Nationalratswahl: Kurz siegt – Grüne wohl draußen

Das vorläufige Endergebnis ohne Briefwähler und Wahlkarten ist deutlich: Die ÖVP siegt erwartungsgemäß, die FPÖ liegt knapp vor der SPÖ auf Platz 2 und die Grünen sind wohl draußen, während es die Liste Pilz offenbar geschafft hat.

Von Marco Maier

Die Nationalratswahl 2017 ist geschlagen und derzeit deutet alles auf eine Neuauflage der Koalition von ÖVP und FPÖ (wie damals unter Bundeskanzler Wolfgang Schüssel und Jörg Haider) hin. Beide Parteien können sich als Sieger betrachten, wenngleich noch die Wahlkarten und die Briefwähler fehlen. Noch einmal ÖVP und SPÖ gilt als unwahrscheinlich. Allerdings sollen ÖVP-Politiker schon mit einer Minderheitsregierung geliebäugelt haben.

So heißt es derzeit: ÖVP 31,4 Prozent  (+7,4), FPÖ: 27,4 Prozent (+6,8), SPÖ: 26,8 Prozent (0,0), Neos: 5,0 Prozent (0,0), Liste Pilz: 4,1 Prozent, Grüne: 3,3 Prozent (-9,1). Da bislang bei den Wahlkarten und bei den Briefwählern tendenziell eher die Grünen und die SPÖ noch profitierten – und das sind mit über 700.000 Stimmen noch sehr viele – geht man davon aus, dass die SPÖ noch vor der FPÖ auf Platz zwei liegen wird. Die Liste Pilz wird vielleicht noch etwas zulegen, während die Grünen selbst mit sehr großer Wahrscheinlichkeit draußen sein werden – den Hochrechnungen zufolge sollen sie mit maximal 3,9 Prozent rechnen dürfen.

Bei der Urnenwahl schnitt die SPÖ mit 35,0 Prozent in Wien am besten ab, während sie mit 17,9 Prozent in Vorarlberg ihren schlechtesten Wert erzielte. Die ÖVP holte in Tirol mit 38,6 Prozent ihr bestes Ergebnis, während sie in Wien mit 20,6 Prozent ihr schlechtestes Länderergebnis hatte. Mit 33,2 Prozent holte die FPÖ in Kärnten am meisten heraus, während auch sie in Wien mit 23,1 Prozent das schlechteste Länderergebnis erzielte.

Die Grünen konnten in Vorarlberg mit 6,4 Prozent ihr bestes Ergebnis erzielen, bekamen aber im Burgenland nur 1,8 Prozent. 8,6 Prozent gab es für die NEOS in Vorarlberg – und damit das österreichweit beste Ergebnis, während auch die Pinken im Burgenland am schlechtesten abschnitten – und nur 2,7 Prozent erhielten. Die Liste Pilz verdankt ihren Einzug vor allem den Wienern, die sie mit 7,3 Prozent als einzige zu mehr als 4 Prozent wählten. Im Burgenland gab es allerdings nur 2,6 Prozent für sie.

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17 Kommentare

  1. Das ist meines Erachtensdie verdiente Ohrfeige für die Grünen wegen ihrer unentwegten Belästigung der Bevölkerung mit der Genderideologie und ihrer andauernden Fürsorge für Migranten auf Kosten der Österreicher!

    Was Kurz betrifft, empfinde ich persönlich seine Ansage der Eindämmung der Migration als eine Schimäre, denn eine glühendes Bekenntnis zur EU ist inkompatibel mit der Beschränkung der Migration, denn diese ist in Brüssel erwünscht und steht ganz oben auf der Agenda!

    Daß die SPÖ trotz Silberstein und ihrer Migrationspolitik der offenen Grenzen unter Feymann so viele Stimmen erhält, wirft meiner Meinung nach kein gutes Licht auf die Selbstachtung eines Drittels der Österreicher!

    Denn an den Folgen werden wir noch Jahrzehnte laborieren!

     

  2. Tatsache ist jedenfalls, daß der Wählerwille in Österreich einen deutlichen Rechtsruck ausdrückt! ÖVP und FPÖ haben ca. 60% der Stimmen auf sich vereinigen können. Wobei Kurz seinen Sieg mit dem im Wahlkampf übernommenen politischen Kurs der FPÖ erreicht hat. Ob der Volkeswillen auch demokratisch umgesetzt wird ist in undemokratischen Zeiten der EU und der internationalistischen linken Drahtzieher fraglich. Fraglich ist auch ob die Altpolitiker der ÖVP dem Sebatian Kurz die ihm vor der Wahl zugestandenen Machtbefugnisse auch nach der Wahl noch zugestehen. "Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan……….."! Die SPÖ wird ihre internationalen Geldverleiher- Turbokapitalistenfreunde und Silbersteins zu Hetzkampagnien gegen Volk und Land mobilisieren ganz zu Schweigen von den "Freunden" aus Brüssel! Nicht zu vergessen Österreich hat auch neuerdings einen kommunistischen Bundespräsidenten der den zukünftigen rechten Koalitionspartnern eine destruktive "Präampel" aufzwingen wird um zumindest einen Teil der EU-Zerstörerpolitik  zu retten. Die "Mühen der Ebene" werden jedenfalls begleitet sein von heftigen und schmutzigen Angriffen und Erpressungen.

  3. Zumindest etwas uneingeschränkt positives hat die gestrige Wahl gebracht, nämlich das Ausscheiden der Grünen aus dem Nationalrat. Doch damit ist ihr schädlicher Einfluß auf die Gesellschaft in Österreich noch nicht gebrochen, denn schließlich sind Sie in hunderten Gemeinden nach wie vor mit von der Partie. Das Peter Pilz als die letzte vernunftbegabte Person in dieser Fraktion den Grünen den Rücken gekehrt hat, und mit seiner eigenen Liste sofort den Einzug geschafft hat zeigt, dass das viele ehemalige Grüne genauso sehen.
    Nun kann man auch so hoffe ich das Thema Klimawandel mit weit weniger Hysterie zu betrachten beginnen, und als das sehen was es ist, nämlich ein periodisches Ereignis, welches sich hier auf diesem Planeten seit Jahrmillionen wiederholt, und das der menschliche Einfluß darauf genau jenen Stellwert erhält, den er in Tasache (durch seriöse Wissenschaft) auch einnimmt.

    Da aber die beste Strache Kopie aller Zeiten nun Bundeskanzler wird, hält sich meine Freude bezüglich dieser Wahl eher in Grenzen. Das was Beobachtern schon seit mehr als einem Jahr klar ist nämlich, dass hier ein junger Messias von den Eliten eiligst als Gegenpol aufgebaut und supported wurde, der einen Großteil seiner Themen von HC Strache einfach an sich gerissen hat zeigt, dass die Gefahr vor einem Machtverlust des EU Einflusses bzw. die Angst vor einer starken Patriotischen Bewegung in Österreich gerade noch abgewehrt werden konnte (so glaubt man jedenfalls). Diese Taktik ist gerade auch bei den jungen gehirngewaschenen Wählern bzw. denjenigen Wählern die der Anti FPÖ Propaganda auf den Leim gegangen sind, vollends aufgegangen. Jung – Fesch – Erfolgreich – Dynamisch und ein Hauch von Patriotismus wurde verkauft.
    Bekommen werden die Österreicher den Polizeistaat 2.O, die Macht des Geldes, der Lobbys und Interessengruppen sowie uneingeschränkte EU Knechtschaft!

  4. Die Grünen haben das bekommen was sie verdient haben und ob Kurz das macht was WR verspricht- muss man erst noch abwarten.

    Die SPD übrigens kann sich auch immer mehr abschreiben  – mit ihrer Migrationspolitk die uns an den Abgrund drängt. 

  5. Simone Peters verbreitet auf der Bundespressekonferenz der Grünen "Fake News" denn sie sagte die FPÖ sei drittstärkste Partei – obwohl sie bis jetzt zweitstärkste Partei ist. 

  6. Allerdings die Signalwirkung dieses Wahlergebnisses in Österreich  auf ganz Europa könnte beträchtlich sein vor allem dann wenn Österreich mit den gleichgesinnten Oststaaten zusammenarbeitet. Es ist zu hoffen, daß Strache kurshält.

  7. Wie es weitergeht?

    Das ist doch ganz einfach: Die Diktatur namens EU, die uns auch den Buchstabensalat auf den Speisekarten vorschreibt, bedankt sich zuerst über die rege Zustimmung aus dem Österreichischen Volk. (80% Wahlbeteiligung)

    Dann diktiert sie weiter, und da haben unsere 183+85 Wichtigen GAR NIX zu sagen.

    1. Nach der Wahl hat es eine Zeitungs-Schlagzeile gegeben "Mann wollte Wahllokal anzünden" ich hatte schon die ärgsten Befürchtungen um ihre Person!

  8. wie von krone , EU, soros und co bestellt so vom dummösi geliefert

    aber offensichtlich wollen fast 3 / 4 der österreicher zumindest mittelfristig zum islam übertreten oder sich zumindest unterwerfen

    oder halt weiterhin von den gewissen kreisen gefickt und ausgebeutet werden

    obwohl die fpö kriecht ja den juden auch gern rein

    weiter so

    marketing ist eben alles

    und das muß ihnen lassen 

    das war wie aus dem bilderbuch wie kurz auf gebaut wurde die ganze kampagne üder die letzten jahre

    das war von vorn bis hinten so geplant 

    und mit der dummheit der ösis konnte man wie man auch sieht voll zu recht rechnen

    tja der dummösi ist halt doch mit dem dummmichel irgendwie verwandt

    was die grünen angeht sag ich nur das war mehr als übervöllig und als programm reicht es halt nicht bloß lesbisch und ne frau zu sein das reicht selbst den schwulen / lesben nicht

    gut so

  9. Ob die Freiheitspartei wohl die Macht im Herzogtum Österreich erringen kann?

     

    An sich sollte der Wahl der österreichischen Freiheitspartei nichts im Wege stehen: Ihr Führer Heinz-Christian ist einigermaßen charismatisch und es dürfte langsam aber sicher den Österreichern bewußt werden, daß nur eine rechtschaffene Kraft willens und in der Lage ist die morgenländisch-afrikanische Völkerwanderung wirksam abzuwehren. Und da die Freiheitspartei dem Volk zugesagt hat, daß sie, im Falle ihrer Wahl, ebenso wie Ungarn einen Grenzzaun errichten wird, so erscheint sie als diese rechtschaffene Kraft. Die größte Gefahr für die österreichische Freiheitspartei ist indes nicht das hysterische Gekeife der dortigen linkischen Parteiengecken, sondern die altbekannte Gaukelei der Scheinbewahrer. Diese werden dem Volk nämlich vorgaukeln, daß auch sie die Völkerwanderung abwehren wollten. Ihre Heuchelei zu entlarven hat daher für die Freiheitspartei unbedingten Vorrang, während wohl die Lügenmärchen der Linkischen einmal mehr durch die Wirklichkeit am Besten widerlegt werden.

     

    Im Übrigen bin ich dafür, daß der Euro zerstört werden muß!

    1. Für Österreich muß man hoffen, daß das so bleibt, Deutschland kann vielleicht auf eine von Österreich überschwabbende rechtskonservative Reaktionsbewegung hoffen! 

  10. Damit die Bürger und insbesondere die Bürgerinnen eines ihrer wichtigsten Ziele erreichen, nämlich das Verjagen der gefährlich aufdringlichen, betrügerischen und anderweitig kriminellen Eindringlinge, genügen neue Abgeordnete und Oberamtsträger allein nicht. Was sollen diese verhältnismäßig wenigen Personen am Schreibtisch oder Rednerpult denn konkret und wirksam in Sachen Ausschaffung tun? Es sind viele Zupackende erforderlich, z.B. bürgertreue Polizisten und Soldaten, vor allem aber Millionen Bürger.

    Gruppen von Bürgern weisen unaufgefordert einzelne begegnende Neger auf die südliche Richtung ins heimatliche Afrika hin, ebenso begegnende Kopftüchlerinnen auf die südöstliche Richtung in den Orient. Mahnwachen vor Fremdlingslagern machen mit „Raus!“-Transparenten und „Raus!“-Rufen die unerwünschte Anwesenheit fremder Massen deutlich. Buntmaulende Lehrer werden auf Elternabenden zum bodenständigen Unterrichten ermahnt; in krassen Fällen von Multikultiererei oder Genderei reichen viele Eltern sofort Dienstaufsichtsbeschwerden bei den Schulleitern und Schulämtern ein. Bürger suchen Sozialämter auf und halten die Bediensteten zum Stopp von Zahlungen an Fremde an. Bürger fordern Hilfsvereine und Priester auf, der Regel „deutsches Geld für deutsche Kinder/Bedürftige“ zu folgen. Unternehmen stellen bevorzugt Deutsche ein oder nehmen bürgerliche Boykottaktionen in Kauf.

    Abweisende Symbole aus Worten, scharfen Blicken, zurechtweisenden Händen, Aufklebern, Sprühdosen und wetterfesten Malstiften prägen das Stadtviertel. Metapolitische Landesverteidigung wirkt. Den Unerwünschten wird mulmig und sie ziehen ab.

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