Bitcoin: In Zimbabwe und Venezuela faktisch Zahlungsmittel

Die private Kryptowährung Bitcoin mutiert in Zimbabwe und Venezuela zur Ersatzwährung. Letzteres avanciert sogar langsam aber sicher zur bargeldlosen Gesellschaft.

Von Marco Maier

Während die nationalen Währungen in Zimbabwe und Venezuela kollabier(t)en, suchen die Menschen dort nach Auswegen, um überhaupt Ersparnisse anlegen zu können – sofern es ihnen angesichts der schwierigen Lage überhaupt möglich ist. Auch Unternehmen versuchen, das Geld für ihre Rechnungen möglichst werterhaltend anzulegen.

An US-Dollar heranzukommen ist in diesen beiden Ländern äußerst schwierig, da kaum jemand überhaupt noch dazu bereit ist, die lokale Währung überhaupt anzunehmen und gegen "hartes" Geld umzutauschen. Also müssen sie sich neue Ideen einfallen lassen, um überhaupt noch sparen zu können.

Die private Kryptowährung Bitcoin ist so ein Fall. Während beispielsweise in Venezuela aufgrund des billigen – von der Regierung subventionierten – Stroms bereits mehr als 100.000 Menschen damit begonnen haben, Bitcoin zu "schürfen", steigt der Preis für das digitale Geld in Zimbabwe zumindest laut der Zeitung "The National" schon teilweise auf 10.000 US-Dollar an. So viel wird in der Hauptstadt Harare demnach teilweise auf der Straße in Cash für die Kryptowährung geboten.

Inzwischen, so heißt es, dass Venezuela aufgrund der Hyperinflation zu einer bargeldlosen Gesellschaft wird – und es sich hierbei um die ersten "Bitcoinisierung" eines souveränen Staates handelt, die dort derzeit vonstattengeht. Eine Entwicklung, die wohl in manchen Kreisen durchaus mit Zufriedenheit betrachtet wird.

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5 Kommentare

  1. Ja so ist das. Niemand tauscht die Landeswährung gegen werthaltige Dollar. Und da müssen die schwarzen dann eben ausweichen und kaufen für 10 000 ?! Dollar einen Bitcoy.???

    Und das Towuwaho wird dann Weltweit als Fortschritt verkauft. ?

    Seht hin, unterentwickelt habenixe haben Kryptowährung und es funktioniert. Wollt ihr weissen dummköpfe und habenixe nicht auch so ein tolles Windei womit wir euch noch viel mehr bescheissen und gängeln können ohne das ihr uns auch nur im geringsten kontrollieren könnt.

  2. Lächerlich  Venezuela zu einer Bargeldlosen Gesellschaft , Bitcoinisierung unterm Strich wertloses Zocker Geld . Damit diese Länder noch mehr Propleme haben wie sie eh schon haben . Genau wie Indien und dergleichen . Die meisten Menschen dort wollen überleben und nicht zocken um ihr täglich Brot .

    Ein biserl zu Sinnfrei was sie uns da zum lesen anbieten  Herr Maier ! 10.000 $ in Harare das sind eine handvoll Zocker die Zuviel Geld haben .

  3. Ein Wort zu den neumodischen Zwischennetzwährungen

     

    Manchmal sind die EDV-Wesen recht unbedarft und verstehen nicht, mit was für Kräften und Mächten sie sich bei ihrem bunten Treiben anlegen; so haben sie jüngst beschlossen digitale Währungen für das Zwischennetz wie Stückchen-Münze ins Leben zu rufen, die in erschreckender Weise echtem Geld und nicht dem Papier- und Buchfalschgeld der Zentralbanken gleichen; und dies ruft selbige umgehend auf den Plan, wobei wie immer die politischen Strohmänner die schmutzige Arbeit für die Zentralbanken erledigen; und dabei sollte den Computerwesen das schlimme Ende des libyschen Herrschers eine Warnung sein, denn dieser verlieh nicht nur Geld ohne Zinsen zu nehmen, sondern plante die Einführung einer afrikanischen Goldwährung; doch auch ohne diese Übergriffe der Zentralbanklakaien haben die Zwischennetzwährungen einen entscheidenden Nachteil: Anders als Gold und Silber haben sie keinen leicht bestimmbaren Eigenwert und lassen sich wohl leichter fälschen als das Papiergeld der Zentralbanken.

     

    Im Übrigen bin ich dafür, daß der zerstört werden muß!

     

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