CDU, CSU & SPD: Wahlschlappe? Egal… wer will schon Konsequenzen ziehen?

Anstatt wirkliche inhaltliche und personelle Konsequenzen zu ziehen, macht man bei CDU, CSU und SPD weiter wie bisher. Schuld sind ja ohnehin immer die Anderen und nicht man selbst.

Von Michael Steiner

Entsprechend dem vorläufigen Endergebnis der Bundestagswahl 2017 sieht es so aus: Die Union verliert 8,6 Prozentpunkte, die SPD 5,2 (bei beiden ein Verlust von mehr als 20 Prozent). Im Gegenzug legen die bisherigen Oppositionsparteien Linke und Grüne leicht, die zuvor nicht im Bundestag vertretene AfD und die Rückkehrerin FDP stark zu. Eigentlich eine klare Ansage des Wahlvolks.

Doch irgendwelche Konsequenzen und gezogene Lehren sucht man vergebens. Es ist ein "Weitermachen wie bisher", wobei man Veränderungen nur nuanciert durchführt. Anstatt zu erkennen, dass es so nicht weitergehen kann, macht man einfach so weiter. Das hat ja früher auch weitestgehend funktioniert, oder? Zudem sind ja ohnehin immer die Anderen Schuld daran, wenn man selbst versagt. So funktioniert Politik nun einmal.

Eigentlich müssten sämtliche Regierungspolitiker von CDU, CSU und SPD geschlossen zurücktreten und sagen: "Wir haben es verbockt. Wir haben viele Nachwuchspolitiker aufgebaut, die nun einen Neuanfang wagen werden." Aber: Nix da. Die Union will es mit "Jamaica" versuchen, die SPD in der Opposition "grummeln". Wobei eigentlich auch nur AfD und Linke (beide mit Abschlägen) noch als Oppositionsparteien gelten können.

Offenbar legen es Union und SPD tatsächlich noch darauf an, weitere zwanzig Prozent – oder mehr – ihrer Wählerschaft bis zum Jahr 2021 zu verlieren. Kurzfristige Machtinteressen sind scheinbar wichtiger als langfristige Erfolge – die eigene Karriere geht den Interessen der eigenen Partei voran. Deutschland wird offenbar von machtgeilen Egoisten regiert.

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11 Kommentare

  1. Der Wasserpegel ist schon auf Wadenhöhe und die planen noch eine Zukunft als wäre das politische Hochwasser Nebensache und ignorien damit erneut alle bedrohlichen Gegebenheiten, die sie dann entgültig in den Abgrund zieht. Wer so denkt und handelt, der beweist, daß in deren Händen alles mitabsaufen wird, und das ist nicht überzeugend sondern Naivität in Reinkultur.

  2. Merkel hat die Wahl mit  87 % der deutschen Stimmen gewonen.Als Elitäre verfot sie nämlich nur das Ziel, das ihr vorgegeben ist, aber ihr geht es bestimmt nicht um die Prosperität von Deutschland, siehe Wegwurf der deutschen Fahne! Frau Merkel verfolgt die mittelfristigen Ziele  der UN Resolution 260: Sie hat die Absicht, die nationale, ethnische,rassische Gruppe der Deutschen zu zerstören und  eine Coudenhove-Kalergie-Kloake daraus zu machen. Die Kloake soll dann zu einer EUDSSR diktatorisch zusammengefaßt und von der Herrenrasse regiert werden.

        1. Aber auch die AfD nicht, folglich wollen sie ihren Untergang, weil sie wußen, was die anderen wollen. Diese ganze Zahlenspielerei ist auch witzlos, da der Untergang mit oder ohne Wahl kommt, wenn den Deutschen nichts anderes einfällt.

    1. @ Chiemgauerin

      28. September 2017 at 9:22

      Diese Herrschaften haben Konsequenzen gezogen:

      "Wer ist Frauke Petry wirklich?"

      Ein Intimus packt aus unter Weh Weh Weh the european Punkt de

      —————————————————————————————————–

      Fassen wir ganz kurz zusammen, was Frau Petry ist :

      Frau Petry ist  eine in einem Insolvenz- und Vollstreckungsverfahren "gestählte" Politikerin, die  auf dem kurzen Weg der Politik ihren 1. Schritt zur finanziellen Gesundung machte (Vergütung als Mandatsträgerin) und nun auf weitere "Zuwendungen" und "Versprechungen" des Establishments für die von ihr und ihrem neuen Ehemann propagierte REALPOLITIK des Systems hofft.

       

  3. Die für die Alt-Parteien abgegebenen Wählerstimmen – Verluste hin oder her – sind allemal ausreichend, um aus diesen Parteien eine Regierung bilden zu können, die das globalistische NWO-Programm  befördert bzw. in den nächsten 4 Jahren in D vollendet.

    Dieses Programm hat zum Inhalt : die Öffnung aller Landesgrenzen und die Vernichtung der Geschichte, Kultur und Identität der Nationalstaaten mit dem Instrument der Massenzuwanderung.

     

    1. richtig, weil die AfD zuwenig Stimmen bekam. Da kann man sehn, dass Nichtwählen noch viel mehr für'n Ar… ist !

      Ergo, wollen die Nichtwähler ein "weiter so" !

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