Terrorverdächtige in Mecklenburg-Vorpommern hatten Listen mit über 5.000 Namen

Listen mit mehr als 5.000 Namen wurden bei zwei Terrorverdächtigen in Mecklenburg-Vorpommern, einem Anwalt und einem Polizisten, gefunden. Darunter auch welche von Politikern.

Von Redaktion

Bei den Durchsuchungen bei zwei Terrorverdächtigen in Mecklenburg-Vorpommern in der vergangenen Woche haben die Ermittler Listen mit mehr als 5.000 Namen gefunden, darunter auch mehr als 100 Politiker verschiedener Parteien. Das schreibt die "Welt" in ihrer Freitagausgabe unter Berufung auf Sicherheitskreise.

Ein tatverdächtiger Polizeibeamter soll zudem seinen Dienstcomputer genutzt haben, um nach politischen Gegnern zu suchen. Hinweise auf Ausspähungen oder gar konkrete Mordpläne soll es aber bislang nicht geben. Ein Großteil der Angaben zu den Personen sei öffentlich verfügbar, heißt es aus Sicherheitskreisen weiter. Nach Informationen der "Welt" sollen BKA-Beamte bei einem der Terrorverdächtigen, einem Rechtsanwalt und Lokalpolitiker aus Rostock, zwei Ordner mit "losen Blattsammlungen" sichergestellt haben.

Darin aufgelistet seien mehr als 5.000 Namen, darunter auch mehr als 100 Kommunal-, Landes- und Bundespolitiker, heißt es aus Sicherheitskreisen. Es soll sich um Vertreter von Linker, CDU, FDP und Grünen handeln, zu denen auch Adressen zusammengetragen wurden. Zudem entdeckten die Ermittler in dem Sammelsurium auch Unterlagen zur Alternative für Deutschland (AfD). In einigen Fällen soll der zweite Beschuldigte, ein Polizeibeamter aus Grabow, seinen Dienstcomputer missbräuchlich dazu genutzt haben, um an die Meldeadressen zu gelangen.

Der Mann wurde inzwischen vom Dienst suspendiert. Am 28. August hatte die Bundesanwaltschaft in Mecklenburg-Vorpommern mehrere Wohnungen und Geschäftsräume durch GSG9-Spezialkräfte und das Bundeskriminalamt (BKA) durchsuchen lassen. Die Karlsruher Justizbehörde ermittelt wegen des "Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat". Im Fokus stehen ein Rechtsanwalt und Lokalpolitiker sowie ein Polizeibeamter.

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Sie sollen der sogenannten Prepper-Szene angehören und "einen Zusammenbruch der staatlichen Ordnung" befürchtet haben. Zu diesem Zweck horteten die Männer laut Staatsanwaltschaft nicht nur Lebensmittel, sondern auch Waffen und Munition.

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11 Kommentare

  1. Leider muss man sagen…die Drei hinken der Zeit hinterher! Die "staatliche Ordnung" ist schon længst zusammengebrochen und die Politikverbrecher und Diener des Feindes sollten schleunigst zur Aufklærung, Aburteilung und Wiederherstellung der Staatlichen Ordnung – also schliessen der Grenzen und Einsammeln der illegalen Fickilanten zum Zwecke der Rueckfuehrung in ihre Herkunftslænder – eingesammelt und eingelocht werden. Damit sie sich spæter vor einem øffentlichem Volkstribunal verantworten kønnen und abgeurteilt werden. Auf Volks- und Landesverrat wird die Todesstrafe wieder eingefuehrt! Sæmtliche Gruenlinge im noch okkupierten Reichstag werden im Herbswind 2017 am Galgen baumeln….wir brauchen jede Menge Kantholz!!!! Das gleiche mit dem Rest dieses Verræterpack's! 

  2. Der im Artikel benannte Rechtsanwalt ist ein aktiver Politiker in der Kommunalpolitik von Rostock.

    Früher gehörte er der FDP an und ist nun schon seit Jahren Mitglied eines "Unabhängigen Wählerbündnises für Rostock -UFR. Er ist dort der stellvertretende Vorsitzende.

    Dieses Wählerbündnis ist für die etablierten Parteien und gerade für die Linken oft recht "unangenehm", da kritisch und hinterfragend.

    Es waren übrigens die Linken, die bereits am 28.08. 2017, über ihren umfangreichen Propagandaapparat und in vielen anderen Medien von "Todeslisten" sprachen. Es wurden sogar Namen von Linken-Politikern benannt, die auf diesen angeblichen Todeslisten stehen. Besonders tat sich hier der parlamentarische Geschäftsführer der Linken im Landtag von MV hervor, Peter Ritter.

    Nun sollte man wissen, dass die Linken in MV beim inszenieren und propagieren von erfundenen  Straftaten eine lange Tradition haben. Hier ein Beispiel aus dem vergangenen Jahr:

    http://www.tagesspiegel.de/politik/verdacht-des-vortaeuschens-einer-straftat-messerattacke-offenbar-erfunden-linker-jungpolitiker-wird-angeklagt/13875038.html

    Aber zurück zum Artikel. Ein aktiver Rechtsanwalt, der auch über viele Jahre ein sehr aktiver Politiker ist und sich auf sehr vielen Ebenen für die Belange der Bürger einsetzt, bei dem wird man auch aufgeschriebene Namen, Adressen und Telefonnummern finden.

    Mich würde verwundern, wenn es nicht so wäre.

    Darauf spekulierten wohl auch bestiummte Kreise der LInken, die plötzlich hyperaktiv wurden und in den MSM ein bereitwilliges Podium für ihre kruden Theorien einer rechten Verschwörung fanden.

     

     

  3. Klingt stark nach Fakenews.

    Ein plumper Versuch, die AfD mit einer angeblichen Terrorzelle in Verbindung zu bringen, die offenbar nicht mal existiert.

    Ich vermute mal, der Polizist und der Rechtsanwalt haben höchstens Adressen von Altparteilern gesammelt, damit sie später für ihre Rechtsbrüche gegen Artikel 16a, Absatz 2 des Grundgesetzes vor ein ordentliches Gericht gestellt werden können.

    Die behaupteten Mordabsichten sind offenbar reine Phantasiekonstrukte, für die es keinerlei Beweis gibt – also mal wieder typisch Fakenews des Establishments.

    Eine Propagandaente kurz vor der Wahl.

     

  4. Was soll denn die Posse schon wieder? Darf man noch nicht einmal Namen sammeln, die mit einer bestimmten Sache zu tun haben könnten? Wird man schon nur nach Mutmaßungen seinen Job los, oder nur weil man Preper ist, also sich auf Naturkatastrophen oder sonstiges Privat vorbereitet?

    Prepper (abgeleitet von englisch: to be prepared, deutsch: bereit sein bzw. dem Pfadfinder­gruß: Be prepared, deutsch: Allzeit bereit) bezeichnet Personen, die sich mittels individueller Maßnahmen auf jedwede Art von Katastrophe vorbereiten: durch Einlagerung von Lebensmittelvorräten, die Errichtung von Schutzbauten oder Schutzvorrichtungen an bestehenden Gebäuden, das Vorhalten von Schutzkleidung, Werkzeug, Funkgeräten, Waffen und anderem. Dabei ist es unwichtig, durch welches Ereignis oder wann eine Katastrophe ausgelöst wird.[1] Viele Themen der Prepper überschneiden sich mit denen der Survival-Szene.

    Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Prepper 

     

    Also Vorsicht, wenn man Namen auf seinem Zettel hat, wo man sich bewerben will?

    Wehe man prepariert sich, also das man sich vorbereitet.

    Sie sollen der sogenannten Prepper-Szene angehören und "einen Zusammenbruch der staatlichen Ordnung" befürchtet haben. Zu diesem Zweck horteten die Männer laut Staatsanwaltschaft nicht nur Lebensmittel, sondern auch Waffen und Munition.

     Wer genau hin sieht und Polizisten und Anwälte sehen genau hin, der wird feststellen das in Teilen die Staatliche Ordnung zusammen gebrochen ist? Papst Benedikt hat im Bundestag den heilige Augustinus zitiert. 

    Nimm das Recht weg – was ist dann ein Staat noch anderes als eine große Räuberbande", hat der heilige Augustinus einmal gesagt.

     

    Wer sich also vorbereitet, könnte in den Verdacht kommen eine schwere Staatsgefährdende Tat zu begehen. Wer den Winter 1978/79 erlebt hatte und war vorbereitet war gut dran und wer nicht der hatte Pech gehabt. Ein Unwetter oder sontiges von der Natur ausgelöstes Ereignis kann einen Staat nun mal außer Kraft setzen. So ist die Natur eben mal. Sich darauf vorzubereiten, darf noch lang kein Verbechen sein.

     

    Klar das Selbstversorgung einen Staat unötig macht. Na und? Einen Staat hat die Natur für den Menschen nicht vorgesehen. Menschen hat die Natur für den Menschen vorgesehen, aber davon ist der Mensch noch weit entfernt.

     

  5. Der Anwalt wurde in den Morgenstunden von der GSG 9 aus dem Bett geholt.

    Mit was für überzogenen Maßnahmen gearbeitet wird, die GSG 9? Hallo!

    Mit was für Verleumdungen hier gesrbeitet wird

    Ich habe gerade einen Artikel gefunden :

    Nordkurier – Keine Todesliste bei Anti Terror Einsatz gefundenhttp://www.nordkurier.de/mecklenburg-vorpommern/keine-todesliste-bei-anti-terror-einsatz-in-mv-gefunden-0729790509.html

    http://www.svz.de/regionales/mecklenburg-vorpommern/raetselraten-um-die-terror-todesliste-id17692801.html

    @ Contra Team – Redaktion

    Dieser Einsatz war am 28.08. 2017 Ihr seit spät dran,

    müßt Ihr Euch daran beteidigen Säu durchs Dorf zu treiben?

    Wir haben andere Probleme!!!

  6. In einem Kommentar von 10:27 Uhr hatte ich Fakten benannt. Hier noch eine Ergänzung.

    Von allen Betroffenen war bekannt, dass sie ganz offiziell und legal völlig legale Waffen besaßen.

    Es war auch bekannt, dass diese Personen ob dienstlich oder privat mit Waffen umgehen konnten. Sie sind offizielle Mitglieder von Jagdgesellschaften und oder Schützenvereinen. Sie wohnen in Einfamilienhäusern.

    Die betreffenden  Wohnegenden sind bekannt für brutale Einbruchsdiebstähle durch organisierte Banden.

    Jetzt meine Spekulation:

    Die Hauseingangstüren wurden in den sehr frühen, bis noch nachtschlafenden Zeiten am 28.08. 2017 durch vermummte SEK-Beamte, mit Rammböcken aufgebrochen und zerstört. Es wurde vorher weder geklingelt noch geklopft oder gar mündlich zum öffnen der Tür aufgefordert.!

    Wollte man gezielt einen mögliche Verteidigungshaltung der Betroffenen erzwingen, die dann als Angriff gewertet worden wäre? Vieles spricht dafür.

    Jedoch haben alle Betroffenen unabhängig voneinander, relativ ruhig, aber besonnen reagiert.

    Hat ihnen das ihr Leben gerettet?

    Hätte man, um zwei Ordner von einem Anwalt und Regionalpolitiker zu erhalten, nicht anrufen können oder wenigsten, bei einem unangemeldeten Besuch, vorher klingeln können, als gleich die Hauseingangstür aufzubrechen?

    Zumindest ab jetzt sollte jeder Bürger wissen, was unsere Politiker der etablierten Parteien unter Demokratie und Rechtstaatlichkeit wirklich verstehen. Wenn sie dann auch noch, genau diese Demokratie und Rechtstaatlichkeit schützen wollen, dann sollten alle Alarmglocken ganz laut schrillen.

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