Ditib Wasserburg - Bild: Flickr /Metropolico.org CC BY-SA 2.0

Auch im kommenden Jahr erhält die von der Türkei gesteuerte Ditib Fördermittel aus deutschen Steuergeldern. Insgesamt flossen schon mehrere Millionen Euro an den muslimischen Verband.

Von Redaktion

Ungeachtet der Kritik an der Nähe der Türkisch-Islamischen Union Ditib zum türkischen Staat stellt die Bundesregierung für 2018 erneut Fördermittel für Projekte des umstrittenen Verbands mit Sitz in Köln bereit: Allerdings beliefen sich die Zusagen nur noch auf eine Gesamtsumme von 297.500 Euro, berichtet der "Kölner Stadt-Anzeiger" unter Berufung auf die Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine parlamentarische Anfrage der Grünen. Dies sei etwa ein Fünftel der 2017 und weniger als ein Zehntel der 2016 gezahlten Mittel.

Der scheidende religionspolitische Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion, Volker Beck, verlangte dennoch erneut, die Kooperation mit Verbänden wie der Ditib, dem Zentralrat der Muslime oder Milli Görüs generell auf den Prüfstand zu stellen, da diese "aus dem Ausland gesteuert" würden, sagte Beck der Zeitung. Er monierte auch das Fehlen einer Strategie für den Umgang mit den Verbänden und verlangte einen Neuanfang, auch im Hinblick auf die "Deutsche Islamkonferenz". Für die umfassende Information von Politik und Öffentlichkeit über die verschiedenen islamischen Akteure in Deutschland solle ein eigenes wissenschaftliches Institut gegründet werden. Für 2017 weist das Ministerium Zahlungen von 1,47 Millionen Euro an die Ditib-Zentrale sowie Ditib-Teilverbände aus.

Der Schwerpunkt der Projektförderung lag wie schon im Vorjahr auf der Flüchtlingshilfe. 2016 hatte der Bund 3,27 Millionen an die Ditib gezahlt. Der Zentralrat der Muslime steht für 2018 mit gut 100.000 Euro auf der Empfängerliste. Im Vorjahr hatte der Verband mehr als eine Million Euro erhalten, 2016 waren es knapp 880.000 Euro. Beck nannte die Höhe der Zuwendungen "erstaunlich". Unter den Leistungen seien "Fehlinvestitionen" und "religionspolitische Fehlgriffe". Die Regierung habe "das Abhängigkeitssystem der Ditib stark gemacht".

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Bereits im Mai kritsierte auch die AfD die Geldzahlungen an den islamischen Kulturverein. Damals ging es um die Renovierung einer Moschee im bayerischen Deggendorf, die durch die Flut von 2013 beschädigt wurde. Aus dem Fluthilfefonds wurden insgesamt 2,4 Millionen Euro zur Wiederinstandsetzung gezahlt – wobei das Gebäude danach "wesentlich prunkvoller" geworden sei und ein Minarett beinhalte, wie die "Junge Freiheit" damals anmerkte.

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14 KOMMENTARE

  1. "Damals ging es um die Renovierung einer Moschee im bayerischen Deggendorf, die durch die Flut von 2013 beschädigt wurde. Aus dem Fluthilfefonds wurden insgesamt 2,4 Millionen Euro zur Wiederinstandsetzung gezahlt – wobei das Gebäude danach "wesentlich prunkvoller" geworden sei und ein Minarett beinhalte."

    Soweit mir bekannt ist, werden Moscheen auf sogenanntem exterritorialem Grund und Boden erstellt, heißt, das Land/Boden gehört (in diesem Fall) den Türken. Wieso finanzieren wir dann deren Moscheen, einmal abgesehen davon, dass hier offensichtlich betrügerische Machenschaften mit zur Verfügung gestellten Steuermitteln abliefen?

    • Weil die Altparteien die Kontrollgremien des Parlamentes aushebeln um Deutschland und seinem Volk Schaden zuzufügen. Deshalb auch das "Fracksausen" vor der AfD!

  2. Vom Ausland gesteuert ist total verharmlosend. Dieser Verein ist der verlängerte Arm des Ministeriums für religiöse Angelegenheiten mit Sitz in Ankara und ohne dieses Amt geht garnichts. Wenn nun der deutsche Staat Fördermittel bereitstellt, so finanziert er noch gensätzliche Interessen, denn der Islam kennt keine Trennnung zwischen Staat und Kirche und das soll ja auch wieder in der Türkei fest verankert werden. Somit machen wir uns zu Gehilfen einer Entwicklung, die unserer aufgeklärten Gesellschaft direkt entgegensteht und sollten sie mal die Majorität hier im Lande erreichen, werden wir alle erkennen, was damit gemeint ist.

    •  

      Zu spät,wenn erst das Banner

      des Islam hier weht.

      Scharia kommt dann zu dem Recht,

      der Christ wird dann der Stiefelknecht.

      Von oben saust die Peitsche nieder,

      auf des Christ naive Glieder.

      Viele hatten ihn gewarnt,

      das der Islam sich sehr gut tarnt.

  3. Das muß vor allem im Bayernwahlkampf thematisiert werden um die Bayern vor dem Verrat der CSU zu warnen!

  4. Fakt ist, auch mit der Jamaika-koalition wird sich nichts, aber auch gar nichts ändern ! 

    MERKEL: Wüsste nicht, was wir besser machen könnten ! 

  5. Wer doch mal eine interessante Aufgabe für die Landesrechnungshöfer der Bundesländer, wie die Zuwendungen an die Ditib genau verwendet wurden. Müssen die nicht einen Rechenschaftsbericht über die Verwendung der Ausgaben vorlegen oder flossen die Gelder gar in private Hände für die Eröffnung von Dönerbuden, die z.B. in NRW zur Zeit wie die Pilze aus dem Boden ragen? Und wer die schlimmste, totalitäre Ideologie namens Islam auch noch mit Fördergeldern peppelt, muß nicht mehr ganz normal sein!

      • Zu Millionen werden Angehörige einer totalitären Ideologie nach Deutschland importiert! Vor dem Hintergrund der jüngsten deutschen Geschichte (braun und dunkelrot) besonders kurios!

        Der Deutsche war wohl zu brav und demokratisch,da muß wieder ein Feind aufgebaut werden, der den totalitären "Gottesstaat" bei uns aufbaut. Dann können die Flächenbombadements wieder gerechtfertigt werden, oder wenn sich die Restdeutschen sich "erdreisten" die dritte Diktatur innerhalb von 80 Jahren noch abzuwenden!

  6. Es wird alles noch schlimmer werden. Ich traue mir wetten das bald Kampftruppen auftauchen werden wie NSA RAF etc.  Ich habe das Gefühl das sich hier etwas ganz übles zusammen braut das keiner mehr wie üblich in den Griff bekommt. Deshalb SEDabkömmlinge raus aus unserer Politik und lernt erst mal was Demokratie ist.

  7. Der Islam ist keine konstruktive Ideologie die in der Lage wäre Zivilisationskultur oder Wohlfahrtsgesellschaften zu begründen. Der Islam ist eine Zerstörungswaffe die den gleichgeschalteten linken "Konsensparteien" dazu dient in Deutschland anarchistische Zustände herzustellen. Daher die rechtsbrecherische Förderung. Den Islam politisch und finanziell  zu fördern und zu unterstützen wie das von der machthabenden Politik betrieben wird, stellt einen die Staatsordnung und die grundgesetzliche Verfasstheit erschütternden Rechtsbruch dar und ist eine politische Entartung  die in der Politgeschichte ihresgleichen sucht.

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