US-Soldaten auf Abmarsch.

Verteidigungsminister Mattis ordnete die Entsendung von zusätzlichen US-Truppen nach Afghanistan an. Damit führt er die Anordnung von Präsident Trump aus.

Von Marco Maier

Erst kürzlich wurde bekannt, dass deutlich mehr US-Soldaten in Afghanistan stationiert sind als bislang offiziell bekannt war: Rund 11.000 anstatt 8.400. Dennoch soll die von Präsident Donald Trump angekündigte Truppenverstärkung durchgeführt werden. US-Verteidigungsminister James Mattis kündigte an, dass er im Rahmen der Südasien-Strategie des Präsidenten die Entsendung weiterer Militärs an den Hindukusch anordnete.

Während laut diversen US-amerikanischen Medienberichten immer wieder die Zahl von rund 4.000 Militärs genannt wird, welche die aktuell in Afghanistan stationierten US-Truppen bei der Bekämpfung radikalislamischer Milizen unterstützen sollen, teilte Mattis keine genaue Zahl mit. Man wird dies wohl erst später erfahren.

Indessen warnten die radikalislamischen Taliban Washington davor, dass sie ihren "Dschihad mit Entschlossenheit" fortsetzen würden, so lange auch nur noch ein einziger US-Soldat auf afghanischem Boden präsent sei. Die Taliban kontrollieren nach nunmehr sechzehn Jahren "Krieg gegen den Terror" des Westens inzwischen deutlich größere Territorien als noch im Jahr 2001, als sie die Regierungsgewalt in Afghanistan innehatten und die vereinte NATO-US-Militärmacht in das Land einfiel.

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Der Krieg in Afghanistan wird immer wieder heftigst kritisiert. Der US-Regierung und dem US-amerikanischen Deep State wird immer wieder vorgeworfen, es vor allem auf die reichhaltigen mineralischen Ressourcen des Landes abgesehen zu haben, die man zugunsten der US-Finanzoligarchie ausbeuten will. Weiters sollen CIA und Pentagon in den Handel mit Opium (zu dessen weltweit größten Produzenten Afghanistan zählt) verwickelt sein.

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5 KOMMENTARE

  1. Haben diese Idioten zu wenig Kasernen daheim und müssen ihre Soldaten jetzt im Ausland unterbringen??

    Dagegen würde Abrüstung helfen:)

    Es geht um Ressourcen und auch um Drogen! Aber das weiß eh jeder!

    • @ Analyst

      "Es geht um Ressourcen und auch um Drogen! "

      Sehr richtig!

      Und die Drogen melden sich mit aller Wucht in der verrottenden amerikanischen Gesellschaft wieder, die anscheinend mehr und mehr im Drogensumpf verkommt.

      "Trump beschloss wenige Tage später trotz Widerstands seitens der Gesundheitsbehörde, die "Opioid-Krise" als nationalen Notfall einzustufen,…"

      Bekämpfung der "Opioid-Epidemie" in den USA: "Ein gewinnbarer Krieg"
      https://www.heise.de/tp/features/Bekaempfung-der-Opioid-Epidemie-in-den-USA-Ein-gewinnbarer-Krieg-3818043.html

      Gegen die zionistischen Bevölkerungs-Dezimierer und Vermögensplünderer – zu letzteren gehört auch Trump – kann Trump nichts, aber auch gar nichts unternehmen – nicht zuletzt auch deshalb, weil er selbst zu viel Dreck am Stecken hat, mit dem ihn seine Gegner jederzeit aufspiessen können.

       

  2. Mit welchem Recht mischt sich der Westen in die inneren Angelegenheiten von Afghanistan ein? Es ist doch geradezu vermessen, diesen Menschen unsere Weltanschauung überstülpen zu wollen, indem man dort Regierungsvasallen einsetzt um das Land angeblich zu befrieden. Die Afghanen müssen sich selbst helfen und das kann nur von innen heraus geschehen, denn niemand ist in der Lage, dieses Volk zu begreifen um dann entsprechende Maßnahmen durchzuführen. Entweder sie schaffen eine geistige Wende selbst oder sie bleiben eben noch weitere 100 Jahre in ihrem angestammten Milleu. Vermutlich geht es garnicht um menschlichen Beistand, eher um Macht und Geld und das ist weder für die Afghanen gut, aber auch nicht für den Rest der Welt.

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