Eine Untersuchung von JPMorgan zeigt: viele US-Städte stehen kurz vor der Pleite. Vor allem der Schuldendienst und die Pensionen sorgen für massive Finanzprobleme.

Von Marco Maier

Eine Untersuchung der US-Großbank JPMorgan zur finanziellen Lage der größeren US-Städte zeigt: Es sieht für viele von ihnen sehr schlecht aus. Nicht nur Chicago oder das immer wieder in den Schlagzeilen stehende Detroit befinden sich in einer finanziell äußerst schlechten Lage, auch diverse andere Städte quer durch das Land.

Von Ost nach West sind dies beispielsweise Providence, Jersey City, Pittsburgh, Atlanta, Baton Rouge, Minneapolis, Houston, Dallas, Fort Worth, San Antonio, Austin, Lubbock, Omaha, El Paso, Phoenix, Los Angeles, San Jose, Oakland, Sacramento, Portland und Honolulu. Dies zeigt auch folgende Karte der Bank:

Dabei bewertete JPMorgan jede größere Stadt in den Vereinigten Staaten danach, wie viel Prozent des jährlichen Budgets dafür benötigt werden, um die Zinsen für die Schulden, die Pensionszahlungen und andere Unterstützungsleistungen (z.B. für die Gesundheitsvorsorge) für die Altersvorsorge zu decken. Besonders schlimm ist die Lage in Chicago, wo mehr als 60 Prozent der Steuern dazu verwendet werden müssen, um den Schuldendienst zu leisten und die Pensionen bezahlen zu können. Rund ein Dutzend weiterer Städte liegt bei über 50 Prozent Anteil beim Budget.

Loading...

Natürlich haben die Banker auch gleich ausgerechnet, wie groß die Finanzierungslücke ist. Demnach müsste beispielsweise Chicago die Steuereinnahmen um 27 Prozent erhöhen, um die Lücke aufzufüllem, Pittsburgh immerhin noch um 20 Prozent. Bei den Pensionsverpflichtungen müsste Honolulu die Beiträge um sagenhafte 76.121 Prozent erhöhen, um diese decken zu können, Houston zum Beispiel um 772 Prozent. Die Zahlen gibt es in der folgenden Grafik:

Wie man auch sieht, haben Chicago (105), Dallas und Phoenix (je 101), sowie Pittsburgh (93) das höchste Pleite-Risiko der untersuchten größeren US-Städte. 13 weitere Städte befinden sich auf den direkten Weg in den finanziellen Kollaps, wenn sich nicht bald etwas an der Lage ändert – wovon allerdings nicht auszugehen ist.

Unterstützen auch Sie die Medienvielfalt! Vielen Dank!

Wir brauchen ihre Unterstützung!

Liebe Leser, wenn Sie keine Premiumartikel lesen möchten, aber uns dennoch unterstützen wollen, dann können sie das auch mit einer Spende auf unser Bankkonto tun. Fragen Sie per eMail: [email protected] nach den Bankdaten oder übersenden Sie einen Unterstützungsbeitrag einfach per Paypal. Danke für Ihre Hilfe!

Loading...

29 thoughts on “USA: Viele Städte stehen vor dem Konkurs”

  1. Anderes Thema:

    Es gibt Hinweise, dass der Attentäter von Las Vegas vor der Tat ein IS-Video aufnahm.

    Seltsam war ja auch wie Trump immer wieder betonte, dass der Täter schwer psychisch gestört sein soll. Er hat dies in mehreren Statements wiederholt. Daneben seine seltsame Aussage "von der Ruhe vor dem Sturm"! Wenn der Täter so schwer gestört war, wie konnte er so professionell das Attentat durchführen?

    Wahrscheinlich wurde die Wahrheit eher aus Sicherheitsgründen unterdrückt, vor der Angst eines großen Bürgerkrieges oder gar Weltkireges.

    Siehe Link:

    https://philosophia-perennis.com/2017/10/06/las-vegas-isis/

  2. Man sieht 's ja wieder einmal: Es geht  nichts über den Kapitalismus.  Es geht eben nichts über ein System, wo das Kapital die Politik "Gassi führt". Das Kapital kauft sich die Politiker und die Politiker verkaufen ihr Volk. Es war zwar immer so -, aber warum wartet das Volk stets so lange ab, bis nichts mehr geht ? Bei Kohl hat man so lange gewartet bis Stillstand -, bei Merkel erwartet man sogar den Niedergang.  Nachkriegszeit Adenauer – Trennung Deutschlands – Kohl verfluchten Euro – bei Merkel Verrohung Deutschlands – noch Fragen ?

    1. Die Verrohung Deutschlands fing bereits 1989 nach dem Mauerfall an. Ein Reporter der FAZ sagte mal in einer Talk-Show, dass die Medien gleich nach der Wende von der Politik indoktriniert wurden, nicht über die Gräueltaten in Ostdeutschland zu berichten. Die Steuerzahler im Westen könnten sonst vielleicht unangenehme Fragen stellen, für was dann die täglichen Milliarden in die Zone gut wären, wenn man den Charakter dieser Leute mit Geld nicht zum Guten wenden kann. 

       Yonas Endrias (Menschenrechtler aus Berlin): "Die meisten Angriffe kommen nicht von Skinheads, sondern von scheinbar ganz normalen Menschen".  Und was macht solche "ganz normale" Menschen zu Massenmördern?

       Die fürchterlichen Szenen in der Plattenbausiedlung in Rostock-Lichtenhagen im August 1992 war eben gerade nicht neu für Ostdeutschland, sondern Bestandteil der Kultur. Dieses abgrundtiefe Böse, 45 Jahre lang in der DDR anerzogen, bekommt man aus den Köpfen dieser Leute auch nie wieder raus. Es ist Bestandteil der Kultur.

       Ein Großteil der DDR-ler hat seine anerzogene Atrozitäten bis heute nicht geändert. Das Ergebnis sind "kranke und böse Gehirne", die resistent für psychiatrische Behandlungen sind.

      Nicht umsonst warnen große internationale Reiseführer eindringlich schon vor einem Besusch in Ostdeutschland. Die Zivilisation hört gleich hinter der Zonengrenze auf.

      1. Siegfried, das seh ich ganz genauso und ich sag es immer wieder : Der Mauerfall war eine seit langem geplante Aktion !

        Diese sozialistisch indoktrinierten Ostdeutschen sind die Vorhut für den Weltkommunismus im Westen.

      2. Einem – "kranke und böse Gehirne" – entspringt dieser Kommentar.

        Wahrscheinlich kommt es aus diesem kleinkarierten Guckloch, welches Sie als Ihre Weltsicht wähnen, dass diese infantiele Veralgemeinerung hervorbringt. Ganz offensichtlich konne ich an unseren ostdeutschen Mitmenschen wesentlich mehr Qualitäten erkennen, als das bei Ihnen der Fall zu seien scheint. Ich vermute, dass Ihre Leistung zu einem Wachstum westlicher Gefilde nicht besonders goss ist. Es dürfte wohl einer Hybris geschuldet sein, die sich auf den Leistungen ihrer Mitmenschen tummelt.

        1. stell dich und deine Leistung erst mal vor, bevor du mich einer kleineren bezichtigst und dann werden wir sehn, was dran ist an deiner großen Klappe.

          1. Ohhh, interessant. Mir ist nicht bewusst, dass ich mich auf Ihren Kommentar bezogen habe.

            Aber ich kann mich an Sie erinnern. Ein Hans Dampf, oder in diesem Fall Dampfin in allen Gassen.

            Also kein wirklicher Grund, dieser Schnappatmung länger als nötig zu frönen. Auf Ihre Kommentare würde ich eh nicht eingehen.

            Danke und guten Abend.

      3. Siegi, alter FAZ verbildeter Wessi. Hast noch nicht bemerkt das eurem Politik und Medienkartel die Deutungshoheit abhanden gekommen ist. Ihr euch nurmehr noch mit euch selbst unterhalten und verarschen könnt. 

        Geh und schreib deine Beiträge bei der FAZ. Deren Leser glauben das. Die können auch garnicht anders, Kognitive Dissonanz. Verursacht Kopping bis hin zu Burn-out. Du solltes mehr auf dich und deine Gesundheit achten.✌

      4. Wenn der marxistische „BRD“-Troll „Siegfried Bauer“ von „Gräueltaten in Ostdeutschland“ spricht, dann meint er nicht die Greultaten des Vertreibungsholocaust oder die Untaten des SED-Regimes, auch nicht die Belästigungen und Untaten des Asylantenmobs gegen die Einwohner von Rostock-Lichtenhagen, die alle VOR den dann folgenden Krawallen stattfanden!

        @Mona Lisa

        Hier für die noch mal die beiden letzten Sätze aus dem „Beitrag“ des antideutschen Hetzers „Siegfried Bauer“:

        „Ein Großteil der DDR-ler hat seine anerzogene Atrozitäten bis heute nicht geändert. Das Ergebnis sind ,kranke und böse Gehirne‘, die resistent für psychiatrische Behandlungen sind. Nicht umsonst warnen große internationale Reiseführer eindringlich schon vor einem Besusch in Ostdeutschland. Die Zivilisation hört gleich hinter der Zonengrenze auf.“

        Sehen Sie das wirklich „ ganz genauso“?

          1. Nein, so betrachtet kann man es nicht genauso sehn !

            "kranke und böse Gehirne" kam mir gleich reichlich übertrieben vor. Wie gut, dass Du aufpasst !

  3. Mann, wie dreist !

    JP Morgan, eine der ersten Zinswucherbanken der Langfinger errechnet neue Steuerlasten um zuallererst die Zinslast zu bedienen !

    Mann sollte sie umgehend aufknüpfen !

  4. Das ist doch nichts neues der Untergang von Amerika wurde schon lange eingeläutet Irgendwie scheint der Völkermord an den Indianern sich jetzt zu rächen und das zu Recht.

  5. Bevor wir alle über den Jordan gehen sollte man langsam einsehen: Der "freie" Kapitalismus "hat verloren". Nicht, dass das Geld nicht vorhanden wäre. Es findet nur keine Umverteilung statt. Sagt selbst der IWF und das will was heissen.

     

  6. Von den inneren Stärken und Schwächen der VSA

     

    Die VSA sind schon ein recht komisches Gebilde und so sind deren innere Schwächen zugleich auch deren Stärken und umgekehrt. Durch die weitgehende Durchsetzung der nordamerikanischen Marktspinnerei – also dem Glauben an den „freien“ Markt als wundertätiges, allwissendes Wesen – als der einzig wahren Weltanschauung, sowohl bei den Reichen als auch den Armen, haben es die VSA dahin gebracht, daß sich alle als ihres Glückes Schmied verstehen und man von der Regierung nichts erwartet. Eine liberale Regierungskomödie, bei der sich die Bankenhandpuppen munter abwechseln, tut ein Übriges. Dies alles erlaubt es den Herren der VSA das Volk, wie kaum ein anderes, für sich im Hamsterrad laufen zu lassen. Doch hat dieses Freiheitstrugbild eben auch seine Schattenseiten: Jeder echte Zwang ist der Regierung unmöglich. Dies zeigte sich während des Vietnamkrieges, während dem es die VS-amerikanischen Regierung nicht vermocht hat, ihre Soldaten zu disziplinieren und ihre Volk im Zaum zu halten.

     

    Im Übrigen bin ich dafür, daß der Euro zerstört werden muß!

  7. Hyper Inflation ick hör dir trappsen. Hier wie dort das gleiche Spiel.

     

    Das Spiel ist aaauuus! Das Spiel ist vorbei! Deutschland hat ………..?

  8. So viel besser sieht es bei uns auch nicht aus, wo doch eine Vielzahl an Kommunen bereits im Herbst das Steueraufkommen des nächsten Jahres ausgegeben haben. Insbesondere in Niedersachsen konnten Bundeszuschüsse ( bei williger Aufnahme von Einwanderermassen) manche Kommune vor der Pleite bewahren.

  9. Eine Lösung wäre hier…
    Zu diesem Video muss gar nicht viel gesagt werden. Das ist die Zukunft der Arbeit, und wir sind dort ganz nah dran   https://www.youtube.com/watch?v=xcB5IvmLCuY

    Habs diese Woche zwar schon mal geschrieben, aber keinen interessiert's, weil alle noch viel zu "geldGIERig" sind und denkt "wird schon nix passieren; so wie bisher wird's ewig weitergehen". Aber irgendwann ist auch Schluss mit der Knete und dann wird's mächtig knallen. Falls dann noch ein paar Menschen überleben, wie soll ihr Leben OHNE Job und OHNE Kohle weitergehen?! Wer soll diese Menschen finanzieren? Der Roboter… Also auf in die Unabhängigkeit.

     

    1. Ich denke, dass es interessant wird, wenn uns die Realität einholt.

      Angst vor so einem Szenario habe ich persönlinch nicht. Im Gegenteil. Es könnte die Möglichkeit sein für die Menschheit sich, zu emanzipieren.

  10. HKillery Clintons Parasitenpartei "Demokraten" und ihre Hintergrundbankster haben doch wohl genug abgezockt, um die Schulden zu begleichen? Auch Zocker Soros könnte einige Milliarden beisteuern, da er ja auch den Krawallmachern in Ferguson 5000 Dollar Monatslohn bezahlt hat, wie zufällig an die Öffentlichkeit gedrungen ist.

  11. Es gibt in den USA auch Dörfer, die schuldenfrei sind. Dort ist…

    ….Arbeitslosigkeit 0,0%

    …Verschuldung der Haushalte 0.0%

    ….Eigenheimquote 100%

    …hohe Liquidität der Bürger.

    Wie diese Dörfer heißen? – Armish-People.

    Ironie der Geschichte: Mitten in den vom Kapitalismus herabgewirtschafteten USA lebt eine Gemeinde, die dem Rest der Bevölkerung vormacht, wie eine Gesellschaft ohne Zinzsystem und Unternehmertum funktioniert.

    Armish – eine Gesellschaft ohne Kapitalakkumulation.

    Bankiers und Unternehmer sind die Krätze der Gesellschaft! Sie bereichern sich an der arbeitenden Bevölkerung, bis sie diese restlos ruiniert haben.

    Banken und Unternehmertum sind eine Form gesellschaftszerstörender Asozialität.

    Die Armish beweisen, dass die an unseren Unis gelehrte Volkswirtschaftslehre gequirllter Bockmist ist.

    Die Gesellschaft funktioniert ohne Banken und Unternehmer viel besser als mit!

    Kredit kann sich die Gesellschaft auch selber in Form von Arbeit geben und Arbeit kann man auch gemeinschaftlich ohne Unternehmer organisieren. Die erarbeitete Wertschöpfung wird dann auf alle arbeitenden Köpfe gerecht verteilt.

    Armisch People – wenn Einkommensgerechtigkeit Realität wird!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.