Umsiedlung: Österreich nahm 15 statt 1.953 Asylbewerber auf

Im Rahmen der Umsiedlung von Asylbewerbern aus Griechenland und Italien sollte Österreich laut EU-Plänen eigentlich 1.953 Personen übernehmen. 15 wurden es dann. Polen und Ungarn nahmen gar niemanden auf, Tschechien und die Slowakei liegen etwa im selben Bereich.

Von Michael Steiner

Morgen Dienstag läuft das höchst umstrittene sogenannte "Relocation-Programm" der EU aus, welches Griechenland und Italien in Sachen Asylbewerber entlasten sollte. Doch laut den Zahlen der EU-Kommission sind die Ergebnisse äußerst ernüchternd. Vor allem diverse Menschenrechtsorganisationen üben deshalb massive Kritik.

Demnach haben die EU-Mitgliedsstaaten gerade einmal 26,3 Prozent der vorgeschriebenen Übernahmen auch tatsächlich durchgeführt. Österreich, welches eigentlich 1.593 Personen übernehmen sollte (allerdings vorübergehend ausgenommen wurde, da es in Relation zur Bevölkerungszahl im Rahmen der Migrationskrise 2015/16 sehr viele Menschen aufnahm), kommt mit 15 Personen hierbei auf gerade einmal 0,8 Prozent.

Insgesamt, so die EU-Vorgabe, sollten 160.000 Asylbewerber aus den beiden südeuropäischen Ländern übernommen und verteilt werden. Nach mehreren EU-Ministerbeschlüssen blieben dann noch – rechtlich verbindlich – 98.255 Personen übrig. Davon wurden jedoch gerade einmal 25.886 aus Italien und Griechenland übernommen – wovon noch 2.693 von ihnen von Norwegen, der Schweiz und Liechtenstein übernommen wurden.

Malta erfüllte die Auflagen demnach als einziges Land über: 148 statt 131 wurden es schlussendlich. Finnland (1.951 von 2.078) und Irland (552 von 600) haben ihre Quote beinahe erfüllt. Indessen haben sich Polen und Ungarn völlig verweigert, Tschechien (12 von 2.691) und die Slowakei (16 von 902) liegen in etwa im Bereich Österreichs.

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13 Kommentare

  1. 98.255-25.886=72.369 die seit der Wahl in Deutschland fehlen. Das sind 1447 Busse a`50 Personen. Viel Spass!

    Und den Ösis sei geraten ebenso eifrig um Zugabe zu betteln, damit sie nicht zu kurz kommen.

    Läppische 76 % machen wir doch mit links, unseren teuersten Bundespräsidenten wollten auch 72% haben.

    1. Weil es die Diktatur namens EU befiehlt. So wie die Quoten der Afghanen und Syrischen Facharbeiter welche sich schon heimisch gemacht haben. Als nächstes kommen die Neger, die Italien extra für uns aus dem Mittelmeer vor Libyen eingesammelt hat. Bitte nicht drängeln, der Nachschub ist in Arbeit.

  2. Wie oben richtig erwähnt, wir sind noch vor der Wahl!

    Danach, wenn die SPÖ und die ÖVP wieder koalieren, schauts anders aus. Ganz anders!

    Man muß den Menschen helfen, aber in ihren Ländern!

     

    1. Das mit den „Flüchtlingen“ ist jetzt schon für die Bevölkerung ein Problem. sind jetzt schon zu viele. Muß man ständig in Wien aufpassen, daß man in keine Reibereien mit diesen verwickelt wird, und ständig herumschauen, daß einen nichts entgeht, was gefährlich werden kann, kommt sich ständig wie auf der Flucht vor…… Wieviele neu dazukommen, wird man sehen, wie das nach der Wahl jetzt in Germany und nach der Wahl in Ö wird. Glaube nicht, daß sich an der Invasion etwas ändern wird, haben in beiden Regierungen wieder die Flüchtlingslover das Sagen…… Die Wahl in Germany ist sicher so, daß M alle ihre Wünsche durchsetzen wird können. Außerdem kommen schon viele, dürften wegen ihrer Hautfarbe auch schon aus Afrika sein, immer weiter her. Außerdem wird der Nachzug ein großes Problem werden. Ist dann nicht mehr nur einer da, sondern der hat eine Familie mit 6 Leuten oft noch dazu.Ich habe keine Hoffnung, daß nächstes Jahr in einem der Länder die Vernunft regiert. Gibt in Wien schon viele Clo- und Miststraßen und Herumliegeparks. Nein, angenehmer kann es nicht mehr werden. Ö ist ein kleines Land, da kommen die meisten früher oder später nach Wien und Wien ist sicher bald ein großes „Flüchtlingslager“. Und die Bevölkerung benötigt dann bald Antidepressiva. Können die Österreicher auch nicht nach Germany auswandern, weil die dort Leidensgenossen sind.

  3. Fakt ist, bis auf DEUTSCHLAND haben alle anderen EU Länder (zu recht) wenig von den so genannten  "Flüchtlingen" aufgenommen. Nur wird das vertuscht – denn DEUTSCHLAND müsste es dann begründen – warum es das einzige Land ist was sich an Brüsseler Bestimmungen hält. Und das obwohl es eh das Land ist was bis zum heutigen Tag die meisten muslimischen Migranten illegal aufnimmt ( monatlich immer noch ca.15.000 ). 

  4. Andere EU Länder haben die Schnauze voll, und haben wie DEUTSCHLAND schon genug Probleme – besonders mit muslimische Migranten . Sie sehen das ihre Länder mit andere Kulturen übervölkert werden und wollen deshalb nicht noch mehr Migranten aufzwingen lassen.

  5. Die Wiener sehen ihre Migrantenschwemme relativ relaxt, man gibt sich eben Weltoffen und ist stolz darauf. Dies ist zumindest das, was mir von in Wien lebenden Deutschen erzählt wird.

    Da können Frauen überfallen werden, Kinder mißhandelt und gemobbt werden, da kann sonstwas passieren, die Wiener haben nur ein müdes Lächeln übrig !

    Die lästern lieber über die Deutschen ab, als sich zuhause über irgendwas aufzuregen. Grund hätten sie genug, aber wo bliebe da der Wiener Schmäh und das pseudointellektuelle Getue, die sind doch so erhaben ! Bei denen ist die Welt noch lange in Ordnung !

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