Duterte: “Die CIA will mich aus der Regierung haben”

Laut dem philippinischen Präsidenten, Rodrigo Duterte, will der US-Auslandsgeheimdienst ihn aus dem Amt entfernt sehen. Er versucht, das Land aus der US-Umklammerung zu lösen, was man in Washington und Langley nicht gerne sieht.

Von Marco Maier

Rodrigo Duterte bezichtigte den US-amerikanischen Auslandsgeheimdienst CIA, der für Regime-Change-Aktionen weltweit bekannt ist, ihn aus dem Amt entfernt sehen zu wollen. So sagte er gestern in Pasay City: "Nun sagen sie, die CIA will mich aus der Regierung haben, ich glaube es, aber nicht wirklich, denn dann hätten sie jemand anderes vorbereitet. Aber eine Sache die sehr sicher ist, ist, dass sie mich nicht mögen. Und ich mag sie auch nicht."

Der philippinische Präsident ging hierbei nicht ins Detail, allerdings warf er der CIA bereits letztes Jahr vor, ihn ermorden (lassen) zu wollen. Auch soll es vom damaligen US-Botschafter in den Philippinen, Philip Goldberg, eine "Blaupause zur Untergrabung Dutertes" ausgearbeitet haben, was die US-Botschaft jedoch im Dezember dementierte.

Auch antwortete Duterte auf zwei US-Abgeordnete der Demokratischen Partei, dass sie protestieren werden, wenn der philippinische Präsident seinen US-Amtskollegen im Weißen Haus besuchen werde, so ABS-CBN. "Ich wurde von Trump eingeladen dorthin zu gehen. Und dann kommen zwei Senatoren vom US-Kongress und sagen, 'Wir werden protestieren, wenn er dorthin geht'. Und ich antwortete, 'Wer sagte euch, dass ich dort hingehen werde?'", so der philippinische Präsident.

Danach sagte er, er gehe "beinahe jede Woche" nach China, um "dort an einem Fressgelage teilzunehmen" dann würde er wieder nach Hause kommen. Offenbar wollte Duterte damit seine Kritiker auf den Arm nehmen, die ihm vorwerfen, die USA zum Feind zu machen, während er das Land den Chinesen verkaufe. Und das, obwohl China nach einem Staatsbesuch des Präsidenten in China in nur einem Schwung gleich mehr Gelder für Investitionen und günstige Kredite in Aussicht stellte, als die Philippinen in den letzten fünf Jahren insgesamt erhielten.

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4 Kommentare

  1. Ja, weil er keine Marionette der Mächtigen ist.

    Er hat sich auch mit Soros angelegt und ihm gedroht nicht sein Land zu betreten, daraufhin hat SOROS seine Reise auf die Philippinen abgesagt. 

    Ein Präsident der nicht das macht was die Mächtigen wollen, deshalb will der Verbrecherladen die CIA – Duterte aus der Regierung haben. 

  2. Duterte wird das richtig einschätzen.

    Die USA haben schon viele Staatsführer, die sich nicht von den USA als Marionette benutzen ließen umbringen lassen. Z.B. Patrice Lumumba im Kongo, oder Salvator Allende in Chile.

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    Die AfD – in Lebensgefahr

    Vor diesem Hintergrund ist es nur logisch anzunehmen, dass die USA AfD-Spitzenfunktionäre, welche laut ihrem Programm den kompletten Abzug aller us-amerikanischen Truppen aus Deutschland fordern umbringen lassen könnte.

    Die AfDler arbeiten wie auch Duterte also mit einem extrem hohen persönlichen Einsatz, was ihnen umso mehr zur Ehre gereicht. Davor ziehe ich meinen Hut.

    Da taucht auch die Vermutung auf, dass manche Brandanschläge auf Autos oder Häuser von AfD-Politikern möglicherweise nicht von Linksextremen verübt wurden, sondern von der CIA-Unterorganisation Gladio und dass sie Warnungen, bzw. Einschüchterungsversuche an die AfDler sind.

    Man erinnere sich an den Tod von Jörg Haider. Offiziell soll er besoffen gewesen sein, obwohl sein Bekannter dies als Zeuge abstritt. Vielleicht war das ebenfalls eine Gladio-Operation.

    1. mMn. braucht die Antifa keine gesonderten Aufträge, genauso wenig wie die Allahisten.

      Wer in seiner Ideologie-Bibel als erstes Gebot "tötet sie" findet, wird zum Selbstläufer.

      Er ist dann quasi eine programmierte Maschine, die sich selbstständig ihre Opfer sucht, findet und eliminiert.

      Da braucht niemand mehr aus dem Hintergrund agieren und eine zurückverfolgbare Spur zu sich selbst zu legen.

      Das ist ja gerade das praktische an den Ideologisierten, sie arbeiten selbstständig !

  3. Wollen die Philippinen wirklich von den VSA abfallen oder tut es deren Dampfplauderer bloß dem Erdowahn gleich?

     

    Der neue Dampfplauderer der Philippinen hat mal wieder ordentlich auf den Putz und droht den VSA öffentlich mit einem Übertritt zu China. Ein solcher Abfall wäre für die VSA höchst peinlich und womöglich sogar gefährlich: Sollten die Philippinen nämlich von China recht großzügige Bedingungen erhalten, so könnten noch mehr VS-Vasallenstaaten zu China überlaufen oder zumindest eine Schaukelpolitik zwischen beiden versuchen. Allerdings könnte es sich dabei auch nur um bloße Drohungen des Dampfplauderers handeln, damit ihm die VSA im Inneren freie Hand bei seinem Kampf gegen den Drogenhandel lassen. Derartiges tat der neue Großtürke Erdowahn übrigens vor kurzem erst sehr erfolgreich mit den Russen und erhielt dafür umfangreiche Zugeständnisse durch die VSA. Sollte aber der Dampfplauderer wirklich abfallen wollen, so könnte er leicht einem Attentat zum Opfer fallen, welches natürlich die philippinischen Drogenhändler und nicht der VS-amerikanische Geheimdienst verüben werden…

     

    Im Übrigen bin ich dafür, daß der Euro zerstört werden muß!

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