Straße von Malakka: US-Kriegsschiff kollidiert mit Tanker

Nur kurze Zeit nach einem ähnlichen Vorfall vor Japan gibt es nun ein weiteres US-Kriegsschiff, welches Nahe Singapur mit einem Tanker kollidierte.

Von Marco Maier

Vor zwei Monaten erst kollidierte der US-Navy-Zerstörer USS Fitzgerald mit einem Containerschiff vor Japan (wir berichteten), wobei sieben Seemänner starben, nun traf es den Raketenzerstörer USS John S. McCain. Das US-Kriegsschiff kollidierte in der Straße von Malakka nahe Singapur mit der Alnic MC, einem Tanker für Öl und Chemikalien. Erst vor wenigen Wochen war das Schiff zusammen mit Begleitschiffen im Südchinesischen Meer unterwegs, um dort nahe der von China beanspruchten Inseln herumzukreuzen.

Der Vorfall ereignete sich am 21. August um 6:24 Uhr morgens Japan Standard-Zeit (20. August, 23:24 Uhr MESZ), als das Kriegsschiff zu einem Routinebesuch in Singapur unterwegs war. Inzwischen ist die Navy von Singapur mit der RSS Gallant und Helikoptern vor Ort um Hilfe zu leisten, auch das Küstenwachenschiff Basking Shark ist dorthin unterwegs.

Derzeit ist nicht bekannt, ob bei der Kollision, bei der die USS John S. McCain offenbar nur geringe Schäden davontrug, der Tanker schwer beschädigt wurde und ob auch Öl oder Chemikalien in das Meer gelangten.

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Die Straße von Malakka gilt als einer der wichtigsten Seestraßen der Welt, auf der täglich mehr als 15 Millionen Barrel Öl durchgefahren werden. Vor allem China und Japan werden über diese Route mit dem "schwarzen Gold" beliefert. Die strategische Abhängigkeit Chinas von diesem Seeweg führt dazu, dass Peking inzwischen damit begonnen hat, sich das Öl via Pipelines aus Russland und Kasachstan liefern zu lassen.

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11 Kommentare

  1. Die Amis machen alles möglich, wie können angeblich gut ausgerüstete Militärschiffe auf hoher See mit irgendwas zusammen stoßen das ist doch ein Witz. Jetzt stelle man sich vor diese Vögel wollen Europa verteidigen na dann gute Nacht.

    1. die wollen europa nicht verteidigen, die wollen europa als ihre kriegsspielwiese und der rest der dann übrig bleibt wird dann okkupiert. und unsere politiker sind willfährige handlanger. nur frag ich mich wof+r, denn danach wird wenig übrig bleiben woran mann/frau sich erfreuen kann.

      1. Schon klar das sie wie sie behaupten uns zu verteidigen im Ernstfall hat natürlich andere Gründe aber man muss sich immer an den Demokratischen New Speech halten siehe gewisse Justizminister.

  2. Was der Ami da betreibt ist nichts anderes als Auskundschaftung (Spionage) der Gegebenheiten vor Ort. "Wie schneide ich bei einem Krieg, in dieser Region, am besten ab !".

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