Offenbar zahlen ganze 13,6 Millionen Mitglieder der gesetzlichen Krankenkassen zu hohe Beiträge. Sind auch Sie davon betroffen?

Von Michael Steiner

Laut Angaben des Bundesversicherungsamtes bezahlen insgesamt ganze 13,6 Millionen Mitglieder der gesetzlichen Krankenkassen zu hohe Beiträge zur Krankenversicherung. Demnach betrifft dies insgesamt 22 Krankenkassen, deren Zusatzbeitrag über dem Durchschnitt von 1,1 Prozent liegt.

Vor der letzten Erhöhungsrunde der Zusatzbeiträge Ende 2016 zahlten noch 13,4 Millionen Versicherte bei 18 Krankenkassen mehr als den Durchschnittsbeitrag. Damit sind also rund 200.000 Menschen mehr davon betroffen als noch im letzten Jahr.

Allerdings ermöglicht es das Gesetz, dass Krankenversicherte bei Erhöhungen des Zusatzbeitrags die Krankenkasse wechseln können. Angesichts dessen, dass 20,4 Millionen Mitglieder von 26 Kassen den durchschnittlichen oder auch einen günstigeren Zusatzbeitrag verlangen, hat man durchaus eine entsprechend große Auswahl.

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3 thoughts on “Zahlen auch Sie zu hohe Krankenkassenbeiträge?”

  1. Es wird unbestritten Versicherte geben, die deutlich mehr bezahlen, als sie müssten.

    Das ist ähnlich wie bei den Strom- und Gasanbietern.

    Doch einige Wechsel sind gar nicht möglich. Auf dem Strom- und Gasmarkt, weil der günstige Anbieter mein Territorium nicht versorgt.

    Bei den Krankenversicherungen, weil die Branche in der ich tätig bin nur eine oder einige wenige Krankenkassen – meist sind es dann Innungskassen – zulässt. Der Unterschied zwischen diesen wenigen Kassen ist dann auch meist nur marginal.

    Andererseits kann meine Krankenkasse gerade eine Erhöhung der Zusatzkosten durchgeführt haben und die Kasse zu der ich gewechselt bin, erhöht die Kosten wenige Monate später, dann aber noch drastischer.

    Auch sollte man sich die jeweiligen Leistungen genau ansehen. Es gibt bei einigen Kassen sinnvolle Zusatzleistungen, die aber nur den Bestandskunden noch gewährt werden, Neukunden aber keinen Anspruch darauf haben.

    Ich bin grundsätzlich für einen Wechsel, wenn er sinnvoll ist und wenn es sich finanziell wirklich lohnt und das für einen angemessenen Zeitraum. Ich kann mit meiner Krankenkasse per Internet, per Fax, per Telefon und auch persönlich (20 Minuten Fußweg entfern) gut verhandeln. Bei reinen "Internet" oder Fax, Telefon oder Brief – Kassen, die meist eine kleine Idee günstiger sind, können Personen natürlich auch Probleme haben, weil sie es nicht gewohnt sind, nur auf diesem Weg zu kommunizieren.

    Lange Rede kurzer Sinn, einen Wechsel nie Hals- über Kopf wegen ein paar Euro vornehmen. Alle Belange gründlich abwägen und erst wenn die positiven Seiten überwiegen, dann wechseln.

     

  2. 1,1 Prozent ist der Durchschnittssatz bei der Krankenversicherung, oder der Promillesatz beim Schreiber des Artikels?

    Sorry, aber in dem Artikel ist alles schräg und quer.

  3. Ich war in den letzte 50 Jahren drei oder vier mal beim Arzt und dafür habe ich ein kleines Vermögen bezahlt mit meinen Beiträgen und stelle man sich vor, ich lebe immer noch. Solche Kleinigkeiten wie den halben Finger abgesägt usw kann ich als Handwerker selber reparieren da brauche ich keinen Arzt.

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