Iran.

Donald Trump und dessen Neocon-Administration wollen das Nuklearabkommen mit dem Iran aufkündigen. In der EU sieht man das mit Sorge.

Von Redaktion

Während sich der Iran als verlässlicher Partner in Sachen Nuklearabkommen zeigt, versuchen Donald Trump und dessen neokonservative Administration die Sanktionsschrauben gegen Teheran wieder anzuziehen und den Deal aufzukündigen. Das stößt in der EU auf Kritik.

"Wir erwarten, dass alle beteiligten Länder sich an das Abkommen halten, solange der Iran das Abkommen umsetzt", sagte die Generalsekretärin des Europäischen Auswärtigen Dienstes (EAD), Helga Schmid, der "Welt". Sie war an diesem Abkommen auch federführend beteiligt, weshalb sie sich besonders dafür einsetzt.

Auch betonte sie, dass die Gefahr eines "nuklearen Rüstungswettlaufs" in der Region bestehe, was die Region "noch unsicherer" mache und "eine Gefahr für uns alle" darstelle. Deshalb habe auch die Europäische Union ein "starkes Interesse" daran, dass der Nukleardeal auch umgesetzt werde. "Das Abkommen ist das Ergebnis von zwölf Jahren Verhandlungen unter nicht immer ganz einfachen Umständen. es hat die Welt sicherer gemacht und eine Gefahrenquelle von unkontrollierter atomarer Verbreitung ausgemerzt", so Schmid.

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Dabei kritisiert sie auch den Versuch der Trump-Administration, den Deal mit den aktuellen Kriegen in Syrien und im Jemen zu verbinden, da diese Themen miteinander absolut nichts zu tun haben. "Man darf nicht vergessen, dass es sich hier um ein Nichtverbreitungsabkommen handelt, das seinen Zweck voll und ganz erfüllt. Daher besteht auch keine Notwendigkeit, neu zu verhandeln", sagte sie dazu.

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2 KOMMENTARE

  1. Ja sicher, die EU findet das überhaupt nicht witzig, wenn Amiland gegen einen Verbündeten Russlands agiert – kann ich voll verstehen !

  2. Persien hat eine Stellung inne wie zuletzt unter den Sassaniden

     

    Eigentlich wollten ja die nordamerikanischen Wilden mit ihrem Ölraubkrieg Anno 2003 beginnen das Morgenland nach ihrem Bilde zu formen, stattdessen gelingt aber seitdem den Persern ein Streich nach dem anderen. In Bagdad thronen nämlich nicht die Handpuppen der VSA, sondern herrschen die Parteigänger Persiens, während die VS-amerikanischen Besatzungstruppen mit Schimpf und Schande abziehen mußten, weil sie sich nicht der mesopotamischen Rechtsprechung unterwerfen wollten. Phönizien hat Persien mit seiner Gottesparteimiliz weitgehend im Sack und die pompöse Ankündigung der saudischen Ölgötzen, mit welschen Waffen die dortige Armee gegen selbige auszurüsten, scheint im Sande verlaufen zu sein. In Syrien hält sich die perserfreundliche Regierung noch immer an der Macht und neuerdings hat Persien auch im Jemen das Sagen. Eine solche Vormachtsstellung hatten die Perser im Morgenland zuletzt unter den Sassaniden inne und mittlerweile wollen sogar die feindseligen VSA mit Persien verhandeln.

     

    Im Übrigen bin ich dafür, daß der Euro zerstört werden muß!

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