Nationalratswahl: Offenes Rennen auf den Plätzen

Den aktuellen Umfragen zufolge gewinnt die Kurz-ÖVP. Doch dahinter ist das Rennen offen. SPÖ und FPÖ rangeln um Platz zwei, die Kleinparteien bangen um den (Wieder-)Einzug.

Von Marco Maier

In fünf Wochen findet in Österreich die Nationalratswahl statt. Derzeit kann man anhand der Umfragetrends nur sagen: Es ist sehr wahrscheinlich, dass die ÖVP unter Sebastian Kurz (aktuell: 33 Prozent) stärkste Partei wird. Ansonsten? Offene Rennen.

Denn: Um den zweiten Platz schlagen sich SPÖ und FPÖ (beide 25 Prozent), während sich Grüne, Neos und Pilz (jeweils 5 Prozent) darüber Sorgen machen müssen, überhaupt (wieder) in den Nationalrat einzuziehen. Dafür sind mindestens vier Prozent der Stimmen nötig. Da die Schwankungsbreite der jüngsten Umfrage bis zu 3,5 Prozentpunkte beträgt, ist da durchaus noch Spielraum drinnen.

Unter Umständen könnten so auch folgende Extremsituationen zustandekommen: ÖVP gewinnt, SPÖ und FPÖ auch – doch alle Kleinparteien fliegen aus dem Nationalrat. Österreich hätte – wie früher – nur noch ein Dreiparteienparlament mit drei Koalitionsmöglichkeiten. Es ist allerdings auch möglich, dass alle drei relevanten Kleinparteien mit an Bord sind, dann gäbe es zumindest in der Opposition noch verschiedene politische Kräfte und nicht nur eine Partei.

Indessen stellt sich die Frage: Welche Koalition wird wohl kommen? Schwarz-Blau (ÖVP-FPÖ) erscheint angesichts der derzeitigen innerkoalitionären Probleme wahrscheinlicher als eine Neuauflage der "großen Koalition" (SPÖ-ÖVP) – nur eben dieses mal unter einem schwarzen Kanzler und roten Vizekanzler. Auch möglich wäre (je nachdem, wie viele Kleinparteien es ins Parlament schaffen) Rot-Blau bzw. Blau-Rot (SPÖ und FPÖ). Allerdings gilt diese Koalitionsvariante als eher unwahrscheinlich.

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10 Kommentare

  1. Die Methodik der internationale Elite gleicht einer Blaupause und ist überall dieselbe. Man baut bestimmte  für das Volk "wahlgeile" Persönlichkeiten -wie Macron- auf den diversen Pressure-Kanälen auf und sorgt dann noch dafür, dass Wahlen nur für bestimmte Plutokraten gelten, um die Macht zu gewinnen. Wenn dem nicht so wäre könnte man nur feststellen, dass sich die ösrerreichische Wahlbevölkerung auf dem unglaublichen Level der deutschen Ignoranten befände, hin zum Suizid  wie es die Welteroberer beabsichtigen.Wie können angeblich intelligente Leute nur so saudumm sein.

    1. Das ist ein perfider Trick , die Menschen als intelligent und aufgeklärt zu behaupten

      der dann die Menschen dazu bringt, die vorgekaute Propaganda als eigene Meinung zu vertreten und diese "eigene" Meinung mit aller Emotionalität zu verteidigen .

      Die Menschen in Europa sind nicht aufgeklärter als die im (z.B.) Islam , sie sind nur anders indoktriniert .

  2. So ist es. Als gelernter österreichischer Staatsbürger kenne ich meine Mitbürger, und die fallen ebenso wie z.B. die Franzosen auf alles herein, was "glänzt"!

    Allerdings nur an der Oberfläche poliert, darunter ist nichts!

    Die relaitive Mehrheit der Österreicher wünscht sich anscheinend Soros als Bundeskanzler:)

    Na ja, hatten wir ja noch nicht! Die Geschichte verkehrt sich. Lange Zeit regierte der österrechische Kaiser in Ungarn, jetzt dreht sich der Spieß um:)

    Es wird wieder zu ener Neuauflage der großen Koalition kommen, die Österreicher wollens nicht anders.

    Aber da vor allem der Ostösterreicher das Jammern erfunden hat, siehe die Heurigenlieder, braucht er neue Anreize dazu, und die werden ihm seitens des von ihm gewünschten Wahlergebnis leider geliefert!

  3. Der Kurz wie der Kern sind PR Figuren .

    Beide sind Handlanger der EU die wiederum ein Machtzentrum des Kapitals ist . Nur noch widerlich ist , wenn die , die Österreich dem Kapital übergeben , in traditionellem Trachtengewand vor die Kamera treten und damit die Wähler in ihrer politischen Absicht täuschen

  4. Der (sehr angenehme) Herr Kurz soll zu den Bilderbergern eingeladen gewesen sein. Habs nicht geprüft, aber wenn das stimmt, sagt es alles aus, und den Menschen bleibt an Resthoffnung in Wahrheit NULL.

  5. ist doch im grunde völlig egal

    wer jetzt gewinnt

    zu bestimmen hat keiner was

    die österreicher wollten den EU kerker und jetzt haben sie ihn auch

    viele wollen ihn ja immer noch

    und in 20 jahren oder schon früher will s dann wie schon einmal keiner gewesen sein und immer schon gegen dieses faschistische konstrukt EU gewesen sein

    aber gut

    mein tipp wie s aus geht

    wird ja auch schon von der krone und den gewissen kreisen so verlangt und der dumme ösi wird auch liefern

    1. övp, 2. spö und 3. fpö

    daher große koalition mit kurz als kanzler

    außer die fpö läßt sich wie schon einmal von der övp wieder kaufen und verübt damit wieder mal selbstmord

     

    1. In Österreich besteht die selbe politische Notwendigkeit jene Leute von der Macht zu entfernen die Krieg gegen das eigene Volk führen, wie in Deutschland. Auch dort besteht die absolute Notwendigkeit die Opposition zu wählen! Und zwar die "Gesinnungsopposition"!!! Rotschwarzgrün haben jegliche moralische und politische Legitimation zur Volksvertretung ein für alle Mal verwirkt. Sie haben ebenso wie die deutschen Politiker feindlichen und gewalttätigen Invasoren rechtsbrecherisch und verräterisch die Grenzen geöffnet und die Bevölkerung dieser Bedrohung praktisch schutzlos ausgesetzt. Nur haben die österreichischen Politiker noch Eins draufgesetzt sie haben nämlich begonnen, zu ihrem e i g e n e n  Schutz, eine Betonmauer um das Bundeskanzleramt zu bauen!!! Was auch nachdrücklich beweist, daß man sich des importierten Gefahrenpotential zu jeder Zeit völlig bewußt war! Sollte es einmal gelingen diese Leute volksgerichtlich zu verfolgen wird es keinen schlagenderen Beweis für die Vorsätzlichkeit geben.

  6. Es steht natürlich jedem frei, in ein Wahllokal zu kriechen, und mit Blankovollmacht um Zugabe zu betteln. Die kommt dann auch prompt: Italien hat ganz viele Neger vor der Küste Libyens einsammeln lassen. (10.000 in vier Tagen usw.)

    Nach den Wahlen in D und Ö wird Italien nach Solidarität schreien, weil nächstes Jahr in Italien Wahlen sind. Mit starken Italienischen POlitikern, die im eigenen Land aufräumen.

    Prinzipiell hab ich ja nichts gegen Neger, jedem Haushalt seinen Haussklaven…Aber das spielt sich bei uns nicht, die wollen UNS zu Sklaven der Neger machen!

    Also fleißig Wählen gehen, es wird alles guuuut.

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