Junckers Eurozonen-Pläne sind gefährlich

EU-Kommissionspräsident Juncker will bis 2025 alle EU-Staaten in die Eurozone holen. Das kann nicht funktionieren und würde die Währungsgemeinschaft sprengen.

Von Marco Maier

In seiner Rede zur Lage der Union 2017 schwadronierte EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker unter anderem darüber, die Eurozone auf alle EU-Mitgliedsstaaten auszuweiten. Als groben Rahmen für sein "geeintes, stärkeres und demokratischeres Europa" (sic!) nannte er das Jahr 2025. In acht Jahren also, soll es so weit sein.

So sagte er wortwörtlich: "Wenn wir wollen, dass der Euro unseren Kontinent mehr eint als spaltet, dann sollte er mehr sein als die Währung einer ausgewählten Ländergruppe. Der Euro ist dazu bestimmt, die einheitliche Währung der Europäischen Union als Ganzes zu sein." Also alle Staaten bis auf Dänemark, welches die Gemeinschaftswährung partout nicht haben will.

Nur wird diese Währungsgemeinschaft dann ein großes Problem haben: Es stehen sich schon jetzt wirtschaftlich stärkere Länder (z.B. Deutschland, Österreich, die Niederlande…) und die schwächeren Länder (z.B. Griechenland, Italien, Spanien, Portugal…) gegenüber, dazwischen noch ein paar die ihre eigenen Problemchen haben (wie z.B. Frankreich oder Irland). Bis auf Schweden oder das aufstrebende Tschechien kämen dann jedoch faktisch fast nur noch Länder hinzu, die volkswirtschaftlich nicht gerade glänzen. Bulgarien und Rumänien als Beispiel.

Das heißt: So lange die aktuellen Probleme der Eurozone nicht gelöst sind, wäre es faktisch ein Selbstmord mit Ankündigung, wenn man – wie schon bei Griechenland & Co – die Eurozone aus politischen Gründen erweitert, ohne dabei jedoch auf die finanziellen und ökonomischen Rahmenbedingungen zu achten.

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Unterstützung von Bundeskanzlerin Merkel dürfte er mit seinen Plänen ja erhalten. Immerhin stellt sie sich auch auf die Seite von Frankreichs Präsidenten, Emmanuel Macron. Eine Gesamt-EU-Eurozone würde auf eine umfangreiche Transferunion hinauslaufen müssen, in der noch deutlich mehr Kompetenzen (deshalb auch Junckers Wunsch nach einem Eurozonen-Finanzminister) an Brüssel abgegeben werden müssten, um die ganzen wirtschaftlichen und finanziellen Spannungen abzumildern.

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21 Kommentare

  1. Na Jean Claude ? Wieder die Fuselflasche in den Hintern gesteckt und angekippt ?

    Ich habe keine Ahnung wie breit man sein muß um solchen Mist abzusondern und zu glauben das es diese " EU " in acht Jahren noch gibt. Aber sicher wirst Du uns das erlären wenn Dein Pegel mal unter 3,0 Promille sinken sollte. Also vermutlich nie.

  2. der hat schon zu schulz´s zeiten mit dem zuviel gesoffen, und vom hirn scheint bei dem nicht mehr viel da zu sein.der nimmt realitäten nicht mehr wahr.

  3. Auf den Untergang läuft es ja hinaus! Denn nach der EU kommt die NWO.

    Auch wenn man jetzt von einer multipolaren Welt spricht, die Urlogen usw. geben den Plan der Unterdrückung der Menschen und die KOntrolle über sie nicht auf!multipolar, aber die NWO bleibt und teilt ihre Macht subsidiär in Form kontinentaler Vrwaltungen auf!

    Aber mit einer Zentrale! Und die ist supranational und suprakontinental!

    Gibt es irgendetwas von Junckers, das nicht gefährlich für uns ist??

     

    1. Analyst

      17. September 2017 at 9:49

      Auf den Untergang läuft es ja hinaus! Denn nach der EU kommt die NWO.

      ————————————————————————————————————-

      Wir befinden uns bereits in WKIII. Zunächst noch von Hilfstruppen der Globalisten geführt, in der Nach-EU seinen Ausdruck in Bürgerkriege findend —— bis er in der letzten Phase in den heißen, atomaren Schlagabtausch einmündet. Danach gibt es nichts mehr zu regieren ——- auch nicht für Globalisten !!!

      1. Sehe ich anders, ich bin der Auffassung von Analyst, dass die EU letztendlich von der NWO regiert werden soll und Putin -in welcher Form auch immer- eine Gemeinschaft EU/Rußland/USrael anstrebt. Scwher erkennbar , aber es ist so.

          1. … kann gut sein, die schlagen dann ihr Hauptquartier im ehemaligen Deutschland auf. Erste Organisationen dazu, sind längst etabliert.

  4. Die EU ist ein faschistisches Projekt . Mit Gewalt lässt sich für's Erste Viel durchsetzen . Gewaltsame Lösungen sind gegen die Würde des Menschen und nicht von Dauer.

  5. Die EU habe ich mir einmal anders vorgestellt, zusammen arbeiten, kein Streit. keine Not, keine Erpressung, kein Krieg. Was hier geschieht ist blanker Faschismus nur mit anderen Mitteln.

  6. Herr Juncker möchte den EURO als Herrschafts- und Integrationsinstrument zwecks Herstellung der Vereinigten Staaten von Europa ausbauen. Zu diesem Zweck soll die Mitgliedschaft im EURO-System auf alle EU-Mitgliedstaaten erweitert werden. Fakt ist : In Sachen EURO machte die EU den 2. Schritt vor dem 1. Schritt. Nur in einer EU bzw. den Vereinigten Staaten von Europa, die über eindeutige Merkmale eines Staates (Staatsgebiet, Staatsvolk und  Verfassung) verfügt, wäre die Einführung einer funktionierenden gemeinsamen Währung mit einem gemeinsamen Finanz- und Wirtschaftsministerium + Länderfinanzausgleich denkbar. Die Vereinigten Staaten von Europa wird es nie geben, weil kein Staat bereit sein dürfte, seine Souveränitätsrechte an ein Zentralgebilde abzugeben, was dann hin und wieder in widerstreitende Interessen hineinregiert und Aversionen gegen die Zentrale schafft. 
    Da der EURO aus vorgenanntem Grunde keine Zukunft haben wird, sollte nicht über eine Erweiterung sondern über seine geordnete Abwicklung nachgedacht werden.
    Im übrigen ist es völlig ausreichend, wenn Staaten in einem Europäischen Wirtschaftsraum gedeihlich zusammenarbeiten und zu diesem Zweck wird eine ordnende, supranationale  Behörde benötigt. Diese Funktion könnte dann eine zurückgebaute EU übernehmen. Ein Europäisches Parlament wäre dann auch eine völlig überflüssige Einrichtung.
    Europäische Verteidigungspolitik ? Die Mitgliedschaft in der NATO ist da ausreichend. Alles andere ist eine kostspielige und ineffiziente Angelegenheit. Ein wesentliches Anliegen wäre dann der Schutz der Außengrenzen dieses EWRs; denn ohne ein robustes Grenzmanagement kann kein Wirtschaftsraum funktionieren, genau so, wie die EU auch in dieser Hinsicht nicht funktioniert und hierfür wird eine bestens ausgerüstete Polizeitruppe mit Marineeinheiten benötigt.
    Fazit : Herr Juncker sollte endlich aus seinen Träumen betr. Vereinigte Staaten von Europa erwachen, die Realitäten zur Kenntnis nehmen und sich in den Ruhestand verabschieden.

    1. Apropo Ruhestand : Juncker geht definitiv 2018/19, für danach wird Christine Lagarde gehandelt "weil sie auch attraktiv für weibliche Wähler sei".

      Die Psychotrickkiste ist unerschöpflich !

      "Frauen an die Macht" hatte ich mir mal anders vorgestellt, irgendwie selbstgesteuert und mit weiblichen Attributen ausgestattet, – nicht mit durchgegenderten Mannweibern an den Fäden von Männern.

      … scheiß Spiel !

  7. Das kann nicht funktionieren und würde die Währungsgemeinschaft sprengen.

    —–

    Das wird auch nicht funktionieren, weil es ja auch erhebliche Widerstände innerhalb der Gemeinschaft gibt, wie wir anl. des 'Gipfels' sehen konnten, was selbst nicht mehr von den gleichgeschalteten ähäm…Medien 'unter den Tisch gekehrt' werden konnte.  

    Offensichtlich sind (noch) nicht alle EUdSSR Politiker käuflich, wie von Baron Rothschild und seinem willigen Erfüllungsgehilfen, Juncker, angedacht.

    Natürlich sind das die feuchten Träume der eigentlichen Drahtzieher hinter der EUdSSR Agenda, der 'fallen ones', der Satanisten und Okkultisten vom Schlage eines Baron Rothschilds, eines Rockefellers, eines Soros usw.

    The European Union always was a CIA project, as Brexiteers discover

    http://www.telegraph.co.uk/business/2016/04/27/the-european-union-always-was-a-cia-project-as-brexiteers-discov/

    Die CIA wiederum wird vom 'Council on Foreign Relation' kontrolliert, einem politischen tool von Rothschild/Rockefeller.

  8. die von einer geistig-urbanen Herrenrasse regiert werden soll.

    ——–

    muss heißen: ….'von einer j….sch-geistig-urbanen Herrenrasse, dem 'neuen Geistesadel' (anstelle des alten, europäischen Blutadels) regiert werden soll.

    So formuliert es jedenfalls der korrupte, anti-weiße Rassist, Graf Coudenhov-Kalergi, in seinem antiweißen Ha….werk "Praktischer Idealismus' aus dem Jahre 1925.

    Übrigens: Die ähäm…Pan Europa Bewegung, des Rassisten-Grafen und sein antiweißes Ha…werk wurden von den Herren Warburg, Rothschild, Rockefeller, Baruch & Co. mit 60.000 Goldmark (für die ersten 3 Jahre) gefördert.

     

    1. Und nicht zu vergessen, unsere BK Merkel bekam im Jahre 2011,- wohl im vorauseilenden Gehorsam-für das was wir dann ab September 2015 in Deutschland erlebten, für ihre dies perversen   Ideen  erweiternde Leistungen, die C-K-Medaille.

  9. Jean-Claude hat nur einen Plan, nämlich an die Gesamtkasse aller 'EU'-Staaten, ohne Gegenleistung, heranzukommen. Das alles muß natürlich mit der Makulatur einer Europa-Schaumschlägerei verbrämt werden, an die er nicht einmal mehr selber glaubt.

    1. Nachdem die EU durch den Brexit ein halbes Jahr in der Defensive war, wird wieder geholzt als wenn nichts passiert wäre!

      Ohne Deutschland als Garant der EU, würden diese Phantastereien niemals geäußerst! Daher wäre das wichtigste Ziel, der Austritt Deutschlands aus der EU und die Gründung eines Europäischen Bundes der souveränen Nationalstaaten.

      1. Deutschland ist Kolonialstaat, bewacht von 50000 hoch gerüsteten Soldaten in Ramstein und wird  im Rahmen der verkerkerten EU gebraucht. Ohne Bürgerkrieg läuft da nichts und ob wir das wollen? Ansonsten teile ich die Auffassung von einem Europäischen Bund bis in die letzte Verästelung, Art EWG!?

  10. Diese Pellköppe hat keiner gewählt..was erlauben sich diese arroganten Hornochsen eigentlich..?!

    Ihr Euro war bereits die klassische Fehlinvestition..außer für gewisse Kreise.

    Abgehängt in einer totalen EU wird vor allem der Deutsche sein…so kurz vor den Wahlen muß er sich fragen ob er das will.

  11. Ach der Junker ist ein hinterhältiger mieser Märchen-Onkel, der die Realität nicht mehr von seinen Phantasmagorien unterscheiden kann und weder an das eine, noch an das andere von dem, was er erzählt, glaubt, dieser Lügner. Da halte ich mich doch lieber an das was ist, und nicht an das, was so realitätsfremde Irre wie Junker gerne haben möchten. Wäre auch noch interessant, in welchem Auftrag er solchen Blödsinn daher plappert und wieviel er dafür einkassiert.

    EU-Plan: Realitätsverlust in Brüssel und Berlin (Video)
    https://www.pravda-tv.com/2017/09/eu-plan-realitaetsverlust-in-bruessel-und-berlin-video/

    „Offensichtlich haben die politischen Eliten den Ernst der Lage immer noch nicht erkannt. Weder die Griechenlandkrise, noch die Banken- und Finanzkrise, der Aufstieg der populistischen Parteien in ganz Europa noch die seit Jahren schwelende Eurokrise oder der Brexit haben zu einem dringend notwendigen Umdenken geführt.“

    Man muss schon eines deutlich sehen, die Schulden Europas werden so wenig beglichen von den Europäern, wie die Schulden der USA beglichen werden von den Amerikanern. Ganz einfach darum, weil das Geld nicht vorhanden ist. Der Euro wie der Dollar sind hochverschuldete Schrottwährungen. Die westlichen Bevölkerungen werden weiter verarmen, sofern sie diesem Plünderungs-Horror durch das westliche Finanz-Betrugssystem nicht ein Ende setzen können.

    Die künftigen massgeblichen Währungen werden der Yuan und der Rubel sein. Daran gibt es nichts mehr zu rütteln. Die Ent-Dollarisierung schreitet unaufhaltsam voran.

    Und auch ein politisch und wirtschaftlich einheitliches Europa – das es sowieso nie geben wird – die jüngste Gewalt-Geschichte in Europa hat das nur zu deutlich gezeigt – wird dieses Schulden-Chaos nicht bewältigen können. Ein westlicher Währungs- und Wirtschafts-Zusammenbruch ist unvermeidbar. Dann erst recht werden die Bedürfnisse der einzelnen europäischen Staaten ans Tageslicht kommen, und die Europäer werden sich neu zusammenraufen müssen, wobei die einzelnen Nationen ihre Eigenentwicklung beibehalten werden, was auch gut ist.

    Möglicherweise werden gemeinsame Bereiche ausgearbeitet, die auch gemeinsam und einheitlich zu bewältigen sind, aber dabei wird es bleiben. Eine gemeinsame militärische Abwehr gegen aussen wäre z.B. eine wichtige Entscheidung, so dass Europa von fremden Mächten nicht ständig hinterhältig auseinanderdividiert werden kann. Europa ist und bleibt ein Flickenteppich unterschiedlicher kultureller und wirtschaftlicher Entwicklungen. Ist doch überhaupt nicht schlecht, so kann das eine Land dem anderen die Wege zu positiven Resultaten abkucken im Sinne einer national-eigenen Anpassung. Alles andere ist rechtswidrige Gewaltanwendung gegenüber den europäischen Ländern.

  12. Winfried der Donar-Eichen-Vernichter, Karl der große Schlächter von Langobarden, Bajuwaren und Sachen, Ludwig der fromme Verbrenner germanischer und sonstiger bodenständiger Kulturzeugnisse, Friedrich II. als Maximalist und massenhafter Deutschenschlächter im Dreißigjährigen Krieg, Adolf Hitler und sein Steigbügelhalter Franz von Papen, Adenauer, Juncker, Schäuble, Schulz und Maas gehören alle dem univeralistischen "Totalitären Herrenhaus" (griechisches Fremdwort: "Katholische Kirche") an.

    Auch Junckers Pläne sind daher vom völkermörderischen Ungeist der globalistischen brutalen Gleichschaltung bestimmt.

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