Sämtliche Kryptowährungen verzeichneten in den letzten Tagen massive Preisstürze. Ist dies nur ein kurzfristiger Effekt, oder der Anfang vom Ende des Experiments?

Von Marco Maier

Innerhalb einer Woche ist der Bitcoin-Preis in Euro um rund 22 Prozent eingebrochen. Ethereum, immerhin die zweitgrößte Kryptowährung, verzeichnete (ebenfalls auf Eurobasis) ein Minus von rund 23 Prozent. Bei den kleineren digitalen Währungen wie zum Beispiel Sprouts, MergeCoin, MegaCoin, LiteCoin & Co sind die Kursverluste noch dramatischer.

Nun fragt man sich: Ist dieser massive Kursverfall auf breiter Front einfach nur das Resultat von einigen Gewinnmitnahmen von Spekulanten, die aus Angst vor einer bald platzenden Blase erst mal ihre Schäfchen ins Trockene bringen wollten, oder ist dies gar wirklich ein längerfristiger Trend, der dem Hype um die Kryptowährungen (zumindest erst einmal vorläufig) ein Ende bereitet?

Eine gute Frage. Fakt ist, dass das ganze Kryptowährungssystem höchst spekulativ ist und vor allem aufgrund der geringen Marktkapitalisierung höchst Anfällig für große Kursschwankungen bleibt. Ein paar Leute haben sich jedenfalls so oder so damit quasi eine goldene Nase verdient – und es wird auch in Zukunft noch genügend Menschen geben, die mit solchen digitalen Währungen reich werden, während andere Menschen sich verspekulieren.

Zudem ist die dahinter steckende Blockchain-Technologie wohl die Basis für das zukünftige Geld in der von den globalen Eliten angestrebten bargeldlosen Gesellschaft, da man so jede einzelne Transaktion lückenlos nachvollziehen kann. Ein Traum für die ganzen Überwachungsstaat-Fanatiker.

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11 thoughts on “Kryptowährungen: Kursverfall auf breiter Linie”

  1. Man könnte natürlich auch davon ausgehen, dass alles planmäßig läuft.

    Erst der Hype, um so den planmäßigen Mitnahmeeffekt beim Ausstieg zu erhöhen.

    Alle Kryptowährungen können letztendlich, wie jede andere Währung, nur funktionieren, wenn das Vertrauen in sie gegeben ist.

    Hinzu kommen aber weitere Faktoren. Die Infrastruktur für den Zahlungsverkehr muss gegeben sein – funktionierende Netze. Die Akzeptanz muss auf beiden Seiten bestehen. Der spekulative Charakter muss daher ausgeschlossen werden.

    Da besteht der Widerspruch in sich.

    Man will sich den Unsicherheiten der bestehenden Währungen entziehen und begibt sich in völlig neue, größere.

     

     

  2. So ein Algorithmus hat kaum Wert . Wenn jemand für diesen Algorithmus Geld bezahlt , darf sich der Betreiber des Algorithmus freuen . Denn er wird , anfangs ohne Aufwand geschürft , Besitzer des Großteil dieser Digitalwährung sein und damit einzig großer Gewinner .

  3. Ich habe ein paar Bitcoins, auffällig war in den letzten Jahren das der Wert gigantisch gestiegen ist und wie üblich macht es jetzt puff aber das war zu erwarten. Vor ein paar Jahren konnte man sich in Werbefirmen etc einlogen und deren Müll verbreiten und dafür bekam man Bitcoins das lief auf einen 2ten PC. Man konnte  hauptsächlich im Darknet einkaufen. Der Wert dieser Bitcoins ist derart gestiegen in den letzten Jahren das es überhaupt nicht mehr möglich diese Pseudowährung gegen Euro ein zu tauschen zu wollen. Wie sie das gemacht haben weis ich nicht aber es erinnert an unser kaputtes Finanzsystem. Alles Betrug……

    1. Interessantes Werbekonzept . Ich hatte mich schon gewundert , warum Poster fanatisch für den Bitcoin schreiben und Bitcoin in Medien gepriesen wurden .

      Gibt es nicht Stellen , diese Behauptung wurde aufgestellt , bei denen Bitcoin direkt in z.B. Euro gewechselt werden können ? —- Dann wäre jetzt eine guter Zeitpunkt Bitcoin zu wechseln  .

  4. Damals war es halt interessant Bitcoins zu verdienen, im Darknet konnte man so vieles schönes kaufen und da wurde nur mit Bitcoins abgerechnet. Wir hatten da eine Art Bank auf der die Coins gespeichert wurden und von da aus haben wir bezahlt wenn wir mal einen fliegenden Hamburger kaufen wollten 🙂

  5. China macht es richtig, mehrere chinesische Medien berichtet, ein generelles Verbot für Bitcoin-Börsen in China stehe bevor. Das alleine könnte das Auß, für diesen virtuellen Besch..ß  bedeuten.

    Nur Herr Maier weiß es nicht und schreibt es nicht, aber China ist ja auch total unwichtig und hat ja keinen Einfluß, daher muß man sowas auch nicht in so eine Nachricht einfließen lassen! (Ironie Ende)

     

     

  6. Der Kursverfall ist bereits seit Freitag Nachmittag durch und die Kurse liegen schon wieder über 3.200.

    Der Bitcoin kommt zurück.

    Keine Macht den Banken!

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