Gerade für Traditionalisten und Konservative mag die Frage provokant wirken, doch: Brauchen wir eigentlich überhaupt gesetzlich definierte religiöse Feiertage?

Von Marco Maier

Traditionen sind ja eigentlich auch etwas Schönes, sie haben immerhin ja auch etwas Verbindendes. Doch angesichts der derzeit aufflammenden Diskussion um einen gesetzlich verankerten islamischen Feiertag in Deutschland kann man sich ja eigentlich auch die grundsätzliche Frage stellen, ob es denn solche gesetzlich verankerten religiösen Feiertage überhaupt geben muss.

Je nach Region (und christlicher Konfession) gibt es in Deutschland insgesamt neun bis 14 gesetzliche Feiertage – bei insgesamt 19 möglichen Feiertagen, wovon 16 (inkl. jener an den Sonntagen) christlich sind. Lediglich der 1. Januar, 1. Mai und der Tag der Deutschen Einheit sind staatliche Feiertage.

Da stellt sich doch die Frage: Warum soll man nicht auf diese ganzen religiösen Feiertage verzichten und den Arbeitnehmern dafür einfach geradeheraus zum Beispiel zehn bis zwölf Tage mehr Urlaub nach freier Verfügung zugestehen? Das wäre doch deutlich sinnvoller für alle.

Immerhin sind ohnehin nur noch rund 55 Prozent der Deutschen (mit abnehmender Tendenz) überhaupt Mitglied in der Katholischen bzw. Evangelischen Kirche. Und viele davon sind es mehr oder weniger nur aus Tradition bzw. familiären Umständen, oder weil sie bei einem konfessionellen Arbeitgeber beschäftigt sind. Mehr als ein Drittel der deutschen Bevölkerung gilt als konfessionslos. Hinzu kommen noch Muslime, orthodoxe Christen, Juden, Buddhisten und Anhänger anderer Religionen (z.B. auch den alten germanischen und keltischen Kulten).

Angesichts dessen wird ein weiteres Beharren auf solchen religös motivierten gesetzlichen Feiertagen von der Realität in Deutschland überholt: Das Christentum, welches früher für mehrere Jahrhunderte noch eine große Rolle spielte, ist heute nur noch ein Schatten der einstigen Macht. Und so lange selbst zu den großen christlichen Festen wie Weihnachten oder Ostern nur eine Minderheit der Menschen auch tatsächlich in die Kirche geht, braucht es die ganzen Feiertage auch gar nicht mehr. Oder?

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15 COMMENTS

  1. Ich bin für mehr Feiertage, weil wir sowieso viel zu viel arbeiten, besonders für andere!

    Dann wäre ich besonders für einen Feiertag: Der Tag der Demokratie – aber erst nachdem wir sie eingeführt haben!

     

  2. Als Arbeitgeber habe ich sie schon verflucht und bin der Meinung, die Feiertage sollten die Kirchen finanzieren. Ich wäre gespannt, wieviele es dann noch gäbe.

    Andererseits sind sie für gläubige Christen sehr wichtig und für die Ungläubigen zumindest ein paar Ruhetage mehr. Bedenkt man dann noch, die sich durch die Feiertage ergebenden Brückentage, werden daraus immer mal wieder kleine Urlaube. Bei uns im Handwerk machen die durchaus Sinn !

  3. Von mir aus kann jeder glauben was er will aber bitte mit diesen Unfug nicht andere belästigen. Kirche hat in politischen Angelegenheitn nichts zu suchen und schon gar nicht mit ihren Feiertagen. Dieser erlogene Schwachsinn sagt mir gar nichts. Alles Lug und Betrug um uns um uns an der Stange zu halten  und möglichst viel Geld zu scheffeln.

    • Emma@

      Nachdenken bitte. Je mehr Einströmlinge in unseres Sozialsystem, um so mehr Geld wird für den "Staubzucker" gebraucht zum blasen in deren Hinterteile!! Also mehr arbeiten!! ———-

      Und gerne, weil, wir lieben doch die Verdiener der Renten für unsere Kinder und Enkel! Der war gut jetzt, was!??

      Und dann mal überlegen: Der Rohölpreis ist stabil "Unten"- der Euro nimmt täglich an Wert zu– und leider die Preise an den Zapfsäulen auch!! Vor Jahren hat man uns erklärt, das der Litterpreis sinkt wenn vorgenannte Bedinungen erfüllt sind! Tja, da hatten Die die Rechnung nicht mit den vielen "Gäste der Murksel" Gemacht! Und deshalb müssen die Steuer-Einnahmen jeden Tag kräftiger Sprudeln! Was für eine schöne "Gelddruckmaschinerie"!

    • @ Emma

      Die Frage ist, warum wird das jetzt auf einmal infrage gestellt ?!

      —-

      Tja, diese Frage sollte man sich doch tatsächlich stellen.

      Je mehr das Christentum und seine Symbole aus dem öffentlichen Raum verschwinden, umso mehr sind wir anderen 'heilsbringenden' Ideologien, wie Islam und noch mörderischen Ideologien, wie 'Liberalismus', Marxismus (Kommunismus/Boschewismus/Sozialismus) und damit einhergehend, dem Atheismus, ausgeliefert. 

  4. Geschickt wählten die VSA ihre Kolonisten für den deutschen Rumpfstaat aus

     

    Hätten die nordamerikanischen Wilden beispielsweise Schotten als Kolonisten in den deutschen Rumpfstaat geschickt, um die deutsche Urbevölkerung zu knechten, so hätte es ihnen leicht widerfahren können, daß sich diese mit der deutschen Urbevölkerung verbrüdern und mit der Zeit gar mit jener verschmelzen würden – dieses Mißgeschick widerfuhr nämlich den Engländern mit ihren ersten Siedlern in Irland, die nach und nach die irische Sprache und Gebräuche annahmen und später auf Seiten der Iren gegen die Engländer gekämpft haben. Dies wird den VSA aber mit den Mohammedanern im deutschen Rumpfstaat nicht zustoßen, warum weiß Rousseau: „Es ist unmöglich, mit Leuten, die man für verdammt hält, in Frieden zu leben; sie lieben hieße Gott hassen, der sie bestraft. Es bleibt keine andere Wahl, als sie zu bekehren oder zu peinigen.“ Daher werden die mohammedanischen Kolonisten immer eine Geißel für die deutsche Urbevölkerung bleiben und den VSA die Besatzungstruppen weitgehend ersparen.

     

    Im Übrigen bin ich dafür, daß Euro zerstört werden muß!

  5. Wir brauchen keine christlich-religiösen Feiertage.

    Es reichen vollkommen die heidnischen, germanischen.

    Dann wird so mancher Zeitgenosse erstaunt sein, dass diese wohl doch die wahren "Vorfahren" der religiösen Feiertage sind, nur exakter, naturwissenschaftlicher platziert.

    Das wäre aber schon Blasphemie, denn was haben die Staatskirchen in der heutigen Zeit, außer den Feiertagen, noch in petto?

  6. Die Katholische Kirche hat gegen die Einführung von islamischen Feiertagen nichts einzuwenden —– somit dürften die christlichen Feiertage wohl im Laufe der Zeit durch islamische Feiertage ersetzt werden. 

    Dazu mahnend an die Adresse der Verräter :

    Zweiter Johannesbrief

    Warnung vor Verführern – Ziff. 7 bis 11 :

    „Denn viele Verführer sind ausgezogen in die Welt, die nicht bekennen, dass Jesus Christus im Fleische gekommen ist; das ist der Verführer und Antichrist. Seht euch vor, dass ihr nicht verliert, was ihr erarbeitet habt, sondern vollen Lohn empfangt ! Jeder, der davon abgeht und nicht in der Lehre Christi bleibt, hat Gott nicht. Wer in der Lehre bleibt, der hat den Vater und den Sohn. Wenn einer kommt und diese Lehre nicht bringt, den nehmt nicht auf in das Haus und sagt ihm auch nicht den Gruß; wer ihm den Gruß entbietet, macht sich teilhaftig seiner bösen Werke.“

    Offenbarung 3 Vers 1 – 5

    „Dem Engel der Gemeinde in Sardes schreibe : So spricht, der die sieben Geister Gottes hat und die sieben Sterne :

    Ich weiß um deine Werke : ——– du hast den Namen, dass du lebest, und bist tot. —— Werde wach und stärke das übrige, das daran war zu sterben; denn ich fand deine Werke nicht vollwertig vor meinem Gott. Bedenke also, wie du es empfangen und gehört hast, und bewahre es und kehre um ! Wenn du daher nicht wachsam bist, werde ich kommen wie ein Dieb, und du wirst nicht wissen, zu welcher Stunde ich über dich kommen werde. Doch hast du einige Namen in Sardes, die ihre Kleider nicht befleckt haben; sie werden einhergehen mit mir in weißen Gewändern, denn sie sind es wert.

    Der Sieger wird so bekleidet werden mit weißen Gewändern, und seinen Namen werde ich nie und nimmer austilgen aus dem Buch des Lebens, und bekennen will ich seinen Namen vor meinem Vater und vor seinen Engeln.

    —————————————————————————————————-

    Kurz und treffend : 

    Ich weiß um deine Werke : du hast den Namen, dass du lebest, und bist tot.  Der Heilige Geist ist in den Kirchen erloschen. Die Satanisten haben das Kommando übernommen. Deshalb gehet aus von ihr, wenn ihr nicht teilhaben wollt an ihren Verbrechen.

  7. Christlich-religiöse Feiertage haben sicher für  Menschen eine Bedeutung, wenn die in die Kirche an diesen Tagen gehen.  Die meisten Menschen hätten aber sicher ein paar Urlaubstage statt dieser Feiertagen lieber, um sich einmal von der Arbeit auszuruhen. Volksabstimmung wäre notwendig.

  8. Bevor man sich über die Abschaffung religiöser Feiertage in Deutschland Gedanken macht, sollte man erst mal alle aus Glaubensgründen in Deutschland eingekerkerten oder sonst verfolgten Deutschen (wie z.B. Horst Mahler oder Ursula Haverbeck) freilassen, rehabilitieren und ihre Verfolger Schadensersatz leisten und im Zuchthaus verschwinden lassen – ohne Freigang und ohne vorzeitige Entlassung!

  9. Bodenständig und der Natur gemäß sind Feste zu den Sonnwenden und zu den Tag- und Nachtgleichen oder etwas später zum 1. Mai und 1. November.

    Mittsommerfest (in Schweden lebendig), Erntefest, Samhain (Wirtschaftsjahresende; Ahnengedenken; Fest mit allen=holo/hello jenseitgen Seelen=Weens/Wähnenden), Lichterfest (in Schweden lebendig), Julfest (unbesiegbare Sonne; Rauhnächte), Frühlingsbeginn (bei Kurden lebendig), Ostara-Fest, Beltanefest. 

    Wüstenreligiöse Invasion seit rund eineinhalb tausend Jahren hat uns unserer geistig-kulturellen Wurzeln beraubt oder diesen Wurzeln Fremdes aufgepfropft. Beispiel: Vom Gott Ve (We; Heiliges), neben Vil (Wille) ein mythischer Bruder Odins, stammt das Wort "Weihe" (wehender Wind im Sinne von Geistigem?) für die Weih(e)-Nacht im Rahmen des Julfestes und der Rauhnächte.  

    Das Jahreskalenderbüchlein Mars Ultor nennt und erläutert für jeden Tag traditionelle griechische, römische, keltische und germanische Feste.

    Es mag von Vorteil sein, Feste im ursprünglichen und bodenständigen Sinne zu feiern, wenn man Überfremdungen überwinden oder abwehren will.

  10. Im Islam ist der Freitag das Gleiche wie bei uns der Sonntag….. das hieße die haben immer Freitags frei…. das wusster aber der de Maizière bestimmt nicht….. dieser Vollpfosten. 

    In Sachsen hat man nicht die vielen Feiertage wie in Bayern ….. nach de Maizières Logik…. müsste eigentlich ein Bayer der nach Sachsen zieht….. seine Feiertage mitbekommen…. .-)

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