Im Westen versucht man den russischen Präsidenten, Wladimir Putin, stets zu diskreditieren, indem man ihm sagenhaften Reichtum unterstellt – ohne irgendwelche Beweise aufzuführen. Doch in Russland selbst interessiert das Thema kaum jemanden.

Ein Gastartikel von Sergej Lasarew

Immer wieder tauchen in den westlichen Medien Berichte darüber auf, welchen sagenhaften Reichtum der russische Staatschef angehäuft habe. Er soll Multimilliardär sein und sogar reicher als Bill Gates und Jeff Bezos zusammen sein. Wenn man es könnte, würde man ihm wohl auch noch andichten, faktisch die gesamten russischen Konzerne zu besitzen – und wahrscheinlich die halbe Welt dazu.

Ganze Armeen von Journalisten versuchten in den vergangenen Jahren immer wieder herauszufinden, wie vermögend Wladimir Putin tatsächlich ist. Wirklich etwas gefunden hat man zwar nicht, doch spekuliert wird dennoch wie wild. Auch mit Unterstützung von Regierungsgegnern, wie dem rechtsextremen und von den USA finanzierten "Anti-Korruptions-Aktivisten" Alexej Nawalny, der angeblich mit Hilfe einer Drohne Putins "geheime Inselvilla" auf der Insel Lodochny in der Ostsee gefunden haben will. Natürlich nur auf den Namen eines "Strohmannes" registriert – wie eigentlich alles, was man dem Eigentum Putins zuschreiben will.

Aber klar doch: Ein intelligenter Mann wie Präsident Putin verteilt sein ganzes (angeblich vorhandenes) Vermögen auf eine Gruppe von Strohleuten, die per Gesetz damit auch die Eigentümer davon sind. Leute, die im Falle des Ausscheidens Putins aus dem Amt einfach sagen können, "Hey Putin, Danke für all die Reichtümer. Du bekommst davon nichts zurück!" – ohne mit juristischen Konsequenzen rechnen zu müssen. Der russische Präsident müsste ja ein vollkommener Idiot sein, würde er so mit seinem (angeblich vorhandenen Vermögen) umgehen, oder?

Auch die "Panama Papers", die von westlichen Journalisten gerne als "Beweis" für Putins Reichtum herhalten sollen, zeigen nur Eines: Ein paar Leute aus seinem Umfeld haben (wie wohl alle reichen Russen) viel Geld in Steueroasen geparkt. Gehört dieses Geld Putin? Wohl kaum. Da steckt zu viel Wunschdenken der westlichen Journalisten und der von Washington bezahlten russischen Opposition darin.

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Vor allem sollte man sich fragen: Warum werden (bzw. wurden) schmierige Oligarchen-Typen wie Michail Chodorkowsky oder Boris Beresowsky immer wieder als "Experten" über Putin präsentiert? Beides undurchsichtige Typen mit schlechtem Leumund. Aber dies interessiert die westlichen Medien in ihrer hysterischen Reaktion auf Wladimir Putin nicht – und deren Lesern werden wichtige Informationen zu diesen "Experten" immer wieder vorenthalten. Stattdessen wird deren Wirken stets propagandistisch beschönigt, weil sie eben in Opposition zu Wladimir Putin stehen. In den antirussischen westlichen Medien werden die Märchengeschichten über den russischen Präsidenten jedoch dankend aufgenommen – egal von wem sie stammen.

Nun kommt jedoch das ganz große "aber" zu diesem Thema. Was glauben Sie, denkt man in Russland selbst über den angeblichen Reichtum von Wladimir Putin? Ganz ehrlich: Dem durchschnittlichen russischen Bürger ist es so ziemlich egal, wie groß das Vermögen des Präsidenten ist. Für sie ist es viel wichtiger, wie gut er seine Arbeit macht. So lange die Mehrheit der Bürger auch von einer vorausschauenden Politik des Kremls profitiert, wird sich niemand um die persönliche finanzielle Situation (arm ist er aber sicher auch nicht) des Präsidenten kümmern. Wozu denn auch?

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18 thoughts on “Putins Reichtum und andere Märchen”

  1. Sicherlich verfolgt dieser Präsident in Verantwortung die Interessen die seinem Land nützlich sind. Grundvoraussetzung ist allerdings eine stabile Machtbasis und die gilt es zu erhalten und das ist überall gleich auf der Welt. Das einzige was ihn unterscheidet ist die Tatsache, daß seine Bemühungen nicht gegen das eigene Volk gerichtet sind, und das ist im Ergebnis wichtiger als ein paar Rubel mehr oder weniger, denn andere Präsidenten gehen in der Regel auch nicht gerade arm in den Ruhestand und deshalb ist es müßig über einen Reichtum zu spekulieren, den man ehedem nicht erfassen kann.

  2. Richtig,@Achim, ich möchte nicht wissen, was unsere Politiker z.B. Merkel in der Hinterhand haben. Die lacht sich einen Ast, wenn die mal von der Bildfläche verschwunden ist. Und da kann man nicht von Verantwortung für ihr Volk reden, im Gegenteil. Die  versucht alles, um es kaputt zu machen.

  3. putin ist geclont, aus stalins dna geformt.morgens ißt er kleine kinder mittags die eltern und abends die großeltern, deswegen nimmt die bevölkerung in rußland rapide ab.wenn das so weiter geht haben wir in 10 jahren ein leeres rußland.dem muß mit einem resettlementprogramm von soros ngo´s gegen gesteuert werden.

  4. ?? Typisch westliche Diskussion, das die Motivation von Putin keine andere sein kann als schnell super Reich zu werden.

    Wenn dem so wäre würde Russland nicht zurück auf der Weltbühne sein sondern weiterhin den Kit aus Fensterrahmen essen und fortwährend beim IWF um Kredite betteln während sie dabei zuschauen wie die Bodenschätze zum Nulltarif das Land verlassen.

  5. " Wirklich etwas gefunden hat man zwar nicht "

     

    Ne, gar nichts gefunden, außer seinen Luxusvillen oder der Tatsache, dass selbst sein Pressesprecher eine 700.00-Euro-Uhr trägt. Das ist alels ganz ehrlich und korruptionsfrei verdient.. wer das glaubt, glaubt wohl auch, dass Zitronenfalter…

    1. jep, genau so wie 100 Millionen Gage an Obama für ein Buch dascerst noch geschrieben werden muss und vom dem man nicht weis wie es sich verkauft.

      ?Die eigenen Dämonen auf andere projezieren. Das ist der Westlichen "Demokratie" immanent. Schließlich gibt es in unseren Demokratien nur eine Motivation in die Politik zu drängen, Status und Wohlstand. Ein verkommenes System kann eben immer auch nur verkommenheit gebären. Insofern haben wir was wir verdienen……Weimarer Zustände.?

        1. Der Name steht in diesem Zusammenhang als Synonym für die Motivation westlicher Politikdarsteller und ihrer Entlohnung durch die "Eliten" zum Dank für ihre Dienste und gefälligkeiten.

      1. @jhs

        Die "Gage" zahlt übrigens Random House.

        Und Random House gehört fast vollständig der Bertelsmann Gruppe.

        Die Chefin von Bertelsmann, Liz Mohn, ist neben Friede Springer, eine ganz dicke Superfreundin von unserer Kanzlerin.

        Da schließt sich dann wieder der Kreis

          1. Random House ist Verleger der Ayn Rand – der luziferischen Mutter des enthemmten Liberalismus inklusive kompletter Privatisierung des Volkseigentums bis hin zur Privatisierung der Gerichte; also die Auflösung des Staates, die Anarchie und insbesondere die Anarchie per Kapital. Ayn Rand, die Kapital-Faschistin per se. Ausgewanderte ungarische Jüdin.

            Ayn Rand war Vorbild für Reagan, Thatcher, Kohl; Kohl hat mit der Plünderung der DDR den Ayn Rand Grundstein in Deutschland gelegt. Merkel ist mit der Entgrenzung gefolgt.

          2. oha…. dann hab ich ja Random House auch schon Geld überwiesen.?

            Nichts desto trotz, Anarchie ist nicht die schlechteste aller Gesellschaftsformen.

    2. Das Schwein Gorbatschow hat seine Frau zum Friseur nach Paris fliegen lassen. Dieses Vieh hat nur an sich gedacht und lebt jetzt in Baden-Baden hoffentlich bis zu seinem schnellen Tod 

  6. Von mir aus kann Putin reicher sein,als jeder Andere auf diesem Globus.Ich bin nicht neidisch.

    Wenn sein Reichtum dazu führt,dass er uns den Frieden in der Welt erhalten kann,dann soll er von mir aus Milliarden haben.

    Er ist auch nur ein Mensch und kann nur essen und trinken,bis er satt ist und der Durst gestillt ist.Er geht schlafen und steht auf und sein Tag hat auch nur 24 Std.

    Eines Tages wird auch er sterben und kann nichts mitnehmen.Was er aber vielen Staatsmännern und Frauen voraus hat ist die Tatsache,dass er nicht nur an sein eigenes Volk denkt,sondern an die Menschen insgesamt auf diesem Globus,sonst hätten wir längst schon den 3.Weltkrieg.Wenn der Westen immer so über seinen Reichtum echauffiert,dann ist das immer nach dem Motto:

    Haltet den Dieb.

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