Silber

Es ist kein Geheimnis mehr, wer sich über die Situation auf den Finanzmärkten auf dem Laufenden hält, der merkt schnell, dass die Geldkrise sich immer weiter verschärft. Nicht umsonst fangen nun auch immer mehr große Banken und Händler an, sich mit Gold und Silber einzudecken.

Via Watergate.tv

Wir können nur immer wieder betonen, dass sich die Situation drastisch zuzuspitzen scheint. Denn Daten aus den USA, dem wichtigsten Markt für sogenannte Terminkontrakte, zeigen die Wetten auf den künftigen Preis von Gold und Silber. Und tatsächlich wird aktuell nicht nur Gold, sondern auch massiv Silber gekauft – ja, mehr als 1.700 Tonnen des Edelmetalls stehen dort auf der Kaufliste. Schließlich ist nicht umsonst die sogenannte Netto-Long-Position der Großinvestoren innerhalb von einer Woche noch einmal deutlich um 26 % gestiegen.

Dies kommt daher, dass die kommerziellen Goldhändler zuletzt Verkäufe am Markt signalisiert, diese Verkaufsaufträge jedoch inzwischen wieder reduziert haben. Hier scheint man also davon auszugehen, dass die Edelmetalle stark zulegen werden. Wohl deshalb kaufen auch Fonds weiter ohne zu zögern am Terminmarkt in den USA. Neben den USA stockt auch Russland die Goldreserven auf und die Zentralbank in Russland hat allein im Juni 300.000 Unzen Gold neu zugekauft und China und Hongkong haben ebenfalls mehr als 90 Tonnen Gold dazugekauft.

Überall stehen die Zeichen auf Edelmetall und die Goldminen fördern was das Zeug hält und investieren fleißig. Was die Finanzmärkte angeht, so scheint es als stünde die Europäische Zentralbank kurz davor, den Euro aufzugeben – oder wie sonst sind 0,0 % Hauptzinsen oder gar negative Zinsen für Bankeinlagen zu deuten.

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Merkwürdigerweise wird vor allem in Frankreich gefordert, die Wirtschaft in Südeuropa mit noch mehr Euro zu überschwemmen, obwohl vor nicht allzu langer Zeit auch zahlreiche Banken in Frankreich in Not geraten waren.

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4 KOMMENTARE

  1. Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters diskutieren EU-Staaten aktuell darüber, europaweit Privatanlegern den Zugriff auf ihre Bankkonten zu sperren. Diese Informationen stammen aus einem Dokument der EU-Ratspräsidentschaft, das kürzlich von Reuters untersucht wurde. Laut dem neuen EU-Vorschlag sollen erstmals Banken auch Spareinlagen unter 100.000 Euro einfrieren, um so einen Bankenkollaps zu verhindern. Diese Maßnahme hatte die EU-Kommission letztes Jahr noch abgelehnt, da dies "einen negativen Einfluss auf das Vertrauen in den Markt haben könnte." Zu dem neuen Vorhaben der estnischen Ratspräsidentschaft wollte die EU-Kommission sich nicht äußern. 

    • Guter Beitrag. Da sieht man wiedereinmal was wir der Politik noch abnehmen können. Nichts!

      Heute noch so. Morgen alles anders. Klar, – eben Politiker, für den dann auch das Wort H.sohn treffender nicht sein könnte.

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