Pakistan & China: Indiens Angst vor einem Zweifrontenkrieg

Die stärkere Kooperation zwischen Pakistan und China sorgt in Indien für massive Bedenken. Man sieht sich schon in einen Zweifrontenkrieg verwickelt.

Von Marco Maier

Der Generalstabschef der indischen Armee, General Bipin Rawat, warnte davor, dass sein Land in einen Zweifrontenkrieg mit China und Pakistan geraten könnte. Peking würde indische Territorien übernehmen und Pakistan einen Stellvertreterkrieg in Indien laufen lassen. Beide Länder hätten demnnach ein Interesse daran, Indien zu schwächen.

Auf einem Seminar der Denkfabrik "Centre for Land Warfare Studies" in Neu Delhi behauptete Rawat, dass China eine "Salamitaktik" anwende, was die Übernahme indischen Territoriums anbelange und teste die Zurückhaltung Indiens. Dies würde sich "graduell zu einem Konflikt" entwickeln.

Grund für die Warnungen sind die jüngst erst wieder eskalierten Spannungen über die Grenzziehung im Himalaya-Gebiet, insbesondere beim Doklam-Plateau. Bereits im Jahr 1962 kam es zu einer militärischen Auseinandersetzung dort, die mit einem Sieg Chinas endete. Nun könnte sich dies an der Nordgrenze Indiens zu einem größeren Konflikt ausweiten.

Der indische General sagte zudem, dass die Grenzstreitigkeiten mit China Pakistan helfen könnte, welches einen Stellvertreterkrieg gegen Indien führe. "Wegen diesem Stellvertreterkrieg ist immer ein Spielraum für einen Konflikt mit unserem westlichen Nachbarn", so Rawat. Er beklagte sich weiters über die pakistanische Propaganda, Indien würde das Land in Stücke schlagen wollen.

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10 Kommentare

  1. China und Indien verhalten sich da sehr unvernünftig.

    Es wäre weitaus sinnvoller, eine enge Zusammenarbeit anzustreben, denn beide Länder stellen zusammen fast die Hälfte der Weltbevölkerung.

    Würden sie nun politisch- wie wirtschaftlich gemeinsame Politik machen, so wären sie der mächtigste Wirtschaftsraum der Welt und hätten politisch erhebliches Gewicht.

    In der engen Zusammenarbeit der beiden Länder liegt also die Chance einer großen Zukunft. Konfrontation ist da völlig kontraproduktiv.

  2. Und wieder wird ein muslimisches Land ( Pakistan ) als Stellvertreter genutzt. "Diesmal" von den chinesischen Kommunisten. Man kann es garnicht oft genug betonen : Die einzige Mischpoke die die Weltherrschaft anstrebt, sitzt überall ( Diaspora ) !!!

    Mohammed war Jude, das heißt, die haben den Islam erfunden und zu einer rießigen Armee gegen die weißen Christen und andere Nichtjuden aufgebaut. Dementsprechend kommen überall Muslime zum Einsatz.

     

     

      1. ganz genau – und als würde das nicht reichen, hat sich Zauseljude Marx schon mal das kommunistische Manifest aus seinen dreckigen Fingern gesaugt !

        Kombiniert man diese Fakten mit den heutigen subversiven politischen Kräften und Strömungen in der ganzen westl. Welt, dürfte die uns angedachte Zukunfts-Agenda so ziemlich eindeutig werden.

        1. Merkels neuester Coup um die westl. Welt Flächendeckend bis in's Eßgefach zu überwachen und zu steuern, ist übrigens der Turbogang in Sachen Digitalisierung – autonome Fahrzeuge und möglichst alle Haushaltsgeräte sind zu vernetzen – da ist die Megageil drauf, spricht kaum noch von was anderem. Der ferngesteuerte jüdisch-kommunistische Android bastelt uns die Welt, wie sie ihm gefällt !

          Ich würde meinen, Orwell war ein Seher !

          1. Jipp, das war er… allerdings hat selbst er nicht sehen koennen was wirklich auf uns zukommt. Naja, Du und ich und alle unserer Altersklasse werden nur noch die Anfaenge zu sehen bekommmen aber die heute jungen Menschen… Das wird eine Ueberwachungsgesellschaft wie nichtmal ich als IT-ler sie mir vorstellen kann und meine Vorstellung reicht immerhin bis zum Auslesen bewusster Gedanken… und das ist nicht mehr weit weg.

  3. Die Inder sind bezueglich den Pakistani noch paranoider als die USA bezueglich Russland, diese Angstzustaende sind selbst psychoanalytisch nicht zu erklaeren 

    1. och, wenn man bedenkt, dass Pakistan Atomwaffen produziert, plus die so ziemlich durchgeknalltesten Allahisten der Welt beherbergt – also dbzgl. noch vor den Saudis rangieren, dann find ich es verständlich.

      1. Trump und der indische Premierminister Narendra Modi bekundeten bei ihrem ersten bilateralen Treffen im Weißen Haus im Juli ihre Absicht, die indisch-amerikanische „globale strategische Partnerschaft“ zu stärken. Seit Modi und seine Bharatiya Janata Party vor drei Jahren an die Macht kamen, wurde Indien immer mehr zum Frontstaat der militärisch-strategischen Offensive des US-Imperialismus gegen China. Die Trump-Regierung bewilligte bereits vor Modis Besuch in Washington den Verkauf von 22 Predator-Drohnen an Neu-Delhi, mit denen der Indische Ozean überwacht werden soll. Der Auftragswert liegt bei 2,3 Milliarden US-Dollar. Die New York, Times hob die Bedeutung der Drohnen als Waffe gegen China hervor: „Die Drohnen, die bisher noch an kein Nicht-NATO-Land verkauft wurden können von besonderem Nutzen sein, wenn sie über der Inselgruppe der Andamanen und Nikobaren zum Einsatz kommen (die nahe am westlichen Ende der Straße von Malacca liegen). Damit könnte Indien ein Nadelöhr auf See kontrollieren, wo China besonders verwundbar ist.“ Ein wichtiges strategisches Ziel der USA besteht darin, Indien zu benutzen, um ihre Vorherrschaft über den Indischen Ozean zu stärken. Über diese Wasserstraße gelangt der Großteil von Chinas Exporten nach Europa, Afrika und in den Nahen Osten, sowie der Löwenanteil des Öls und andere Güter nach China, dessen Wirtschaft davon abhängt. China als den größten Konkurrenten "einzudämmen" ist das auserkorene Ziel der US-Imperialisten.

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