Kurz verschärft die Rhetorik gegen die Türkei

ÖVP-Chef und Außenminister Sebastian Kurz verschärft seine Rhetorik gegenüber der Türkei. Er will den aktuellen politischen Kurs Ankaras bestrafen.

Von Redaktion

Österreichs Außenminister Sebastian Kurz will sich diese Woche für ein Ende der Gespräche über den Ausbau der Zollunion für die Türkei einsetzen. "Wir sind klar gegen eine Modernisierung der Zollunion und werden Deutschland dabei in Brüssel im Vorfeld des informellen Außenministerrates in Tallinn diese Woche unterstützen", sagte Kurz der "Bild".

Von der EU forderte er ein selbstbewussteres Auftreten gegenüber der Türkei. Über "massive Fehlentwicklungen" dürfe nicht länger hinweggesehen werden. "Die Beitrittsverhandlungen mit der Türkei sind ebenfalls sofort abzubrechen und die Vorbeitrittshilfen müssen eingestellt werden", so Kurz. Der österreichische Außenminister lobte SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz für seine Kehrtwende in Sachen Türkei.

"Noch letzten Dezember habe ich gegen die Weiterführung der Beitrittsverhandlungen als einziger Europaminister in Brüssel ein Veto eingelegt und wurde dafür stark kritisiert. Jetzt fühle ich mich durch die Forderung von Martin Schulz in meinem bisherigen Kurs bestätigt." Nach der Festnahme deutscher und österreichischer Staatsbürger warnt Österreichs Außenminister eindringlich vor Reisen in die Türkei: "Für Teile der Türkei gibt es bei uns auch bereits eine Reisewarnung."

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9 Kommentare

  1. Es ist Wahlkampf. Einmal alle vier Jahre Mist labern dass sich die Balken biegen, und den Rest der Zeit kassieren und neue Pfründe erschliessen. Das versteht jeder POlitiker und niemand ist beleidigt. Und die Wähler sind stolz, den größten Gauner mit Blankovollmacht (Wahlkreuz) küren zu dürfen. Buchtipp: "Der Wettbewerb der Gauner" von Hans Hoppe.

  2. Kurz , war das nicht der , der vor  "kurzem " den Musels ein fröhliches Schlachtfest ( qualvolles , und unvorstellbar grausames Schächten ) gewünscht  hat ?

  3. Gegen die Türkei zu sein bringt Wählerstimmen .

    Die Aussagen des Hr. Kurz sind reiner Populismus .

    Österreich hat traditionell gute Verbindungen zur Türkei und die Politik der Türkei ist Angelegenheit der Türken . Die Hetze gegen die Türkei soll das Weiterführen der Massenzuwanderung kaschiseren , denn in den MSM wird Massenzuwanderung mit der Türkei verbunden als wäre die Türkei für die Massenzuwanderung nach Österreich und Europa verantwortlich .

  4. Es handelt sich lediglich wiederum um einen Ochsenfroschsyndrom Anfall. Erdogan weiß, daß seine 5.Kolonne in Europa mit Hilfe der Altparteien so stark geworden ist und Dank der Unterstützung und Förderung durch die Altparteien sich sehr gut organisieren und unterwandernd aufstellen konnte, jederzeit in der Lage ist ganz Europa in Brand zu setzen! Daher wird ihm das Feindschaftsgetue der selben Politiker höchsten ein spöttisches Lachen kosten. Die Altparteien von rotgrünschwarz zeigen den "im Geiste einfach gestrickten" sogenannten Rechten wiedereinmal wie Politiker  mit weiten politischen Horizont sowie Durchblick handeln und erteilen den Konzepten  der Populisten und ihren "einfachen Lösungen" eine klare Absage. Oder vielleicht doch nicht?

    1. Richtig..ein guter Bauer erkennt seine Schweinchen am Gange..diese Parteien welche die Etablierung solcher Organisationen erlaubt haben(DITIB etc) und gefördert haben..werden niemals durchgreifen.

      Hunde die Bellen..beißen nicht..erst recht nicht in Wahlkampfzeiten.

  5. Ich denke Kurz ist nicht anders als andere Politiker – das heißt hinterhältig und verlogen.

    Wer sich mit SOROS trifft, kann nichts Gutes im Sinn haben.

  6. Was hat das auf sich, wenn auf einmal fast alle eine Kehrtwende in Sachen Türkei wollen – was ist da hinter verschlossenen Türen wieder beschlossen worden und wieweit steckt SOROS damit drin ?!

    Guckst du : http://www.unzensuriert.at:

    Mitgliedschaft  im elitären Klub ECFR: Ist Sebastian Kurz von Soros finanziert ? 

    Eine Hand wächst die andere ?!

    Interessant sind auch die Gründungsmitglieder dieser Denkfabrik wie : Soros, Cem Özdemir von den Grünen, Karl-Theodor zu Guttenberg – und KURZ ist nach wie vor immer noch Mitglied des ECFR !

  7. Alles was Kurz im Wahlkampf verspricht wurde von den Freiheitlichen längst als Anträge im österreichischen Parlament eingebracht. Sie sind allesamt gescheitert weil Schwarzrot geschlossen dagegen gestimmt hat. Überdies alles was Kurz und auch die SPÖ fordert hätte in der langjährigen Regierungskoalition jederzeit umgesetzt werden können. Die Adressaten ihrer Forderungen können daher nur sie selber sein.

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