US-Isolationisten fordern nukleare Bewaffnung Japans und Südkoreas

Geht es nach den US-Isolationisten, sollten sich die USA aus Japan und Südkorea zurückziehen, sowie diesen Ländern die nukleare Aufrüstung zur Selbstverteidigung erlauben.

Von Marco Maier

Für den als Isolationisten geltenden konservativen US-Politiker Pat Buchanan vollzieht die US-Regierung einen völlig falschen Kurs in Sachen Koreakrise. So schreibt er: "Mit dem Abwurf einer 100-Kilotonnen-Bombe nach dem Abschuss einer Rakete über Japan bekam Kim Jong-un die Aufmerksamkeit. Aber was will er? Sehr sicher nicht Krieg mit Amerika. Egal welchen Schaden Kim den US-Truppen und -Basen in Südkorea, Okinawa und Guam anrichten könnte, sein Land würde zerstört werden und das Regime, welches sein Großvater aufbaute, würde ausgelöscht".

Das was Kim wirklich wolle, so Buchanan, sei der Stopp von gemeinsamen militärischen Manövern der USA mit Südkorea und den Abzug der US-Truppen aus dem Süden. Verständlich, immerhin stellen diese eine andauernde Gefahr für sein Regime dar und angesichts dessen, dass die Vereinigten Staaten bislang stets einen Dreck auf Völkerrecht, internationale Übereinkommen und dergleichen gaben, wenn es denn den eigenen Interessen diente und militärische Invasionen seit Jahrzehnten ein probates Mittel der US-Außenpolitik darstellen, ist diese Sicht der Dinge durchaus nachvollziehbar.

Buchanan und viele andere US-Isolationisten haben einen deutlich besseren Vorschlag, wie man die ostasiatische Region, die von politischen Rivalitäten zwischen China, den beiden Koreas und Japans geprägt ist, befrieden kann: Lasst Südkorea und Japan eigene Atombomben besitzen. Immerhin haben Nordkorea und die Volksrepublik China ebenfalls welche. Somit wäre eine militärische Balance hergestellt, ohne dass die Vereinigten Staaten ständig in die regionalen politischen Geplänkel involviert wären und einen weiteren Krieg vom Zaun brechen.

Lesen Sie auch:  Auf dem Weg in die Tyrannei

Wir befinden uns nicht mehr in den 1950er-Jahren. Buchanan fragt deshalb: "Warum haben wir immer noch 28.000 Soldaten als eine Lunte in Südkorea die uns in den ersten Stunden in einen zweiten Koreakrieg bringt. Einen Krieg, der nukleare Angriffe auf unsere Truppen, Basen und – bald – unsere Nation mit sich bringt?" Auch er konstatiert, dass die USA nicht von den koreanischen Alliierten davonlaufen könnten, weshalb man es Südkorea (und Japan) erlauben sollte, ebenfalls welche zu besitzen.

Loading...

Bücher zum Thema:

Teilen Sie diesen Artikel:

Wir brauchen ihre Unterstützung!

Liebe Leser, wenn Sie keine Premiumartikel lesen möchten, aber uns dennoch unterstützen wollen, dann können sie das auch mit einer Spende auf unser Bankkonto tun. Fragen Sie per eMail: [email protected] nach den Bankdaten oder übersenden Sie einen Unterstützungsbeitrag einfach per Paypal. Danke für Ihre Hilfe!

Loading...

3 Kommentare

  1. tja diese " ioslationisten " wollen eben daß sich die usa mal mit den problemen im eigenen land beschäftigen und nicht zig millarden im ausland verpulvern

    das geht aber nicht mit den plänen der  one world faschisten zusammen

    drum sind solche isolationisten auch die bösen, nazis und im besten fall hinterwäldner

    was nordk. angeht

    nun ja die A bombe geben sie sicher nicht mehr her 

    wär auch mehr als dumm

    siehe sadam und gadaffi

    das ganze schauspiel ist auch mehr gegen china gerichtet

    egal

    die ami s werdn nicht abziehn

    wenn die ami s mal wo sind dann bleiben sie zumeist auch siehe auch D

  2. Was soll der Kæse…Nippon wird sich niemals atomar bewaffnen! Totaler Nonsens! Aber ich sagte es ja schon…..leider sind unsere Brueder und Schwestern in den ehemaligen Indianergebieten total verblødet…..seit die juedische "Elite" Fluegel bekam und dort hin flog weil es was zu ergattern gab. Sie suchen immer einen Wirt!!!!!!!!!!!!!! Es sind Parasiten von altersher!

  3. Jetzt verliert die USrael-Oberclique die Kriege im Nahen Osten, nun wollen sie Krieg um Korea anheizen. Es wird nicht gelingen! Die irre machtwahnsinnige One-World-Order ist gestorben.

    Putin und angeblich auch Trump sagen es der US-Machtclique klar und deutlich ins Gesicht:

    "[RELATED: Putin And Trump Tell G20 Leaders ‘NWO Is Finished’ Right To Their Faces]"

    Putin Tells G20 War Hawks: ‘You’ve No Right To Talk About Syria’s Future!’
    https://newspunch.com/putin-g20-syria-future/

     

     

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.