Die Bemühungen Pekings wirtschaftlich rund um den Erdball Fuß zu fassen, machen sich bezahlt: der globale Einfluss Chinas wächst – wirtschaftlich, finanziell und politisch.

Von Marco Maier

Chinesische Unternehmen und deren Produkte sind weltweit kaum mehr aus dem Wirtschaftsleben wegzudenken. Auch wenn man angesichts der Unternehmensnamen oftmals nicht an China denkt – viele größere aber auch mittelständische Unternehmen rund um den Erdball befinden sich inzwischen (mehrheitlich) in chinesischem Besitz. Zwar dominieren nach wie vor US-amerikanische und europäische Aktionäre die Börsen Nordamerikas und Europas, doch das ändert sich sukzessive.

Doch das ist längst noch nicht alles. Fernab des Blickfeldes der meisten Menschen in Europa und den Vereinigten Staaten vollzieht sich vor allem in Ost- und Zentralasien eine große politische und wirtschaftliche Machtverschiebung. Während die USA immer weniger Gewicht besitzen, spielt die Volksrepublik eine wachsende Rolle. Insbesondere die "Neue Seidenstraße", die mehrere Handelskorridore bildet und bis nach Europa und Nordafrika reicht, ist hier von großer Bedeutung.

Hinzu kommen umfangreiche infrastrukturelle Investitionen in Lateinamerika und in Schwarzafrika, die zwar momentan noch Unsummen verschlingen, längerfristig hingegen nicht nur auch eine positive Rendite aufweisen sollen, sondern zudem durch die damit erfolgenden wirtschaftlichen Impulse auch ein stärkeres Wirtschaftswachstum in diesen Regionen mit sich bringen. Da die Chinesen nicht als sich in interne politische Angelegenheiten einmischende Kolonisatoren auftreten, sondern als Geschäftsleute, sorgt dies auch für ein eher positives Bild bei der dortigen Bevölkerung – wenngleich es natürlich auch immer wieder Proteste gibt, weil vor allem die korrupten Lokalpolitiker bei Geschäften mit den Chinesen die Interessen der lokalen Bevölkerung ignorieren.

Die wachsende wirtschaftliche und finanzielle Macht sorgt natürlich auch dafür, dass die politische Rolle der Volksrepublik wächst. Dessen ist man sich auch in Peking bewusst. Präsident Xi Jinping teilte dem Volkskongress deshalb auch mit, dass das Reich der Mitte die Rolle des Weltführers durchaus ausfüllen könne, da man die internationale Gemeinschaft mit "positiver Energie" injekziere und man in den letzten Jahren eine "bessere globale Führung" bewiesen habe. Xinhua titelte einen Artikel nicht umsonst mit "China bietet in der globalen Führung Weisheit".

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Im Gegensatz zur westlichen Philosophie, die vor allem auf wirtschaftlichem Egoismus basiert, setze China – so der Artikel weiter – auf einen "win-winism", der schlussendlich allen beteiligten Seiten zugute komme. Kooperation und Zusammenarbeit statt Rivalität ist demnach das Credo Pekings, wenn es um eine "offene Weltwirtschaft zur gemeinsamen Entwicklung aller Länder" gehe, sowie um "gemeinsame Bemühungen, globale Herausforderungen anzugehen".

Die langfristig denkenden Chinesen könnten auf das bislang bestehende "amerikanische Jahrhundert" durchaus ein "chinesisches Jahrhundert" folgen lassen. Immerhin spielt der "Westen" global betrachtet eine immer geringer werdende wirtschaftliche Rolle. Dies wird sich auch auf die (Geo-)Politik auswirken.

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26 thoughts on “China wird die USA entthronen – wirtschaftlich und politisch”

  1. Ich möchte es einfach nochmals in Erinnerung rufen, daß Kissinger in einem Interview vor ungefähr 35 Jahren erklärt hat, das Westeuropa aufpassen muß, nicht das Armenhaus der Welt zu werden. Damals habe ich diese Aussage für Phantasterei gehalten, heute könnte man annehmen daß er hellseherische Fähigkeiten besitzt oder ein erstklassiger Analyst ist.

    1. Vor 35 Jahren waren ja auch schon die ersten in Amerika ausgebildeten  Atlatikbrückler in Deutschland zu gange . Und heute ist die ganze EU Politik unterwandert und verseucht . Und diese Entwicklung war dem Globalen Verbrecher Kissinger bekannt .

      Wenn mann sieht mit was für einem krankhaften Eifer der große Imperiator Trump auf dem kleinen Nebenrollenspieler Nordkorea rumhackt . Kommt man nicht mehr umhin die Ausführungen des Herrn Maier  ernst zu nehmen .

      Allerdings , wird meines Wissens nach von der chinesischen Führung bisher  nicht die globale Rolle einer politischen oder wirtschaftlichen Führung angestrebt .

      Die meisten Menschen im Westen wissen zu wenig von der chinesischen Mentalität . Und so beurteilt man vieles nach dem eigenen Denken falsch . Mann sollte aber auch wissen das Chinesen fast durch die Bank Reichtum wesentlich fanatischer anstreben als Westler . Das hat  mit dem chinesischen Glücksglauben was zu tun . Das Rechtsverständnis ist auch nicht so diszipliniert wie z.B. in Europa .

      1. @ Rudolf Weissmueller

        Mit ihrem letzten Absatz haben sie recht, denn einem Chinesen nach 22 Jahren beruflicher Erfahrung kann man immer noch nicht hinter die Stirn sehen, selbst wenn man sich noch so bemüht. China ist alleine von der Geographie und des Klimas her sowas von unterschiedlich, beginnend in der Messestadt Kanton im Süden bis hinauf in die Industriemetropole Harbin im Nordosten. Über China selbst habe ich schon viele Vorträge gehalten, aber es ist unmöglich für eine Langnase diese Kultur zu begreifen, genauso wenig wie die Chinesen die Europäer begreifen wie wir Käse essen können. Außerdem ist nach chinesischem Verständnis der Mittelpunkt der Erde der Himmelstempel in Peking und von dieser Warte aus betrachtet sind wir eben nur am Rande der Welt angesiedelt. Es wäre ein abendfüllendes Thema, allein auf die Kultur, die Riten, die Umgangsformen und über das Geschäftsleben zu sprechen zu kommen, das würde hier in diesem Forum den Rahmen sprengen. Die Chinesen sind Meister in der Langzeitplanung und überlassen nichts dem Zufall, auch wenn es so scheinen mag, den Deng hat vor vielen Jahren seinen 5o-Jahresplan in der Halle des Volkes vorgelegt und exakt das beschrieben und gefordert was heute Realität ist. Viele chinesische Führungskräfte sind mittlerweile äußerst gebildet und konzilliant, wenn es aber um Fakten geht können sie knallhart sein und eine kompromißlose Haltung einnehmen, selbst wenn es zum eigenen Schaden ist, aber immer unter Gesichtswahrung zu betrachten ist. Zu meiner Zeit, bei meinen ersten Erfahrungen in China war es durchaus üblich das am großen Round Table der wichtigste Gesprächspartner zur Ehre des Gastes hie und da mal etwas von seinem Teller auf den Teller des Gastes legte. In Europa wäre dies ein Affront, in China ist es Anerkennung und so sind die Sitten halt unterschiedlich man muß sie nur kennen und dafür braucht man vermutlich ein ganzes Leben. Was das Rechtswesen anbelangt so ist das auch so eine Sache. Man kann durchaus vor einem Gericht in Streitfragen recht bekommen, wird aber trotzdem zu einem Bußgeld herangezogen, denn das Recht ist das Eine und das Ansehen ist die andere Seite der Medallie. Das waren zumindest kleine Auzüge meiner persönlichen Erfahrungen in diesem schönen Land.

        1. @ Achim

          'Zu wissen, wann man kämpfen soll'. Diese Beschreibung der japanischen Kultur der Strategie von Thomas Cleary läßt die entsprechenden Rückschlüsse auf das chinesische Vorgehen zu, da Japan seine kulturellen Wurzeln in China hat und diese im Geiste des Shintoismus, Zen-Buddismus und Samureigeistes weiter entwickelt hat. In der Praxis dürfte China, in einer Rückerinnerung, mit jeder Art von Konflikten möglichst effektiv umzugehen, seine jeweiligen Gegner ebensogut einzuschätzen wie sich selbst, mitten im Konflikt innere Ruhe zu bewahren, mit minimalen Einsatz Maximales zu erreichen und schließlich Sieger zu bleiben, ohne sich selbst aufzugeben, umgesetzt haben.

           

          1. @Anonymous 

            Das Einschätzen des Gegners wie sich selbst geht im allgemeinen nur wenn beide auf der selben Denkschiene agieren . Also Chinese gegen Chinese . Trifft er der Chinese auf eine Westliche Denkschiene ist Vorsicht vordergründig . Das basiert auf den Erfahrungen und das waren meist keine Guten die die Chinesen in der Vergangenheit mit den Europäer machen musten . Was sie nicht ordentlich durchschauen wird meist nicht akzeptiert .

            Gefährlich für die Westler sind intelligente Chinesen die im Westen  das Denken und die Schwächen der Westler gelernt haben . Umgedreht ist es natürlich genauso .

        2. @Achim 

          Interessant ihre Ausführungen . Heut zu Tage sollte man sich schon mal gedanken machen über andere Kulturen . Es lohnt sich in vieler Hinsicht und hilft sehr gegen die Voreingenommenheit . Die offt einem selbst mehr schadet.

          Aber bei einer Sache haben sie scheins nicht richtig  hingeschaut . Das der Gastgeber Essen von seinem Teller auf den Teller eines Gastes legt ist ausgeschlossen . Er nimmt vielmehr ein besonders schönes Stückchen  Fleisch z.B. – von einer Schale in der Mitte des Tisches – und legt es auf ihren Teller .     Damit sagt er lediglich das er sie mag . Bei Liebespaaren können sie das auch manchmal beobachten . Es ist wirklich so aber nicht in ganz China .

      2. Wenn man das Rechtsverständnis der verbrecherischen US-Regierung und der westlich-korrupten Oberschichten anschaut, werden es die Chinesen schwer haben, es noch schlechter zu machen.

        Grundsätzlich ist Machtballung immer verführerisch und ruft früher oder später nach Machterhaltung um jeden Preis, womit Rechtsbrüchen auf allen wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Ebenen Tür und Tor geöffnet wird. Der Westen macht es ja jeden Tag vor. Davon werden sich auch die Chinesen nicht ausnehmen.

    2. Genauso wird es sehr wahrscheinlich leider auch gekommen – und deshalb mal eine konkrete Aussage eines vøllig Unbeteiligten  – 

      Durch die Strategie der Selbstverneinung und ethnischen Selbstaufløsung wird in einem halben Jahrhundert das Deutsche Volk im vermischten Zustand anzutreffen sein. Dann wird man das Deutschland des 18. und 19. Jahrhunderts wie das antike Griechenland zum Gegenstand der Forschung machen.

      Japanischer Germanist – "Kanji Nishio" (ich fuege seinen japanischen
       Namen in "Kanji" noch dazu – 西尾漢字). 

      Meine Quelle ist – "Stoppt den grossen Austausch" auf YT.

      1. wollte noch sagen – selbst meine eigene Schwester…anfang fuenfzig und Immobilienmaklerin….2015 – "das ist Kaos!"….die Neger muessen raus usw.!!!

        OT von ihr im Gespræch (Telefon) mit mir August 2017 –

        "Ist doch alles ok und alle die ich kenne finden das auch in Ordnung (aber richtig agressiv formuliert und nicht wie ich meine Schwester eigentlich kenne…..zu mir am Telefon) seit dem habe ich keine Schwester mehr! Fuer mich ist Deutschland erledigt sowie sæmtliche andere wundervollen europæischen Hochkulturen!!!!!!!!!!

        Das Merkel ist nicht der Macher…..das will nur sagen (fuer die Nazitrøter…bei denen alles schlechte "Nazi" ist….wie Walter&Co)

        Das Merkel und ihre "Grooooosse Koalitionnnn"…..ist nicht's anders…..als Personal, der wahren Verbrecher hinter den Kulissen.

        Gute Nacht….Europa der Vaterlænder!

        1. ich wolllte sagen – so sprechen nur die schlichten Hirne und Nazi-Trøter wie Walter und Co. Falls er das Zeitliche gesegnet hat (mit ueber 70 immerhin møglich)….Mach's Gut Alter…und falls er nur erkæltet ist…Gute Besserung! Aber egal…..genau diese Typen wwie Walter – welche unsere letzte Souverænitæten als "Nazi" und unseren letzten Reichskanzler "Verbrecher" tætulieren sind in meinen Augen Geschichtsblind "ohne Ende" und kein Verlust! Høchstens fuer die Quasselstrippe ohne Limit –  "Mona…die Lisa". So…jetzt wirklich "Gute Nacht"…es ist kurz vor 23.00 Uhr in meiner neuen Heimat!

          1. Der Walter ist ok, trinkt nur ein bisschen zu oft und vermutlich auch zuviel, aber wer will es ihm verdenken bei dem Chaos. Immerhin ist er nicht abgehauen !

  2. Der bisherige und noch amtierende Hegemon hatte alle Möglichkeiten mit den Völkern eine für alle Seiten befriedigende Lösung zu frinden.Er konnte es nicht.Anstand,Charakter und Moral gehören nicht zu seinem Reportoire.Heute hat er die Antiphatie gepachtet.Nur die Günstlinge halten noch zu ihm.Gut so!

  3. "Kooperation und Zusammenarbeit statt Rivalität ist demnach das Credo Pekings,"

    Eine völlige Fehldeutung chinesischer Exportpolitik! Rosarote Verklärung einer nationalegozentrischen Imperialpolitik.

    Tatsächlich ist die Dumpinglohn-Exportpolitik Chinas auf Rivalität und rücksichtslosem Niedermachen anderer Volkswirtschaften ausgerichtet.

    China übernimmt den Markt in den USA und Europa. Firmenpleiten, Bankrott der öffentlichen Hand und Massenarbeitslosigkeit in Städten wie Detroit, Essen und Athen sind die verheerenden Konsequenzen dieses Export-Kolonialismus.

    Denn der Export chinesischer Dumpinglohn-Produkte ruiniert die Produktionsbetriebe in den diese Produkte importierenden Ländern. Der Exportüberschuß Chinas ist das Äquivalent zur erzeugten Massenarbeitslosigkeit in diesen Ländern.

    In Griechenland hat dies schon zum Staatsbankrott geführt. Griechenland importiert mehr Güter aus China, als es durch seine eigene Wertschöpfung finanzieren kann. Dies führt über Außenhandelsdefizit in die Staatsverschuldung bei den Wallstreetbanken, die das Problem über Zinseszins noch verschärfen und in den Staatsbankrott führen. Als zusätzlicher Negativfaktor kommt für Griechenland die EU-Osterweigerung hinzu. Griechenland gerät dadurch noch in einen Lohn-Wettbewerb mit Dumpinglohnländern wie Bulgarien und Rumänien.

    Der ESM ist im Grunde eine logische Folge von Freihandel in Kombination mit chinesischem Export-Imperialismus, die Konkursverschleppung eines Bankrott geratenem Opfers.

    ———————————————————-

    Dieser Volkswirtschaften zerstörende Exportkolonialismus ist ursprünglich eine Wallstreet-Strategie, mit dem man die Welt erobern und kommunistische Staaten ruinieren wollte.

    Erstaunlicherweise ist die kommunistische Partei in China über ihren ideologischen Schatten gesprungen und hat den Wallstreet-Kapitalismus durch einen chinesischen Manchesterkapitalismus mit seinen eigenen Waffen geschlagen. Dabei hat sie natürlich alles verraten, was der Kommunismus erreichen wollte: Einkommensgerechtigkeit und Wohlstand für den Arbeiter.

    Die Gegenstrategie zum chinesischen Exportkolonialismus:

    Zieht der Westen nicht schnellstens die Reißleine, geht er bald bankrott.

    Kurioserweise liegt das einzig rationale Gegenmittel in dem Umschwenken auf eine Wirtschaftspolitik, wie sie ähnlich vom kommunistischen Warschauer Pakt praktiziert wurde.

    Dazu sollte der Westen einen eigenen Wirtschaftsraum bilden, der sich via Zölle vor chinesischen Dumpinglohnprodukten schützt. Der Westen kann alles, was seine Volkswirtschaft braucht selber herstellen und braucht China überhaupt nicht.

    Dies bringt die Produktionsbetriebe wieder zurück in den Westen und ermöglicht die Finanzierung des Sozialstaates. Der Staatsbankrott wird abgewendet.

    Auf den Punkt gebracht: Die Archillesverse des chinesischen Exportimperialismus ist der Freihandel.

    Unterbricht man diesen, ist die chinesische, exportlastige Wirtschaft tot.

     

    1. „Tatsächlich ist die Dumpinglohn-Exportpolitik Chinas auf Rivalität und rücksichtslosem Niedermachen anderer Volkswirtschaften ausgerichtet.“

      Und wer hat das bis zur nicht enden wollenden und sich weiter ausbreitenden Arbeitslosigkeit im Westen – wer hat das gefördert??? Richtig, die US-Regierung – wie immer – ging im Westen raschen Schrittes voraus und lagerte ihre Produktionen – aufgrund von höherer Rendite – nach China oder sonstigen asiatischen Regionen aus.

      China’s heutiger Erfolg basiert massgeblich auch auf der Gier westlicher Manager und anderer Oberschichten-Vertreter, denen die Lebensgrundlage der eigenen westlichen Bevölkerungen völlig schnuppe ist. Dazu zählen auch die europäischen Oberschichten-Vertreter. Und diese Politik läuft weiter, die westlichen Staaten werden – auf Geheiss der Transatlantiker – weiter geschwächt, die europäischen us-servilen Regierungen machen das weiterhin schön mit. Die katastrophale Migrationsgeschichte tut ihr Übriges dazu.

      Während die Chinesen ihre Billigwaren nach dem Westen liefern – und dafür die Schrottwährung Dollar entgegen nehmen mussten – die sie in Unmengen zu horten gezwungen wurden, gehen sie halt jetzt rund um den Globus mit den faulen Fiat-Dollars einkaufen, um beim kommenden Zusammenbruch des westlichen Finanz-Betrugssystems wenigstens einen guten Teil davon sinnvoll investiert zu haben. Das kann ihnen niemand wirklich verübeln, wir alle würden das auch so machen. Diesbezüglich haben die Chinesen von den westlichen gierigen Oberschichten erstaunlich schnell gelernt.

      Die Folgen dieser wirtschaftlichen Veränderungen sind unabsehbar – und wurden vor allem vom Westen tatkräftigst mitverursacht. Es ist dabei eines hervorstechend sichtbar: Dort, wo sich die Chinesen auf dem Globus festsetzen, dort kann auch die dortige Bevölkerung an einer prosperierenden Wirtschaft mitessen und sich mitentwickeln, während die Amerikaner nur ausbeuteten, die Bevölkerungen verarmen liessen und nichts als verbrannte Erde zurück liessen. Da ist schon ein markanter Unterschied auszumachen. Wie sich das letztlich weiter entwickelt, ist schwer vorhersehbar. Geballte Macht ist immer verführerisch und kämpft um Machterhaltung um jeden Preis.

  4. Handelt es es sich beim Aufstieg Chinas etwa um ein dialektisches Spielchen des Barons?

     

    Ein wenig verwundert es ja schon, daß die VSA nichts Ernsthaftes gegen den Aufstieg Chinas unternehmen, ja diesen sogar öffentlich begrüßen und stattdessen gegen die kleineren und mittleren Mächte so erbarmungslos wüten. Könnten sie diese doch auch nach einem Sieg über China zur Ader lassen, der ihnen Anno 1991 noch recht leicht gewesen wäre, nun aber unmöglich erscheint. Bisher haben die VSA nämlich jeden wirklichen oder vermeintlichen Rivalen erbittert bekämpft. Ein wenig fühlt man sich daher an den futuristischen Roman Düne erinnert, in welchem der Baron Harkonnen den gleichnamigen Wüstenplaneten zuerst erbarmungslos von seinem einen Neffen Rabban ausquetschen lassen will, um dann seinen anderen Neffen Feyd als eine Art Erlöser schicken will. Düne gilt ja vielen als Schlüsselroman der Neuen Weltordnung, da dort das Gewürz ebenso fließen muß wie in jener das Erdöl und auch diese hat ihren Baron. Der Neuen Weltordnung wird ja nachgesagt, daß sie die dialektischen Spielchen liebt.

     

    Im Übrigen bin ich dafür, daß der Euro zerstört werden muß!

    1. ? ja könnt man meinen. Betrachtet man aber die Rivalitäten von China und Russland war der Plan wohl ein anderer. Ging aber wohl nicht wirklich auf. Nun ist es zu spät und den Amis dürfte so langsam der Schädel brummen ob des Giganten den man sich da herangezogen hat.

      Mit Farbrevoluzionen jedenfalls ist da nix zu machen. Und die direkte Konfrontation kommt bei drr Kampfkraft eh nicht in frage. Bleibt nur noch der Angtif auf die Wirtschaft.?? was die Amis selbst mit umhaun würd.

      Ich Sach, das wird noch lustig.

    2. @Volker Spielmann

      Heute sind sie aber mit ein bischen viel Vermutungen unterwegs .  Aber wenn ihnen das weiter hilft man kennt ihn in China den Baron . Wenn es denn der Baron ist den sie meinen .

  5. Verschissene Grüße an Michael Steiner (Intelligenz- und Realitätsverweigerer), dieser Minusmensch sollte im Dunkeln aufpassen wegen einer eventuellen Unfallgefahr, denn seine NWO-Herrscher machen gerne Unfälle.

    Was bildet dieser Schnösel sich eigentlich ein Anna Schuster zudiskreditieren ?

    Das zeigt doch daß er auch nur eine verblödete NWO-Marionette ist und an Wahrheiten kein Interesse hat !!!

    Naja, so können nur Leute reagieren die keine Freunde oder Familie haben und wenn doch Freunde und Familie dasein sollten, dann sind ihm die Leute Scheißegal wie es aussieht.

    Soooo, das wärs mit dem Contra-Magazin, solange solche Blindgänger Menschen denunzieren die die Realität wiedergeben, solange ist Contra-Magazin auch nur ein Büttel der NWO-Freaks.

    1. Ihre primitive Pöbelei ist unterste Schublade. Schämen Sie sich!

      Sie sollten der Redaktion dankbar sein, dass sie der Gesellschaft die Möglichkeit gibt alternative Perspektiven auf die Politik zu erhalten sowie die Möglichkeit, sich darüber auszutauschen.

      Und das auch noch kostenlos!

      Man muß nicht in Allem der Meinung des Autors sein, doch man sollte Respekt gegenüber dem Andersdenkenden aufbringen und sachlich gegen-argumentieren, wenn man die Dinge anders sieht.

      Ihre Pöbeleien hingegen sind völlig daneben und entehren Sie nur selbst.

       

    1. Obergrenzen-Kompromiss aus dem Irrenhaus: Zuwanderung „begrenzen“ aber keine „Zurückweisung“ an der Grenze!

      Ja so is Bayern- BRD- (Ostdeutschland wie immer ausgenommen).

       

      Nur mehr peinlich……………….

  6. Die Chinesen entstammen einer uralten, in gut umfriedetem Lebensraum langsam und stabil herangewachsenen Kultur, die sie seit Schlächter Maos Tod nun wieder sehr sorgsam pflegen, als inspirierendes Ahnenerbe und als festen Boden fleißigen, innovativ-technologischen Schaffens. 

    Dreimal war auch das Abendland gut innvoativ: In der griechischen Antike erschuf sich ein Olympisches Europa, das in elitärer Renaissance im Spätmittelalter und im bürgerlichen 19. Jahrhundert infolge der klassisch humanistischen Bildungsreform Wilhelm von Humboldts erneut aufblühte.

    Immer wieder unterliegt das Olympische Europa der geistigen Plumpheit und rohen Brutalität einer teilweise der Wüste und teilweise dem Sumpf entstiegenen Kreuzanbeterei. Dies um so mehr, als deren universalistischem Größenwahn seit dem 18. Jahrhundert geldige Freimaurer, seit dem 19. Jahrhundert antipatriotische Marxistenführer und seit dem 20. Jahrhundert staatliche Psychokrieger der "Frankfurter Schule" metapolitische Beihilfe leisten. Alle diese 4 grenzenlos völkerfeindlichen Varienten entstammen einer horebinischen Ideologie, beherrschen gleichmacherisch die sog. westliche Welt und erlauben völkisch auserwähltermaßen allenfalls den Israelis, gut bodenständig, gut verwurzelt, gut traditionsbewusst, gut rassisch, gut wohlhabend und gut gesichert zu leben. 

    Bei so viel Zersplitterung und Unterdrückung von Selbstmotivation europäischer Völker und pionierfreudiger Amerikaner seitens künstlicher Dekadenzmoral, die sich grenzenlos und endlos in Raubkriegen und masochistischer Hingabe an fremde Invasoren verzehrt, mag China bald Avantgarde sein.

  7. Ich muss zugeben, über China nicht allzu viel zu wissen. Was ich von der "Seitenlinie" immer sehr kritisch sehe, ist die Vollüberwachung, die anscheinend derzeit dort aufgebaut wird. Die Idee westlicher Freiheiten (vor allem Kant, kategorischer Imparativ) scheint dort nicht im Ansatz ein Thema zu sein.
    Wie sieht das chinesische Ideal einer Gesellschaft aus, bezogen auf das Individuum und seiner Freiheiten im Verhältnis zur Gesellschaft?
    Was hat es mit der Vollüberwachung auf sich, ist das so und wie ist derzeit der Stand?

    Mir geht es hier rein um sachliche Auseinandersetzung, bitte keine Vorverurteilungen oder glühende Ansprachen pro westlich oder pro China, besten Dank!

    1. rein sachlich, haben die Chinesen eine Einheitspartei KP = Kommunistische Partei: Also ich wollte da kein Chinese sein, nicht mal ein reicher !

      Der Kommunismus kommt ohne Unterdrückung noch viel weniger aus als der Kapitalismus.

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