Die Grünen fliegen offensichtlich aus dem Parlament. Eine Rückkehr aufs politische Bundesparkett wird schwierig. Aber daran sind sie selbst Schuld.

Von Michael Steiner

Die Nationalratswahl 2017 war für die Grünen ein Debakel. Nur noch 141.959 Menschen oder 3,32 Prozent gaben der Partei bei der Urnenwahl ihre Stimme. 2013 gab es noch fast 583.000 Stimmen für die Partei. Selbst das zu erwartende leichte Plus bei den Brief- und Wahlkartenwählern wird dies kaum so weit ausgleichen können, dass die Partei über die Marke von vier Prozent rutscht. Für die Partei selbst ist das ein Desaster.

Für den Niedergang sind die Grünen jedoch selbst verantwortlich. Einerseits hatte man das Urgestein Peter Pilz vergrault, andererseits versprüht die neue grüne Führungsspitze auch nicht gerade so etwas wie Elan und Sympathie. Der Absturz auf weniger als ein Drittel der Stimmen ist hierbei absolut hausgemacht.

Wer faktisch nur eine Politik für irgendwelche Minderheiten betreibt, die Mehrheitsgesellschaft mehr oder weniger ständig mit verbalen Schmutzkübeln übergießt und eine Open-Borders-Politik vertritt, darf sich über eine solche Abstrafung nicht wundern. Und wenn man bedenkt, dass inzwischen selbst die jüngeren Frauen offenbar eher zur FPÖ als zu den Grünen tendieren (was 2013 noch nicht der Fall war), kann man sich vorstellen, was der Grund dafür ist: die Massenimmigration ab 2015 infolge der Migrationskrise und die ganzen sexuellen Übergriffe seitdem.

Zudem wird ihre Arbeit in den Landesregierungen offenbar entweder nicht wirklich wahrgenommen, oder einfach nicht guotiert. In den westlichen Bundesländern Vorarlber, Tirol und Salzburg, wo sie mit der ÖVP koalieren, hagelte es genauso massive Stimmenverluste wie im rot-grünen Wien oder im Schwarz-Rot-Grünen Kärnten. Wäre die dortige Regierungsarbeit so gut, sähe es für die Grünen auch bei der Nationalratswahl deutlich besser aus.

Doch während SPÖ und ÖVP im Falle von Wahlverlusten ihre Leute irgendwo in den ganzen Institutionen der zwischen Rot und Schwarz aufgeteilten Republik unterbringen (und quasi zwischenparken) können, haben die Grünen keine solchen Möglichkeiten. Eine Rückkehr der Grünen aufs politische Parkett Österreichs in fünf Jahren wird schwierig. Vor allem auch deshalb, weil sie wohl auch bei den nächsten Landtagswahlen (2018: Tirol, Kärnten, Niederösterreich und Salzburg) teils herbe Niederlagen erleiden könnten – auch wenn die Konkurrenz durch Peter Pilz wahrscheinlich nicht gegeben sein dürfte.

Fazit: Die Nationalratswahl 2017 war wahrscheinlich der Anfang vom Ende der Grünen. Einer Partei, die sich in Österreich wohl selbst überlebt hat.

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29 KOMMENTARE

  1. Na die Grünen werden die 4% Hürde schon packen, da kommen auf wundersame Weise schon ein paar Stimmen dazu….Wir san jo in da EU, da gehts halt so "demokratisch" zu!!!

    • …da waren die Ösis wohl ähnlich "deppert" bei der Wahl, wie ihre deutschen Nachbarn !!!

      Ihr habt nix gelernt! …und "Weiterso" gewählt mit Eurem kurzen Abiturienten von der österreichischen CDU. Die eingesessenen Eliten werden sich den Jüngling und Euroversteher schon biegen und kürzen, wie sie es brauchen.

      Oohhh… und der schreckliche "Rechtsruck" in Austria zeigt der Welt deutlich, wo des Führers Wiege wirklich stand 🙂 

      • Ja das stimmt mit dem Kurz und den depparten ösis.

        Nur san immerhin 26% net deppart,…..Und bei eich 6%…….

        Und den Kurz haben sie schon geformt–ist ja ein Soros Agent!

        Quasi ist der Shorty der österreichische Macron!!!

         

        Lg

        Austriak

         

        Ps: gehts da jetzt bessa?

        • Das ist der schiere Neid, der GEZwungener und ein paar andere auffrisst. Wurscht, was Kurz wirklich für eine Agenda im Sinn hat, mit Strache im Genick und ohne die Grüninnen wird er sich sehr, sehr hart tun.

          Ein paar Deutschen bereitet es halt körperliche Schmerzen, dass die Schluchtenscheißer gezeigt haben, dass sie deutlich mehr draufhaben als die Piefkes. Seit Jahren wird dort nur gejammert und sich in diversen Kommentarbereichen ausgekotzt, während der dumme Ösi hergegangen ist und was GETAN hat dagegen. Dass das in Herrenmenschenhausen nicht so gut ankommt, ist schon klar, war man sich beim Ösi doch nie sicher, ob der wirklich schon vom Baum runtergeklettert war und schon aufrecht gehen konnte.

          Und wenn Kurz nicht pariert, wird der Ösi wieder was tun – der jammert halt nicht, sondern packt an. Und deshalb wird es Ösistan immer noch geben, wenn Deutschland als Klein-Somalia mit Pauken und Trompeten untergangen ist. Tja… 😉

      • @GEZwungener

        Und noch was für dich!! Weilst so lieb bist…..

        ZUM TEIL UNFASSBARE ENTGLEISUNGEN

        Deutsche Mainstream-Medien verspotten Österreichs Wähler……

        Die Stimmen der Nationalratswahl sind noch nicht einmal endgültig ausgezählt, da beginnt im ARD-Morgenmagazin (MOMA) bereits das Wähler-Bashing, weil sich die deutschen Medien offenbar schwer damit tun, das gute Wahlergebnis der konservativen Parteien zu akzeptieren.

        https://www.wochenblick.at/deutsche-mainstream-medien-verspotten-oesterreichs-waehler/

        Servus!

        • MOMA ist ein riesen Schmäh, woast scho, oda?

          AUSSERDEM san ned 26% der Ösis nua a weng oda ned deppert! Es sind 21% (bereinigt um 80% Wahlbeteiligung). Do schaugst mei Liaba, ha?

          Wenn Ihr Euren Soros-Lehrling nicht in die Spur bekommt, werden wir wohl wieder die Schlagbäume niederbrechen müssen und nach Wien durchmarschieren 🙂 Der Orban kommt von Osten rein und zusammen mit den besagten 21% echten Österreichern wird dann durchgeräumt.

          Die Habsburger würden sich im Grab umdrehen, wenn sie wüßten, was Ihr aus deren Headquarter gemacht habt… eine orientalisch grün-rote Kloake !

  2. Hoffen wir das sie es nicht schaffen.Und wenn doch,dann eben nächstes mal.Hochmut kommt vor dem Fall-auch in Deutschland.Hier dauert es halt noch etwas.Auch hier in Deutschland ist es mit den Symphatiewerten der Führungsgrünen nicht weit her.Allenfalls der Boris Palmer und der Winfried Kretschmann können da überzeugen.

    Ganz schlecht sieht es im Norden aus wo solche von Berg einen frösteln lassen.Diese Politik gegen das eigene Volk wird sich nicht halten lassen.Selbst die größten Schnarchnasen kapieren das irgendwann.

    • Ich werde das Gefühl nicht los, dass selbst im hirnentkernten Germoney die Grünen viel dichter an der 5%-Hürde waren.

      Das Volk der mitteleuropäischen Resterampe wird zusätzlich zur Indoktrination, die weltgeschichtlich ihresgleichen sucht, auch noch beschissen, das eine Hühnerleiter geradezu sterilisiert dagegen wirkt. 

  3. Gut so, wir brauchen keine Gender und anti-europäische Partei die alles andere als grün sind – und nur die Islamisierung von Europa wollen. 

    • Tja, Emma, so ist es nun mal im Herbst. da wird alles Grün ganz schnell welk. Kurze Zeit (leider) bunt. Abber dann: ein frischer Wind weht und es wird zu dem was noch keiner warnehmen will solange es noch grün ist: es fällt runter und nun sieht Jeder: ES IST MIST !!

  4. Die Merkel Union sollte den Untergang der grünen Subversions- und Zerstörerpartei genau anschauen. Das ist der Weg der vorgezeichnet ist wenn man eine staats-und volksverräterische Politik betreibt. Auf Dauer kann man die Menschen nicht blödschwätzen.

  5. Übrigens ist der Untergang der Grünen in Österreich auch der innerparteilichen protektionistischen Emanzenpolitik zuzuschreiben. Die Grünen haben einige besserqualifizierte Männer in ihren Reihen die nicht zum Zuge gekommen sind weil die vergleichsweise minderqualifizierten Partei-Suffragetten (Lunacek & CO) die Macht ergreifen wollten. Bei Pilz sind sie an den Falschen geraten!

    • Nachtrag: Ihre zersetzerrischen Quoten sind ihnen nun selbst auf den Kopf gefallen! Sonst schädigen sie die Wirtschaft mit diesen Aktivitäten. Wer dem andern eine Grube gräbt………………….!

  6. Die Grünen sind der Politische Sonder – Abfall in der Parteienlandschaft, den niemand braucht und haben will.

    Die Grün-Faschisten haben die Einheimischen wie ein unnützen Ballast behandelt und die Migranten den Ar… geleckt.

    Die Grün-Faschisten haben ihren verdienten Lohn eingefahren und das ist Gut so!!!!!!!!!!

    Hoch lebe die Niederlage der Grün-Faschisten und die anderen unbelehrbaren Etablierten werden ihnen folgen.

    • ………sie haben mir voll aus der Seele gesprochen, die Grünen sind die neuen Faschisten , feige, hinterhältig, boshaft , verblendet und die schlimmste scheinheilige Spezies die es auf dem Erdball gibt, vollgestopft mit Selbsthass und geheuchelter Nächstenliebe,meist in Nadelstreifen, und auf Staatsdienerposten zu finden, meist treten sie in Rudeln auf, und bei vielen Aktionen ihrer Redelsführer, Roth, Kotzemir u.s. w. gegen diejenigen die Ihre Indendität, Geschichte und Werte bewahren wollen zu finden, weg mit dem Müll.

  7. Von der Aufgabe der Grünlinge bei der liberalen Selbstständigkeitskomödie

     

    So wie die schwarzen Scheinbewahrer dem Volk scheinchristliches Bewahrertum vorgaukeln und die rote Heuschreckenpartei sich fälschlich als Arbeiterpartei ausgibt, so haben auch die Grünlinge bei der liberalen Selbstständigkeitskomödie, die die hiesigen Parteiengecken, auf Geheiß des VS-amerikanischen Landfeindes, dem Volk vorspielen, ihre Aufgabe. Wobei es Aufgaben besser trifft: Denn die Grünlinge bemächtigen sich gar vieler Dinge und verkehren sie meist ins Gegenteil, immer zum Nutzen der VSA. So stellen sich die Grünlinge gerne und oft als Vorkämpfer des Naturschutzes dar, reißen sich für selbigen aber meist kein Bein heraus. Ähnlich ergeht es dem Pazifismus, um den sich die Grünlinge mit dem Marxismusüberrest zanken, hier vermögen es die Grünlinge übrigens den VSA im Namen des Pazifismus Heerfolge gegen Serbien und Baktrien zu leisten. Und der Verbraucherschutz rundet das Ganze ab und so gaukeln die Grünlinge dem Volk vor, daß sie gegen das Freihandelsabkommen mit den VSA wären.

     

    Im Übrigen bin ich dafür, daß der Euro zerstört werden muß!

     

  8. Die ganze Misere in Europa von Schweden bis Sizilien ist auch zu großen Teilen grüner Politik geschuldet. Es ist gut das sie endlich aus den Parlamenten fliegen. Gut für die europäischen Völker. Schlecht für die Eroberungspläne des Islam.

    • Man muß immer wieder erwähnen, daß die Grünen noch nie vom Wähler legitimiert worden sind in dem Ausmaß (verderblichen) staatspolitischen und gesellschaftlichen Einfluß auszuüben wie sie es bis heute tun. Die sozialistischen und  konservativen Parteien sowohl in Österreich als auch in Deutschland haben diesen demokratisch unangemessenen und zerstörerischen  Einfluß zugelassen, unterstützt und befördert. Merkel setzt seit einigen Jahren nurmehr grünsubversive Politik um. Daher wird man diese Politik nur los wenn diese Parteien samt und sonders aus den Parlamenten fliegen.

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