Das Ziel der Reduktion der deutschen Treibhausgase um 80 Prozent bis zum Jahr 2050 der "Jamaika"-Sondierer könnte 1,5 Billionen Euro kosten. Und das für einen fragwürdigen Erfolg.

Von Marco Maier

In Deutschland soll der CO2-Ausstoß in den nächsten Jahrzehnten massiv reduziert werden. Angesichts dessen, dass der CO2-Gehalt in der Atmosphäre in etwa 0,038 Prozent ausmacht und die Menschheit für schätzungsweise vier Prozent davon (also 0,00152 Prozent Gesamtanteil an der Atmosphäre) verantwortlich ist und Deutschland zudem nur für einen Bruchteil davon, sind die ganzen Bemühungen dazu doch ein wenig übertrieben.

Denn unter den Verhandlungspartnern der Jamaika-Sondierer kursiert offenbar ein Papier, in dem von einer Reduktion der Treibhausgase (davon hauptsächlich CO2) um 80 Prozent bis zum Jahr 2050 die Rede ist, wie die "Welt" berichtet. Doch laut dem Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) würde dies insgesamt Kosten von mindestens 1,5 Billionen Euro verursachen.

Auch wenn eine solche Industrie-Studie natürlich tendenziell ist, so kann man sich durchaus vorstellen, dass die ganzen Pläne Unsummen kosten werden. Und für was das Ganze? Für vielleicht 0,0001 Prozent der Atmosphäre? Für ein Gas, welches auch als Planzennahrung (siehe: Photosynthese) dient? Das scheint doch etwas übertrieben zu sein.

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14 thoughts on “Billionengrab „Treibhausgas“-Reduktion”

  1. Es reicht den Grünen nicht nur mit unnützen Wind – und Solaranlagen die Bevölkerung abzuzocken, nein mit CO2 Zertifikaten lässt sich noch einmal ordentlich Abkassieren. Und das alles ohne Hochschulabschluss, einfach wunderbar. 

  2. Für eine grüne (Volksverprellungs) Schimäre, die in Wahrheit die Abwrackung der deutschen Industrie zum Ziel hat einen Einsatz von 1,5 Billionen zu tätigen ist ein wahrscheinlich epochal noch nie dagewesener Schildbürgerstreich und nicht nur "übertrieben"! Die Grünen könnten damit 2  Subversionsfliegen mit einem Schlag erledigen, nämlich den Ruin der Industrie und die Umsetzung der "J.Fischer-Doktrin" "………….Hauptsache die Deutschen haben es nicht (das Geld). Alle Parteien die der Staatsfeindlichkeit zu Regierungsmacht verhelfen müssen bei den nächsten Wahlen vom Bürger zur Verantwortung gezogen werden.

  3. "Ihr Geld ist nicht weg – es hat jetzt nur ein Anderer."

    Waldsterben, Ozonloch, Feinstaub, demographische Entwicklung, Erdöl, Zinsen – Warum sollte man Betrug beenden, wenn er hervorragend funktioniert?

    Nicht mal Drogen- oder Waffenhandel sind so lukrativ wie der kollektive Betrug an der Bevölkerung.

    "Hinter jedem großem Vermögen steckt ein großer Betrug."

                                      Oskar Lafontaine

  4. Man kann dem Spuk ein Ende setzen, indem man 100 unabhängige Wissenschaftler aus verschiedensten Diziplinen, wie Physik, Chemie, Meteorologie, Astronomie, Mathematik, Statistik und Paleometerologie etc. 5 Jahre zu dem Thema forschen lässt.

    Ist in der Zeit kein Beweis über den Zusammenhang menschenverursachten Co2-Ausstroßes und einem Klimawandel, genauer globalen Temperaturanstieg, erbracht, kann man die Sache ad acta legen.

    In der Erdgeschichte hat es ohne den Menschen sehr gravierende Klimatawandel gegeben, mit Eiszeiten, Warmzeiten etc. Es gibt kein konstantes Klima. Der Wechsel ist auf viele Millionen Jahre gesehen also normal.

    Der Mensch muß sich auf diese Wechsel einstellen, genauso wie schon die Steinzeitmenschen, die die letzten Eiszeiten überlebt haben. Die Klimahysterie die momentan verbreitet wird, kann mehr Schaden als Nutzen anrichten.

    1. Ich hab leider den Namen vergessen. Gibt aber einen Jungen Britischen Astrophysiker der den Klimazyklus als völlig normal bewiesen hat.

      Guter Artikel vom Maier. Fehlt lediglich noch das ein Gas das schwerer als Luft ist keinen Treibhauseffekt verursachen kann weil es dafür ja nach oben aufsteigen müsste um sich dort für eben jenen Treibhauseffekt zu konzentrieren. Aber auch egal. Nur Narren, Politiker und die Finanzindustrie glaubten an die Menschengemachte Erwärmung.

      1. Fals der menschengemachte Co2-Ausstoß für einen globalen Temperaturausstieg unbedeutend sein soll, stellt sich die Frage nach der Klimahysterie.

        Natürlich kann man mit dem Aufbau von neuen Industrien viel Geld verdienen. Aber warum macht man sich die Mühe, wenn man mit den bestehenden Industrien schon exorbitänt verdienen kann?

        Es könnte gegebenenfalls noch etwas ganz anderes dahinterstecken, was wir noch gar nicht ahnen.

        1. Damit der "Schmäh" besserund seriöser wirkt hat man ihm ja den Nobelpreis "zugeschanzt"! Die Verleihung des Nobelpreises wurde von der transatlantischen "Wertegemeinschaft" zwischenzeitig zur politischen Farce herabgewürdigt.

      2. Dass Sisko, ist ja das eigentlichevProblem. Man verdient mit der derzeitigen Industrie eben nicht mehr genug. Die realwirtschaft stolpert über die Finzwirtschaft und umgekehr. Schau hin, jede Menge nep, völlig unsinnige Produkte und eingebaute Verfallszeiten versuchen sich gegen Zins und Zinseszins mit Hebel und Aufgeld zur Wehr zu setzen um auch ein wenig Wachstum ab zu bekommen.

        In letzter Konsequenz ALLES Irsinn, das gesamte System. Die Lüge vom Menschengemachten Klima durch CO2 nicht mehr als ein versuch das ganze ein weiters Jahrzehnt am Leben zu erhalten. Das und noch ein paar Kriege und Plünderungen.

        Es ginge durchaus auch anders. Aber die Meisten haben die Hoffnung, aus Unwissenheit, sie könnten in und mit dem System was werden. Und solange geht es dem völligen Zusammbruch eben fröhlich und mit hitzigen Debatten entgegen.

        Die Mittel der System Designer sind erschöpft. Nun wird eben schamlos gelogen.

  5. Die Deutsche Regierung erinnert mich immer an zwei Tandemfahrer bergauf. Der vordere steigt in die Eisen damit er hoch kommt und der hintere bremst, damit man nicht rückwärts rollt. Was die an Emissionen gutmachen wollen werden andere Länder genüßlich ausdehnen um ihre Wirtschaft voranzubringen und somit nennt man das auf der Stelle treten zumal es Länder auf dieser Welt gibt, die alles unterschreiben, hauptsache sie fallen nicht auf und können weitermachen wie gehabt, denn für die meisten ist der sogenannte Klimawandel ehedem nicht relevant, zumal die Ansichten der Fachleute völlig unterschiedlich sind und es von keiner Seite wissenschaftlich belegt werden kann, daß der Mensch Einfluß auf die Atmosphäre hat.

    1. Für die meisten in der Politik aufgestellten Umwelt-Behauptungen wären Statistiken und Studien über sehr, sehr lange Klimazeiträume notwendig um konkrete und seriöse Aussagen treffen zu können. Vieles kann weder in die eine noch in die andere Richtung behauptet werden und ist reine Spekulation! Nirgendwo tummeln sich eine derartige Heerschar von selbst- und politikernannten "Experten" die teilweise geradezu hanebüchene Behauptungen aufstellen und verdienen wahrscheinlich, auf Grund des politischen Interesses, ordentlich damit. Das damit auch ein breites Umweltbewußtsein geschaffen wird ist andrerseits positiv. Allerdings wird durch den ständigen unseriösen Mißbrauch des Umweltthemas durch die Politik auch das Vertrauen in derartige Expertisen nach und nach erschüttert.

  6. Jede Population verändert die Umwelt in ihrem Lebensbereich und konsumiert aus der Natur. So auch der Mensch der eben auch nur ein winziger Bestandteil der Gesamtumwelt ist.. Die grundlegende Problematik  entsteht wenn durch Überpopulation oder/und Gigantismus (z.Beispiel das menschliche Gehirn) Ungleichgewichte entstehen. Der Mensch überhebt sich bei weitem wenn er sich einbildet Herr über die Natur zu sein,  die Steuerung und Gestaltung und ihren Schutz übernehmen zu können. Die Natur hilft sich selbst über die fundamentalen naturgesetzlichen Mechanismen ohne das der Mensch das menschliche Maß übersteigende Einflußmöglichkeiten vorfindet. Wird die produktive Wirtschaft zerschlagen um den CO2 Gehalt in der Luft zu reduzieren reguliert die Natur die Populationsdichte durch Hungersnöte und Krankheit.  Das was wir als Naturkatastrophen bezeichnen sind in Wahrheit keine  der Natur sondern "nur" Menschenkatastrophen. 

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