Kriegsvorbereitung? Trump will pensionierte Air-Force-Piloten zurückholen

Insgesamt 1.000 pensionierte Air-Force-Piloten sollen wieder zu den US-Streitkräften zurückkehren. Es mangelt an Kampfpiloten. Sind größere Kriegsvorbereitungen im Gange?

Von Marco Maier

Wie die Zeitung "USA Today" berichtet, hat US-Präsident Donald Trump am Freitag eine executive order unterzeichnet, welche es der US Air Force erlaubt, insgesamt 1.000 pensionierte Kampfpiloten zurück in den aktiven Dienst zu berufen, um dem aktuellen Mangel an Piloten für Kampfeinsätze rund um den Erdball zu begegnen.

Laut Gesetz ist es demnach lediglich möglich, 25 pensionierte Offiziere pro Teilbereich der Streitkräfte zurück in den aktiven Dienst zu beordern. Der Erlass von Präsident Trump jedoch hebt diese Grenze auf, da er den inzwischen 16 Jahre alten "Status des nationalen Notfalls" (state of national emergency), der noch von Präsident George W. Bush ausgerufen wurde, verlängert.

"Wir erwarten, dass der Verteidigungsminister die Autorität zum Staatssekretär der Luftwaffe delegiert, 1.000 pensionierte Piloten für bis zu drei Jahre zurückzuordern", so Navy Commander Gary Ross, ein Sprecher des Pentagons in einer Stellungnahme. Damit sollen erfahrene Kampfpiloten zurückkehren um an Kriegseinsätzen teilzunehmen.

Allerdings ist die executive order Trumps nicht spezifisch auf die Air Force ausgerichtet, sondern kann ausdrücklich auch für andere Teilstreiträfte des US-Militärapparats angewendet werden. Zudem, so "USA Today" weiter, soll die amerikanische Luftwaffe insgesamt 1.500 Piloten zu wenig haben. Doch diverse Bonusprogramme und andere Maßnahmen zur Stärkung der Air Force hätten nicht gefruchtet.

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Die Pläne diverser republikanischer Abgeordneter, wie zum Beispiel John McCain und Lindsey Graham, den sogenannten "Krieg gegen den Terror" (der in Wirklichkeit jedoch ein Krieg zur Züchtung von "Terroristen" darstellt) auszuweiten, hängen unter anderem auch von der personellen Ausstattung der US-Luftstreitkräfte ab. Auch mögliche Kriege gegen Nordkorea oder den Iran bedürfen genügend Piloten. Zudem will beispielsweise Graham die US-Militärpräsenz in Afrika ausweiten.

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Insgesamt betrachtet kann man die Order von Präsident Trump und die zunehmenden Spannungen der USA mit Nordkorea und dem Iran durchaus auch als Maßnahme zur Kriegsvorbereitung ansehen. Die amerikanische Kriegsmaschinerie braucht mehr Menschenmaterial zum verheizen, um den US-Bombenterror über noch mehr Städte und Länder zu bringen.

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19 Kommentare

    1. Was erwarten Sie von den Grün/Roten-Krie..gstreibern, die uns schon in den (US)Koso..vokrieg, mit einer Kriegslüge, trieben und an der Seite der (Us..rael)Fasc..histen, in der Ukraine, standen/stehen?!

      1.  

        Gabi macht zur Zeit ne Kur,

        und trinkt Aloe nur noch Pur.

        Die Leber war ihm gar zu fett,

        drum liegt er jetzt sehr oft im Bett.

        Ein Negerlein hilft ihm oft auf,

        und setzt ihn auf das Pöttchen drauf.

  1. Leichtfertig verachten sollte man das VS-amerikanische Söldnerheer nicht

     

    Wohl kann man von den heutigen VS-amerikanischen Kriegsknechten sagen, was der Herzog von Wellington über die englischen Soldaten seiner Zeit gesagt hat, sind diese doch nicht minder der „Abschaum der Erde“, sprich aus den niederen Schichten ausgehobene Truppen unter die sich bisweilen auch Kleinkriminelle mischen. Ein Grund zur Verachtung ist dies nur sehr bedingt, weil dieser Nachteil durch eine entsprechende Schleifung während der Ausbildung weitgehend beseitigt werden kann. Zudem können diese Söldner wesentlich besser motiviert sein, als es ihre wehrpflichtigen Vorläufer waren: Ihr Militärdienst versorgt nämlich ihre Familien mit Einkommen und eröffnet ihnen selbst den Weg zu einer Berufsausbildung. Die zeitliche Begrenzung der staatlichen Armenhilfe sorgt hier dafür, daß die Armen nur schwer zum Militär nein sagen können. Mit solchen Soldaten hielt der Wellington übrigens bei Belle-Alliance dem Napoleon lange genug stand, bis unsere Preußen ihm zur Hilfe kommen konnten…

     

    Im Übrigen bin ich dafür, daß der Euro zerstört werden muß!

  2. Naja das verzogene linksversiffte Nachwuchspack von heute geht halt lieber an die Uni und studiert ĺaberfaecher , Pseudowissenschaften oder Genderquatsch, da koennen einem schon die Piloten ausgehen

  3. Da werden die Pensionäre nicht besonders begeistert sein…. in der Pension noch mal in den Krieg zu ziehen. Mich wundert es nicht dass den Amerikanern die Soldaten ausgehen. Bei der Kriegslust die die USreal- Regierungen haben, wird es so manch einer sich ganz genau überlegen, ob er zur Armee geht. Viele junge Männer sind früher einmal aus einer gewissen Abenteuerlust zur Armee gegangen. Aber heute ist der Krieg sicher…. wer stirbt schon gerne?

    Diese Kriege  werden  geführt um die geldgierigen Interessen des Establishment und Banken durchzusetzen….. dafür will niemand seinen Kopf hinhalten.

    Ich freue mich, dass die jungen Amerikaner auch keine Lust mehr Kriege haben.

    Wir wollen Frieden. 

  4. Womit sollen die dann fliegen?

    Mit den modernen US-Schrottfliegern, wie oben abgebildet, dem Multi-Milliarden-Desaster F35, die selbst gegen ein Kampfflugzeug aus den 70gern einen Dogfight verlieren, oder mit den veralteten US-Schrottfliegern, die man aufgrund des F22 und F35-Desaster doch nicht ausmustern konnte?

     

     

  5. Die Einberufung von US Kampfpiloten aus der Reserve gab es vor dem 1. Irakkrieg! Und sie flogen Kampfeinsätze dort. Auch noch mit Phantoms!

    Das klingt nicht hoffnungsvoll!

    1. @Analyst – Mit Kriegslügen völkerrechtswiderige Angriffskriege führen, gegen Länder die keine Gegner sind und dazu noch die Alliierten Vasallen brauchen, um dann Chaos, Verwüstung zu bringen, um das Land ausplündern zu können, ja, das "können" die USA! Und wie immer, nur von weiten bomben und dann drüber fliegen und alles plattbomben und zu Fuß schickt man dann die dummen Vasallen erst mal vor, für den Fall, das es doch noch Widerstand geben sollte, das sind die "ruhmreichen" Amis.

      Noch nie haben die USA, die "Weltmacht mit dem größten Militär", im Alleingang einen Krieg gewonnen!

       

       

  6. … und hierzulande gibt es noch immer blutgeile Neointernazis, die MenschenfrEsso tanken, mit PlünderAmazonen und Cocakotzbrühe saufen.

    1. @Emma D. – Na zum Glück sind Samuel (Shell) u.Co. "besser", bei den Sie dann tanken und kaufen tun Sie immer nur da, wo es am teuersten ist!  LOL

      Und natürlich kaufen, benutzten und verzehren Sie nur Produkte aus rein deutscher, ökonomischer und ökologischer Herstellung, alle beim Handwerker, um die Ecke, aus einem Stück, geschnitzt und auf dem deutschen Bauernhof angebaut und dann mit dem Pferdewagen zu Ihnen gebracht.

      Womit sind Sie eigentlich im Internet? Mit dem "deutschen" Smartphone? Dem "deutschen" Tablet? Dem "deutschen" Browser? Dem "deutschen" Betriebssystem? …

       

       

       

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