Öl-Futures in Yuan: Chinas Kampf gegen den Dollar hält an

Die Volksrepublik China ist der größte Ölimporteur der Welt. Nun sollen bald schon Öl-Futures in Yuan, umtauschbar in Gold, statt in Dollar abgewickelt werden.

Von Marco Maier

Die Entdollarisierung der Weltwirtschaft schreitet voran. Infoge der zunehmenden Spannungen zwischen Washington und Peking will die kommunistische Führung Chinas auch zeigen, dass es ohne den US-Dollar ebenfalls geht. Wie "Nikkei Asian Review" berichtet, plant man nun nämlich Ölverträge in Yuan abzuschließen, die auch in Gold konvertierbar sind. Bedenkt man, dass China der weltweit größte Importeur von Erdöl ist und Yuan-Verträge ohnehin bevorzugt, ist dies durchaus interessant.

Die Öl-Futures sollen demnach auch für ausländische Investmentfonds, Händler und Ölkonzerne offen sein. Damit würde man es auch Exportnationen wie Russland oder dem Iran ermöglichen, den Ölhandel trotz bestehender oder künftiger US-Sanktionen zu umgehen. Die Möglichkeit, den Yuan an den Goldbörsen in Shanghai und Hongkong voll in Gold konvertieren zu können, sollen das Angebot zusätzlich attraktiver machen.

Schon seit einigen Jahren arbeitet das Reich der Mitte an der Ausarbeitung dieser Verträge und Handelsmöglichkeiten, nun wurde offenbar aufgrund der zunehmend feindseligen US-Politik der Druck erhöht, damit dieses Projekt bereits in diesem Jahr gestartet werden kann. Für den US-Dollar, der ja Dank der Zusammenarbeit Washingtons mit den Saudis ist dies jedenfalls keine gute Nachricht.

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8 Kommentare

  1. wenn man nach hinten nicht mehr weiter kann , sagt man, ich steh mit den rücken an der wand.

    der ami sagt: ich bin wirtschaftlich eine wand,aber will damit nur vertuschen das er mit dem rücken schon in der wand steht, im hinblick auf seine schulden und der beginnenden dollarabkehr in wirtschaftlich starken ländern. andere haben dafür mit ihrem leben bezahlt,adolf, gaddafi. beide haben sich von der vorherrschenden wirtschaftspolitik der amerikaner/judenspekulationen wallstreet verabschieden wollen. das läßt mich zu dem schluß kommen, das es mit weiteren kriegen nicht mehr lang dauert, der ami muss geld generieren durch seine kriegsproduktion und kleineren konflikten.

    1. Diesen Wunsch glaub ich hat die überwiegende Mehrheit der Erdbevölkerung.  Amerika ist abgebrannt, heißt es……. noch nicht ganz, aber bald und das ist absehbar

    2. Walter, hasste deinen Erzfeind gefunden und einzementiert ? Nix mehr zu machen ?

      Überleg mal zu ende, was passiert wenn die USA tatsächlich untergehn !

  2. Die USA ist geplündert,Europa fast ebenso,und jetzt gehts weiter Richtung Asien meint Rothschild mit seinen Verbündeten.(ZIO….).

    Und dann krachts halt wieder………….

     

  3. Ist doch erfreulich, dass die Chinesen sich zunehmend erfolgreich gegen die US-Regierung wehren. Die Russen, Iraner, Pakistaner, Afghanistaner usw. – Duterte aus den Philippinen lacht sich sicher ins Fäustchen – werden da gerne mitmachen. Der gegen die USA sich emanzipierende Machtblock wird immer grösser und stärker, dessen Entschluss, die Erpressungsmanöver und Ausplünderungen der US-Regierung nicht mehr hinzunehmen, immer entschiedener, während die US-Regierung sich fortschreitend schwächt durch monströse Überschuldung, Verslummung der Infra-Struktur und zunehmender Verarmung der Bevölkerung.

    Sollte es aus diesem Grund zum Krieg kommen, wird alles – wie Russland erst kürzlich kund tat – in Scherben liegen, Scherben die tausende von Jahren über die Erdoberfläche hinweg alles Leben mit radioaktiver Strahlung verseuchen werden.

    http://www.gegenfrage.com/russland-usa-scherben-rjabkow/

     

     

     

     

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