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Busan, Südkorea.
Busan, Südkorea.

Südkorea: Japan bereitet Massenevakuierung von 60.000 Bürgern vor

Angesichts der wachsenden Spannungen zwischen den USA und deren Vasallen mit Nordkorea bereitet Japan die Massenevakuierung von 60.000 Bürgern aus Südkorea vor.

Von Marco Maier

Japan bat die USA bereits im April darum, im Falle eines Angriffs auf Nordkorea frühzeitig informiert zu werden, damit man Evakuierungsmaßnahmen für die eigenen Bürger durchführen kann, die sich in Südkorea aufhalten. Inzwischen wurden laut japanischen Medien die Planungen für eine Massenevakuierung bereits angegangen.

"Da ist eine Möglichkeit von weiteren Provokationen", so Japans Premierminister Shinzo Abe laut dem "Nikkei" während eines Treffens mit führenden Koalitionspolitikern am Montag. "Wir müssen extrem wachsam sein und alles tun, um die Sicherheit unserer Bürger zu gewährleisten.

Laut dem "Nikkei" leben derzeit rund 38.000 Japaner dauerhaft in Südkorea. Hinzu kommen noch rund 19.000 Touristen und Kurzzeitbesucher aus Japan, die sich durchschnittlich im Nachbarland aufhalten. Laut einer japanischen Regierungsquelle heißt es: "Wenn die Vereinigten Staaten sich für einen Militärschlag gegen den Norden entscheiden, wird die japanische Regierung ohne Rücksicht darauf, ob die amerikanischen Pläne öffentlich sind damit beginnen, mit der Evakuierung zu beginnen".

Seoul hat schon die Zustimmung gegeben, japanische Bürger ebenfalls in die Notfallbunker einzulassen. Tokio teilte diesen Menschen bereits mit, wo sie solche sicheren Plätze finden können. Hinzu kommt die Vorbereitung darauf, die eigenen Bürger über den Hafen von Busan zurück nach Japan zu bringen, da der Luftweg zu gefährlich wäre. Unter Umständen könnte man hierbei Hilfe von den Amerikanern erhalten.

9 comments

  1. Ist schon wieder ein Atomkraftwerk hoch gegangen ?

  2. Es wird bald wieder stiller um die Koreahype werden, denn die Amis werden mit der Abarbeitung der unlängst mit Seoul abgschlossenen milliardenschweren neuen Waffenaufträge total ausgelastet sein.

    • Lach..ja von der Angst kann man gut leben..die einen kaufen sich Kameras..Überwachungsanlagen..Pfefferspray etc…die großen Panzer und Raketen…scheint so als wenn Sylvester bald öfter's gefeiert wird…

       

  3. Das ist ein schlechtes Zeichen.

    Denn das ist im Prinzip eine Kriegsvorbereitung.

    Natürlich kann es auch ein Propagandatrick sein, um Druck auf Nordkorea auszuüben, jedoch genauso der Hinweis auf eine Entscheidung Washingtons, einen Krieg zu wagen. Letzteres wäre fatal.

    Der russische Regierungsverlag Sputnik stellte heute auf seiner Webseite fest, dass Rußland und China im Kriegsfall Kriegsgerät und Soldaten nach Nordkorea schicken würden.

    Das würde also Stellvertreterkrieg werden, dem gegenüber der Irakkrieg ein Kindergarten war. Die Verluste auf beiden Seiten würden dramatisch.

    Im Grunde der Totalirrsinn.

  4. Huch, bei uns gibt's grad 'nen Daueralarm ! … muss erst mal gucken was los ist.

  5. Wenn die USA einen Erstschlag auf NK wagen, ist Seoul, das direkt an der Grenze liegt mit ca. 10 Mill sofort platt. NK ist nämlich mit konventionellen Kriegsgerät bewaffnet bis an die Zähne. Wen interessiert dann noch der geringfügige "Kolateralschaden" von 60.000 Japanern?

  6. Ach ja….ist das Wetter nicht schön. Unser Dorfbäcker hat heute Roggenbrötchen im Angebot.

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