Rotes Kreuz: Keine Ahnung, wo die Spenden für die Hurricane-Opfer landen

Das Rote Kreuz genießt weltweit eine hohe Reputation. Doch immer wieder gibt es Skandale um die Spenden. Nach Haiti und dem Hurricane Sandy nun wieder beim Hurricane Harvey.

Von Marco Maier

Wenn es irgendwo auf der Welt zu größeren Katastrophen kommt, ist das Rote Kreuz eigentlich fast immer ebenfalls zur Stelle. Die Reputation ist gut. Aber: Es gibt auch genügend Schattenseiten bei dieser humanitären Hilfsorganisation, wie ein Bericht zeigt.

So erhielt das Rote Kreuz insgesamt rund eine halbe Milliarde Dollar an Spenden und Hilfsgeldern, um damit nach dem katastrophalen Erdbeben in Haiti zu helfen. Versprochen wurde, mit den Geldern auch Häuser für 130.000 Personen zu bauen. Schlussendlich waren es gerade einmal sechs Häuschen. Das führte sogar dazu, dass einige Haitianer dazu aufriefen, kein Geld mehr für das Rote Kreuz zu spenden. Die Vorwürfe dazu wurden vom Roten Kreuz dann zurückgewiesen.

Ein US-Senatsbericht stellte sogar fest, dass rund ein Viertel aller Spenden an das Rote Kreuz für die Erdbebenopfer in Haiti (also gut 124 Millionen Dollar) für die internationalen Kosten draufgingen. Immerhin leben viele Rotkreuz-Mitarbeiter hauptberuflich davon – und gerade die oberen Etagen verdienen sich dabei eine goldene Nase.

Nach dem Hurricane Sandy wurden Vorwürfe laut, dass die Planung der Hilfslieferungen nicht vom Roten Kreuz erstellt wurde, sondern auf Basis politischer Entscheidungen. Ein ehemaliger Rotkreuz-Vertreter gab sogar zu, dass 40 Prozent der verfügbaren Lastwagen als Kulisse für Newssendungen bereitgehalten wurden, anstatt sie in den Einsatz zu schicken.

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Nun nach dem verheerenden Hurricane Harvey, der große Teile von Texas verwüstete, müssen die Verantwortlichen des Roten Kreuzes in den USA auch wieder zugeben, dass sie absolut keine Ahnung haben, wie die Spenden für die Hurricane-Opfer verteilt werden. Man habe 50 Millionen Dollar dafür erhalten, die hauptsächlich für 232 Notunterkünfte für 66.000 Personen ausgegeben worden seien.

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19 Kommentare

  1. Rotes Kreuz bekommt von mir schon länger keine Spenden mehr seit ich mich über ihr Unwesen das sie weltweit treiben informiert habe. Das fängt schon mit den Kleiderspenden an von denen das beste hier verkauft wird und der Rest in Afrika landet und dort bei Händlern als Stapelware landet. Alles Lug und Trug.

    1. Das die besseren Sachen hier nochmal für kleines Geld verkauft werden, find ich eher vernünftig.

      1. kein Afrikaner der in Staub und Dreck lebt, braucht hochwertig gefertigte Designerklamotten aus teuren Stoffen.

      2. können sich dadurch auch Arme in Deutschland mal ansprechend kleiden, – bei uns ist es eben so "Kleider machen Leute".

      3. sind beim roten Kreuz viele Leute beschäftigt, die sich ein Zubrot verdienen. Ich hab mir das schon genau erklären lassen, die müssen alle abgegebenen Säcke und Kisten durchsortieren nach Qualität und Größen, nicht selten sind gebrauchte ungewaschene Unterwäsche und sogar vollgeschissene Windeln oder sonstiger bäh dabei. Da fällt also auch ne Menge zu entsorgendem Müll an.

      Von den Einnahmen werden die Sortierer, Verkäufer, Mieten und Nebenkosten in den Verkaufsstellen bezahlt, und meist sind die Beschäftigten selber arm und die kaufen für wirklich kleines Geld für die ganze Familie und den ebenso armen Freundskreis – ein Kreis schließt sich !

      Also für mich entspricht das in allen Punkten einer vernünftigen Wiederverwertung – bevor absolut kaputte Sachen im Reißwolf landen.

      Klar, kann man seine Klamotten auch auf dem Flohmarkt kaufen, da kannste eben außer Jacken und Schuhen nix anprobieren und man sucht sich dusselig.

      Das "rote Kreuz" als globales Wirtschaftsunternehmen in anderer Größenordnung, steht wieder auf einem anderen Blatt.

    1. und die finazieren ihre auftragskiller damit, um unliebsame mitmenschen, die mit dem finger auf dieses krebsgeschwür clinton zeigen, mal eben umzulegen. extrem hohe sterblichkeitsrate bei mitarbeitern der clintons.

    2. @edmundotto  " Ein nicht geringer Teil…"   der war gut ^^

      Die heilige Mutter Gottes der westlichen Werte genannt Hillary aka "Killary Clinton" hat Spenden für über 600 Häuser gesammelt und EINES gebaut. Liegt alles offizell vor aber wer pisst schon der Lieblingskillerin des Westen ans Bein, denn da hat man bekanntermaßen sehr schnell einen Unfall oder es wird einem beim Selbstmord geholfen.

  2. Habe auch schon Solches gehört und gelesen. Es ist einfach nicht zu fassen.

    Die Folge davon ist, dass ich schon lange nichts mehr an die grossen Institutionen spende. Um mich herum hat es genug Leute, Alleinerziehende oder arme Alte, oder Familien, die knapp bei Kasse sind,  denen ich hin und wieder einen kleinen Batzen gebe oder ein nützliches Geschenk zu gegebener Zeit verabreiche. Da weiss ich, dass mein Geld am richtigen Ort eingesetzt wird.

  3. Rotes Kreuz, das war mal gut angedacht, ist aber schon lange eine ergebnisorientierte Organisation, die aus der Tradition heraus noch über viele Spendeneinnahmen verfügt und trotzdem die meisten ihrer Dienstleistungen in Rechnung stellt. Merkwürdigerweise haben die es bis heute geschafft, den barmherzigen Samariter darzustellen und die Mehrheit glaubt auch noch daran, obwohl diese Aufgabe genausogut von privaten Firmen übernommen werden könnte, doch dieses Monopol werden sie wohl nicht abtreten müssen, denn dazu sind die Verflechtungen zwischen Kirchen und Politik viel zu eng um hier eine Konkurrenz zuzulassen. So betteln sie des guten Eindrucks willen weiter an den Haustüren und vermitteln ein schlechtes Gewissen, was dann entsprechende Einnahmen generiert.

  4. Habe eben "Hurrican Harvey Haarp? deutsch" im Internet eingegeben

    http://presseluegenclub.blogspot.de/2017/08/harvey-oder-haarpey-ist-houston-ziel.html

    http://n8waechter.info/2017/08/wettermanipulationen-hurrikan-harvey-kuenstlich-erzeugt/

    und diese Links deutsprachig dazu gefunden.und einige englische Beiträge , leider spreche ich nicht fließend englisch,

    Wir bekommen ein riesig großes und böses "Schauspiel. Inzsenierung" geboten.

    Die Opfer dieser Manipulationen mögen mir meine Ausdrucksweise bitte verzeihen.

  5. Seit ewigen Jahren das gleiche Spiel mit Entwicklungshilfe ( Gelder )  – auch da – keine Ahnung ,wo die Milliarden  gelandet sind !

    Aber Hauptsache man kann sagen, wir geben genug Geld für Entwicklungshilfe ….

     

    1. In einem der Artikel steht auch etwas. das man mit diesem HAARP  auch Flugzeuge "pulverisieren". kann.Da dachte ich an das Flugzeug MH 370, das über dem Indischen Ozean verschwand.

      Jede Woche ist in einem anderen Land eine Überschwemmung zulezt in Deutschland in Bayern , im Harz,in  Hildesheim , in Österreich, Murenabgang in der Schweiz,der Hurrikan in Texas.

      Das ist doch nicht normal. Dann wird Geld zur Verfügung gestellt und es verschindet und kommt nicht bei den Hilsbedürftigen an

  6. Zum Thema Haiti:

    Haiti darf nicht wieder aufgebaut werden!

    ….weil ein Wiederaufbau Haitis einfach die Fehler der Vergangenheit wiederholen würde, die schlüssig und von Beispielen andernorts unterstützt gezeigt haben, daß jede Anstrengung zur Ermutigung einer ehemaligen Kolonie, die jetzt von Schwarzafrikanern geführt wird, eine Gesellschaft westlichen Stils zu werden, komplett mit Rechtsstaatlichkeit, blühender Marktwirtschaft, Eigentumsrechten, Industrieproduktion, modernen Kommunikationsmitteln und dergleichen, vergeblich und kontraproduktiv ist. Haiti darf nicht wiederaufgebaut werden.

    v. Alex Kurtagic

    https://morgenwacht.wordpress.com/2016/10/12/haiti-darf-nicht-wiederaufgebaut-werden/

  7. Die meisten sogenannten Hilfsorganisationen könnt ihr in die Tonne kloppen…sie ''helfen''…allerdings zuerst sich selbst…von den übrig gebliebenen Brosamen…wird dann Werbetechnisch eine Super-Erfolgsstory gebastelt.

    Aber der Naivling denkt tatsächlich das er irgendjemandem ''geholfen'' habe…naja..eigentlich schon…aber den falschen.

  8. Wenn die politischen Führer der transatlantischen "Wertegemeinschaft" beginnen das Humanitätsdenken der Menschen global politisch zu instrumentalisieren wird der Satz "keine Ahnung wo die Spenden, die Förderungen etc. geblieben sind" zum Leitspruch, in Amerika als auch in Europa. Die Politik schafft die Rahmenbedingungen für Auswüchse!

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