Der Vietnamkrieg und das Phoenix-Programm: „Ein computerisierter Genozid“

Der Dokumentarfilm „Spooks and Cowboys, Gooks and Grunts“ aus dem Jahr 1975 ist relevanter denn je. Vor allem unter Bezugnahme auf das Phoenix-Programm.

Von Douglas Valentine / Antikrieg

Der Dokumentarfilm „Spooks and Cowboys, Gooks and Grunts“ (Teil 1 und Teil 2) aus dem Jahr 1975 ist relevanter denn je. 42 Jahre nach seiner Aufführung, stellt er die Unterdrückten dar und die schändlichen Wahrheiten, die Amerika seit dem Vietnamkrieg korrumpiert haben. Der Dokumentarfilm macht vollkommen klar, dass „wir“ immer gewusst haben, was vor sich geht – und dass „wir“ die Mittel perfektioniert haben, um es zu leugnen und zu verwischen.

Maclears Dokumentarfilm steht in starkem Widerspruch zum neuen Dokumentarfilm „The Vietnam War“ von Ken Burns, der nichts anderes ist, als historischer Revisionismus, mit eingestreuten massiven Dosen von kognitiver Dissonanz, die als Heilung dargestellt wird.

Während Burns krampfhaft vermeidet, die Konflikte des Vietnamkrieges mit Amerikas stattfindendem Experiment von Techno-Faschismus in Verbindung zu bringen, ist der Dokumentarfilm von Maclear geradeheraus, indem er mehrere schändliche Wahrheiten enthüllt. Zuallererst, dass die CIA nicht nur die Armee korrumpiert hat, sondern auch Amerikas politische und rechtliche Systeme und dass die CIA durch ihre geheime Kontrolle der Medien die offizielle Version der Geschichte geschaffen hat, die alle Veteranen des Vietnam Krieges und auch alle nachfolgenden Generationen von Ameriknaern in einen Zustand neurotischer Verblendung versetzt hat.

Das ist es, was Guy Debord meinte, als er sagte: „Geheimhaltung beherrscht diese Welt und vor allem das Geheimnis der Beherrschung.“

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Während Burns fälschlich den Krieg als eine Tragödie bezeichnet, hervorgebracht von anständigen Männern mit guten Absichten, liefert Maclear unbestreitbare Beweise, dass es ein Krieg imperialer Aggression war in Verfolgung einer Konterrevolution.

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Maclear kommt zum Kern der Sache, indem er den Fokus auf das Phoenix-Programm der CIA legt, das Burns in nur zwei Minuten abhandelt. Durch Interviews mit Bart Osborn und Jeff Stein, beide Veteranen des Phoenix-Programms, zeigt Maclear, was geschieht, wenn Kampftruppen zu Richtern, Anwälten und Henkern von Zivilisten bestellt werden.

Massenmorde und computerisierter Genozid sind die Begriffe, die in dem Dokumentarfilm benutzt werden.

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9 Kommentare

  1. Wenn die Geschichtsfälschung durch die CIA nachweisbar ist, so wäre es nur logisch anzunehmen, dass sie auch die Deutsche Geschichte im besetzten Deutschland gefälscht hat.

    Doch diese anzuzweifeln ist in der BRD gesetzlich verboten…

    "Aufklärung ist der Ausgang aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit.

    Habe den Mut, Dich Deines eigenen Verstandes zu bedienen!"

                                     Imanuel Kant

  2. @Richard, "der Mut den eigenen Verstand zu bedienen", der Mut hat hier viele verlassen bzw. viele hat auch der Verstand verlassen, wie es zur Zeit aussieht.

  3. Vietnam Lügen über Lügen, Deutschland Lügen über Lügen, Irak Lügen über Lügen, Lybien Lügen über Lügen usw.  Ich schäme mich dafür das ich einmal so geistig behindert war soetwas zu glauben.

  4. Früher hieß es mal : " An deutschem Wesen soll die Welt genesen " . Das Ganze ging aus mit  35 Millionen Toten .

    Heute soll sie am Wahn der Amis genesen !  Die 35 Millionen Toten haben sie schon über troffen und sie sind noch lange nicht fertig . Der große Wurf kommt erst noch .

    Vieleicht sollten die Leute die dabei mitwirken sich langsam mal Gedanken machen wo das endet . Dafür das wir uns von ihnen verführen liesen werden die Amis  uns letztendlich mit dem AtomTot bestrafen . Amen

        1. Schon möglich. Wird aber schwierig zu beweisen sein.

          Eindeutig beweisen läßt sich hingegen, ob der Versailler Vertrag gemäß dem Völkerrecht eine Kriegserklärung war.

          Da ist das Völkerrecht eindeutig.

          Folglich war der Einmarsch polnischer Truppen auf Deutsches Gebiet inklusive der dann veranstalteten ethnischen Säuberung ein Kriegsakt im Sinne des Völkerrechts.

          Wer den Krieg also begann und für die Opfer primär verantwortlich ist ist mit dem Völkerrecht eindeutig beweisbar.

          Alles andere ist Propaganda…

  5.  

    Oliver Stone – Die Geschichte Amerikas (n-tv)

    und

    Die CIA von innen (phoenix)

    reichen aus, um sich von diesem Land, voller Ekel, abzuwenden!

    (Und wichtig, beides Dokus laufen/liefen über die MSM und das ÖR, somit haben System-Trolle schlechte Karten von "Verschwörungstheorien, aus dubiosen Quellen" zu faseln, um unbequeme Wahrheiten zu diskreditieren!

     

     

     

  6. Die VSA selbst enthüllten die Eitelkeit ihrer Macht in Südostasien

     

    In Vietnam gaben die VS-Amerikaner wahrlich ein Meisterstück ihrer sprichwörtlichen Dummheit zum Besten: Hätte ihr Einfall Erfolg gehabt, so wäre der Nordteil Vietnams – ebenso wie schon der Nordteil Koreas zuvor – eine Grenzmark China geworden und der Süden wäre ein ähnlich schwächlich-liberaler Vasallenstaat wie der Südteil Koreas und damit beide zur leichten Beute für China geworden. Aber auch so entspricht ihre Verwüstung Vietnams einem Einfall der Welschen ins mittelalterliche Schottland. Den Vogel freilich schossen die VSA bei den Pariser Verhandlungen ab, bei denen sie meinten am Verhandlungstisch gewinnen zu können, was sie auf dem Schlachtfeld nicht erringen konnten. Entsprechend schlugen sie alle Angebote der Vietnamesen, die ihnen eine Räumung Vietnams ohne Gesichtsverlust erlaubt hätten, in den Wind und als dann Saigon fiel glichen die Bilder von der VS-amerikanischen Evakuierung denjenigen von der Flucht des englischen Heeres bei Dünkirchen Anno 1940.

     

    Im Übrigen bin ich dafür, daß der Euro zerstört werden muß!

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