Eine Analyse auf Ebene der Counties zeigt: Viele Gebiete in den USA sind wirtschaftlich faktisch ruiniert. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung lebt in Gebieten, die schlechte Grundlagen aufweisen.

Von Marco Maier

Es gibt einige Gebiete in den Vereinigten Staaten, in denen es wirtschaftlich bergauf geht – und bis auf regionale Sonderfälle auch Zukunftsperspektiven aufweisen. Dies gilt für einen Großteil der Ostküste, einen Teil der südlichen Westküste und vor allem das nördliche Zentrum der dünn besiedelten Bundesstaaten. In der nachfolgenden Grafik (zum vergrößern bitte anklicken) werden die USA in entsprechende Areale unterteilt.

Weite Teile des Südens und Südostens, sowie die mittlere Westküste sind jedoch größtenteils mit "distressed communities" (Gemeinschaften im Notstand) vollgepflastert. Dies zeigt ein Bericht über die wirtschaftliche Lage auf County-Ebene der "The Economic Innovation Group". Diese moniert, dass die wirtschaftliche Stabilität außerhalb der Gebiete mit "elite zip codes" rapide erodiert.

Die Notlage basiert auf sieben Eckpunkten:

  • Kein High School-Abschluss
  • Anteil der vakanten Häuser
  • Nicht arbeitende Erwachsene
  • Armutsrate
  • Median-Einkommensverhältnis
  • Wechsel in der Beschäftigung
  • Wechsel bei Geschäfts-Establishments

Dabei zeigt es sich auch: Insbesondere der mittlere Osten samt den Ostküstenstaaten ist – zusammengefasst auf Bundesstaaten-Ebene – marode. Von den Großen Seen hinunter bis nach Mississippi und Louisiana geht die Wirtschaft den Bach hinunter. In Sachen Bevölkerungsanteil zieht sich von Nevada über Texas bis hin nach Virginia und West Virginia ein Band von Bundesstaaten mit einem hohen Anteil (20-43 Prozent) an Menschen, die in solchen notleidenden Gebieten leben. Dies zeigt nachfolgende Grafik auf:

Insgesamt, so der Bericht, leben mit 53,4 Prozent mehr als die Hälfte der US-Bevölkerung in Kommunen die entweder noch im Mittelfeld, mit Risiko und notleidend sind. Knapp ein Fünftel lebt in Gebieten die als "komfortabel" gelten, knappe 27 Prozent in "prosperierenden" Arealen.

Dabei zeigt es sich auch: In den notleidenden Gebieten sind mehr als die Hälfte der Bevölkerung Minderheiten (Schwarze, Latinos…), während sie in den prosperierenden Gegenden gerade einmal knapp ein Viertel der Population ausmachen. Asiaten und Weiße leben hingegen vorwiegend in den besseren Gegenden. Auch interessant: neun von zehn prosperierenden Kongressbezirken werden von Republikanern dominiert, während sechs von zehn notleidenden Bezirken von Demokraten regiert werden.

12 KOMMENTARE

  1. Wer wissen möchte, wie es in Deutschland in ein paar Jahren aussehen wird, braucht nur in die USA zu blicken. Dort sehen wir unsere Zukunft, wenn nicht wirklich bald was passiert. 

    • Und wer sich Deagel-Liste und georgia guidestones anschaut, ahnt, was die Globalistenmafia vorhat. 

      Wir dürfen raten, ob es eine Pandemie, Bürgerkriege, örtlich begrenzte oder gar größere Atom-oder sonstige Kriege werden. Und fassungslos zuschauen, wie unsere hirngewaschenen Nachbarn sich noch selbst das Hemd aufreißen und um die Vernichtung betteln. 

      Wie würde Orwells 2084 wohl aussehen.

       

  2. " geht die Wirtschaft den Bach hinunter "

     

    Das kann aus den Daten gar nicht geschlossen werden. Nr. 9 zeigt, wie die Lage im Vergleich zum Jahr 2000 ist..gut dazwischen lag die Große Rezession von 2007-2009. Ob es seit 2010 dort aufwärts ging oder nicht, ist nicht ersichtlich daraus. Nr 4. zeigt eher Ungleichheit als Wachstum., vor allem aber keine Entwicklung.

     

    Ob das also so ist, wie Maier hier mal wieer großspurig behauptet, kann also daraus nicht geschlossen werden.

     

    Der Report selbst, aus dem diese Diagramme entnommen sind, teil die Auffasung von Maier zudem auch nicht:

    "

    One in six Americans lives in an

    economically distressed zip code."

    Also 16,7% leben in "disstressed communities", was aber nicht bedeutet, dass in diesen Gemeinden alle Menschen "disstressed" sind.

    Und umgerkehrt gilt: "

    More than one in four Americans

    live in a prosperous community."

     

    "Insgesamt zeigen die Daten in dem Report, dass es in der überwiegenden Anzahl der Gemeinden von 2011 bis 2015 ein deutliches Jobwachstum gab.

     

    Interessant, wie hier die Aussagen verdreht werden. Wie war das noch mit der Lügenpresse?

     

    • "Jobwachstum" – Ja, so wie in der BRD: Dumpinglohn, Zeitarbeit und Zeitverträge.

      Merkel sagt ja auch: "Deutschland geht es so gut, wie noch nie."

      Womit sie jedenfalls Konzerne und Bankiers meint.

      —————————————————–

      Die Realität in den USA sieht wohl eher so aus wie in Detroit, wo eine Stadt in Armut, Kriminalität und Staatsbankrott versinkt.

      Manche Städte bauen sogar schon ihre Polizisten ab, weil sie diese nicht mehr bezahlen können.

      Volker Pispers brachte es einmal auf den Punkt: "Der Endzustand von Kapitalismus ist der Bürgerkrieg."

      • Lieber Marco

        Das "tm" ein dummdreister Troll ist, wissen wir ja schon zur Genüge. Das er von Wirtschaftsanalysen und Wirtschaftsdaten keinerlei Ahnung hat, haben wir ihm auch schon oft genug bewiesen.

        Am besten lassen wir ihn einfach dumm sterben nach dem bewährten Motto "dont feed the Troll". Außerdem hab ich keinen Bock drauf, ihm jedesmal seine dämlichen Trollversuche zu zerlegen, denn sie sind nichtmal im Ansatz gut.

        Ja "tm" es gab mal wirklich gute Trolle aber das ist lang lang her und mit diesen hats auch teilweise Spass gemacht sich ein "Scheingefecht" zu liefern; Nur hatten die bei den getrollten Themen auch Ahnung wovon sie schreiben……aber du …sorry du kommst auch nach so langer Zeit nicht über 0 Punkte auf der 10er Trollskala hinaus. 😉 

      • Danke für die aufschlussreiche, per Charts visualisierte Information zum US-Wirtschaftsgang in den US-Regionen. Daran ist zu erkennen, dass es eine Herkules-Aufgabe ist, die USA wieder in die wirtschaftliche und gesellschaftliche Prosperität zu führen. Ein grossmauliger Trump aus dem Establishment, das seit Jahren seine eigene Bevölkerung belügt und betrüg, wird das nicht packen.

        Ansonsten hat @ randy andy völlig recht.

  3. Natürlich ist die Bevölkerung im kapitalistischtem Land der Erde bettelarm – das ist doch das Ziel des Spiels.

    Der Kapitalismus umverteilt von fleißig zu reich.

    Und wer arm ist, ist rechtlos, denn er kann sich nicht mal einen Rechtsanwalt leisten. Er kann keinen Präsidentschaftskandidat finanzieren und wird zum widerstandslosen Sklaven der reichen Schicht, der jeden Dumpinglohn annimmt, nur um nicht zu verhungern.

    Kapitalismus ist eine gesellschaftszerstörende Perversion.

    Kapitalistische Parteien haben in der BRD gerade die Wahl gewonnen.

    Kinderarmut, Armutsrenten und Massenarbeitslosigkeit wird die Folge sein.

  4. Nichts neues in Good Amerika. Wann ist Detroid die Autostadt untergegangen das ist schon Jahre her und so ging es weiter bis heute. Kein Mitleid mit diesen Leuten sie wählen immer ihre selben Henker.

  5. Die USA brauchen eine Revolution des Volkes, damit die Gelder nicht mehr für die Weltbeherrschungsversuche der Elite militärisch sinnlos ausgegeben werden. Und diejenigen, die das Sagen dabei haben, beherrschen finanziell anderrweitig die Welt.

  6. Wir werden mit der Invasion unberechtiger Zuwanderer ein ähnliches Schicksal erleiden und was ich als älterer Mitbürger überhaupt nicht mehr verstehen kann, wie verantwortungslos auch viele ältere Wähler gehandelt haben, im Sinne ihrer Kinder und Enkelkinder, und immer noch so gewählt haben, daß diese Typen noch Mehrheiten durch Koalitonsverhandlungen erreichen können, die gerade dabei sind unser Volk bis zur Selbstaufgabe zu verunstalten. Das ist einmalig in Deutschland, daß sich immer noch große Teile eines Volkes aktiv an dessen Niedergang beteiligen und da gibt es von wenigen Ausnahmen abgesehen kaum noch Erklärungen.

  7. In den notleidenden Gebieten sind mehr als die Hälfte der Bevölkerung Minderheiten (Schwarze, Latinos…)

    Ach?! Was für eine Überraschung!

    Merkwürdigerweise sind überall auf der Welt, wo Schwarze mehrheitlich leben, "notleidende Gebiete". Und dennoch kann die geballte Wissenschaft keine kausalen Zusammenhänge herstellen.

    DESHALB: Wir machen nun das Selbstexperiment und winken uns die Neger her. Dann wissen wir am Schluss alles ganz genau…! 

     

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