Keine Integrationsmaßnahmen in Wiens Moscheen?

Eine Studie kommt zum Schluss, dass in nur zwei von 16 Moscheen in Wien Integration gelebt werde. Doch, was hatte man sich überhaupt erwartet?

Von Michael Steiner

Gestern präsentierte Außen- und Integrationsminister Sebastian Kurz die Studie "Rolle der Moschee im Integrationsprozess". Darin heißt es, dass in mehr als einem Drittel aller untersuchten Wiener Moscheen "die westliche Gesellschaft abgewertet" und der Integration entgegengewirkt werde. In lediglich zwei Moscheen unterstütze man die Integration der Muslime in die österreichische Gesellschaft.

Zudem seien vor allem türkische Moscheen jene, in denen "fundamentalistische Tendenzen" erkennbar seien. Weiters werde dort "vielfach ein offener Nationalismus" gepredigt. Heiko Heinisch, der zusammen mit Imet Mehmedi im Auftrag des Österreichischen Integrationsfonds die Studie durchführte, sagte in der Pressekonferenz mit dem Minister, dass in einer Moschee auch offen die islamische Überlegenheit propagiert und die österreichische Mehrheitsgesellschaft und deren Werte abgelehnt würden.

Doch was hatte man sich im Vorfeld überhaupt aus der Untersuchung erwartet? Jeder, der den Koran kennt, der weiß: Ziel des Islams ist es, die ganze Welt zu islamisieren. Und jeder, der die islamisch dominierten Länder der Welt kennt, der weiß: Der Anpassungsdruck für religiöse Minderheiten ist extrem groß – sofern sie denn überhaupt in der Lage sind, sich auch nur einigermaßen zu entfalten.

Doch wenn Muslime (zumeist Zuwanderer und deren Nachkommen) in den europäischen Aufnahmeländern dazu angehalten werden, sich anzupassen und zu integrieren, kommen Unterdrückungsvorwürfe aus deren eigenen Reihen. Aber auch die politische Linke und "Islam-Versteher" üben scharfe Kritik an solchen Integrationsforderungen, da sie deren Utopie einer "multikulturellen Gesellschaft" entgegenstehen. Dabei sorgt gerade die Schaffung einer muslimischen Mehrheitsgesellschaft dazu, dass ein neues monokulturelles System etabliert wird.

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21 Kommentare

  1. Wozu die Moscheebesucher integrieren??

    Das Ziel ist doch, daß wir Österreicher uns in den Islam und die islamische Kultur zu integrieren haben!!!!

    Der Islam übernimmt dieses Land langsam aber gründlich!

    Und durch die political correctness wird den Österreichern schon in ihren Gedanken verboten, sich dagegen zu artikulieren!

    Es ist meines Erachtens eine despotische Meinungsdiktatur!

    Und das ist die schlimmste Form der Diktatur, weil sie die Menschen in ihrem Zentrum trifft!

     

  2. Multikulturelle Gesellschaft ist keine Utopie, sondern eine Dystopia.

    Der Koran propagiert keine Integration, sondern befiehlt Eroberung, insofern ist die Absicht, fundamentalistische Moslems in eine freiheitlich-demokratische Gesellschaft integrieren zu wollen eine Albernheit.

    Religiöser Faschismus ist nicht integrierbar – aber abschiebbar.

    Remigration now!

    1. Daraus abgeleitet, dass der Islam keine anderen Religion neben sich duldet, dürfte er sich hierzulande und in andern europäischen Ländern nicht auf die Religionsfreiheit stützen! Da zudem der Islam keine Religion, sondern eine Doktrin, eine Ideologie ist, darf für den Islam keine freie Ausübung und Verbreitung dieses Unglaubens auf deutschem Boden erfolgen! Die Religionsfreiheit können nur Religionen für sich in Anspruch nehmen, die andere Religionen und Kulturen tolerieren! Daher müßte der Islam in Deutschland sofort verboten werden!

      1. Die im Grundgesetz garantierte Religionsfreiheit legitimiert ja keine verfassungsfeindlichen Bewegungen. Religion kann unter Beachtung des Grundgesetzes ausgelebt werden – nicht gegen es.

        Man kann also vermuten, dass juristisch der Schutz der verfassungsrechtlichen Ordnung über dem Recht auf Religionsfreiheit steht. Gesetze haben untereinander eine Hirachie.

        Könnte man also anhand des Koran die Absicht nachweisen, dass der Islam die verfassungsrechtliche Ordnung zugunsten der Scharia-Gesetze abschaffen will, so ließe sich damit seine Verfassungsfeindlichkeit nachweisen und ein Verbot des Islams in Deutschland juristisch rechtfertigen.

        Von daher vermute ich, dass das Nichtverbot des Islams in der BRD bei enger Auslegung der Gesetze bereits einen Rechtsbruch darstellt und die Bundesregierung Beihilfe zu verfassungsfeindlichen Umtrieben leistet.

        1. Nicht nur bei enger Auslegung der Gesetze, sondern bei normaler Auslegung. Im Koran stehen genug Suren, in denen beschrieben wird "Ungläubige", die in Wahrheit andern Religionen angehören oder auch Atheisten umzubringen!

          Das müßte doch wohl für ein Verbot reichen. Daneben kann man sich bei Abdel Hamed Samad, einem ehemaligen Moslembruder und Islmawissenschaftler informieren, welche Ideologie der Islam ist. Nach ihm ist der Islam nicht reformierbar.

          Ein ander Moslem, der deutsch-libanesiche Regisseur Imad Karim sagt: der Islam gehört nicht zu Deutschland, weil er die Scharia durchsetzen muß! Und diese will eine total andere Grundordnung mit Abschaffung aller Gesetze!

          Der Islam ist keine Religion, sondern eine politische Waffe mit höchstem Zersetzungs- und Bürgerkriegspotential! Diese Erkenntnis setzt sich langsam, aber sicher durch.

          1. Aber leider nicht bei der Mehrheit der Wähler, sonst würden ÖVP, SPÖ und Grüne bei der Wahl am 15. Okt. ihr absolutes, vernichtendes Waterloo erleben!!!

            Aber die jahrzehntelange "Bildung" trägt ihre Früchte!

          2. Die entscheidende Frage ist folglich, ob die Richter des Bundesverfassungsgerichtes einen Verbotsantrag, vorgetragen von einem Juristen statt geben würde.

            Verfassungsrichter wie Vosskuhle sind ja von den Altparteien eingesetzt worden, insofern besteht die Gefahr des Versagens des Verfassungsgerichtes.

            Ein Versuch wäre es aber sicher wert. Der Verbotsantrag müßte argumentativ so wasserdicht formuliert sein, dass es Vosskuhle schwer fällt, dagegen zu argumentieren.

             

          3. Jeder Verein der über verfassungswidrige Statuten verfügt wird verboten ohne sich auf andere von der Verfassung gewährleistete Freiheiten berufen zu können. Das hat auch für den Islam zu gelten. Das wissen im Übrigen die Politiker der Altparteien ganz genau. Die diesbezüglich juristisch nicht haltbare Rechtsauslegung dient auch nur dazu die Bevölkerung zu verprellen. 

          4. Wie uns schon Dietrich lehrte, ist der Koran kein Religionsbuch sondern ein Gesetzbuch !

            Für Muslime ist der Koran ein Gesetzbuch und nur ein Imam kann entscheiden, wie es angewendet wird.

            Bei uns entscheiden Richter über die rechtmäßige Anwendung unserer Gesetze, im Islam der Imam über die im Koran.

            Von Religion, so wie wir sie verstehen, kann beim Koran überhaupt keine Rede sein. Wie sollte es auch ? Säkularisierung, kennen die ja nicht.

            Also befindet sich mit dem Islam und Koran eine fremde Gesetzgebung in unserem Land – Punktum.

  3. @ Richard

    Vosskuhle hat seine Glaubwürdigkeit sowieso verspielt, als er sagte sinngemäß: wir leben in einer Zeit, wo man Gesetze und Verträge flexibel auslegen muß.

    Wohlgemerkt, dass sagt der höchste Jurist des Landes, der Bewahrer der Verfassung! Ungeheuerlich dieser Vorgang. Auch das Verfassungsgericht braucht eine innere Reinigung und muß mit unabhängigen Richtern, vom Volke gewählt, besetzt werden.

    1. Ja, die Judikative darf nicht von der Legistlativen kontrolliert werden, da dann die Gewaltenteilung passe ist. Deutschland braucht also eine Staatsreform.

      Dennoch muß Vosskuhle sein Urteil begründen und ein wasserfest ausformulierter Verbotsantrag kann ihm da ein Ultimatum stellen.

      Vosskuhle müßte sich dann mit der Begründung juristisch zum Clown der Nation machen, was er aber vermutlich auch nicht will, da er seine Karriere nicht zerstören will, oder dem Verbotsantrag zumindestens teilweise stattgeben.

      So ein Verbotsantrag könnte Vosskuhle also ganz schön in die Enge treiben.

      1. Ja, dann mal auf. Falls hier gute Juristen mitlesen, schliesst euch zusammen und macht einen wasserfesten Antrag zur Aufhebung der Religionsfreiheit für Religionen, die eigentlich totalitäre Ideologien sind!

      2. Es würde ihn möglicherweise auch deshalb in Bedrängnis bringen weil ja sicher höchstgerichtliche Entscheidungen in vergleichbaren Fällen bereits vorliegen. Höchsgerichtliche Entscheidungen haben Gesetzeskraft!

  4. Integration ist Kulturverwischung und Nivelierung , Integration ist Umerziehung unter Kapitalgelenkter Sozialistischer Politik .

    Der InternationalSozialismus will unter dem Begriff Multikulti den Einheitskonsumenten Züchten — weltweit.

    Jede Kultur hat ihre Berechtigung an ihrem Platz , selbstverständlich auch der Islam . Europa aber hat keine islamische Tradition und es gibt keinen guten Grund eine solche in Europa einzuführen .

  5. Wir Europäer werden von unseren korrumpierten und unwissenden "Funktionseliten" zur Toleranz gegenüber einer totalitären Ideologie aufgerufen. Fatalerweise gelingt das (bisher).

  6. Das Geschwätz von der Integration ist nichts anderes als eine monströse politische Lüge in die Unsummen Geldes investiert werden an dem sich Heerscharen von parteinahe Parasiten bereichern! Eine fundamentale Wahrheit in diesem Zusammenhang ist die Tatsache das jene die aus der arabischen Welt kommen sich nicht integrieren  w o l l e n  !  Und dafür kann man sie teilweise objektiv nicht einmal verurteilen weil die Beibehaltung der eigenen Kultur ein  M e n s c h e n r e c h t  ist. Die Deutschen haben dieses Recht in noch viel größerem Ausmaß weil das Land i h r Kulturraum ist!!! Es sind also größenwahnsinnige Politiker die sich einbilden man könne Menschen und ihre Kultur nach eigenen Gutdünken irgendwohin verpflanzen und diese nötigen ihre Kultur aufzugeben weil sie mit der autochthonen Kultur nicht kompatibel ist! Sie fühlen sich als "Schöpfer" auf Erden die mit den Mitmenschen nach Belieben verfahren können. In der Pflanzenwelt nennt man die Herstellung solcher zerstörerischer Zustände  neophytische. Das heißt die Verpflanzung biotopfremder Pflanzen richten im nichtkompatiblen Biotop schwere Schäden in der heimischen Natur und Pflanzenwelt an. Im menschlichen Biotop finden die selben natürlichen Mechanismen statt. Das Integrationgeschwätz ist daher nichts anderes als der begleitende Kommentar zu einer fundamentalen Menschenrechtsverletzung aber ohne praktischen Nutzen. Die Überfremdungspolitiker sind lediglich die Organisatoren eines Chaoses mit kriegsähnlichen Zuständen.

    1. Nachtrag: Es gibt für dieses Problem nur eine  e i n z i g e  konstruktive Lösung, nämlich die  R e p a t r i i r u n g  !!!

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