Genau 32 Jahre nach dem verheerenden Erdbeben von 1985 wurde die Hauptstadt Mexikos erneut schwer getroffen. Mehrere Gebäude stürzten ein, über 130 Menschen wurden getötet.

Von Marco Maier

Ein Erdbeben der Stärke 7,1 erschütterte vor wenigen Stunden Mexico City und das gesamte Umland – genau am 32. Jahrestag jenes verheerenden Erdbebens, welches damals rund 10.000 Menschenleben in der mexikanischen Metropole forderte. Vorläufigen Angaben zufolge wurden bereits mehr als 130 Tote geborgen.

Allerdings geht man davon aus, dass die Zahl der Toten noch deutlich ansteigen wird, zumal dutzende Gebäude in der Stadt und im Umland einstürzten. Dennoch wird die Zahl der Toten dieses mal nicht so hoch sein wie damals, da immer mehr Häuser relativ erdbebensicher gebaut wurden, weil die Behörden die Bauvorschriften verschärften. Nachfolgend ein Video davon, wie ein Gebäude einstürzt.

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Ein Überblick über die Stadt nach dem Beben:

Das Epizentrum des Bebens lag Seismologen zufolge bei Axochiapan im Bundesstaat Puebla, rund 120 Kilometer südöstlich der Hauptstadt – in einer Tiefe von 51 Kilometern. Obwohl das Beben leichter war als jenes, welches mit der Stärke von 8,2 am 7. September das mittelamerikanische Land erschütterte, sind die Schäden deutlich größer. Denn jenes hatte sein Epizentrum im Meer und erschütterte die dicht besiedelten Gebiete mit geringerer Intensität. Dennoch gab es auch damals rund 100 Tote.

https://www.youtube.com/watch?v=-9Bsq5IcrFA

Mexiko liegt am Pazifischen Feuerring und wird immer wieder von (teils heftigen) Erdbeben erschüttert. Dieser "Ring" um die pazifische Platte herum zieht sich von Neuseeland über Papua, Indonesien, die Philippinen, Japan, die Kurilen und Kamtschatka hinüber zu den Aleuten und von da an an der amerikanischen Westküste hinunter bis nach Feuerland.

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3 thoughts on “Mexico City: Schweres Erdbeben fordert viele Tote”

  1. Was nicht umgefallen ist, sind die Inka-Tempel und Wellblechbuden. Daraus könnte man bautechnische Schlüsse ziehen. Den aktuellen Opfern hilft das aber auch nichts mehr.

  2. Mord, Mord, Mord!

    Die Erdbeben in Mexiko sind weder Zufall noch natürlicher Art, sondern die Nachwirkung von unterirdischen Atombombentests im westpazifischen Raum!

    Dieser Zusammenhang war bereits in der Vergangenheit mehrmals zu beobachten.

    Als z.B. Frankreich in den 90ern auf einem Pazifik-Atoll einen unterirdischen Atombombentest durchführte, fielen drei Wochen später in Mexiko die Häuser um.

    Auch dem verheerenden Erdbeben in Armenien vor ca. 25 Jahren ging ein unterirdischer Atombombentest voraus. Welches Land den durchführte, habe ich allerdings vergessen. Fiel mir aber damals schon auf.

    Offenbar übertragen die unterirdischen Atombombentests genug Energie auf die tektonischen Platten, um in Erdbeben-sensiblen Gebieten einen Effekt auszulösen. Die Druckwelle braucht ca. 2-3 Wochen, um vom westpazifischen Raum bis nach Amerika zu wandern.

    Kürzlich führte Kim Jong un einen unterirdischen Wasserstoffbombentest durch – dies dürfte die wahre Ursache für das jetzige Beben mit den vielen Toten in Mexiko sein. Das ist Mord.

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    Künstliche Erdbeben als militärische Waffe und die Saint-Andreas-Spalte

    Die Regierungen und das Militär werden den Zusammenhang natürlich längst kennen. Der Bevölkerung wird aber nichts davon erzählt um Widerstand gegen Tests zu vermeiden.

    Die amerikanische Westküste liegt auf einer tektonisch labilen Zone, der Saint-Andreas-Spalte, die anfällig für Erdbeben ist.

    Wenn nun Kim Jong un unterirdische Atombombentests durchführt steht Kalifornien und damit Städte wie Los Angeles und San Fransisco in akuter Gefahr, von starken Erdbeben dem Erdboden gleich gemacht zu werden.

    Kim Jong uns Atombombentests sind also ein Angriff auf die USA. Dies dürfte ein Grund sein, warum Trump aktuell Flugzeugträger Richtung Nordkorea schickt und so viel Druck auf Nord Korea ausübt. Die wahren Hintergründe kann er der Öffentlichkeit aber nicht erzählten.

    1. … und : auch Nordkorea hat noch keine jüdische Privat-Zentralbank.

      Ja, ich bin mir da auch ganz sicher : die Kraft solcher Tests muss ja irgendwohin und das man diese lenken kann, steht wohl außer Frage.

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