahr nachhaltig raus aus Hartz4.

    Weiterhin unterstellen wir, dass jeder dieser 52 neuen Altersruhegeldempfänger seinen Partner locker miternähren kann. Damit entkämen also schon 104 Personen der Altersarmut.

    Das Gleiche praktiziert mit dem Amt des Kanzlers ergäbe dann schon 208 Armutsrentner, welche jährlich "gerettet" werden könnten. Andere Ämter sind ähnlich attraktiv und geeignet (wenngleich nutzlos), jedes Jahr etwa 3000 Rentner zu begünstigen.

    Finanzieren lässt sich dies locker über Jahrzehnte durch Zusammenlegung sämtlicher Entwicklungshilfefonds, Linksfaschistenförderungsbudgets, EU-Nettozahlungen, Migrationskosten, Autobahnmaut für Ausländer usw. usw. 

  4. Kamikaze der Washingtoner Parteien – die Finanzoligarchie geht All in

    In den letzten 10 Jahren war eine sich via Internet stetig vergrößernde Gegenöffentlichkeit zu beobachten, die mittlerweile so stark ist, dass sie die Argumentationshoheit gegenüber den Nato-Medien erreicht hat und sich diese teilweise nur noch durch schließen der Kommentarfunktion auf ihren Webseiten vor der Widerlegung retten können.

    Kahane-Behörde und Netzdurchdringungsgesetz sind Verzweiflungsschläge eines argumentativ unterlegenen Establishments, ein argumentativer Offenbarungseid.

    Ein weiteres Zeichen für den Einflußverlust sind die dramatisch fallenden Auflagezahlen von CIA-Medien wie Springer oder FAZ.

    Parallel entstehen von der Finanzoligarchie nicht mehr kontrollierte Journalisten-Institutionen wie KenFM, Wissensmanufaktur, Wikileaks, Junge Freiheit, CM, Kopp-Verlag, Pegida, Identitäre, Voltaire-Net, usw.

    Immer mehr Bürger werden über die Wurzel ihrer Armut aufgeklärt – den Betrug durchs Zinssystem.

    Die Gegenöffentlichkeit wird zur Lawine.

    Diese Lawine wird sich logischerweise früher oder später in politische Macht via neue Parteien kanalisieren. Das heißt, es ist absehbar nur eine Frage der Zeit, bis der Finanzoligarchie die Kontrolle entgleitet.

    Der Finanzoligarchie läuft die Zeit davon.

    Die Entwicklung zwingt sie folglich zum handeln. Jetzt geht sie dazu über, von ihrer Strategie der schleichenden, jährlich stattfindenen Masseneinwanderung von ca. 100.000 Migranten abzugehen und in möglichst kurzer Zeit maximal viele gesellschaftlich völlig inkompatible Ausländer ins Land strömen zu lassen.

    Die Finanzoligarchie opfert für ihr Ziel der Zerstörung der Nationalstaaten also ihre Systemparteien, die sich durch extreme Masseneinwanderung bei den Wähler selbst unmöglich machen. Die Finanzoligarchie geht All in.

    Ein Wettlauf gegen die Zeit.

    Ziel ist es, Deutschland schneller zu zerstören als es die Gegenöffentlichkeit schafft, die Macht im Staat zu übernehmen und das Ruder rum zu reißen.

    Die Politik der verbrannten Erde.

     

     

    1. Die Politik der verbrannten Erde…

      So ist es.

      Und da die ehemalige Agitprop Dekretärin skrupellos genug ist, diesen Auftrag durchzuführen, deswegen ist sie auch noch in Amt und Würden. ZUMINDEST SO LANGE bis man einen adäquaten Nachfolger oder Nachfolgerin aufgebaut hat.

  5. Was Merkel als "BK" anbelangt ist das ganze sehr niedlich dargestellt.  Realiter ist das ganze viel, viel  ernster, Merkel hat nämlich den Eliten-Auftrag  durch Migrationstsunamis Deutschland mit Afros/Muslims zu vermendeln, es ist eine praktische Umsetzung des C-K-Planes. Gleichzeitig hat sie den Auftrag, zusammen mit Makron, die EU in eine EUDSSR umzuwandeln, so dass die Elite-nach den USA- einen weiteren Konkurrenten  auf dem Wege zur  Weltherrschaft ausgeschaltet hat. Deshalb sitzt sie dort und alles andere interessiert sie nicht im geringsten.

  6. Richtig, MERKEL und die CDU spielen lieber die politische Dorfmatratze, wo jeder mal drüber darf, solange sie das Krönchen bekommt.

     

    Guckst du auch :  Kopp Report: 

    1.Journalisten machen Politik: Jamaika, das Mediendiktat

    2.ARD zeigt in Tagesschau falsche Informationen zu Syrien

    3.Antifa-Kongress: "Die CSU stärker ins Visier nehmen " 

     

    1. Dorfmatratze?? Ja, denn mein Vater sagte schon immer:

      "Die Politik ist eine Hure. Jeder mißbraucht sie für seine Zwecke!!"

      Dieses Wochenende in einem Beitrag der in Dauerschleife laufende Auf?- Ver- dummung Verklärung des StaatsTV über den HH: "Er war Gefangener in seiner Ideologie!" Parallelen zu früheren Zeiten oder heute? Ebenso??!!

  7. Es ist doch gleich, wer diesen neoliberalen Sumpf regiert. Wenn alles  in Scherben fällt, setzen die sich ins Flugzeug und hauen ab. Für Leute mit Geld gibt es überall ein Plätzchen, wo sie sich von ihren Schandtaten ausruhen können.

  8. Bundeskanzlerin um jeden Preis !?

    MERKEL ist nur eine Marionette und sie wird ihren Plan solange durchziehen wollen, solange sie ihre Partei im Rücken hat. 

    Sollen sie ruhig weiter so machen, so verlieren sie wenigsten noch mehr Wählerstimmen – laut Umfrage sind CDU und CSU weiter im Fall ! 

    Mal schauen wie lange die CSU noch stillhalten will ?! 

     

    1. @Emma – Ist doch alles grober Unfug, was Sie schreiben!

      Was die "Partei"(NGO) sagt, kann M.  egal sein, die macht was die Ju…n  ihr auftragen.

      Und seit wann kommt es auf Wählerstimmen an, wenn Wahlen verschoben werden?

      Die CSU hält ein billiges Schmierentheater ab, für´s  d..mme Wahlvolk! Der Seehofer wird Jamaika machen, dann abdanken und der Nachfolger wird sich hinstellen und sagen, ich hab mit all dem nichts zu tun und war dagegen.

       

       

  9. @Frost

    Da, das stimmt – ausser die Piloten würden streiken und Widerstand zeigen …….dann wäre Merkel aber ganz schön im Ars…. gekniffen und die Handschellen würden klicken.

  10. Ja sie muss noch etwas durchalten , die EU braucht noch 5 Millionen Araber /Neger.

    4,0 Millionen sind für die BRD gedacht…..versteht sich!!

    Die restliche Million nimmt dann Schweden und Österreich!!!

    1. Merkel war nur der auftakt. Die wird schon bald ausgetauscht weil verbrannt. 

      Der Michel wird zunächst Jubeln. Nur um erkennen zu müssen, alles geht weiter wie bisher. Dann erst wird der Zeitpunkt gekommen sein….. 

  11. @Peter 12:09

    Na, dann werfen Sie mal einen Blick nach Bayern !

    Ich gebe Ihnen ja teilweise recht, aber warum hat die CSU denn wohl die Höschen schon nass – wenn sie nur an nächstes Jahr denken. 

     

  12. "Bundestagsabgeordnete" freuen sich seit Juli 2017 über eine tägliche „Diäten“ Erhöhung von 7,16 €, also eine peinlich geringe monatliche Zuwendung von 215 €. Somit erhalten sie mindestens rund 10.000 monatliche übersättigende Diäten-Euros, mit denen sie sich mühsam über den Monat bringen müssen, mal ganz abgesehen von den ganzen Zusatzleistungen die sie bekommen. (Wie etwa einen luxoriösen Dienstwagen, Tablet-PC´s, Smartphones, exklusive Büroeinrichtungen und Arbeitsmaterialien, etc.) Dabei dachte man immer „Diäten“ hätten etwas mit Einschränkung zu tun.
    Wir sollten aber nicht undankbar sein.Für das Volk bleiben die tagtäglichen "Bespaßungen" und viel Unterhaltung durch den Wanderzirkus aus Nah -Ost.Jeden Tag beglücken Sie uns mit Basarspielchen, fleißig erlernt aus dem Koran.
    Wie heißt Es so schön…………Brot und Wein für die Reichen, Spiele fürs Volk!

    Dank der Regie-Führung von Merkel & Co

  13. Die Rautenfrau warnt vor Neuwahl-Gerede !

    Ihr steckt wohl die Angst davor in den Gliedern ……

    Bei Neuwahlen ging es dann auch um Themen und Inhalte , die die CDU nicht hat ! 

    Womit will die CDU dann punkten ? Mit der Flüchtlings-Kanzlerin die Deutschland vor die Wand fährt ?! 

     

  14. Bundeskanzlerin um jeden Preis ?

    Wenn das die CSU auch noch immer will, werden sie nächstes Jahr ihr "Blaues Wunder" in Bayern erleben.

    Die AfD hat nämlich in Bayern genauso wie Osten schon bei der Bundestagswahl gut abgeschnitten.

    Mir soll's Recht sein, jeder bekommt das was er verdient ! 

    München ist wie Berlin – das hat das bayrische Volk wohl auch schon mitbekommen. 

    Mehr Migranten als Einheimische – und so sieht es fast schon in allen Städten aus ! 

    Kaum vorstellbar, dass das die DEUTSCHEN wollen, die eh NICHT gefragt worden sind .

  15. werft sie ´raus aus deutschland. sie ist krank und das ist keine beleidigung das haben hier schon ganz andere leute fest gestellt. werft sie ´raus, ganz einfach.

  16. @Mona Lisa

    Unser Städtchen hat sich leider auch schon verändert. Zwar hält sich das mit Merkels Gäste noch in Grenzen, aber dafür haben wir  mehr Türken als vor 2015 und viele aus den osteuropäischen Ländern .

    Früher sagte man, Kleider machen Leute – und diejenigen die hier jetzt herumlaufen – tragen gerne Jogginghosen………… 

    Bekannte einheimische Gesichter bekommt man immer weniger zusehen. 

    Mittlerweile gehe ich hier nur noch zum einkaufen, ansonsten fahr ich/ wir lieber nach Holland rüber ( schöne kleine Städte) Da sehe ich noch zu 90% Holländer und kaum Migranten. 

     

     

  17. Ja, in manchen Großstädten wie Amsterdam ! Amsterdam war aber schon immer Multi-Kulti ( und trotzdem gewaltfreier als wie in deutschen Großstädten). 

    DEUTSCHLAND will eine jährliche Obergrenze von 200.000  ( bei 80 Millionen Einwohner) – Holland nimmt jährlich NUR 750 Migranten auf ( bei 18.000 Einwohner). 

     

     

    1. Die CDU ist nicht gegen die Überfremdung und Abschaffung der deutschen Kultur und Identität, sondern nur für die Methode des "Fröschekochens" um keinen Widerstand zu provozieren!

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