Insbesondere für kleine Seitenbetreiber wird Facebook zunehmend nutzlos. Wer seine Artikel nicht bezahlt bekannt macht, scheint immer seltener in den Newsfeeds auf.

Von Marco Maier

Facebook ist für die meisten Webseiten nach der Suchmaschine Google einer der wichtigsten Traffic-Bringer. Doch bald schon dürfte damit weitestgehend Schluss sein, denn wie ein Testlauf des Social-Media-Unternehmens in sechs Ländern zeigt: der neue Newsfeed, der den Fokus auf Beiträge von Freunden und auf bezahlte Anzeigen legt, sorgt für massive Einbrüche bei den Leserzahlen.

Denn in der Hauptansicht haben sie keinen Platz mehr, sondern lediglich im sekundären "Explore Feed". Erfahrungen aus den Testländern zeigen demnach, dass die Interaktion mit Facebookseiten um 60 bis 80 Prozent zurückgingen. Wo große Seitenbetreiber (insbesondere die bekannten Zeitungen und Magazine) noch eher weniger Probleme haben, trifft dies jedoch vor allem die kleinen Seitenbetreiber hart.

Zwar betont man offiziell, dass es "keinen aktuellen Plan" gebe, dies nach diesen Tests auch global umzusetzen, da man die Seiten nicht dazu zwingen wolle, für die Verteilung ihrer Beiträge zu bezahlen, doch es ist davon auszugehen, dass die bisherigen Maßnahmen zur Reduktion der Reichweite ohne Bezahlung weiter fortgesetzt werden. Schon seit nunmehr rund einem Jahr gibt es hier massive Beschränkungen, die vor allem auf kleine Seitenbetreiber abzielen – aber auch den großen Medien mehr Geld für die Bewerbung ihrer eigenen Beiträge abnötigen.

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7 thoughts on “Facebook-Reichweite: Ohne Moos nix los”

  1. Es gibt so viele "nutzlose" Vereine, die nur dafür da sind Kasse zu machen, anderen Leuten Geld aus der Tasche zu ziehen, in Spionagemanier Daten zu sammeln und inproduktiv sich ein Leben zu finanzieren. Die ganzen sozialen Plattformen, die Börse, Versicherungen, Banken und Google. Wie heißt es so schön, Geld regiert die Welt. Der menschliche, meist schlechte Charakter zeichnet sich vor allem aus in der Ausbeutung und Unterdrückung Anderer. Der Mensch ist nur ein etwas höher entwickeltes Tier, das über eine bestimmte Bewußtseinsstufe nicht hinauskommt. Beim Geld ist alle „Menschlichkeit“ dahin. Am bedauernswertesten sind die Spezies, die ohne Google und Smartphone nicht mehr wissen was sie machen sollen und sich von Apple und Co. + Telefongesellschaften ausnehmen lassen. Wenn man denen das Smartphone wegnimmt, irren sie wie Zombies herum.

  2. Fressenbuch niemals, Google und anderer Müll niemals. Man kann diese ganzen Müll sperren es ist einige Arbeit um sein System vor Spionage Werbung und anderes zu schützen. Leider begreifen die meisten nicht, leider begreifen die meisten nicht auf was sie sich einlassen wenn sie diese Müllseiten anklicken. Das selbe ist dieser Smartphonemüll in dem sich Menschen völlig verirren und keinen Bezug mehr haben zu der Wirklichkeit, man kann nicht in einer Traumwelt leben und nicht  die Realität beiseite schieben das funktioniert auf Dauer nicht.

  3. "Insbesondere für kleine Seitenbetreiber wird Facebook zunehmend nutzlos."

    Facebook wird nicht nutzlos! …das war es schon immer!

    Facebook ist kein "soziales Medium". Es ist eine Pest, eine Geisel der Menschheit, ein fataler Irrtum der Technik – schlicht und einfach überflüssiger Dreck! Dabei geht dieser Zuckerberg wie ein Drogendealer vor. Erst macht er "kostenlos" die dummen Leute abhängig von seinem Dreck, dann zockt er die Süchtigen ab… bis auf's letzte Hemd.

    Wenn Facebook wenigstens dabei helfen würde, die Welt von Dummen zu befreien (z.B. weil diese vor LKW's laufen während am Handy gedaddelt wird), dann hätte es seine einzige Daseinsberechtigung. 

  4. Es ist wirklich bedenklich wie Menschen aus der Realität fliehen und warum. Die Menschen mögen nicht dumm sein aber völlig verirrt in eine Welt die nicht existiert und Lug und Trug ist. Bei den Anfängen des Internets gab es sowas nicht die Chats waren anders und alles wurde Schritt für Schritt schlimmer. Meine Frau habe ich vor ca 14 Jahren auf diese Weise kennen  gelernt und wir sind heute immer noch zusammen  was heute und jetzt  nicht mehr möglich ist weil man auf Lügner Betrüger und Abzocker reinfällt wenn man nicht alle zusammen hat. Vertrauen heute an irgend jemand im Internet ist ein schwerer Fehler.

    1. Vor 14 Jahren, als Du Deine Frau im Internet kennen gelernt hast, war das Internet bereits die Betrugsplattform Nr.1 !!! Lediglich die Reichweite des Internets bis in den hintersten Winkel der Welt war noch nicht da. Man konnte damals eben noch nicht alle abzocken. Heute ist die Abdeckung 95%, entsprechend die Kundschaft vielfältiger, infolge die Betrugsmodelle variabler. Ansonsten ist alles beim Alten!

  5. Ach ja, wie ich diese Kommentare vermisse… Auf http://www.info-welt.eu herrscht dahingehend eine himmlische Ruhe weil… die Leser sich auf Facebook auslassen. Doch die Stammleser bleiben einem auch Treu wenn ZBs Mittarbeiter sich mal wieder besonders nützlich machen und Seitenbetreiber vom Teilen abhalten. 

    Es geht ums Geld! Ja und vielleicht auch darum, die Contra Magazine, Bürgerstimmen und Info-Welten in die Pleite zu zwingen. Deshalb sage ich SPENDET. Meckern kann jeder: "Scheiss Fressenbuch" und oder das "Grosse G" sind Teil unseres Lebens und, wenn richtig genutzt, auch praktische Werkzeuge. Aber mann kann mit einer Sense halt nicht nur das Getreide schneiden, sondern eben auch Köpfe absebeln…

    Für mich war Facebook bislang ein wichtiges Werkzeug, auf dem ich viele "Freunde" habe aus denen manche richtig gute FREUNDE wurden! Doch als Werkzeug wird es zunehmend nutzloser! Ich kann in der Praxis best¨tigen, was der Artikel beschreibt!

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