Weidel will die AfD 2021 in die Regierung führen

Für die AfD-Fraktionschefin Alice Weidel ist klar: Im Jahr 2021 soll ihre Partei bereit für eine Regierungsbeteiligung sein. Margaret Thatcher ist ihr politisches Vorbild.

Von Michael Steiner

Vier Jahre in der Opposition und danach direkt auf die Regierungsbank – das ist das Ziel von AfD-Fraktionschefin Alice Weidel, wie sie der "BamS" sagte. "Mittelfristig ist es unser Ziel, zu gestalten, und dafür wollen wir in die Regierung. Ab 2021 wollen wir so weit sein", so die Politikerin. Deshalb soll ihre Partei im Bundestag "ein Formel-1-Wagen werden, mit dem wir jedes Rennen gegen die anderen bestehen können".

Dabei ist die frühere britische Premierministerin Margaret Thatcher ihr "politisches Vorbild", wie sie betonte.  "Mir imponiert ihre Biografie, das Schwimmen gegen den Strom, auch wenn es unangenehm wird. Thatcher hat Großbritannien übernommen, als das Land wirtschaftlich am Boden lag, und hat es wieder auf die Spur gebracht. Großbritannien profitiert davon bis heute." Die durch Thatcher verursachten massiven Probleme infolge der massiven Privatisierungswelle – unter anderem beim öffentlichen Verkehr und im Gesundheitswesen – stören sie hierbei wohl nicht.

Allerdings müsse ihre Partei auch für Frauen attraktiver werden. Es sei zu wenig, dass nur 18 Prozent der AfD-Wähler Frauen seien: " Wir haben noch keine ausreichenden Antworten, was die Vereinbarkeit von Familie und Beruf anbetrifft. Daran müssen wir arbeiten, um für Frauen attraktiver zu werden. Ich bin für gebührenfreie Kitas und Kindergärten, weil das Familien direkt hilft. Da müssen wir ran."

Es ist jedoch klar, dass lediglich die Union als potentielle Koalitionspartnerin für die AfD infrage kommt. Dann jedoch mit einem deutlich konservativeren Profil, wie es beispielsweise die ÖVP in Österreich unter Neo-Parteichef Sebastian Kurz gemacht hat.

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71 Kommentare

  1. Zur Einführung und step by step – Steigerung AfD-bashing light !? Gewitzt gemacht, Herr Steiner ! … ein paar sensible Schlagworte ( Thatcher, Privatisierung, Frauenquote, "nur die Union" ), bisschen untertönig arrangiert und Meinungsvoll verpackt ! Hut ab, gelernt ist gelernt !

     

    1. So fängt es aber immer an! Immer! Man macht den Wählern Hoffnng, lässt es so aussehen, als sei man die "Alternative für Deutschland", "nimmt die Wähler mit", lässt sich von diesen im Wahlkampf noch und nöcher unterstützen, lässt sich von ihnen wählen, und ist man dann gewählt, dann kennt man seine Wähler nicht mehr. "Nie gesehen, nie gehört". "Wer ist das denn"? Das Parteiprogram wird, nach und nach geändert und insbesondere die Ossis gucken in die Röhre. Denn sie haben der AfD., die eigentliche Kraft gegeben. Endlich kann sich die AfD., direkt zu den Blockparteien einreihen und in vielen privatisierten Betrieben den Vorstand stellen. Nebenbei, geht man dann zu den Landtags- oder Bundestagssitzungen.

      1. Was Du schon alles über die AfD weisst, ist beachtlich. Ich glaube, mein Mann hätte es mir heute morgen verraten, wenn ich statt nur einer Nacht ein ganzes Jahr geschlafen hätte.

        Was haben sie denn in den letzten 5 Wochen verbrochen, um ein solch vernichtendes Urteil zu kriegen ?

        Ahjaaa, Weidel war bei Goldmann-Sachs und das erfuhren die AfD-Wähler erst nach der Wahl, ja ?

        Das die aufgrund ihrer dortigen Anstellung einen Durchblick hat, und dass der auch von Vorteil für uns sein kann, darauf kommt natürlich wieder mal keiner.

        Lasst die doch erstmal machen, und konzentriert euch lieber auf das, was wir selbst noch tun könnten. Ideen ausdrücklich erwünscht !

        1. Sie wissen doch schon, was Goldmann und Sachs anrichteten? Theo Waigel, zur damligen griechischen Administration: "In den EURO kommt ihr nicht hinein".

          Dann kam Goldman&Sachs frisierte griechische Unterlagen verschaffte Geld um dessen Verbindlichkeiten vorübergehend abzudecken und bei Schröder und Fischer langte es, um in den EURO zu gelangen. Ob nun die damalige Rot-Grüne Administration das machen musste, weil es z.B., die NATO wollte oder nicht, ist egal. Das Theater um Griechenland will nicht enden.

          1. Und das soll jetzt ein Beweis dafür sein, dass uns die Weidel reinreiten wird, weil die da mal angestellt war ?

    2. @Mona – Die schwadronierdene Establishment-Wählerin und GEZ-Zahlerin, die sich als mittelständische Unternehmerin ausgibt, die nun wieder 4 Jahre warten will und sich dann (wieder) ganz sicher ist mit der "Wahl" was ändern zu können und dann wartet sie wieder 4 Jahre, …. (wenn es uns dann noch gibt)! LOL

      Ja so ist die "Mona", die Couch-"Widerstandskämpferin", die immer auffordert, das doch endlich mal andere was machen sollen, während Mona auf der Couch sitzt, das Establishment wählen geht, mit einem illegalen Wahlgesetz, in einem besetzten Land, und gerne GEZ-Zahlt, für die Alliierten-Propaganda! So sehen "Widerstandskämpfer" im Westen aus, das Establishment freut´s!

       

       

      1. hach Peter, wiedermal auf dem Narzissten-Trip ? Na, gehts dir jetzt besser ? Das scheint bei euch im Osten ja eine regelrechte Volkskrankheit zu sein !

         

      2. Deutschland ist kein besetztes Land die Militärstützpunkte der Amerikaner sind mit Willen der deutschen Politik im Land. Die deutsche Amerika-Unterwerfungs- und Hörikeitspolitik findet auch nur statt wenn in den USA die transatlantische "Werte"gemeinschaft und die globalen Kriegstreiber an der Macht sind..

  2. Nun,eine Thatcher brauchen wir eher nicht aber von einer Goldman/Sachs Bankerin Weidel ist dieser Anspruch nicht wirklich erstaunlich.So bekommt die AfD sicher die Bevölkerung nicht zusammen.Das spaltet.

    Denoch war und ist die AfD angesichts des Blockflöteneinheitsbreis der anderen Mitspieler im Bundestag zunächst nicht wegzudenken.Es zeigt sich ja schon jetzt das ein Order per Mufti wie es Merkel praktiziert ins Stocken gerät.Das Thatcher Vorbild der A.Weidel sollte sie hoffentlich auf die Durchsetzungsfähigkeit der Britin beziehen.

    1. DAS spaltet nur, wenn man Leuten wie Steiner folgt. Denen ist es doch egal, was wird. Hauptsache der Aufmacher stimmt.

      Weidel hat auch noch viele andere Dinge gesagt. Aber Steiner pickt sich natürlich das am besten ausschlachtbare herraus, wahrscheinlich auch noch aus jedem Kontext gerissen.

      Bezahlschreiber oder Sensationsschreiber oder beides ! Da kann man auch MSM lesen !

  3. Darf ich nur einen Namen hier beifügen; Joschka Fischer, und er war nichtmal soweit gut "ausgebildet" wie Frau Weidel. Das Netzwerk duldet keinen Ausreisser und geht gar kein Risiko ein. Die Wende im Kreise der "Hoffnungspartei" ist ziemlich schnell eingeleitet worden. Die Dame könnte ich mir als nächste Kanzlerin gut vorstellen. Sogar einen Parteiwechsel schliesse ich von ihrer Seite nicht aus.

  4. Dann haben wir eine Kanzlerin oder Bundesfinanzministerin von der heder weiss, dass sie bald Goldman Sachs arbeitet und was genau soll dadurch fuer den einfachen Buerger verbessern?

  5. Wenn man mit rund 13% über eine Regierungsbeteiligung räsoniert wird signalisiert , daß die Bereitschaft besteht einen weiten Weg der Annäherung zurückzulegen. Gift für eine  Oppositionspartei das auch tödtlich sein kann. Wozu dann das Theater mit Petry? Die hat doch auch nur dasselbe gewollt! Wenn der AfD alles das was sie derzeit vertritt ein aufrichtiges Anliegen ist kann sie sich in Wahrheit mit keiner der Parteien ins Bett legen die Deutschland die derzeitigen Zustände angetan haben.

      1. Petry scheint mir im Laufe des Verfahrens "bestellt" worden zu sein, während bei der Goldmann/Sachs Bankerin Weidel nach allem davon ausgegangen werden muß, dass sie von allem Anfang geplant und bestellt war und ist. Die Herrenrasse wäre keine Herrenrasse, wenn sie dies nicht arrangieren könnte, zumal sie unbegrenzt schmieren kann.Mit Opposition hat das allerdings nichts zu tun.

      2. Mir sieht das hier ja eher danach aus, als bräuchten gefrustete Männer einen Ersatz für Petry !

        Also, dann sind Meuthen und Gauland auch geplant und bestellt, oder ?

        Irgendeine Qualifikation im Lebenslauf der beiden wird sich doch finden lassen, oder sind wir da weniger finesse ?

          1. Man hat wohl keine andere Wahl,weiß aber auch bei denen nicht, ob es eine Wahl war,oft zu widersprüchlich.(Untersuchungsausschuß?)

          2. … mach dir doch mal Gedanken, wie eine absurde Wahlversicherung aussehen könnte.

            Lebensversicherungen werden ja auch abgeschlossen, obwohl man bei Fälligkeit schon tot ist.

  6. Der Kampf gegen den Koran würde der AfD viel besser zu Gesicht stehen als sich Gedanken über eine Regierungsbeteiligung zu machen! Der Koran ist nämlich nicht nur grundgesetzwidrig sondern in Wahrheit auch strafgesetzwidrig! In diesem Buch werden Verbrechen doktrinär als göttliches Gebot gefordert und verherrlicht!!! Der Koran gehört auch aus diesem Grund rundweg verboten. Politiker deren Politik darauf abstellt möglichst viele Anhänger dieser kriminellen Doktrinen ins Land zu holen arbeiten an der kriminellen Entartung der Gesellschaft.

  7. Ist das nicht ein bißchen weit hergeholt, bei aller Sympathie, jetzt schon über solche Pläne öffentlich zu diskutieren. Als Empfehlung wäre es eher angebracht zunächst die Oppositionsrolle ordentlich zu bestreiten und wenn das gelingt, dann könnte man sich über weitere Schritte verständigen, denn wie immer im Leben wird der Einstieg oftmals von äußeren Umständen begleitet, aber bewähren muß man sich in der Sacharbeit, denn das Eis ist dünn und bei falscher Strategie könnte man schneller vom Fenster weg sein, als einem recht ist. Da die Regierenden tatsächlich nicht die hellsten sind, ist der Aktionsradius groß um sich ins rechte Licht zu rücken, und erst wenn dies flächendeckend wahrgenommen wird, kann man auf eine sichere Zukunft bauen, vorher ist es ein lobenswerter Versuch, mehr aber auch nicht.

    1. "zunächst die Oppositionsrolle ordentlich zu bestreiten"…

      Meine gute Sonntagslaune bescherte dieser Satz. Danke…

      ps. Seit wann gibt es in der BRD Opposition?

    2. Richtig, es macht einen gierigen nicht allzu seriösen Eindruck. Aber vielleicht stimmt es ja auch nicht wie diese Äusserung dargestellt wird. Hoffentlich!

  8. Prinzipiell wäre schon heute eine Koalition möglich, aber die Vertreter des modernen transatlantischen Faschismus bevorzugen eine Schamfrist, innerhalb derer sich die AFD von ihren traditions-faschistischen Elementen bis auf einen kleinen, aber unverzichtbaren Rest trennen muß.

    Andererseits ist das Angebot eines deutschen Thatcherismus mit seinen Angriffen gegen die Arbeiterklasse natürlich so verlockend, daß es vielleicht auch schon früher mit der Koalition klappen könnte.

  9. Auch interesant: Die freie Welt: 

    AfD-Vize Beatrix von Storch im Interview über die erste Woche der AfD im Bundestag

    Für Merkel – Untersuchungsausschuss, gegen Islamisierung

    Beatrix von Storch : "Wir kämpfen für unsere Ziele – alles orientiert sich an dem Grundsatz : Deutschland zuerst".

  10. Weg mit der Frau – von der hat das gemeine Deutsche Volk nichts zu erwarten. Thatcher und Reagan – diese beiden Spinner haben gerade durch ihren Privatisierungwahn ihre Länder nicht gerettet, sondern nur deren Todeskampf verlängert. Gerade durch diese Politik ist die Schere zwischen arm und reich weiter auseinandergegangen. Gibt es überhaupt noch Demokraten in diesem neoliberalen Sumpf. Gut, dass Weidel jetzt schon verkündet hat, welch Geistes Kind sie ist, um so schneller wird die wieder "weg vom Fenster" sein.

    1. Thatcher, hat die einst stolze britische Eisenbahn zerschlagen, den Falklandkrieg geführt, das Gesundheitssystem ruiniert, die Leute so verarmt, das diese sich, in ihrem eigenen Land, keine britischen Produkte mehr kaufen können. Sie hat ein handwerkliches und industrielles Massensterben in ganz Gross Britannien ausgelöst, Gross Britannien, war durch vieles gehandicapt, aber immer noch eine internationale Industrienation. Erst dadurch wurde Dauer- Arbeitslosigkeit und Armutsproletariat erzeugt sowie, logischerweise, immenses Know How verloren, das man nicht wieder zurück holen kann. Und so etwas, sieht Frau Weidel, als Vorbild? Konnte sie das denn damals überhaupt schon begreifen? Was begreift sie eigentlich heute?

  11. Herr Steiner hat mit seiner Kritik vollkommen recht!

    Neoliberalismus – warum die AfD keine Volkspartei ist

    Andreas Popp wies in einem Vortrag, den man auf Youtube sehen kann darauf hin, dass das Wort "Partei" vom lateinischen Wort "pars" kommt, was so viel wie "teilen" heißt und die Natur einer Partei entlarvt.

    Parteien, wie auch die AfD, vertreten nicht die Interessen der Volksgemeinschaft insgesamt, sondern nur die eines Teils derselben.

    Die AfD setzt sich zwar für den Schutz unseres Landes nach außen hin ein, was löblich und dringend notwendig ist, doch betreibt sie genauso wie die Altparteien, speziell wie die FDP eine Teilung der inländischen Bevölkerung in zwei Gruppen – in Arm und Reich. Da wundert es nicht, dass viele AfDler früher FDPler waren.

    Die AfD vertritt dabei die reiche Oberschicht in Deutschland – und zwar gegen die Interessen der arbeitenden, demokratischen Mehrheit.

    Beatrix von Storch sagte in einem Interview mit "Jung und Naiv", dass sie an den Hartz-Gesetzen inklusive derer Zumutbarkeitskriterien nichts ändern wolle. Sie will folglich an dem Bruch des Menschenrechts der Mehrheit der Bevölkerung nichts ändern, damit die reiche Oberschicht in Deutschland die Mehrheit weiter ausbeuten kann. 

    Dies steht im Widerspruch zum Menschenrecht, Artikel 23, in dem es heißt:

    "Jeder hat das Recht auf Arbeit, auf freie Berufswahl, auf gerechte und befriedigende Arbeitsbedingungen sowie auf Schutz vor Arbeitslosigkeit."

    Die Hartz-Gesetze aber entrechten den Bürger bzgl. seiner freien Berufswahl sowie seiner Selbstbestimmung hinsichtlich der Konditionen zu denen er arbeiten will. Hier wird erkennbar, wie die AfD -wie auch die neoliberalen Altparteien- die Bevöllkerung teilen will. Und zwar in privilegierte Reiche und in entrechtete Arbeitssklaven.

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    AfD-Verweigerung gegenüber Vermögenssteuer – Fortsetzung neoliberalen Volksbetruges

    Die großen Vermögen in Deutschland sind zum überwiegenden Teil durch Lohnbetrug an den Deutschen zusammen gestohlen. Dies machte Rot-Grün unter Schröder mit Zeitarbeit, Arbeitszwang zur Dumpinglöhnen über die Zumutbarkeitskriterien der Hartz-Gesetze und Zeitverträgen möglich.

    Dieses Geld fehlt jetzt in der Rentenkasse und für die Finanzierung unseres Sozialstaates. Kinderarmut, Pflegenotstand, Armutsrenten und Armut trotz Arbeit ist das Ergebnis dieses flächendeckenden Lohnbetruges.

    "Wär ich nicht arm, wärst Du nicht reich!"

    Um diesen Betrug zu beenden wäre also eine Rückführung der über Lohndumping gestohlenen Gelder über Vermögens- und Erbschaftssteuern nötig.

    Dies ist eine Frage von Einkommensgerechtigkeit, dies ist eine Frage von Moral.

    Doch die AfD will Beihilfe zu diesem Betrug leisten und die Betrugsgelder in den Taschen der Reichen lassen. Auch hier zeigt sich, dass die AfD keine Volkspartei, sondern eine Klientel-Partei ist. 

    Das ist moralisch verwerflich! 

    ————————————————————————–

    Der Unterschied zwischen einer Partei und einem Volkswirtschaftler

    Im Gegensatz zu der partiellen Wahrnehmung von Minderheiteninteressen wie es Parteien machen ist es die Intention eines Volkswirtschaftlers -der diesen Namen auch verdient- das Wohl der Gesamtheit des Volkes zu mehren.

    Ein Volkswirtschaftler teilt die Bevölkerung also nicht in arm und reich, wie es Thatcher, Schröder und Weidel machen, sondern sucht den Interessensausgleich und das Maximalwohl aller Bürger.

    Eine entscheidende Primär-Direktive für das Allgemeinwohl eines Volkes ist das Sicherstellen von Einkommensgerechtigkeit.

    Jeder Bürger soll faire Möglichkeiten für das Streben nach persönlichem Glück haben, ohne von Banken und Unternehmern wie Frau Klatten oder Herrn Bezos um sein Glück bestohlen zu werden.

    Kapitalakkumulation ist für einen Volkswirtschaftler folglich grundsätzlich kategorisch inaktzeptabel.

    Produktionsmittel müssen Eigentum des Volkes sein – nicht die einer reichen Minderheit

    Zur Selbstbestimmung eines Volkes gehört es, selber bestimmen zu können, ob, was, wann und zu welchen Konditionen es arbeitet.

    Deshalb ist es völlig unannehmbar, dass Unternehmer die Kontrolle über Produktionsmittel dazu mißbrauchen, Bürgern Arbeit als Mittel des Wohlstandserwerbs zu verweigern. Es gibt keine moralische Legitimation für diese Machtfülle in der Hand von Unternehmern.

    Produktionsmittel und Recht auf Arbeit müssen Allgemeingut sein.

    ————————————

    Im heutigen Bundestag existiert keine echte Volkspartei, kein Volkswirtschaftler.

     

     

     

     

    1. "Die AfD setzt sich zwar für den Schutz unseres Landes nach außen hin ein, was löblich und dringend notwendig ist…"

      @Richard, Hochachtung und Hut ab vor deiner Loyalität in Richtung AfD, aber diese Behauptung kann ich nicht teilen. Übrigens, die große Gefahr lauert in unserer Gesellschaft, ja ganz genau dort, wo sich die AfD als alleerstes beweisen soll. Unser(?) Land liegt in Trümmern.

    2. Was wären denn echte Volkparteien?Solche wie die SED? Jeder  Vermögende hat sein Vermögen bereits vielfach versteuert und jeder der etwas vererbt ebenso. Die linken Zugriffe auf Vermögende haben stets zur Bereicherung der Funktionäre und zur Verarmung der Gesellschaft geführt. Die Nationalstaaten vor der EU haben gezeigt, daß die ausgewogene soziale Marktwirtschaft mit Aufstiegschancen für alle das beste Modell für die Entwicklung einer Wohlfahrtsgesellschaft ist. Niemand muß schon deshalb von seinem Reichtum  etwas hergeben weil er mehr hat als andere! Die sozialistische Raub"kultur"die die Räuber reich macht und alle anderen arm, ist rundweg abzulehnen!

      1. "Was wären denn echte Volkparteien?Solche wie die SED?"

        Zugegebenermaßen ist der Begriff "Volkspartei" ein Widerspruch in sich, da eine Partei teilt, also nur die Interessen eines Teils der Bevölkerung im Sinn hat. Eine Partei, die wie der Volkswirtschafter die Interessen des ganzen Volkes verfolgt ist im Grunde keine Partei mehr. Wir müßten also einen neuen Begriff suchen. Deshalb hatte ich den Begriff "Volkswirtschaftler" gewählt.

        Die SED war kein Volkswirtschaftler, da sie nicht die Interessen des ganzen Volkes vertrat, sondern die einer machtgeilen Räte-Klicke, welche um ihres Machterhalts willen das Volk bzgl. ihrer Selbstbestimmung mit Waffengewalt entmündigte und an den Sovjetbesatzer verriet und verkaufte.

        "Jeder  Vermögende hat sein Vermögen bereits vielfach versteuert und jeder der etwas vererbt ebenso."

        Das mag sein. Doch der Umstand, dass man Diebesgut versteuert macht es nicht legitim.

        Das Geld der Vermögenden ist wie bereits erwähnt in den meißten (nicht in allen) Fällen von der arbeitenden Bevölkerung durch Lohndumping a la Zeitarbeit gestohlen, es gehört folglich nicht den Vermögenden – ob sie es versteuert haben ist da irrelevant.

        "Die Nationalstaaten vor der EU haben gezeigt, daß die ausgewogene soziale Marktwirtschaft mit Aufstiegschancen für alle das beste Modell für die Entwicklung einer Wohlfahrtsgesellschaft ist. "

        Ist es das "beste Modell" oder nur ein weniger schlimmes?

        Wäre nicht das beste Modell jenes, was die Einkommensgerechtigkeit zu 100% umsetzt?

        Warum sollten wir uns mit einem suboptimalen Modell zufrieden geben, wenn wir das Optimale haben können?

        "Niemand muß schon deshalb von seinem Reichtum  etwas hergeben weil er mehr hat als andere!"

        Richtig. Aber er muß es hergeben, wenn er es seinen Mitbürgern über Ausbeutung gestohlen hat.

        Denn einen moralisch legitimen Diebstahl gibt es nicht.

        "Die sozialistische Raub"kultur"die die Räuber reich macht und alle anderen arm, ist rundweg abzulehnen!"

        Da haben Sie sicher recht.

        Wir sollten Raub generell ablehnen – egal ob er von Sozialisten oder Kapitalisten verübt wird.

         

        1. Richard, zunächst vielen Dank für deine ausführlichen und zutreffenden Ausführungen. Allerdigs muß ich die als studierter Volkswirtschaftler leider sagen, daß diese auch keine Gutmenschen sind und zu einem großen Teil auch nicht die Interessen des ganzen Volkes im Sinn haben, sondern meistens für ein paar Euro mehr als Angestellte die Profitinteressen ihrer Ausbeuter verfolgen müssen.

          1. Mit "Volkswirtschaftler" meinte ich im verwendeten Zusammenhang auch nicht die studierten VWLler vom Schlage eines Prof. Sinn, sondern einen Idealisten, der eine zielführende Politik für das Wohl des ganzen Volkes macht.

            Insofern war dieser Begriff mißverständlich, doch mir fiel grad kein besserer ein.

            Vielleicht wäre der Begriff "Volkspfleger" sinnvoller.

        2. Sie bedienen sich einer rein polemischen und irreführenden Methode der Argumentation. Sie stellen eine verallgemeinernde durch nichts bewiesene und zu beweisende Behauptung in den Raum und gründen darauf ihre Argumentation. Ohne stabiles Fundament ist das Gedankengebäude jedoch nicht aufrecht zu halten. Ihre verallgemeinernde im Grunde ungeheuerliche  Behauptung jegliches (oder meistens) erworbene Vermögen sei Diebsgut ist eine völlig unvertretbare und unhaltbare  Diskussionsgrundlage. Es handelt sich um eine rein sozialistische Polemik zur Legitimierung von Enteignungen und Spaltung der realwirtschaftlichen Gesellschaft. Wo fängt das Vermögen an? Es gibt immer welche die noch weniger haben. Derzeit plündert man die Gelder der Arbeitnehmerschaft aus den Sozialkassen. Es wird "Einkommensgerechtigkeit" für die Invasoren hergestellt!!  Das sozialistische Modell der destruktiven "Einkommensgerechtigkeit" ist in allen Feldversuchen krachend gescheitert weil der  L e i s t u n g s g e r e c h t i g k e i t  keine Priorität beigemessen wurde. Die Leistungsgerechtigkeit ist die konstruktive und unverzichtbare Schwester der Einkommensgerechtigkeit. Also was bleibt von ihrer Argumentation noch übrig wenn sie sie nicht auf die Unterstellung "Diebsgut" stützen können?

          1. "Die Leistungsgerechtigkeit ist die konstruktive und unverzichtbare Schwester der Einkommensgerechtigkeit."

            Da haben Sie recht.

            Wenn also eine Frau Klatten als Hauptaktionärin von BMW sich Miliardengewinne einsteckt ohne dafür auch nur eine annähernd äquivalente Leistung erbracht zu haben und dafür die Arbeiter bei BMW, die echte Leistung bringen mit Zeitarbeitslöhnen um die Ergebnisse ihrer Leistung betrügt – dann sollte eine Vermögenssteuer das zusammengestohlene Vermögen der Frau Klatten einziehen und an die Arbeiter verteilen.

            "Also was bleibt von ihrer Argumentation noch übrig wenn sie sie nicht auf die Unterstellung "Diebsgut" stützen können?"

            Die um die Ergebnisse ihrer Leistung betrogenen Zeitarbeiter bei BMW sind ein Fakt, folglich ist das Vermögen von Frau Klatten Diebesgut.

            Da muß ich nichts unterstellen. Fakten sind wie sie sind.

            Und Frau Klatten ist der Typus aller Unternehmer, die Zeitarbeiter zu Dumpinglöhnen beschäftigen.

            In Deutschland arbeitet ein Heer von Zeitarbeiter – folglich gibt es als Gegenstück ein Heer von Unternehmern, die ihr Vermögen zusammengestohlen haben.

            Um dieses Unrecht zu korrigieren ist also eine Vermögenssteuer sinnvoll.

            Das ist simple Logik – mit "sozialistischer Polemik" hat das nichts zu tun.

          2. Da sind sie im Irrtum die Frau Klatten und ihr Unternehmen BMW bietet eine Existenzgrundlage für zehntausende Arbeitnehmer. Die Firma BMW ist von tüchtigen Unternehmern mit elitären Fähigkeiten aufgebaut  und ihr Vermögen  erwirtschaftet  worden. Es handelt sich um ihr ureigenstes Privatvermögen das sie in ihrer Familie oder Aktionären nach ihrer Entscheidung aufteilen können. Arbeiter müssen gerecht bezahlt werden aber sie haben kein wie immer geartetes Recht auf das von anderen erwirtschaftete Privatvermögen. Das fundamentale Existenzinteresse des Arbeitnehmers besteht nicht darin anderen etwas wegzunehmen sondern in der nachhaltigen Sicherung seiner Einkommensgrundlagen. Die  revolutionären Enteignungsexzesse der Geschichte haben alle in katastrophalen Hungernöten für das "befreite" Proletariat geendet.

          3. "Die Firma BMW ist von tüchtigen Unternehmern mit elitären Fähigkeiten aufgebaut  und ihr Vermögen  erwirtschaftet  worden."

            Von "tüchtigen Unternehmern" oder von tüchtigen Arbeitern?

            Wer hat mehr Stunden am Aufbau von BMW gearbeitet – Frau Klatten oder die Arbeiter?

            Weiter oben sprachen Sie von "Leistungsgerechtigkeit". Wer hat mehr Leistung gebracht – Frau Klatten oder die Arbeiter?

            Erarbeitet worden ist das Vermögen also hauptsächlich von den Arbeitern – gestohlen wurde es von Unternehmern wie Frau Klatten.

            "Erwirtschaftet" ist da ein Euphemismus für Diebstahl.

            Es gibt keinen moralisch legitimen Diebstahl!

             

          4. Das kann doch alles nicht ihr Ernst sein! Sie gehen offenbar wieder von einer völlig irrealen Unterstellung aus, nämlich daß alle Menschen gleich sind in ihrer geistigen Leistungsfähigkeit, in ihren Talenten und Befähigungen, Charakter und Bildung! Auch die Arbeitsleistung unterliegt einem Wertekatalog der entsprechenden und verschiedenen Befähigungen sowie dem Prinzip von Angebot und  Nachfrage wie auch dem Nutzen für die Gesellschaft. Sind sie mir nicht böse so sehr ich den meisten ihrer sonstigen Kommentaren zustimme die gegenständlichen weisen in Richtung anarchistischen linksextremistischen Irrläufertums.

          5. "Auch die Arbeitsleistung unterliegt einem Wertekatalog der entsprechenden und verschiedenen Befähigungen sowie dem Prinzip von Angebot und  Nachfrage wie auch dem Nutzen für die Gesellschaft. "

            Richtig, es gibt unterschiedliche Arbeitsleistungen, die entsprechend ihrer objektiven Leistung honoriert werden sollten. Dies entspricht dem ideal der Einkommensgerechtigkeit bzw. der von Ihnen postulierten "Leistungsgerechtigkeit".

            Ein Unternehmer sollte folglich nur nach seiner objektiv geleisteten Organisationsleistung bezahlt werden – nicht hingegen aufgrund des Besitzes von Aktien, wie es bei Frau Klatten der Fall ist oder aufgrund seiner Marktposition.

            Der Diebstahl des Unternehmers beginnt folglich ab dem Punkt, wo nicht seine objektiv geleistete Arbeit honoriert wird, sondern er seine Marktposition mißbraucht, um sich anzueignen, was seine Mitbürger erarbeitet haben.

            Zeitarbeit ist so ein typischer Fall von Mißbrauch einer Marktposition, die daraus erzielten Unternehmergewinne folglich Diebesgut.

            Unternehmensgewinne aus Zeitarbeit sind Diebesgut, dass über Vermögenssteuern gemäß dem von Ihnen formuliertem "Leistungsprinzip" wieder an die moralisch rechtmäßigen Eigentümer zurück gegeben werden muß. Denn Gewinne aus Lohndumping sind keine Leistung des Unternehmers, damit widersprechen sie dem "Leistungsprinzip".

            "Sind sie mir nicht böse…"

            Ich bin Ihnen nicht böse, im Gegenteil. Ist doch schön, dass wir mal darüber gesprochen haben!

          6. Richard, Du musst aber auch einsehen, dass ein Unternehmer Verantwortung trägt und bei entsprechendem Schlendrian mit seinem Privatvermögen haftet.

            Und wenn er die meisten Aktien seiner Firma hält, dann deshalb, weil er natürlich auch das Sagen in seiner eigenen Firma haben will. Wenn er schon für den Betrieb haftbar ist, will er auch entscheiden können, was da im einzelnen passiert. Außerdem kann man Aktien auch als Arbeitnehmer halten und Dividende ziehn.

            Ursprünglich waren Gewinne, also Überschüsse aus einem soliden Firmenbetrieb, auch dazu gedacht Kredite zu tilgen und die Firmen zu vergrößern und zu modernisieren. Da kommt dann auch gleich die Politik ins Spiel. In polit. unsicheren Zeiten oder wenn man es, wie unsere Regierung, drauf anlegt erst die mittelständigen Betriebe und dann die Großunternehmen zu zerschlagen, dann fühlt sich kein Unternehmer mehr dazu berufen seine Überschüsse zu investieren.

            Es gäbe da noch einige andere Punkte, die einem Arbeitnehmer überhaupt nicht bewusst sind. Also so einfach, wie du die ganze Sache darstellst ist es in keinem Fall.

            Unsere Mitarbeiter weihe ich von Zeit zu Zeit immer mal wieder ein, von denen will keiner mehr mit uns tauschen. Wenn ich vorschlage "werd doch selbstständig" winken alle ab. Das machen heutzutage nur noch Leute, die da jungfräulich und hoffnungsschwanger reinspringen, aber unter den Etablierten genügt ein Blick und einer weiß vom andern, was er da echt "durchmacht".

            Ehemals Selbstständige, werden auch nicht gerne irgendwo eingestellt. Solche Leute, die es gewohnt sind ihre eigenen Entscheidungen zu treffen, sind nicht überall gern gesehen. Deshalb : einmal selbstständig, immer selbstständig !

            Und wie gesagt, ich kenne im Handwerk einige Firmen, da verdienen die Mitarbeiter viel mehr als ihr Chef – so auch bei uns, man klagt sich halt sein Leid – und das obwohl sie viel weniger Stunden arbeiten und sämtliche Tarifbasierten und/oder gesetzliche Vorteile genießen.

            Und trotzdem gibt es viele Firmeninhaber, die sich im Laufe der Jahre hoch verschuldet haben. Anfangs um die Arbeitsplätze zu halten und später um die Banken zu bedienen. Und nun können sie gar nicht dicht machen, weil dann das schmale Eigentum weg wäre. "Insolvenzmasse" und "Privathaftung" sagt dir was !

            Also, ich stelle fest, viele Leute reden viel und haben wenig Ahnung. Das "Theorie-Praxisgefälle" kennt keine Gnade. Einfach mal ausprobieren !

          7. "Richard, Du musst aber auch einsehen, dass ein Unternehmer Verantwortung trägt und bei entsprechendem Schlendrian mit seinem Privatvermögen haftet."

            Jein. Macht ein Unternehmer pleite, so platzen Kredite der Bank oder Rechnungen bei Zulieferern. Die Banken nehmen zur Kompensation dann höhere Zinsen bei anderen Bürgern und die Zulieferer erhöhen die Preise für andere Bürger.

            Kurz: Den tatsächlichen Schaden unternehmerischen Mißmanagements trägt am Ende der einfache Bürger, weniger der Unternehmer.

            Beim Pleite-Unternehmer ist nichts zu holen, der macht Privatinsolvenz und läßt sich dann obendrein vom Arbeiter, den er ausgebeutet hat via Sozialhilfe aushalten.

            ———————————————

            Stichwort Privatvermögen:

            Der Unternehmer hat zunächst ja praktisch kein Privatvermögen, -woher auch- sondern holt sich das Geld zur Firmengründung von der Bank.

            Das Ziel seiner Selbstständigkeit dabei ist es, leistungsloses Einkommen zu erzielen, in dem er seinen arbeitenden Mitbürgern durch Lohnbetrug und überhöhten Preisen ihr erarbeitetes Einkommen abnimmt, also Mißbrauch einer marktbeherrschenden Stellung.

            Wollte der Unternehmer durch eigene Leistung Einkommen erzielen, so bräuchte er sich nicht selbstständig machen, sondern könnte bei VW am Fließband Überstunden kloppen, bis ihm die Finger bluten. Aber das will der Unternehmer gar nicht. Er möchte an der Arbeit anderer Bürger durch innehaben einer Schlüsselposition partizipieren.

            Sein "Privatvermögen" ist also in den meißten -nicht allen- Fällen primär im moralischem Sinn zusammengestohlenes Vermögen. Nur ein Bruchteil davon ist durch eigene Organisationsleistung im moralischem Sinn sein wirklich verdientes Vermögen.

            Wenn er es also durch eine Pleite verliert, so verliert er hauptsächlich Vermögen, dass ihm gar nicht gehört.

            —————————————–

            Noch ein Wort zu den Bankkrediten des Unternehmers:

            Da der Unternehmer überhaupt kein Geld besitzt, um ein Unternehmen zu gründen -deshalb einen Kredit aufnimmt- ist es völlig unlogisch anzunehmen, das Unternehmen gehöre im moralischem Sinn dem Unternehmer. Ein Denkfehler, der bei Unternehmern weit verbreitet ist.

            Tatsächlich hat auch die Bank kein Geld -woher auch-, produziert sie doch nichts. Sie holt sich das Geld vielmehr als Kredit von der Zentralbank, die normalerweise (nicht im aktuellen System) Eigentum des Staates bzw. des Volkes ist.

            Kommt aber das Geld vom Ursprung her vom Volk, so ist das Volk im moralischem Sinn der Eigentümer des Unternehmens und der Unternehmer der Angestellte des Volkes.

            In Konsequenz hat der Unternehmer kein Recht auf das, was er "Unternehmensgewinn" nennt, denn das Unternehmen gehört ihm ja nicht. Die Erträge müssen also dem Volk zugute kommen. Der Unternehmer hingegen hat ein angemessenes Honorar für seine Organisationsleistung verdient.

            Im heutigen Kapitalismus hingegen ist der Unternehmer ein Erfüllungsgehilfe des Bankiers, dessen Aufgabe es ist, den Bürger um die Ergebnisse seiner Arbeit zu betrügen und diese in Form von Zinsen an den Bankier weiter zu leiten. Bei Aktiengesellschaften hat der Bankier dann sogar den Unternehmer abgeschafft und steckt sich als Hauptaktionär den Unternehmensgewinn alleine in die Tasche – ohne jegliche Gegenleistung.

            Der Unternehmer bekommt für diesen Verrat an seinen Mitmenschen seinen Judaslohn, was im Fachjargon dann "Unternehmensgewinn" genannt wird, jedoch jeglicher moralischer Legitimität entbehrt.

            Der Unternehmer ist damit wie auch Politiker eine Zwischenhirachie in einer Plutokratischen Machtpyramide, an deren Spitze die Finanz-Dynastien der Bankiers stehen. Er ist Opfer und Täter zugleich.

            Dieses System sollten wir durch eine grundlegende Reform unseres Staats-, Finanz- und Wirtschaftssystems beenden, bei dem Unternehmen herkömmlicher Art und Banken abgeschafft werden und ein neues System etabliert wird, bei dem Einkommensgerechtigkeit die Primär-Direktive ist.

            Abschließend möchte ich betonen, dass das Geschriebene nicht auf Dich gemünzt ist, da es nicht meine Absicht ist, Dich anzugreifen, zumal ich Deine beruflichen Verhältnisse ja auch gar nicht kenne. Meine Ausführungen sind allgemein gemeint und sollen die Verhältnisse in unserem System beleuchten.

          8. hm… also was du da zum Teil beschreibst, ist nichts anderes als ein ganz normaler Geldkreislauf. Natürlich kann man den ausschlachten bis zum geht nicht mehr, alles hat mit allem irgendwie zu tun.

            Ich will nur noch sagen : der Arbeitnehmer verhandelt vor Einstellung seinen Stundenlohn, damit ist seine Leistung abgegolten. Sicher, wenn dem Arbeitgeber mehr bleiben würde, kann er auch höhere Löhne gewähren. Dann steigen eben die Preise und das Ganze hat sich relativiert.

            Man kann es drehen und wenden wie man will, Fakt bleibt : Der tatsächliche Ausbeuter ist am Ende aller Verteilsysteme, der Zins für lau !

  12. Da gehen die Meinungen wohl auseinander, alles ist Ansichtssache.

    Fakt ist, die AfD wird im Bundestag gebraucht und das sie jetzt dabei ist, ist gut ! 

    1. Emma, Fakt ist, daß bei dem transatlantischen Machtgefälle eigentlich gar kein Bundestag gebraucht werden würde. Aber man traut sich (noch) nicht, die demokratische Fassade einzusparen, obwohl dafür etliche Milliarden verbraten werden. Eine Art moderner Kolonialverwaltung mit selbstverwalterischen Elementen in den weniger wichtigen Bereichen erschiene bei der derzeitigen Position Deutschlands in der transatlantischen Hackordnung eigentlich völlig ausreichend.

      Die Afd gehört dazu. Ich weiß, es ist hart, wenn man merkt, daß man beschi..en worden ist.

    2. Der Bundestag gehört in dieser Form komplett aufgelöst und das Wahlsystem richtig gestellt. Jeder Sitz im Parlament sichert für die darauf ruhenden Arschbacken sicheres Einkommen und Esixtenz, sonst nix. Keine(r) der bunten Herrschaften sieht sich verpflichtet nach Moral und Gesetz zu handeln. Die Wählerwünsche sind schon nach dem ersten Einchecken an der Pforte Geschichte… Was in den Köpfen bleibt ist es nur Parteietreue und Kampf um Diätenerhöhung.

  13. Die angebliche Alternative steht sich am meisten selbst im Weg

     

    Anstatt sich darauf zu konzentrieren, unser deutsches Volk von sich zu begeistern, indem sie ihrem Namensanspruch gerecht wird und sich als eine echte Alternative für Deutschland zeigt, zerfleischt sich die angebliche Alternative lieber selbst. Der Grund dafür? Noch nicht einmal schnöde Machtgier und persönliche Feindschaft, sondern das Verlangen mancher angeblicher Alternativer den Parteiengecken, der Lügenlizenzpresse und am Ende gar den Anti- und Amifanten – anders kann man den Versuch den Rasentisch den angeblichen Alternativen verbieten zu lassen nun wirklich nicht erklären – zu gefallen. Eine wahre Alternative für Deutschland kann diesem Gezücht aber nimmermehr gefallen, weil dieses gegen Deutschland als Land der Deutschen ist. Möge das Fußvolk der angeblichen Alternativen diesem Unfug ein Ende machen und die Angepassten und Umerzogenen aus den Ämtern und Würden entfernen, damit die angebliche Alternative endlich zu einer wirklichen Alternative für Deutschland werden kann…

     

    Im Übrigen bin ich dafür, daß der Euro zerstört werden muß!

     

  14. @Volker

    Ja, genauer gesagt kosten uns die feinen Herrschaften in Berlin jährlich 50 Millionen 

    – und das dafür das sie uns Merkels Gästen zum Frass vorwerfen wollen .

    Die AfD orientiert sich an dem Grundsatz " Deutschland zuerst"  nicht aber die anderen etablierten Parteien die alle unter Merkels Fuchtel stehen. 

    Unser Land wird seit Jahren nur noch verwaltet, es wird Zeit das es wieder Mal im Interesse des deutschen Volkes regiert wird und nicht der EU Eliten !  

  15. Unglaublich, sind das die Fachkräfte die wir angeblich dringend brauchen ?!

     

    Guckst du : Politikstube: 

    Polizeibekannter Bahnhofs-Toilettenmitarbeiter aus Ghana schließt eine Kabine auf – begrapscht eine Frau (im Dortmunder Hauptbahnhof).

     

  16. Ist doch erstaunlich: Wie die AfD es macht, macht sie es verkehrt: Erst wirft man ihr vor, sie wolle ja "nur" Oppositionspartei sein und keine wirkliche Verantwortung übernehmen und echt was verändern, … Jetzt WILL sie es, da wird ihr auch DAS vorgeworfen… Merkt ihr eigentlich noch was???!!!!!  Außerdem kann man Weidel uhnd Petry nun wirklich nicht in einen Topf werfen. Petry wollte SOFORT in die Regierung und sofort alle unter ihre Knute zwingen, und Alice Weidel ist m.E. ein sehr ehrlicher und kollegialer Mensch und will einfach SO SCHNELL wie MÖGLICH so VIEL WIE MÖGLICH verändern und zum Guten wenden !

    1. Nee Ira, DIE merken nichts mehr !

      Da braucht nur irgendein Bezahlschreiber einmal kurz Auswurf husten und sie stürzen sich wie eine hungrige Meute drauf, inhalieren die Grütze, suhlen sich drin und rotzen hinterher. Es ist echt widerlich mitanzusehen.

      Muss man sich mal vorstellen : erst wählen sie die AfD, dann wird die drittstärkste Kraft und die Primaten haben nichts besseres zu tun, als sie augenblicklich in der Luft zu zerreissen, sobald sie mal was äußern, was den Herrschaften nicht nach dem Mund geschneidert erscheint.

      Das Ganze verbuchen sie dann unter "Solidarität" !

      Total paradox, verrückt und abgedreht !

      Fragt man nach Beweisen für ihren ganzen Rotz, kommt noch mehr Rotz. Dann haben "stolz-rationale" Männer plötzliche, unwiderlegbare Ahnungen, Inspirationen und so Gefühle. Dass sich der Prozess meist auf weibliche Parteimitglieder bezieht, spricht noch eine ganz andere Sprache, aber mal ehrlich : kann man was anderes erwarten ?

       

      1. Es sind auch Auftragsschreiber darunter! Aber man kann es drehen und wenden wie man will die Wortspende Weidels, sollte sie so erfolgt sein wie gemeldet, ist zum jetzigen Zeitpunkt politisch nicht besonders klug.  Was verwunderlich ist weil man Weidel sicher nicht Unklugheit unterstellen kann. Eines ist jedenfalls sicher eine Mehrheitsbringer-Partei für eine der Altparteien wird nicht gebraucht abgesehen davon, daß diese Rolle schon von der FDP besetzt ist. Deutschland braucht eine deutlich rechtsnationale Partei als Gegengewicht zu den linksinternationalen Zerschlagungsparteien! Es ist zu hoffen, daß bei dem Parteitag der AfD eine demokratische Richtungse ntscheidung getroffen wird. Eines ist jedenfalls auch klar daß einige der innerparteilichen Höcke-Gegner ihn deshalb nicht wollen  weil er den Altparteien ein Dorn im Auge ist und das ist inakzeptabel!

        1. und, war Thatcher etwa nicht genug rechtskonservativ ?

          Ist doch gut, wenn sich unsere AfD-First Lady die eiserne zum Vorbild nimmt.

          Das ist mir hier alles viel zu paradox. Erst heißt es "wir brauchen starke Führungskräfte" und dann ist es auch wieder nicht recht.

          Ei, backt euch doch welche !

          1. Gegen Thatcher habe ich höchstens da und dort etwas einzuwenden aber generell nicht. Sie hat Englands Industrie durch die Entmachtung der Gewerkschaften gerettet andernfalls wäre England dort gelandet wo sich heute Italien und Frankreich befindet. Ihr politischer Mut, ihre Entschlossenheit und Konsequenz sowie "England First" ist beispielgebend.

  17. Weidel will die AfD 2021 in die Regierung führen ?!

    Wird mit einer Jamaika Koalition und einer grünen nach linksgerichtete Führungskraft ( Merkel) nicht schwer sein ! 

     

  18. Was mir als AFD Wähler nicht schmeckt, ist Frau Weidels Aussage, "Es ist jedoch klar, dass lediglich die Union als potentielle Koalitionspartnerin für die AfD infrage kommt.", ausgerechnet die CDU = Merkel, die Ober-Verbrecherin, die Blut an ihren Hände kleben hat!

    Kann ich schwer nachvollziehen, klar, gibt es in der AFD viele ehemalige CDU Politiker, trotzdem ist die Partai CDU für mich ein rotes Tuch!

    Am besten wäre es, wenn die AFD genug Stimmen erhalten würde, um ALLEIN eine Koalition zu bilden. Dann noch lieber mit der FDP zusammen, die sind sowieso Arschkriecher, die tun, was man will, wenn sie an der Macht bleiben können.

    CDU ist für mich der letzte DRECK.

     

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